Im Jahr 1766 glaubte der Astronom Johann Daniel Titius von der Universität Wittenberg, er hätte eine gewisse Regelmäßigkeit im Aufbau des Sonnensystems entdeckt. Die Planeten wären nicht einfach willkürlich um die Sonne verteilt, sondern folgten mit ihrem Abständen einem mathematischen Gesetz. Ein Gesetz, das wir heute als die “Titius-Bode-Reihe” kennen und dessen Geschichte ich hier…

Wer schon mal ein Paper – also eine wissenschaftliche Publikation geschrieben hat, der weiß, dass da immer auch andere Publikationen zitiert werden, und im Anhang die Liste der Referenzen angefügt wird. Gerüchten zu Folge machen das Professoren kurz vor der Pensionierung noch manuell. Alle anderen benutzen dafür geeignete Software. Der Darling der Literaturverwaltungssoftware heißt Mendeley.…

Zwischendurch nur ein kleiner Link-Tipp: Durch Zufall bin ich auf eine schöne Sammlung von Fotos gestoßen. 50 Fotos, die zum perfekten Zeitpunkt aufgenommen wurden. Ich finde Nummer 6 faszinierend – wer hätte gedacht, dass Wasser so aussehen kann? Und Nummer 9 hat natürlich einen ganz besonderen Humor (auch die 17 ist da nicht schlecht). Viel…

Das Weltraumteleskop Kepler ist eigentlich dazu da, um Exoplaneten zu entdecken. Und das macht es auch ziemlich gut. Aber wenn man lang genug ins Universum schaut, findet man auch andere Sachen. Ich habe schon über Keplers Suche nach Dreifachsternen berichtet – und jetzt haben die Kepler-Wissenschaftler noch etwas anderes sehr schönes und interessantes gefunden.

“Wir müssen Ordnung halten” deklamiert Alexander von Humboldt in “Die Vermessung der Welt” (dank iTunes seit 2 Wochen auch in Korea, sogar auf Deutsch), gegenüber seinem französischen Mitreisenden nach dem Genuß von verdächtigem Affenfleisch. Wenn er es zu Gauß gesagt hätte, hätte der ihn sicher schon darauf hingewiesen, daß es in komplexen Ebenen und selbst…

Ja, ich geb’s zu: der letzte Text über negative Temperaturen war ein bisschen theoretisch – insbesondere, weil ich kein Wort darüber gesagt habe, was die Entropie eigentlich ist. Ich wollte mal spaßeshalber versuchen zu denken wie ein echter theoretischer Thermodynamiker, also ohne jede Anschauung auf der mikroskopischen Ebene. Für ein richtiges Verständnis hilft das natürlich…

Jetzt wo es draußen gerade endlich wieder ein wenig sonnig ist, kommt einem ganz zwangsläufig der Gedanke: Was passiert eigentlich, wenn die Sonne verschwindet? Nun, es wird dunkel, kalt und wir müssen alle sterben. Oder nicht? Es ist ein klein wenig komplizierter… Ja, es würde natürlich dunkel und kalt. Und die Erde würde ins All…

In der letzten Folge der Sternengeschichten ging es um die Frage, wie man die Entfernung zu den Sternen bestimmt. Folge 20 geht ein wenig weiter und erklärt, wie man auch die Distanzen zu den Galaxien messen kann. (Und wer das im Podcast genannte Beispiel mit der Andromedagalaxie nachvollziehen möchte, kann hier alles im Detail nachlesen)

Es kursiert derzeit ein Bild im Internet. Darin wird von einem “seltenen Sternschnuppenschauer” gesprochen, dem man demnächst beobachten kann. Und es wird aufgeregt von den hunderten Sternschnuppen gesprochen, die man beobachten wird können.

Über die Wissenschafts-Crowdfunding-Plattform Sciencestarter.de wurde auf den ScienceBlogs ja schon hier, hier und hier berichtet. Nachdem nun die ersten drei Projekte (eine Studie zur energetischen Nutzung von Pferdemist, eine Literaturreise durch Afrika und eine Labortour durch die ganze Welt) inzwischen erfolgreich durch kleine Userspenden finanziert werden konnten, bewerben sich nach und nach immer mehr Wissenschaftler…