Die Idee des emotionalen Computers ist nicht neu, sondern ein beliebtes Thema in Science-Fiction-Büchern und -Filmen. Menschen benötigen Maschinen, die ihnen bestmöglich dienen und sie unterstützen. Maschinen sollen deshalb die menschlichen Emotionen verstehen und auf diese eingehen. „Sehen und Verstehen“ lautet das Forschungsziel.

Alle reden über die Notwendigkeit von interdisziplinärer Forschung, wo aber gibt es sie wirklich? Das habe ich mich mal wieder gefragt, als ich vor einiger Zeit einen Sozialwissenschaftler einer einschlägigen Fakultät zum Thema geschlechtsbedingte Persönlichkeitsunterschiede befragt hatte. Wie sich herausstellte, hatte er sein schätzungsweise 30 Jahre altes Weltbild, wonach alle Unterschiede zwischen Männern und Frauen…

Im Mittelalter konnten sich Bürger per Spende von ihren Sünden freikaufen. Heute benutzt man Biosprit. Gerade hat das Unternehmen Virgin Galactic sein neues “SpaceShipTwo” vorgestellt, das für Touristenflüge in die Schwerelosigkeit Biotreibstoff verbrennt. Ebenfalls toll ist, dass auch das Rennboot Earthrace seinen Erdumrundungsrekord mit dem so grün aussehenden Benzin aufstellen will. „Race for a better…

Saturn und seine Monde. Zellen und Gene mal rein technisch. Ist die Welt mehrdimensional? Genprofil für 1000 Dollar. Energievisionen. Neues aus der Webwelt von Google, Yahoo, Technorati und Co. Und ein sehr schönes ScienceBlogs-Dinner!

Wie das manchmal so zusammenläuft: Diese Woche starten zwei Genprojekte, die sich eigentlich widersprechen. 23andMe will jedem die Möglichkeit geben, Zugang zu den Informationen zu verschaffen, die in seinen Genen stecken (für rund 1000 Dollar). Das “1000 Genomes Project” will die Genome von 1000 Personen sequenzieren, um überhaupt erst einmal herauszufinden, wie sehr sich die…

Die letzten Tage habe ich wieder mal viel zu viel Zeit vor dem Fernseher verbracht. Der Grund: Vor einigen Wochen habe ich mir via Ebay die DVDs der Fernsehreihe “Cosmos” von Carl Sagan aus den USA bestellt. Und war wie vor 25 Jahren höchst fasziniert!

Als ich kürzlich die aktuelle Nummer eins der Kinocharts sah (fast zwei Millionen Zuschauer), musste ich ganz schön staunen. Nicht nur weil es Vampire gab, spannende Unterhaltung und einen Will Smith in ziemlich guter Form, sondern auch weil es Wissenschaft auf einem Niveau gab, das jeden Stammtisch zur Universität aufwertet.

Eine Untersuchung am MIT zeigt, wie kulturelle Prägungen das Sehen beinflussen. Psychologisch ist erwiesen, dass Amerikaner einzelne Objekte eher unabhängig von deren Umgebung wahrnehmen. Asiaten dagegen sehen Dinge in der Menge und berücksichtigen eher den Kontext.

Jetzt ist es endlich einmal erforscht worden: Wenn ein Bus Verspätung hat, lohnt es sich, zu warten, oder sollte man besser laufen?

Die NASA hat zwar noch keine offizielle Missionsplanung herausgegeben. Einige Termine und Highlights der STS-122-Mission zeichnen sich aber schon ab. Zu den meisten dieser Missionshöhepunkte wollen wir Euch hier im Columbus-Blog aktuell mit Infos aus dem Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum versorgen.

Eine kleine Beobachtung am Rande der Debatte um die Kennzeichnungspflicht von Lebensmitteln: Wie eine Branche Ängste schürt und gleichzeitig fürchtet, Opfer dieser Ängste zu werden. Zum Beispiel Michael Grolm. Er ist einer der Protagonisten der Genfood-Gegner, Organisator zahlreicher Feldbefreiungen und außerdem Bienenzüchter. Fragt man ihn nach seinen Vorbehalten gegen die grüne Gentechnik, sagte er einmal:…

Via Christoph Larssen erfuhr ich davon, wofür Paläontologen Chocolate Chip Cookies so alles hilfreich sein können.

Die es noch nicht mitbekommen haben: 2008 ist nicht nur das Jahr der Parapuzosia seppenradense, sondern auch das Das Internationale Jahr des Planeten Erde 2008. Über den Sinn solcher Kampagnen mag man sich streiten, sie haben manchmal jedoch ganz angenehme Nebenerscheinungen.

Bescheidenheit war nie Craig Venters Sache. Auf der DLD-Konferenz von Burda in München kündigte der Unternehmer, Abenteurer und Genrevoluzzer nun an, das Klimaproblem lösen zu können – zumindest theoretisch.

Life is machinery. It becomes a form of technology. Wer das gesagt hat, auf einem der für mich interessantesten Panels der DLD-Conference darf geraten werden. Evolutionsbiologe Richard Dawkins oder Genforscher Craig Venter? (im Bild mit John Brockman)