Link: sevenload.com Existiert der Klimawandel, der Temperaturanstieg? Das mag noch in gewisser Weise streitbar sein. Für unumstritten hält Johann Deisenhofer, Nobelpreisträger für Chemie des Jahres 1988, den Anstieg von Kohlendioxid in der Atmosphäre durch den Einfluss des Menschen.

Das Thema Klimawandel ist ein heiß diskutiertes. Für Laien kann es da schwierig werden, sich eine Meinung zu bilden: “Wenn sich schon die Experten nicht einig sind.” Ein kleines, schönes Beispiel dafür wie Medien die Meinungsvielfalt beim Thema Klimawandel abzubilden versuchen, entdeckten wir diese Woche bei stern.de und sueddeutsche.de. Schauen Sie mal.

Der französische Physiker Pierre-Gilles des Gennes wurde mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet für seine Entdeckung, dass Methoden zur Untersuchung von Ordnungsphänomenen in einfachen Systemen für komplexere Materieformen verallgemeinert werden können, insbesondere für Flüssigkristalle und Polymere.

Im Podcast heute: Sterne und ihre Namen, die arktische Eisbedeckung am Ende des Sommers und die Diskussion um peer-reviews zum Klimawandel.

Die Diskussion um die von Realclimate Autoren lancierte “Klimawette” (hier und hier auf deutsch) und das Skeptikergegacker um das “Ende der Klimaerwärmung” seit wahlweise 1998 oder 2002 lenkt die Aufmerksamkeit auf einen wichtigen Punkt bei der Beurteilung der globalen Erwärmung. Wieviel natürliche Variabilität steckt eigentlich im System? Wieviel dieser Variabilität ist eigentlich von aussen vorgegeben…

Wer könnte da schon widerstehen: Elementarteilchen zum Kuscheln! Bei Particle Zoo gibts alle Teilchen des Standardmodells (und ein paar der hypothetischen Partikel) in Plüsch zu kaufen! Bild von Particle Zoo Auf sowas hat die Welt gewartet – also ich zumindestens. Aber wer hätte nicht gerne ein kleines W-Boson (rechts) zum kuscheln fürs Bett? Oder ein…

Das denken offenbar zumindest einige deutsche Abgeordnete. Via SPIEGEL Online bin ich heute auf eine merkwürdige Aussage des CDU-MdB Klaus Riegert aufmerksam geworden.

Spätestens seit Pythagoras war klar, dass Musik nichts anderes als eine akustische Version von beliebig komplizierten Zahlenfolgen, -verhältnissen und Gleichungssystemen darstellt. Zahlen kann man visualisieren und zum Beispiel statistische Infografiken daraus generieren. Man kann sie aber auch hörbar machen. Im frühen 18. Jahrhundert war Johann Sebastian Bach der Meister im Einbetten mathematischer Figuren in seine…

Bedor Alkurtass fiel gemeinsam mit einer Studienkollegin aus Saudi-Arabien durch ihr verschleiertes Äußeres auf. Während der Schifffahrt habe ich mich kurz mit ihr unterhalten.

Letzten Herbst veröffentlichte die New York Times einen Artikel über mehrere statistische Analysen die angeblich Belege liefern, dass die Todesstrafe erfolgreich abschreckt. Man könnte also sagen Leben rettet.

In einem Nature Artikel der vergangenen Woche wurde der Rivale PLoS hart angegangen. Nature behauptet, PLoS (sieben unterschiedliche Journals werden von PLoS ausschliesslich open-access verlegt) würde ihr Konzept damit finanzieren, dass sie Artikel niederer Qualität ohne ausreichenden peer-review Prozess für einige Magazine akzeptieren, um mit Hilfe der so eingesammelten Publicationfees ihre Flagship – Journals PLoS…

Der amerikanische Physiker Murray Gell-Mann erhielt den Nobelpreis für Physik für seine Beiträge und Entdeckungen im Zusammenhang mit der Klassifizierung der Elementarteilchen und deren Wechselwirkungen.

Wikipedia ist erfolgreich. Die freie Internet-Enzyklopädie ist Anlaufstelle Nummer 1, wenn man irgendwelche Fragen ab. In meinen Vorlesungen an der Universität lies sich das wunderbar beobachten: Erste (und leider oft einzige) Ressource bei einer Recherche ist Wikipedia. Sogar Marc berichtete in der Wissenswerkstatt kürzlich darüber, dass langsam auch die Wissenschaftler beginnen, aus Wikiepedia zu zitieren.…

Die Posse der Woche aus dem Land der Political Correctness: Im US-Bundesstaat Dallas fühlte sich ein Mitglied der Bezirksverwaltung durch einen Kollegen beleidigt, der den Begriff “schwarzes Loch” benutzte. Ein Richter gab ihm recht – und verlangte eine Entschuldigung.

Letzten Monat durfte ich mich gleich über zwei Veröffentlichungen freuen. Aber was bringen eigentlich Veröffentlichungen für die akademische Karriere? Und wieviele Paper sind genug?