Danke an alle, die seit gestern Abend bei meinem kleinen Experiment mitgemacht haben. Die Kreativität der Namen und Einfälle (ich sage nur “Nikolaus Fürchtegott Schüttelbaum”) war wirklich super. Leider muss ich Euch gestehen, dass ich Euch aufs Glatteis geführt habe: In diesem Experiment ging es um ganz etwas anderes.

Wo wohnen Termiten? Richtig, UNTER den riesigen Hügeln. Vermutlich hat jeder schon einmal die beeindruckenden Termitenhügel (im Fernsehen) gesehen. Hier wird sehr schön erklärt, wie dieser riesige Bau als Kühlung funktioniert: Am Ende gibt es noch einen dramatischen Angriff der Ameisen.

Neulich habe ich ja Fermi-Probleme erklärt (hat Florian übrigens auch schon mal gemacht). Heute versuchen wir uns an der Frage, wieviele Ameisen es auf der Welt gibt.

Es ist wieder soweit. Also nichts wie Blog-Teleskop aufgestellt und auf die Blogosphäre ausgerichtet. Mal sehen, was es zu entdecken gibt.

Wieviele Ameisen gibt es auf der Welt? Wieviele Grashalme in Deutschland? Wieviele Sandkörner auf der Erde? Fragen dieser Art sind Fermi-Probleme, Probleme, bei denen es sehr schwer ist, eine Antwort wirklich zu ermitteln, bei denen man aber durch geschicktes Abschätzen eine ungefähre Antwort herausbekommen kann.

Das Angebot an populärwissenschaftlichen Bücher über theoretische Physik und Kosmologie ist ja erstaunlich groß. Von den Grundlagen der Relativitätstheorie und Quantenmechanik über den Urknall bis hin zu ausgefallenen Themen wie Stringtheorie oder Paralleluniversen ist alles da. Ein solches Grundlagenbuch habe ich ja schonmal ausführlich vorgestellt: Brian Greens “Der Stoff aus dem der Kosmos ist”. Gerade…

Die Aufgabe der Physik besteht nach gängiger Auffassung darin, die (unbelebte) Welt zu erklären, also zu erklären, warum etwas geschieht. Die Physik soll die Ursachen der Phänomene der Natur finden. Was genau bedeutet das? Was kann die Physik und was nicht?

Im letzten Teil haben wir gesehen, dass es keine magnetischen Ladungen gibt. Nach allem, was wir bisher wissen, können magnetische Felder also nur durch elektrische Felder entstehen. Wie wir gleich sehen werden, kann das aber so nicht stimmen. Magnetische Felder entstehen auch, wenn Ladungen sich bewegen.

Jeder kennt das, auf Konferenzen oder in Kolloquien: die ersten 5-10 Minuten kann man dem Vortrag durchaus folgen und lernt ein paar Dinge, die man noch nicht wußte – und die restlichen Zeit sitzt man herum, schnappt noch ein paar Schlagworte auf, vielleicht noch das Resultat am Ende des Vortrages, aber eigentlich hat man alles,…

Ja, es war und wird vermutlich auch weiterhin etwas ruhiger hier bleiben, zu wenig Zeit, zu viel zu tun. Aber manchmal juckt es dann doch zu sehr. Jetzt etwa. Zugegeben, meine wirklich “aktive” Zeit als Wissenschaftler liegt schon etwas zurück. Ich bin aber der festen Überzeugung, dass man es bleibt. Man ist und wird zum…