Seit Jahren schon gibt es im Washington Examiner die Kolumne “Daily Outrage”, in der über Korruption, Vertuschungen und andere Skandale berichtet wird. Am Sonntag wurde nun ein besonders hässlicher Skandal aufgedeckt: Die “Verschwendung” von Steuergeldern an ein paläontologisches Forschungsprojekt der University of Montana.

Während immer wieder Computerspiele mit dem Wort “Evolution” im Titel prahlen, gibt es andere, die tatsächlich versuchen den evolutionären Prozess in das Spielprinzip mit ein zu binden. Gar nicht so einfach, denn Evolution funktioniert nur deshalb, weil so viel Zeit für die Entwicklung und Erprobung kleiner Veränderungen zur Verfügung steht. Und so etwas ist Gift…

Kurze Notiz am Rande: Die NASA will nicht auf Kritik am Arsen-Bakterien-Paper aus der Blogosphäre reagieren – und hält Wissenschaftsblogs grundsätzlich für den falschen Platz, um über wissenschaftliche Veröffentlichungen zu diskutieren.

Dank Bradley Voytek von “Oscillatory Thoughts” bin ich auf dieses herrliche Psychologie-Paper zum Thema “Schreibhemmungen” aufmerksam geworden, das ich euch – trotz fehlender Zeit zum Bloggen – nicht vorenthalten wollte. Wer kann da noch behaupten, Wissenschaftler hätten keinen Sinn für Humor?

Gerade habe ich DIE ZEIT von letzter Woche gelesen. Im Wissensteil gab es ein Interview mit dem Pädagogen Roland Reichenbach. Wieder einmal werden die guten alten Klischees von der ach so schwierigen Mathematik und Naturwissenschaft bedient, und zwar mit absoluter Selbstverständlichkeit und anscheinend ohne dass die Beteiligten es auch nur merken.

Hier muss ich mich einfach mal ganz unwissenschaftlich freuen: Beim Schreiben des Artikels über das Drehen von Eiern ist es mir wieder einmal bewusst geworden: Wir leben in einer fantastischen Zeit! Das Wissen der Menschheit ist so leicht zugänglich wie nie zuvor. Stellt Euch vor, ich hätte einen Artikel wie diesen vor vielleicht 20 Jahren…

In Teilchenbeschleunigern werden Elementarteilchen mit extrem hohen Energien aufeinandergeschossen. Um zu verstehen, was dabei passiert, verwenden Physiker Feynman-Diagramme. Im ersten Teil habe ich erklärt, wie man solche Diagramme berechnet. Jetzt wollen wir uns Ergebnisse ansehen und gucken, ob wir nicht ein “neues” Elementarteilchen finden können. Und keine Sorge, es wird viel weniger mathematisch als im…

Obwohl museale Einrichtungen als “Lernorte” den Schulunterricht attraktiv ergänzen können, reicht es nicht aus, Schülerinnen und Schüler einfach “ins Museum zu schicken”. Stattdessen erfordert ein schulischer Museumsbesuch geeignete museumspädagogische Materialien sowie eine ausreichende Vorschulung sowohl seitens der Lehrer als auch seitens der Museumsmitarbeiter. In Sachsen-Anhalt hat man hierfür einen eigenen Weg gewählt. Ein Gastbeitrag von…

Zu fortgeschrittener Stunde fand im Rahmen des 48. Deutschen Historikertages eine vielbeachtete Podiumsdiskussion des Deutschen Geschichtslehrerverbandes (VGD) unter der Leitung von Ulrich Bongertmann (Rostock) statt. Als Diskutanten unterstützen ihn Dr. Wolfgang Geiger (Frankfurt a.M.), Rolf Ballof (Braunschweig), Dr. Rolf Brütting (Dortmund), Dr. Peter Droste (Jülich), Willi Eisele (Wolfratshausen) und Walter Helfrich (Speyer). Sie alle sind…

Die Bedeutung der Nation bei der Kategorisierung von Migranten in vermeintlich homogene Gruppen und damit die Verwendung nationaler Zugehörigkeit als Distinktionsmerkmal ist von zentraler Bedeutung und könnte in vielfältigen Kontexten behandelt werden. Von Angela Siebold Das von Bettina Severin-Barboutie geleitete Panel auf dem Historikertag setzte sich mit diesem Thema im Kontext europäischer Städte auseinander. Dabei…