Mit einem Glas Erdnussbutter kann man die Evolutionstheorie widerlegen. Das zumindest ist die erfrischende Ansicht eines gewissen Chuck Missler, dessen überzeugende Argumentation man einfach gesehen haben sollte.
Ob neurobiologische Ergebnisse unser Menschenbild verändern, hängt maßgeblich davon ab, welchem Menschenbild wir anhängen; was wir als Erklärungsmuster akzeptieren und unter welchen Gesichtspunkten wir Experimente interpretieren. Sicher wird die Neurobiologie kein neues Menschenbild „entwickeln“ was nicht schon gedacht wurde, denn zwischen materialistischem Monismus und dem Idealismus wurde alles schon formuliert.
Die Stiftung Warentest hat Schokolade bewertet, die Zeitschrift “Öko-Test” nahm Mandarinen unter die Lupe. Im ersten Fall schnitten Discounter-Produkte am besten ab, im zweiten am schlechtesten. Erlaubt das Rückschlüsse auf andere Lebensmittel?
Man nehme einen Saal voller Menschen und frage: „Wer von Ihnen glaubt, er hat bessere Lebensbedingungen als die eigenen Großeltern es hatten?“ Sofort schnellen nahezu ausnahmslos alle Hände in die Höhe. Nun folgt die zweite Frage: „Und wer von Ihnen glaubt, Ihre eigenen Enkel werden besser leben als sie?“
Die Tage werden früher dunkel, es geht auf die Nobelpreiszeremonie mit den Fanfaren und einem König und Weihnachten mit den Posaunen und dem Christkind zu. In den letzten Jahren habe ich mir das Vergnügen gemacht, mich Anfang Dezember bei Wissenschaftsjournalisten zu erkundigen, wer an Nobels Todestag eigentlich in Stockholm geehrt wird. Das Ergebnis: Noch bevor…
Diese Woche vermeldeten gleich zwei Teams wissenschaftliche Durchbrüche in der Grundlagenforschung. Mithilfe von Genviren hatten sie Hautzellen in einen Zustand zurückversetzt, der dem ursprünglichen Zellzustand sehr ähnlich ist (embryonale Stammzelle). Zweifellos eine große Sache, aber was Jürgen Hescheler, einer von Deutschlands renommiertesten Stammzellforschern, jetzt für Therapien versprochen hat, ist wissenschaftlich gesprochen reiner Unsinn.
Wissenschaftler vergraben sich nicht mehr in ihren Elfenbeintürmen, Laboren, Kongressen und Archiven. Ein paar wenige zumindest gehen in die Öffentlichkeit, hier kann jeder Vorschläge einreichen, um ein paar bisher nicht eingeordnete Oncoceraten zu benennen.
“Survive of the fittest” wird gerne (frei) übersetzt mit dem Überleben des Stärksten. Nun ist es aber bei Fischen so, dass die stärksten und größten – im Netz einer Fangflotte und danach auf unseren Tellern landen. Wie Science gerade schreibt, wirken Darwins postulierten Selektionsmechanismen schneller, als gedacht. Auch wenn der Spiegel hier schreibt Umkehrung des…
Auf dem Weg der Karriere muss ein Laborsklave viele Opfer bringen. Aber was tut ein Wissenschaftler nicht alles für seine Leidenschaft? Aber manche übertreiben, finde ich:
Ein paar Exemplare schaffen es bis in die Serienhits wie Grey´s Anatomie, wie etwa Vandellia cirrhosa oder Candiru, ein kleiner, parasitierender Wels, der sich eigentlich in Kiemen seiner Wirte festbeist, dort Blut abzapft und dann weiterzieht. Soweit, so normal. Wie bei vielen Parasiten hat auch der Candiru Fehlwirte. Wenn er nach den Kiemenströmungen seiner Opfer…
Anstelle von 39,5 Millionen gibt es auf der Welt „nur“ noch 33,2 Millionen Menschen, die mit HIV infiziert sind. Seit Auftreten der AIDS-Epidemie ist damit das erste Mal die Anzahl der Erkrankten gesunken. Dies teilten die Weltgesundheitsbehörde WHO und die UNAIDS in Genf mit. Aber anstelle von weniger Patienten zu präsentieren, blamierten sich die Organisationen
Hier waren schon mal Physiker mit Langeweile und einem gewissen musikalischen Talent. Der hier stellt sich noch mittenrein und spielt mit, inkl. einer kleinen, aber feinen Lightshow.
Wer über die andere Bildung schreibt – damit ist das gemeint, das sich von den Naturwissenschaften für einen Dialog eignet -, hat von der einen Bildung gehört, die ihr als das Andere gegenübersteht, und er findet überhaupt, daß es zu jedem Stück ein Gegenstück gibt – zum Tag gehört die Nacht, zur Frau gehört der…
Bekanntlich dienen Fachworte Wissenschaftlern auch dazu, sich von uns Normalsterblichen klar abzusetzen, wenn nicht gar uns zu demütigen. Manchmal glaube ich auch, sie wollen uns durch ihre Fachworte, Abkürzungen und dergleichen bewusst vom Verständnis abhalten.
Es gibt Spinnennetzte, wie die hier. Und dann gibt es noch welche, die besonders dekoriert sind. Warum markieren die Spinnen ihr Netz? Eigentlich ist es doch eine Warnung an alle Insekten, “Achtung, hier ist ein Spinnennetz, Vorsicht!” Ein paar Forscher haben sich die Mühe gemacht, über 2 Monate lang 700 Stunden lang 115 Netze zu…



