Wissenschaftliche Erkenntnis oder publikumsorientierter Verkaufsschlager?: Zur Zukunft der „Public History”
Im bundesdeutschen Fernsehen werden täglich Dokumentationen und Spielfilme mit historischen Inhalten gesendet. Das heimische Sofa wird dabei Ausgangspunkt für Geschichtsreisen, die in das alte Ägypten oder das mittelalterliche Mainz, nach Waterloo anno 1815 oder eben in das Berlin des Jahres 1989 führen. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Mauerfalls waren im vergangenen Jahr vor allem die…
Obwohl museale Einrichtungen als “Lernorte” den Schulunterricht attraktiv ergänzen können, reicht es nicht aus, Schülerinnen und Schüler einfach “ins Museum zu schicken”. Stattdessen erfordert ein schulischer Museumsbesuch geeignete museumspädagogische Materialien sowie eine ausreichende Vorschulung sowohl seitens der Lehrer als auch seitens der Museumsmitarbeiter. In Sachsen-Anhalt hat man hierfür einen eigenen Weg gewählt. Ein Gastbeitrag von…
Inmitten der steinernen Zeugnisse europäischer Geistesgeschichte ist im ehrwürdigen Saal des Pergamonmuseums in der historischen Mitte Berlins der 48. Historikertag feierlich zu Ende gegangen. Das in der ehemals geteilten Stadt gestellte Thema „Über Grenzen” erfuhr in den zahlreichen, häufig interdisziplinär geführten Diskussionen eine räumliche Grenzüberschreitung, lag der Fokus doch nicht auf der rein nationalen Geschichtsdeutung.…
„That’s History” – Über texanische Geschichtsverdrossenheit und die Grenzen der Universität
Im Rahmen der Abendveranstaltung des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands am Donnerstagabend im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums hielt Lorraine Daston, Direktorin des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte Berlin, den Festvortrag. Darin wies sie zunächst auf die besondere Bedeutung der historischen Grenzziehungen für die Stadt Berlin hin. Von Angela Siebold Jedoch seien trotz dem Ende der…
The last day of the 48. Deutscher Historikertag at Humboldt University in Berlin in 2010 saw members of the Jacobs University Bremen and the Max Planck Institute for the History of Science present their new approaches to analyse the global transfer of techniques of population control in the 20th century to a small academic audience.…
Geschichtslehrpläne ohne Inhalte? – Eine Veranstaltung, die gemischte Gefühle hinterließ
Zu fortgeschrittener Stunde fand im Rahmen des 48. Deutschen Historikertages eine vielbeachtete Podiumsdiskussion des Deutschen Geschichtslehrerverbandes (VGD) unter der Leitung von Ulrich Bongertmann (Rostock) statt. Als Diskutanten unterstützen ihn Dr. Wolfgang Geiger (Frankfurt a.M.), Rolf Ballof (Braunschweig), Dr. Rolf Brütting (Dortmund), Dr. Peter Droste (Jülich), Willi Eisele (Wolfratshausen) und Walter Helfrich (Speyer). Sie alle sind…
Grenzziehungen. Projektionen nationaler Identität auf Migranten in europäischen Städten nach 1945
Die Bedeutung der Nation bei der Kategorisierung von Migranten in vermeintlich homogene Gruppen und damit die Verwendung nationaler Zugehörigkeit als Distinktionsmerkmal ist von zentraler Bedeutung und könnte in vielfältigen Kontexten behandelt werden. Von Angela Siebold Das von Bettina Severin-Barboutie geleitete Panel auf dem Historikertag setzte sich mit diesem Thema im Kontext europäischer Städte auseinander. Dabei…
In einem kleinen Kreis begann der Vortrag „Über menschliche Grenzen hinweg: Der Traum vom Fliegen im Mittelalter” von Prof. Dr. Oliver Auge. Eingangs zeigte Prof. Auge auf, dass das Motto „Geschichte hat Zukunft” eine hoffnungsvolle Prognose ist. Schließlich wird damit ausgedrückt, dass Geschichte als Geschehenes immer eine Zukunftsperspektive aufweist, sozusagen die Zukunft enthält. Von Friederike…



