3vor10: Plädoyer für mehr Zufall im Labor, Silber als Antibiotikum, Die feine Nase der Frauen
1. Gepflegtes Chaos im Labor Wenn wissenschaftliche Ergebnisse nicht reproduzierbar sind, so sind sie wertlos. Deshalb gilt es – wenn Experimente durchgeführt werden – möglichst alle Randbedingungen konstant zu halten und nur einen Parameter zu verändern, um dessen Einfluß zu untersuchen. Diese Vorgehensweise ist sowohl bewährt, als auch unmittelbar einleuchtend. Dennoch formuliert eine kleine Studie…
1. Virologie: Alltag unter Killerviren Sie kommen aus Ländern wie Zaire oder Uganda und sorgen immer wieder für erschreckende Schlagzeilen: die Erreger der so genannten hämorrhagischen Fieber, die hochinfektiös sind und meist tödlich verlaufen. Die prominentesten Vertreter dieser Virusinfektionen sind das Lassa- oder Ebolavirus. Oder eben auch das Marburgvirus, das 1967 mit Meerkatzen von Uganda…
1. Küken können rechnen Grundlegende mathematische Fähigkeiten – wenn man das verkürzt einmal so bezeichen will – scheinen in der Tierwelt weiter verbreitet zu sein, als angenommen. Und hier geht es keineswegs um Varietenummern wie den “Klugen Hans” der letzten Jahrhundertwende. Die Rechenkompetenz von Mosquito-Fischen war im vergangenen Jahr eine Meldung wert. Jetzt berichten italiensiche…
1. Nagetier mit eingebautem Kompass Die Orientierung am Erdmagnetfeld spielt für manche Tierarten eine große Rolle. Bei Zugvögeln beispielsweise. Unter den Säugetieren sind freilich bislang kaum Spezies bekannt, deren Sinne magnetisch sensibilisiert sind. Gut, daß sich die Kühe auf der Weide möglicherweise gemäß der Magnetfelds aufstellen, wurde bereits letztes Jahr auch bei Scienceblogs diskutiert. Aber…
3vor10: Ökostädte der Zukunft, Steigender oder sinkender Meeresspiegel?, Schiefe Wassermetaphern
1. Die Stadt der Zukunft: Dämmen, speichern, sparen Wenn wir vom globalen Klimawandel, seinen Ursachen und den dringend notwendigen Gegenmaßnahmen sprechen, dann geschieht das häufig, nun ja: global. Da wird dann mit Szenarien jongliert, die die weltweite Reduktion der CO2-Emissionen mit dem Abschmelzen der Polkappen in Beziehung setzen, doch wie sich die Entwicklung konkret für…
3vor10: Zweifelhafter Nutzen des PSA-Tests, Hirnschäden durch Magersucht, Gehaltserhöhung für Ideen zur CO2-Einsparung
1. PSA-Untersuchung: Ein zweifelhafter Test Prostatakrebs ist eine der häufigsten Krebsarten bei Männern, die – zu spät entdeckt – häufig tödlich verläuft. Eine frühe Diagnose wäre daher natürlich wünschenswert. Und tatsächlich gibt es seit einigen Jahren mit dem so genannten PSA-Test die Möglichkeit zur Früherkennung des Prostatakarzinoms. Und der Test, der von vielen urologischen Fachverbänden…



