Ein kurzer Sonntagseintrag. Sandmalereien in einer Grössenordnung die einen atemlos zurücklassen. Gemalt in einem ausgetrockneten Salzsee.
Ich habe schon eine Weile keinen Spieltheorieeintrag mehr geschrieben. Dass wir jetzt einen Spieltheoretiker im Hause haben (an den Hut getippt und herzlich willkommen), nehme ich zum Anlass die Serie fortzuführen und gleichzeitig was über Schlümpfe zu schreiben.
In der Schweiz wird oft zwischen EU Gegnern und Euro Turbos unterschieden. Ich gehöre zur letzteren Kategorie. Gewohnt aus einer totalen Minderheitsposition heraus zu argumentieren, möchte ich ein paar Gedanken zum gestrigen Nein in Irland zum Vertrag von Lissabon niederschreiben. Hier also mein Kommentar von draussen vor der EU-Tür.
Wer in Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten reist, weiss, dass das Erbe der Sowjetunion noch überall sichtbar ist. Viel konnte nicht weggeputzt werden, weil nach dem totalen ökonomischen Zusammenbruch überall das Geld fehlte. Anderes blieb, weil es niemanden kümmerte.
Zugegeben: Diese Story ist selbst für amerikanische Verhältnisse bizarr. Ein kalifornisches Ehepaar wurde strafrechtlich verurteilt, weil seine Sequoias (auch als Mammutbäume bekannt) zu viel Schatten auf die Solarzellen eines Nachbarn geworden hat. Für jeden weiteren Schattentag drohen nun tausend Dollar Geldstrafe – und das, obwohl die Bäume früher da waren als die Solaranlage.



