Ein kurzer Sonntagseintrag. Sandmalereien in einer Grössenordnung die einen atemlos zurücklassen. Gemalt in einem ausgetrockneten Salzsee.

Ich habe schon eine Weile keinen Spieltheorieeintrag mehr geschrieben. Dass wir jetzt einen Spieltheoretiker im Hause haben (an den Hut getippt und herzlich willkommen), nehme ich zum Anlass die Serie fortzuführen und gleichzeitig was über Schlümpfe zu schreiben.

Hier ein Tipp für alle die politische Comedy mögen, keine Angst vor Englisch haben und auch etwas britische Politik mitverfolgen (hilfreich aber nicht zwingend).

Nach dem irischen “Nein” zum Vertrag von Lissabon liefen hier im Blog die Kommentare heiss. Wir spekulierten über die mögliche Motivation dieses Neins und was dahintersteckte. Nun sind Nachwahlbefragungen da.

Der gestrige Beitrag zu Orgien und Apfelkuchen hat eine interessante Diskussion zum anscheinenden Widerspruch zwischen der Redefreiheit und der Zensur von vermeintlicher Obszönität in den USA ausgelöst.

Um zu beurteilen ob etwas im US Rechtssystem als obszön qualifiziert werden kann, überprüfen Juroren und Richter in US Gerichten ob die Sache “Community Standards” verletzt. Das Internet könnte die Wahrnehmung was diese Standards genau sind nun neu definieren.

In der Blogwelt Serie von scholarz.net waren gestern Theologie Blogs an der Reihe. Ich frage mich inwiefern es sich bei den vorgestellten Blogs überhaupt um Wissenschaftsblogs handelt. Es geht hier um ein grundlegendes Problem der Theologie.

In der Schweiz wird oft zwischen EU Gegnern und Euro Turbos unterschieden. Ich gehöre zur letzteren Kategorie. Gewohnt aus einer totalen Minderheitsposition heraus zu argumentieren, möchte ich ein paar Gedanken zum gestrigen Nein in Irland zum Vertrag von Lissabon niederschreiben. Hier also mein Kommentar von draussen vor der EU-Tür.

Wer in Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten reist, weiss, dass das Erbe der Sowjetunion noch überall sichtbar ist. Viel konnte nicht weggeputzt werden, weil nach dem totalen ökonomischen Zusammenbruch überall das Geld fehlte. Anderes blieb, weil es niemanden kümmerte.

Zugegeben: Diese Story ist selbst für amerikanische Verhältnisse bizarr. Ein kalifornisches Ehepaar wurde strafrechtlich verurteilt, weil seine Sequoias (auch als Mammutbäume bekannt) zu viel Schatten auf die Solarzellen eines Nachbarn geworden hat. Für jeden weiteren Schattentag drohen nun tausend Dollar Geldstrafe – und das, obwohl die Bäume früher da waren als die Solaranlage.