Pressearbeit in der Wissenschaft: Strategien für den Medienwandel
Wie Tag und Nacht unterscheidet sich die Medienarbeit deutscher Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Dass die Zahl der über PR-Portale wie IDW oder AlphaGalileo versandten Wissenschafts-Pressemitteilungen pro Einrichtung seit Jahren sinkt, ist vermutlich bereits eine Reaktion der Pressestellen auf die »Kakophonie« deutscher Wissenschafts-PR. Um nach Jahren der Professionalisierung heute noch Medienresonanz für eine wissenschaftliche Mitteilung zu erzeugen,…
Der US Wahlkampf ist in vollem Gang. Täglich wird darüber berichtet. Trotzdem stellt sich diese Gefühl von Drama und Spannung viel zögerlicher ein, als dies vor vier Jahren der Fall war. Zumindest hier im Blog, gab es 2008 sogar eine Sonderseite mit (fast) täglichen Updates. Dabei sprechen die Medien allgemein von einem “Kopf an Kopf”-Rennen.
Ja, ich weiß, das ist eine Uraltmeldung.
Vor ein paar Tagen fand sich beim Scientific American ein Blogeintrag mit dem Titel Humanities aren’t science. Stop treat them like one. Die Autorin (die an einer Doktorarbeit in Psychologie arbeitet) kritisiert darin, dass Sozial- und Geisteswissenschaften die Naturwissenschaften nachahmen, aber halt keine “harten” Wissenschaften seien. Sie sollen dies endlich akzeptieren und sich entsprechend anpassen.…
Ein aktuelle Arbeit [1] aus Science zeigt erstmalig empirisch, daß analytisches Denken den religiösen Unglauben fördert. Auch wenn dieses Ergebnis nicht überraschend ist, fand ich es doch sehr spannend, zu lesen, wie es den kanadischen Kollegen gelungen ist, das nachzuweisen.
‘Gschichtln drucken’ ist wienerisch und meint ‘Geschichten erzählen’. Und das ist es im Prinzip um das es beim interpretativen, qualitativen Forschen geht: Geschichten von Menschen zu sammeln und daraus eine große Geschichte zu machen. Nachdem ich derzeit hauptsächlich mit dem Endspurt des Semesters beschäftigt bin – Blockseminare sind doch recht zeitintensiv – komme ich nicht…



