“Heute wird der Urknall simuliert”, meldet meine Zeitung am Morgen (30.03.2010), dabei ist doch noch gar nicht der 1. April. Es ist schon komisch – erst bekommt man am LHC am CERN den Stromfluß nicht in den Griff und produziert einen technischen Kurzschluß. Dann bekommt man gleich den Anfang der Welt in den Griff und produziert einen geistigen Kurzschluß. Was mich besonder ärgert, steckt in der Tatsache, daß dieses Versprechen schon länger in den Hochglanzbroschüren steht, die in Genf verteilt werden. Offenbar lassen sich die Leute mit dem Urknall beeindrucken, selbst wenn ihnen Schwarze Löcher Angst machen. Mit dem Urknall macht man sich so wichtig wie die Hirnforscher mit der albernen Debatte über Willensfreiheit. Überall Simulanten am Werk, Leute, die so tun, als ob sie Wissenschaft treiben. Wer simuliert, kann auch den Urknall simulieren. Wie gesagt – wer den Anfang der Welt mit einem Knall erklärt, hat einen. Die Leute am CERN haben ihn sogar freiwillig – es sei denn, sie fragen die Hirnforscher. Die können uns retten.

Kommentare (37)

  1. #1 ka
    März 30, 2010

  2. #2 Jazzy
    März 30, 2010

    Der “Urknall” soll mit kleinen Teilchen abgelaufen sein. Was vermutet man denn; welche (Art von) Teilchen könnten kollidiert sein?

    Mathematiker wie Martin Bojowald rechnen am “Urknall” vorbei. So richtig durchsichtig ist das ja wahrlich nicht.

    Wissenschaft betreibt man doch am CERN. Ist es denn kein wisschenschaftliches Vorgehen, die Standarttheorie mit einem Experiment zu bestätigen (mit dem theoretisch noch fehlenden Higgs-Boson)? Wie erkennt man dem “wegliegenden” Teilchen aus der Kollisionswolke eigentlich an, dass es sich um das Teilchen handelt, welches die “Masseninformation” überträgt?

  3. #3 Leoman
    März 30, 2010

    Die Bildzeitung ist zum genießen da und nicht dafür, sich darüber zu ärgern. Offenbar haben die Macher der Hochglanzbroschüren des CERN aber von der Bildzeitung gelernt. Darüber darf man sich als Steuerzahler dann schon ärgern.

  4. #4 Ireneusz Cwirko
    März 30, 2010

    Ernst Peter Fischer “Was mich besonder ärgert, steckt in der Tatsache, daß dieses Versprechen schon länger in den Hochglanzbroschüren steht, die in Genf verteilt werden”

    Ich habe schon seit Jahren den verdacht, dass diese alberne Diskussionen über Schwarze Löcher in Miniformat oder über angebliche Simulation des Urknalls einfach dazu dienen soll, die Unsinnigkeit des Experiments zu verschleiern. Es muss den Physikern doch klar sein, dass die Teilchenpysik mit schon fast kaum zu zahlbaren Mengen an Teilchen eine Scheinkonstruktion ist, eine mathematische Fatamorgana bedingt durch Dreidimensionalität des Raumes.

  5. #5 Florian Freistetter
    März 30, 2010

    Meine Güte was für ein wirres Gefasel. Langsam ist es mir echt peinlich mit ihnen unter dem gleichen Label zu bloggen…

  6. #6 Dr. Glukose
    März 30, 2010

    Auf diesen Kommentar habe ich gewartet

  7. #7 Andreas
    März 30, 2010

    Auf diesen Kommentar habe ich gewartet

    Wo er recht hat…

  8. #8 Andreas
    März 30, 2010

    @Ireneusz Cwirko

    Es muss den Physikern doch klar sein, dass die Teilchenpysik mit schon fast kaum zu zahlbaren Mengen an Teilchen eine Scheinkonstruktion ist, eine mathematische Fatamorgana bedingt durch Dreidimensionalität des Raumes.

    Bei dem Satz habe ich keine Ahnung, worauf Sie hinaus wollen.

  9. #9 Stefan Taube
    März 30, 2010

    Die Leute am CERN haben also einen Knall? Ganz schön hochmütig der Herr Professor von der Provinzuniversität.

    Für meinen Geschmack gibt es nicht genug Hochglanzbroschüren vom CERN. Da wird eher zu wenig Geld für Öffentlichkeitsarbeit abgezwackt als zu viel, was sicherlich ein Grund ist, warum so viel dummes Geschwätz in den Kommentaren zur CERN-Berichterstattung steht. Dieser Blogger hier leistet leider auch keinen Beitrag zur Aufklärung sondern spielt lieber den Muppets-Show-Opa.

    Ich hatte mal das Glück in Mannheim den CERN-Chef Rolf-Dieter Heuer live zu erleben. Der Mann hat für die Wissenschaft sicherlich mehr geleistet, als Herr Fischer und so mancher Kommentator hier. Von Knall und geistigen Kurzschlüssen zu reden ist nur noch entlarvend und peinlich.

  10. #10 Leoman
    März 30, 2010

    Heuer hat einmal auf Nachfrage gesagt, dass, wenn man bei den LHC-Experimenten gar nichts finden würde, unheimlich viele Fragen offen blieben. Die Möglichkeit, dass er (wie so viele andere dieser Mittelstandsgelehrten) die falschen Fragen stellt und die falschen Experimente macht und deshalb die eigentlich großen Probleme gar nicht Sicht bekommt, zieht er erst gar nicht in Erwägung.

  11. #11 Sven Türpe
    März 30, 2010

    Bis jetzt sehe ich hier erwartungsgemäß vor allem szenetypisches Mobbingverhalten. Gibt es auch eine fundierte Gegenrede zum Kommentar oben? Oder ist es den Herrschaften aus der Wissenschaft zu mühsam, ihre Ansichten so zu formulieren und zu erläutern, dass man ihnen folgen kann?

  12. #12 CCS
    März 31, 2010

    Ich verstehe den Kommentar ehrlich gesagt nicht. Ich filtere daraus
    1. Die CERN-Forscher haben einen Knall und
    2. das ist gar keine richtige Wissenschaft, die tun nur so.

    Falls es jemanden interessieren sollte, was die da wirklich rauskriegen wollen:

    Ein sehr schöner Vortrag von Brian Cox dazu.

    Zurück zum Eintrag: Es geht darum, das Teilchen nachzuweisen, das die Welt im Innersten zusammenhält, wo ist das denn bitte Unsinn? Das ist ein Prototyp, natürlich läuft der nicht gleich bei voller Leistung (wurde das überhaupt kritisiert? Ich bin mir nicht sicher). Ich habe fast das Gefühl, dass der Autor schon fast selber ein Troll ist, meine Paradoxon-Sensoren springen gerade an 😉
    Falls mir jemand die Aussage des Eintrags erklären könnte, damit man darauf genauer eingehen kann, wäre ich sehr dankbar!

  13. #13 Thilo Kuessner
    März 31, 2010

    Vielleicht geht es nur darum, Diskussionen loszutreten? Funktioniert ja offensichtlich auch. Wenn schon im Beitrag alles vollständig und abschließend erklärt wird, diskutiert halt niemand mehr mit.

  14. #14 Andreas
    März 31, 2010

    Soll ich den Beitrag Satz für Satz kommentieren?

    “Heute wird der Urknall simuliert”, meldet meine Zeitung am Morgen (30.03.2010), dabei ist doch noch gar nicht der 1. April.

    Wir kommen dem Zustand des Universums nach dem Urknall näher als jemals zuvor unter Laborbedingungen.

    Es ist schon komisch – erst bekommt man am LHC am CERN den Stromfluß nicht in den Griff und produziert einen technischen Kurzschluß.

    Das kommt vor, ist schließlich eine sehr große und sehr komplizierte Maschine, dazu noch ihr eigener Prototyp. Mein Föhn ist auch gerade kaputt gegangen, der besteht aus vielleicht hundert Teilen, alle in großen Stückzahlen produziert, und muss nur warme Luft pusten. Der LHC besteht aus unglaublich vielen Teilen, darunter viele Einzelstücke, und alle müssen hoch exakt arbeiten, damit er funktioniert.

    Dann bekommt man gleich den Anfang der Welt in den Griff und produziert einen geistigen Kurzschluß.

    Wir kommen sehr nahe, und wir werden noch näher kommen. Aber Überschriften verkürzen immer ein Bisschen.

    Was mich besonder ärgert, steckt in der Tatsache, daß dieses Versprechen schon länger in den Hochglanzbroschüren steht, die in Genf verteilt werden.

    Es ist ja auch nicht so fern der Wahrheit.

    Offenbar lassen sich die Leute mit dem Urknall beeindrucken, selbst wenn ihnen Schwarze Löcher Angst machen.

    Schwarzes Loch ist ein Begriff, der erst einmal Angst macht, wenn man sich nicht ein Bisschen näher damit beschäftigt. Urknall ist da vielleicht positiver belegt. Aber spannend ist doch vor allem die Physik.

    Mit dem Urknall macht man sich so wichtig wie die Hirnforscher mit der albernen Debatte über Willensfreiheit.

    In der Debatte um Willensfreiheit bin ich nicht so auf dem Laufenden. Aber wenn das das Forschungsthema ist, dann darf man das auch so nennen.

    Überall Simulanten am Werk, Leute, die so tun, als ob sie Wissenschaft treiben.

    Hier verlassen Sie das Gebiet der Sachkritik, hier gehen Sie ad hominem. Experimentieren, ist ein Herzstück der Naturwissenschaft. Alle schöne Theorie ist wertlos, wenn sie nicht mit der Natur übereinstimmt. Streiten Sie ATLAS, CMS, ALICE und LHCb den Charakter von Experimenten ab und nennen sie deswegen abschätzig Simulationen oder denken Sie, dass eine richtige Wissenschaft, wie es die Wissenschaftsgeschichte in Ihren Augen ist, keine Experimente braucht?

    Wer simuliert, kann auch den Urknall simulieren.

    Nein, das ist nicht richtig. Ich simuliere, ich kann nicht den Urknall simulieren. Womit soll man die Simulation füttern?

    Wie gesagt – wer den Anfang der Welt mit einem Knall erklärt, hat einen.

    Wieso soll das nicht sein können? Weil es nicht sein darf? Haben Sie eine Theorie, die besser mit den Beobachtungen übereinstimmt?

    Die Leute am CERN haben ihn sogar freiwillig – es sei denn, sie fragen die Hirnforscher. Die können uns retten.

    Den Knall? Jetzt gefallen Sie sich wohl selbst in Ihrem Wortspiel und Ihrem Vergleich. Aber was sollen die Leute am CERN die Hirnforscher fragen? Wovor sollen die uns retten?
    Gruß,
    Andreas

  15. #15 Rosarotebrille
    März 31, 2010

    Herr Fischer, Sie haben vollkommen Recht. Lassen Sie sich nicht von den hiesigen pseudowissenschaftlichen Knallköpfen verunsichern. Diese beherrschen nicht einmal elementarste Physik oder Mathematik. Von den Naturwissenschaften haben diese Jungspunde auch keine Ahnung.

    Da Sie an der “Provinzuniversität” Konstanz tätig sind, gebe ich Ihnen einen Tip, wonach Sie dort einmal nachforschen sollten. Dort liegt seit einem Jahrzehnt ein Experiment auf Eis, sehr tiefgekühlt, welches erstmalig 1984 in einem privaten Labor durchgeführt wurde.

    Dieses Experiment widerlegt Einstein direkt an der Basis! Aus diesem Grund wird es auch gut gekühlt im geistigen Keller unter einem Haufen geistigen Schrott versteckt gehalten.

    Das Experiment testet direkt und und ohne jeglichen Interpretationsspielraum c + v !

    Das war auch das einsteinwiderlegende Ergebnis! v kann leicht bis ca. 10000 km/s variiert werden.

    Das Experiment von 1984 war etwas groß, etwa 10 m Vakuum. Mit der heutigen Technik könnte man es sicher auf einem Schreibtisch aufbauen.

    Mit etwas Engagement, viel Mut und ein paar guten Diplomanden kann man das “Standardmodell”, welches mit dem LHC “getestet” werden soll, mit einem hundertausendstel des Aufwandes direkt zu Fall bringen.

  16. #16 Engywuck
    März 31, 2010

    @Sven Türpe:
    In jedem anderen Forum würde man einen Beitrag, der nur so von “die haben einen Knall”, “geistigem Kurzschluss”, “Simulanten” etc strotzt und gleichzeitig Null “echten” Inhalt bietet entweder als Flameversuch oder den Autor als Troll bezeichnen. Beides keiner Antwort würdig.

  17. #17 Redfox
    März 31, 2010

    Oder ist es den Herrschaften aus der Wissenschaft zu mühsam, ihre Ansichten so zu formulieren und zu erläutern, dass man ihnen folgen kann?

    Ja, dem Herrn Fischer ist es anscheinent in der Tat zu mühsam seine Ansichten so zu formulieren und zu erläutern, daß man ihnen folgen kann.

    Können Sie seinen Ansichten folgen?
    Ich nicht.

  18. #18 leser
    März 31, 2010

    Ich hab mich von dem getrolle tatsächlich jetzt anstecken lassen -.-

    @rosarotebrille:

    Was für ein Experiment soll das denn sein? Könnten sie vielleicht etwas mehr Mühe in die Beschreibung stecken? Einen Link oder für das Auffinden nützliche Stichworte posten?

  19. #19 adenosine
    März 31, 2010

    Das Experiment an sich finde ich toll, der Vergleich mit dem Urknall ist vielleicht doch unpassend, da die vorhanden Massen und Gravitationskräfte doch um viele Nullen (60..70) differieren. Aber Trommeln und Marketing gehören in jeder Branche, die Milliarden umsetzt, zwangsläufig zum Alltag.

  20. #20 loller
    März 31, 2010

    Ich weis jetzt nicht was amüsanter ist, der originale Beitrag oder die Kommentare.
    Auf jeden Fall ein interessantes “Hirnexperiment” wie mir deucht *LOL*

  21. #21 Sven Türpe
    März 31, 2010

    Engywuck,

    Beides keiner Antwort würdig.

    Dennoch finden sich offenbar genügend Leute, die unbedingt antworten wollen, ohne sich dabei die Mühe zu machen, ihre Antwort geistreich ausfallen zu lassen. Obwohl es doch so viele Möglichkeiten dazu gäbe.

  22. #22 Das Doh
    März 31, 2010

    @rosarotebrille:

    Und was bringt dieses legendenartige Experiment, bei dem v 3 % von c ausmacht?!? Und was ist dann das Bezugssystem? Und überhaupt: Wie oft soll denn der gute Eini noch widerlegt werden, bis es endlich mal die dumme Physikergemeinde begreift?

  23. #23 Rosarotebrille
    März 31, 2010

    Das Experiment von 1984 ist unter “Jenseits der Lichtgeschwindigkeit” auffindbar.
    Es wurden in der Mitte eines 9m langen evakuierten (1e-13 bar) Rohres kurze Protonenpäckchen mit einer Geschwindigkeit bis 0,05 c in Rohrachse eingeschossen, welche mit einem ebenfalls auf 0,05 c beschleunigten kontinuierlichen Elektronenstrahl sich unter einen spitzen Winkel genau in der Mitte der Rohrlänge kreuzten.

    Hierbei rekombinierten die Protonen mit den Elektronen zu Wasserstoff und es wurde dabei ein kurzer Lichtblitz freigesetzt. Die sichtbare Lichtquelle hatte eine Abmessung von ca. 1mm und der Rekombinationsort konnte genau auf die Mitte der Rohrlänge justiert werden.

    Die einzelnen Protonenpäckchen hatten einen genügend großen Abstand voneinander, je nach Protonengeschwindigkeit ca. 1 m.

    Auf diese Weise wurde eine sich mit 0,05 c bewegende Lichtquelle erzeugt, welche einen einzigen ultrakurzen Lichtimpuls abstrahlte.

    An den Rohrenden war eine Empfangsoptik installiert, welche die eintreffenden Photonen in el. Signale umwandelte. Ein sehr schneller Zweikanaloszillograph, welcher von dem Protonenpäckchengenerator synchronisiert wurde, empfing die Signale der Optik. Es zeigte sich eine Differenzzeit zwischen den beiden Empfangsoptiken, welche linear mit der Protonengeschwindigkeit anwuchs.

    Nach Einstein hätte sich

    1. keine Differenzzeit zeigen dürfen, da die Photonen gleichzeitig die Empfangsoptik erreichen sollten, da c = konstant vorausgesetzt wird.

    2. hätte sich die gemessene Zeitdifferenz niemals linear mit der Protonengeschwindigkeit ändern können.

    Schlußfolgerung: Die Photonen bewegten sich in Protonenflugrichtung mit c+v und gegen Flugrichtung mit c-v.

    Dies war auch das Ergebnis der quantitativen Auswertung der gemessenen Zeitdifferenzen. Das Experiment wurde von einem Physiker durchgeführt.

  24. #24 PickendenHans
    März 31, 2010

    Lebensdauer des angeregten Zustandes bis zur radiativen Umwandlung?

    Die Protonen strahlen ja wohl nicht sofort, der Zustand sollte wohl eine in dieser Größenordnung nicht vernachlässigbare Zeitspanne bleiben und dann erst strahlen. In dieser Zeit fliegt das Ding dann t*v weit. Linear Abhängig.

    Aber ich bin nur ein mittelmäßiger Chemiker :/

  25. #25 Rosarotebrille
    März 31, 2010

    Die Lebenstauer des “angeregten” Zustandes geht bereits aus den mitgeteilten Daten hervor: 1 mm 🙂
    Also rund 3 ps.

    Wo das Proton tatsächlich strahlt, wurde eben visuell quer zur Flugrichtung festgestellt. Das ist dann der Strahlort, unabhängig davon, ob sich das Proton sein Elektron vielleicht auch 1cm vorher eingefangen hat. Soweit mir bekannt ist, kommt auch keine andere Strahlung infrage, da der optische Empfindlichkeitsbereich (Farbe) der verwendeten sehr schnellen (<100 ps) Avalanchedioden relativ eng ist.

    Die Strahlung selbst ist sicher nicht "radioaktiv" sondern entspricht eben der bei der Rekombination freigesetzten Energie. Irgendetwas muß da schließlich abgestrahlt werden, wenn sich ein Proton "sein" Elektron einfängt.

  26. #26 PickendenHans
    März 31, 2010

    Sorry, für mich ging das nicht aus der Angabe hervor. Siehe letzter Satz.

    Gemessen wird doch der Laufzeitunterschied an den Enden. Wenn ich mit den Protonen mehr Gas gebe, dann verschiebe ich die Leuchtquelle weiter nach hinten und bekomme einen Laufzeitunterschied. Wenn das 1 mm ist, dann müsste ich halt sehen ob meine Messapparatur quer zur Anlage auch so genau messen kann. Tut sie das?

  27. #27 Rosarotebrille
    März 31, 2010

    Die Vorrichtung wurde nicht kontinuierlich von 0…0,05 c hochgefahren sondern der Leuchtfleck wurde für jede einzelne Geschwindigkeit (0,01…0,03..0,05 c) mit Fadenkreuz und Auge auf mittige Position justiert.

    Die lineare Abhängigkeit wurde erst bei der Auswertung der Differenzzeiten festgestellt. Der Leuchtflecklänge selbst änderte sich auch mit zunehmender Geschwindigkeit bis etwa 3mm. Dies ist aber für das Ergebnis nicht mehr wesentlich (beachte die Größenordnungen).

    Es kommt bei diesem Experiment nicht darauf an, ob mit einem Fehler von 2 % oder 20 % gemessen wird. Es kommt nur darauf an, daß mit Sicherheit ein Nichtnullergebnis nachgewiesen werden kann.

    Die einzelnen Komponenten der Meßapparatur wurden natürlich auch auf Umschlag getestet, sodaß alle auftretenden Verzögerungszeiten garantiert innerhalb einer notwendigen Toleranz identisch waren.

    Dieses Einsteinwiderlegende Experiment sollte eigentlich auch 1984 öffentlich vor geladenen Gästen aus Wissenschaft und Presse stattfinden. Das Problem war nur, daß niemand der geladenen Gäste sich dieses widerlegende Experiment ansehen wollte!

    Das Experiment wurde wieder abgebaut, weil einige Komponenten ausgeliehen waren und zurückgegeben werden mußten. Es muß nicht extra betont werden, daß dem Experimentator keinerlei Gelegenheit gegeben wurde, das Experiment zu veröffentlichen. Erst um 2000 wurde ein neuerlicher Versuch gestartet. Die Uni Konstanz erklärte sich bereit, das Experiment zu wiederholen. Nur sagte sie nicht, wann.

  28. #28 Engywuck
    März 31, 2010

    ok, dann nehmen wir das doch mal auseinander 🙂

    Wenn ich richtig verstanden habe wurde
    – unter sehr spitzem Winkel eingeschossen (=Protonenstrahl fast oder sogar exakt in Rohrachse)
    – die Zeitdifferenz zwischen Einschießen des Protonenpakets und Eintreffen des Lichtstrahls gemessen – und dabei “seltsamerweise” eine lineare Abhängigkeit von Zeitdauer des Flugs bis Lichtblitz gefunden.

    weitere Annahmen: exakte Justierung (hier kann evtl. 1/10mm hin oder her was ausmachen, bei 0,05c war der Lichtfleck ja recht “lang”), Oszi sauber kalibriert (so dass Laufzeiten der Signale vernachlässigt werden können etc.
    Da die *Geschwindigkeit* der Protonen angegeben wurde und nicht die Energie in konstanten Abständen kann “klassisch” gerechnet werden

    Länge des Rohres: l_ges=9m, exakt(!) in der Mitte Lichtfleck, also l_1=l_2=4,5m
    Gesamtzeit zwischen “Einschuss” und Lichtbltz:
    t_ges = t_p + t_L (Flugdauer der Protonen bis zur Vernichtung + “Flugdauer” des Lichtes)
    t_p = l_1/v_p (Länge der Strecke geteilt durch Geschwindigkeit der Protonen)
    t_L = l_2/c(v_p) (Länge der Strecke geteilt durch Lichtgeschwindigkeit (evtl. Geschwindigkeitsabhängig))
    –> t_ges = l_1/v_p + l_2/c(v_p)

    und nun sind nach Definition l_1=l_2=konstant=k
    –> t_ges = k/v_p + k/c(v_p)

    Setzt man nun nach Einstein c(v_p)=c=konstant
    –> t_ges = k/v_p + k/c= k/v_p + K
    also eine umgekehrt lineare Abhängigkeit der gemessenen Zeit von der Geschwindigkeit des Protonenpäckchens.

    Seltsam….

    🙂

    Nebenbei: schauen wir uns doch mal die zu messenden Zeiten an (mit c=300 000 000 m/s gerechnet):
    v_p=0,05c = 15 000 000 m/s
    –> t_1 = l_1/v_p = 4,5 m / 15 000 000 m/s = 0,3 Mikrosekunden (0,0000003 s)
    t_2 = l_2/c = 4,5m/300 000 000 m/s = 0,015 Mikrosekunden (0,000000015 s)
    –> t_ges = 0,315µs

    Das Oszilloskop müsste also, um den konstanten Teil zu erkennen, auf Nanosekunden genau messen!
    Sogar im besten Fall (v_p=0,05c) ist der Anteil der “Lichtflugzeit” an der Gesamtzeit zwischen Einschießen des Protonenpakets und Lichtmessung nur 5% (entsprechend der Geschwindigkeit der Protonen relativ zu c…)

    So, und nun soll stattdessen c(v_p)=c(0)+v_p gemessen worden sein, also c(0,05c)=1,05c (wenn ich das oben richtig verstehe)
    Dann würde t_L=l_2/(c+v_p)=4,5m/(315 000 000 m/s) = 0,014286µs
    –> t_ges(hypo) = 0,314286µs
    Ein Unterschied zur “semiklassischen” Annahme von 0,23%(!) — und das Oszi müsste dafür sogar auf Zehntelnanosekunden genau messen(!)

    Und nun der wirkliche Haken: Das ganze gilt *nur*, wenn die Teilchen alle am selben *punktförmigen* Ort Licht aussenden würden – bei 0,05c ist der Lichtfleck aber 3mm(!) “lang”
    Nehmen wir an, es wurde auf “Mitte” justiert (am einfachsten), dann ist l_1=4498,5mm..4501,5mm (umgekehrt für l_2)

    beim “kurzen” Wert für l_1 beträgt die Flugzeit des Pakets:
    t_1k=l1_k/v_p=0,000 000 299 9s (0,2999µs)
    und für den langen:
    t_1l=l_1l/v_p=0,000 000 300 1s (0,3001µs)
    (für das Licht: 0,000 000 015 005s .. 0,000 000 014 995 s (0,015005..0,014995µs)
    macht gesamt:
    t_ges=0,314905..0,315095µs

    Und schon wieder steigt die Genauigkeit, mit der gemessen werden müsste…
    Nicht zu vergessen, dass die Messgeräte auch auf Subnanosekunden genau kalibriert sein müssten, um derart geringe Differenzen messen zu können.
    Viel Spaß beim Nachbau…

  29. #29 Rosarotebrille
    April 1, 2010

    An obiger Rechnung sind einige falsche Annahmen enthalten. Der wesentliche falsche Punkt ist zunächst die Annahme, daß die Protonen 4.5m weit geflogen sein sollen. Dies würde sich alleine deshalb verbieten, weil Protonen sich gegenseitig aufgrund ihrer Ladung abstoßen und daher sich die Päckchen sowohl in die Länge als auch in die Breite ziehen würden. Die Größe des Leuchtpunktes zeigt bereits, daß das nicht der Fall gewesen sein kann.

    Tatsächlich wurden die Protonen in einem ca. o,5 m langen 6-stufigen Linearbeschleuniger beschleunigt, zu Päckchen zerhackt und auch in ihrer Geschwindigkeit vergleichmäßigt und nach dem Austritt aus dem Beschleuniger auf den Reaktionsort mit einer “Linse” fokusiert. Dieser letzte Weg ab Linse, ca. 7mm Durchmesser, war dann nur 5 cm lang. Der Beschleuniger endete also in unmittelbarer Nähe des Rekombinationsortes.

    Der Linaearbeschleuniger arbeitete mit einer Frequenz von 10 MHz, die Hochspannungserzeugung geschah mit einem Teslatransformator.

    Die kontinuierliche Elektronenbeschleunigung wurde mit den Teilen einer Fernsehröhre aufgebaut und der Elektronenstrahl durch ein Magnetfeld nahezu rechtwinklig umgelenkt. Ebenfalls in unmittelbarer Rekoortnähe.

    Der entstandene Wasserstoff wurde nach Durchqueren des Reaktionsortes in einem gekühlten Kupferrohr aufgefangen. Die Vakuumerzeugung geschah mit mit einer gekühlten Turbomolekularpumpe.

    Am Oszillographen waren die Peaks zuckerhutförmig zu sehen, mit etwa 300 ps Basisbreite und um 50 ps verwaschen. Aus letzterem geht praktisch schon die gesamte Ungenauigkeit (Jitter) der Versuchsanordnung hervor. Sicher wird man auch wissen, daß ein 50 kDM Oszillograph auch die Möglichkeit besitzt, Signale zu verzögern, sodaß das Bild auch auf dem Bildschirm erscheint.

    Der 1,3 GHz Oszillograph wurde außerdem für diese spezielle Aufgabe noch etwas “aufgepäppelt”.

    Die benötigten Genauigkeiten.

    Die Messleitungen und Triggerleitungen waren natürlich in ihren Längen abgestimmt udn wie oben erwähnt wurden auch die einzelnen Komponenten auf Umschlag getestet. Nun kommt dann der Augenblick, wo man z.B. bei niedriger Protonengeschwindigkeit (ca. 0 c) den Oszillographen nullt. Man erhält dann zwei übereinanderliegende Peakgruppen, nachdem die Peaks mittels der einstellbaren Verzögerung auf den sichtbaren Bereich des BS verschoben wurden. Wenn die Peaks auseinanderliegen, bedeutet das, daß die Laufzeiten zwischen den beiden Empfängern samt Kanallaufzeit unterschiedlich sind. Getriggert wird schließlich nur von der einen 10 MHz Hf Leitung aus. Im Falle eines Auseinanderliegens der Peaks werden eine Signalleitungslänge korrigiert.

    Ab diesem Zeitpunkt kann man dann mit Geschwindigkeit fahren. Wegen der sich ändernden Protonengeschwindigkeit wird auch der Zeitversatz zw. Triggersignal und Erreichen des Rekombinationsortes sich verändern. Dies betrifft aber nur die gemeinsame Verzögerungsänderung für beide Kanäle. Diese Verzögerung wird so eingestellt, bis das Peakbild wieder auf dem BS erscheint. Nach Einstein dürfte wiederum nur ein einziger verwaschener Peak zu sehen sein. Aber das war eben nicht der Fall. Die Peaks wanderten auseinander.

    Die Größe der eingestellten Verzögerungszeit spielt hierbei gar keine Rolle. Man muß sie also nicht einmal kennen. Bei 0,01 und 10cm Flugweg beträgt sie rund 33ns und bei 0,05c 7ns.

    Ob die Verzögerung samt restliche Frequenzschwankungen/Geschwindigkeitsschwankungen stabil bzw. wie stabil sie ist, erkennt man an dem 50 ps Jitter. Selbst bei 0,01 c ist das ausreichend, um die 300 ps Zeitdifferenz auf dem BS nach Augenmaß abschätzen zu können. Bei 1500 ps entsprechend natürlich erst recht.

    Ungenauigkeiten in der Reaktionsortmittigkeit sind unerheblich. 1 cm außerhalb der Mitte bringt bei 0,01c eben 233 ps bzw 367 ps statt 300 ps, je nach Richtung. Bei 0,05 c macht sich das eben mit 1572 bzw. 1438 ps statt 1500 ps bemerkbar. Mit Fadenkreuzoptik sollte es schon gelungen sein, 1 cm Außermittigkeit einzuhalten und mit dem Zollstock wird man auch die Versuchsstrecke ausreichend genau vermessen können. Dazu braucht man noch keine Lasermeßanordnung 🙂

    Sind die Fragen zur notwendigen Präzision damit geklärt und daß es eben auf einen Zentimeter mehr oder weniger gar nicht ankommt und nicht einmal auf die absolute Zeitbasisgenauigkeit (+- 50% ) des Oszillographen?

    Es kommt nur auf den Jitter (die 50 ps) an und der kann eben leicht gesehen werden.

  30. #30 Markus Termin
    April 2, 2010

    Mit welcher Sorgfalt und Tiefe sich Naturwissenschaft – der Zweifel mit eingeschlossen – einem Laienpublikum erklären läßt, hat uns Ernst Peter Fischer schon vor vielen Jahren nahegebracht. Es ist ein Vergnügen, seine Bücher zu lesen. Mit welcher Respektlosigkeit seine jüngeren Kollegen nicht nur an ihn, sondern an die Sache herangehen, die doch unsere Welterklärung seien soll, das zeigt sich hier. Und entlarvt sich selbst.

    @Rosarotebrille: Vielen Dank für den Einblick.

  31. #31 Rosarotebrille
    April 2, 2010

    Ich sehe gerade, daß ich mich fürchterlich verrechnet habe! Ich korrigiere daher:

    “Die Lebenstauer des “angeregten” Zustandes geht bereits aus den mitgeteilten Daten hervor: 1 mm 🙂
    Also rund 3 ps.”

    Richtig wäre (bei 0,01c, 1mm): 333 ps und bei 0,05c und 3mm: 200 ps

    Das passt auch zu dieser Aussage besser:

    “Am Oszillographen waren die Peaks zuckerhutförmig zu sehen, mit etwa 300 ps Basisbreite und um 50 ps verwaschen.”

    Mit “verwaschen” ist natürlich die Varianzbreite der Linienzeichnung aufgrund des Jitters gemeint.

  32. #32 rop
    April 5, 2010

    Was im CERN getrieben wird erfüllt in erster Linie gesellschaftliche Anforderungen und keine Wissenschaftliche: Das Ding muss gross sein, viel kosten, schwerfällig und keine definitive Antworten liefern. Muss bloss spektakulär sein.

  33. #33 Rosarotebrille
    April 6, 2010

    Ich verweise in diesem Zusammenhang auf die Diskussion bei http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/04/protonenmangel-der-lhc-musste-schon-wieder-gestoppt-werden.php
    hin.
    Dort wird ein elementarer Schwindel aufgedeckt und zwar so, daß jedermann dies sehr leicht erkennen kann.

    Dieser Artikel von Florian Freistetter war zwar als blöder Aprilscherz gedacht, nur war er eben nicht mit einer rosaroten Brille bewaffnet. Ihm fehlt daher etwas Durchblickmöglichkeit.

    Viel Spaß auf seiner Seite 🙂

  34. #34 Rosarotebrille
    April 6, 2010

    Der dortige Aufhänger war die Behauptung, man hätte dort eine Geschwindigkeit von 99,9999991 % der Lichtgeschwindigkeit erreicht. Dies bedeutet, daß man auch die Streckenlänge des LHC mit dieser Genauigkeit vermessen haben muß. Nur dann kann man es wagen, einen solchen Wert zu behaupten.

    Die Meßstrecke beträgt aber 27 km und diese müßte dann auf 27 Mikrometer genau vermessen worden sein. Dies ist vollkommen unmöglich!

    Der einfache Grund hierfür ist *unter anderem*, daß die Meßstrecke gar nicht definierbar ist. Sie besteht nämlich aus *gedachten* Punkten im freien Raum innerhalb des evakuierten Rohres. Es existieren also keinerlei anpeilbare materielle Referenzpunkte auf dem Weg, wo der Teilchenstrahl entlangläuft.

    Was man zwar genau messen kann, ist der Weg eines Lichtstrahl, der an einigen Spiegeln reflektiert werden kann. Aber man kann eben den Lichtstrahl nicht so justieren, daß er dem (unbekannten) Teilchenstrahlweg entspricht. Je nach messendem Pseudophysiker wird ein völlig anderes Kaffeesatzergebnis herauskommen. Man wird zwar den wahrscheinlichen Weg auf vielleicht einige Millimeter genau abschätzen können. Aber nicht auf 27 Mikrometer, wenn alles andere bereits als fehlerfrei angesehen werden würde.

    Und die Temperatur des invaränlichen (Annahme) Rohrmaterials muß wegen der thermischen Ausdehnung ebenfalls recht genau bekannt sein. 0,002 K Fehler in der Rohrtemperaturmessung bedeuten bereits 27 Mikrometer Fehler, wenn man einen Ausdehnungskoeffizienten von 0,5 ppm/K ansetzt. Stahl hat einen von 12 ppm/K! Und bei 0,02 K Ungenauigkeit bei der Rohrtemperatur wird bereits die Lichtgeschwindigkeit überschritten, wenn vorher “99,9999991 % der Lichtgeschwindigkeit” getönt wurde.

  35. #35 Lothar Pernes
    April 21, 2010

    Betrifft: Cern, Universität Konstanz und Experiment “Jenseits der Lichtgeschwindigkeit”

    GPS beweist LG = c ± v gemäß Emissionstheorie.

    Es wird von den Relativisten, aber auch von Ätherfreunden, immer wieder behauptet, das erstaunlich präzise funktionierende GPS-System arbeite nur deshalb so genau, weil es die Signalgeschwindigkeiten der mit etwa 3,9 km/s umlaufenden Satelliten mit c ansetzt (offenbar bezogen bei den Relativisten auf unbestimmte, beliebige Punkte oder überhaupt nicht, bei den Ätherfreunden bezogen auf den nicht mitrotierenden Erdmittelpunkt) und weil es die Distanz des Empfängers zum Satelliten mit c mal Laufzeit berechnet, und nicht etwa mit (c±v) mal Laufzeit.
    Es heißt: Würde man die Signalgeschwindigkeit mit c±v ansetzen (d.h. eine in Bezug auf die Lichtquelle konstante Lichtgeschwindigkeit annehmen, und deshalb die Geschwindigkeit v der Lichtquelle in Richtung zum Empfänger – hier beim GPS rund 1km/s max. – addieren bzw. abziehen, wie es nach der klassischen Physik gemäß der ballistischen Lichttheorie oder Emissionstheorie gilt), würde man Positionsfehler von bis zu 65 m Abweichung bemerken.
    Die Relativisten verbuchen nun den Erfolg der GPS-Berechnung mit c als Bestätigung der “absoluten Konstanz” der Lichtgeschwindigkeit, nach der die LG völlig unabhängig von der Bewegung der Lichtquelle und der des Beobachters immer mit c anzusetzen ist.
    Und die Ätherfreunde verbuchen die GPS-Berechnung mit c als Be-stätigung eines von der Erde mitgeführten, aber nicht mitrotierenden Lichtmediums.

    Tatsächlich aber kann wie folgt sehr einfach bewiesen werden, daß das präzise Funktionieren des GPS-Systems darauf zurückzuführen ist, daß die Messungen und Berechnungen eindeutig auf der Grundlage der Emissionstheorie, nämlich LG=c±v, und Distanz D =(c±v) mal Laufzeit = (c±v)*t, erfolgen, und somit eindeutig die Emissionstheorie oder ballistische Lichttheorie beweisen.
    Weil die Relativisten in ihrer Scharlatanerie das GPS-System als Bestätigung ihrer “absoluten Konstanz von c” hingestellt haben, stellt sich GPS nun als experimentum crucis für SRT und ART heraus. Ein Milliarden Dollar teures, technisch excellentes, genial ausgeklügeltes, intensiv erforschtes und tagtäglich millionenfach neu bestätigtes Experimentum crucis, das die SRT und ART nun endlich in die Tonne befördert.

    Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Laufzeitmessung beim GPS er-mittelt nicht, wie bisher etwas leichtfertig angenommen oder gar bewußt irreführend behauptet wird, die tatsächliche und echte Laufzeit t, sondern eine Pseudolaufzeit tps wie folgt:

    Das Satellitensignal der Frequenz f kommt nach der Formel f’=f(1±v/c), dopplergeändert mit der Frequenz f’ beim Empfänger an, der Empfänger generiert ein auf diese dopplergeänderte Fre-quenz f’ abgestimmtes Vergleichssignal, das in Schritten von jeweils einer Chip-Einheit an dem ankommenden Signal solange vorbeigeschoben wird, bis die Signale deckungsgleich übereinander liegen (> Autokorrelation, > http://www.kowoma.de).

    Aus der Anzahl dieser Schritte ergibt sich dann die Ankunftszeit des Signals wie folgt: Jeder Schritt (Länge 1 Chip) hat in der ungeänderten Frequenz die Länge von einer Mikrosekunde, im Empfänger aber die dopplergeänderte Länge von 1 Mikrosekunde mal f/f’, d.h. bei erhöhter Frequenz wird der “Puls” und damit der Schritt kürzer, und bis zum Eintreffen des Korrelationsmaximums vergeht deshalb (bei gleich vielen Schritten) weniger Zeit. Entsprechendes gilt für eine verringerte Frequenz.
    Aus der Anzahl n der Schritte ergäbe sich dann durch Multiplikation mit der Zeitlänge eines dopplergeänderten Schrittes (der also 1 Mikrosekunde mal f/f’ lang ist) die genaue, echte und tatsächliche Laufzeit t

    t = n * 1 mikrosek. * f/f’ = n * 1 mikrosek./(1±v/c)

    Das ist physikalisch ganz eindeutig. Und das ist auch hier der Knackpunkt der ganzen Geschichte: Wer eine genaue Zeitdauer anhand der Anzahl ausgeführter Schwingungen ermitteln will, muß dazu auch die genaue Dauer einer einzelnen Schwingung ansetzen. Bei einer Frequenzänderung ändert sich auch die Dauer der einzelnen Schwingung!

    Der GPS-Empfänger rechnet aber gar nicht erst mit der Länge ei-nes dopplergeänderten Schrittes, sondern nachweislich immer nur mit der Länge eines frequenzungeänderten Schrittes, also mit 1 Mikrosekunde. Er bekommt dadurch zwar nicht die echte und tat-sächliche Laufzeit t, sondern die Pseudolaufzeit tps = n * 1 mikrosekunde, die aber um den Faktor (1±v/c) größer bzw. kleiner ist als die echte Laufzeit, wie der Vergleich ergibt:

    t=n*1/(1±v/c) ; tps=n*1; t=tps/(1±v/c) => tps=t*(1±v/c)

    Da der Empfänger nun mit dieser Pseudolaufzeit tps und der Pseudo-Signalgeschwindigkeit c die Distanz D errechnet, und zwar nach der Formel D=c*tps, erhält er folgende Distanz

    D = c*tps = c*t*(1±v/c) = c*(1±v/c)*t = (c±v)*t

    Er erhält somit, obwohl er die Pseudolaufzeit tps und die Pseudo-Signalgeschwindigkeit c einsetzt, die Distanz, die sich genau nach der Emissionstheorie mit der echten Laufzeit t und der echten Lichtgeschwindigkeit LG =(c±v) ergibt!

    Der GPS-Empfänger rechnet also genau nach der Emissionstheorie und bekommt erst dadurch die besten Ergebnisse, was die Richtigkeit der Emissionstheorie beweist.

    Nochmal die Berechnungsgrundlage des GPS-Empfängers in etwas anderer Form, weil t=n*1*f/f’ ; tps= n*1; t=tps*f/f’ ; tps=t*f’/f, wo n die Anzahl der Korrelationsschritte ist

    D = c*tps = c*t*f’/f = c(1±v/c)*t = (c±v)t.

    Dieser Sachverhalt ist ebenso einfach wie physikalisch eindeutig, und damit ist die SRT erledigt.

    Natürlich wird hier nicht behauptet, das GPS rechne falsch. Es rechnet durchaus richtig die richtige Entfernung aus nach der Formel D=c*tps und der mathematischen Regel, daß es völlig unerheblich ist, ob man nun bei c einen Faktor 0.9 oder 1.1 stehen hat, wie er sich bei c±v beispielsweise ergeben könnte, oder ob man diesen Faktor bei tps bereits eingearbeitet hat! Dann darf man nicht nur, dann muß man natürlich c einsetzen! Mathematisch völlig korrekt, physikalisch aber nicht, denn es bedeutet, daß weder die echte Signalgeschwindigkeit noch die echte Laufzeit in der Formel D=c*tps wiedergegeben werden.
    Beispiel: Die tatsächliche Signalgeschwindigkeit sei c+v = 1.1 c, die tatsächliche Laufzeit sei 5 min, dann muß man nur eine angebliche Laufzeit tps = 1.1 * 5 min = 5.5 min angeben, um unter Beibehaltung von c immer die richtige Entfernung zu erhalten, hier also c*5.5min = 1.1c *5min =c*5.5min.

    Beim GPS ist dieser Faktor (1±v/c), und das ist nicht nur der Faktor bei c (also c*(1±v/c) anstelle der Schreibweise c±v) für die Lichtgeschwindigkeit einer bewegten Lichtquelle nach der Emissionstheorie, sondern auch der Dopplereffektfaktor bei der Frequenzänderung einer bewegten Lichtquelle: f’=f(1±v/c).
    Und dieser Faktor wird bei der Laufzeitermittlung, die mit Hilfe einer Autokorrelation zwischen zwei dopplergeänderten Signalfrequenzen erfolgt, automatisch in die “Laufzeit” tps mit eingearbeitet, so daß die “Laufzeit” tps dann nicht die echte, tatsächliche Laufzeit ist, sondern eine Pseudolaufzeit, die dann und nur dann die richtige Entfernung ergibt, wenn man die Pseudogeschwindigkeit c ohne weitere Berücksichtigung von v in die Formel D=c*tps einsetzt, weil der Geschwindigkeitsfaktor (1±v/c) (mathematisch korrekt, aber physikalisch nicht) eben schon bei der Pseudolaufzeit enthalten ist!

    Es würde auch der unbestrittenen Eleganz des GPS-Verfahrens völlig widersprechen, wenn man erst die tatsächliche Laufzeit t errechnen würde, dann auch noch v ermitteln müßte, und schließ-lich mit c±v und mit Ellipsen statt mit c und Kreisen weiterrechnen müßte.

    Viel einfacher und eleganter ist es, die aus dem Meßverfahren direkt ermittelte Pseudolaufzeit tps einfach mit der Pseudogeschwindigkeit c zu multiplizieren, um das richtige Ergebnis für die Distanz D=c*tps=c*t*f’/f=c*t*f(1±v/c)/f=c(1±v/c)*t = (c±v)t zu er-halten.

    Und weil dies so einfach und so elegant ist, und immer die genauesten Ergebnisse brachte, hat sich auch wohl niemand veranlaßt gesehen, an der eigentlich falschen Interpretation der Pseudolaufzeit tps als “Laufzeit” etwas zu ändern oder zu korrigieren.

    Und den Relativisten war es wohl auch sehr recht so, wenn sie nicht gar von Anfang an dafür gesorgt haben, daß die Pseudolaufzeit tps als “tatsächliche” Laufzeit gehalten wurde, damit sie LG=c±v verstecken, verschleiern und vertuschen konnten und statt dessen ihre grotesk-absurde “absolute Konstanz” von c als bestätigt behaupten konnten.

    Diese Verschleierung des die Relativitätstheorien (SRT und auch ART) erledigenden Sachverhalts gelang um so leichter, je komplizierter das GPS-Verfahren im Detail und bei der Berücksichtigung anderer Einflüsse wurde.

    Deshalb hier für den kritischen Interessierten, der sich die exakte Laufzeitbestimmung in einem so kleinen GPS-Empfänger nicht so recht vorstellen kann, eine sich auf das Wesentliche beschränkende Darstellung:
    Vier Satelliten im Sichtbereich des Empfängers senden zu einer bekannten GPS-Atomuhrzeit gleichzeitig jeweils ein Signal. Die Signallaufzeit von jedem der vier erforderlichen Satelliten wird nicht in absoluter Zeit gemessen oder errechnet, sondern es werden eben tatsächlich nur die Anzahlen n1 bis n4 der Korrelationsschritte (ab einem vom Empfänger als mutmaßlicher Absendezeitpunkt angenommenen Startzeitpunkt t0) bei den einzelnen Satelliten gezählt – ohne jede Berücksichtigung der unterschiedlichen Dopplerverschiebungen der Frequenz und der dadurch dopplerverschobenen Schrittlängen. Es wird dann eindeutig mit tps= n*1 für jeden Satelliten die gleiche Schrittlänge (1 Mikrosekunde) angesetzt. Die Pseudolaufzeit tps= n*1 wird dann mit der Pseudo-Signalgeschwindigkeit c multipliziert zur Ermittlung der Pseudoentfernung.
    Die tatsächlichen Empfangszeiten und Laufzeiten müssen weder in GPS- noch in Empfängerzeit bekannt sein.
    Der Signalabsendezeitpunkt ts und die zugehörigen Koordinaten der Satelliten werden dem Empfänger per Signal übermittelt und sind ihm somit bekannt. Es gibt nun vier Unbekannte: Die Koordinaten x,y,z des Empfängers und der Zeitversatz (ts-t0) zwischen Sendezeitpunkt ts und dem Korrelationsstartzeitpunkt t0). Diese vier Unbekannten werden dann aus den folgenden vier Gleichungen berechnet.
    (1) ((n1*1)-(ts-t0))*c = F(x,y,z)
    (2) ((n2*1)-(ts-t0))*c = F(x,y,z)
    (3) ((n3*1)-(ts-t0))*c = F(x,y,z)
    (4) ((n4*1)-(ts-t0))*c = F(x,y,z)
    Hierbei ist (n*1)-(ts-t0) die zeitsynchronisierte Pseudolaufzeit tps= n*1, c die Pseudosignalgeschwindigkeit.
    Nachweislich wird die Schrittlänge stets dopplerungeändert für jeden Satelliten gleich groß mit 1 Mikrosekunde angesetzt, und als Signalgeschwindigkeit wird stets c eingesetzt. Damit ist die Emissionstheorie LG=c±v bewiesen.
    Wer jetzt hier daraus und aus dem Gleichungsystem eine von v unabhängige Lichtgeschwindigkeit c herausliest, muß nochmal von vorn anfangen zu lesen und zu rechnen.
    Die SRT ist damit erledigt.
    Und auch der mitgeführte Äther ist ebenso wie der absolute Lo-rentz-Äther nun erledigt, aber es gibt noch eine andere Äthervariante, die in die Emissionstheorie integriert werden kann. Diese Variante steht aber hier noch nicht zur Diskussion. Jedenfalls aber ist ein “Äther” mit spezieller Wellenausbreitung vorhanden, und der Weg zu ihm führt nur über die Emissionstheorie.
    Hierzu verweise ich auf meine Arbeit “Eine neue kopernikanische Revolution in der Physik und in der Astronomie” von 1985, die seit 25 Jahren unterdrückt wird, u.a. mit einer Strafandrohung von fünf Jahren Gefängnis oder Schlimmerem. Von wegen “Freiheit der Wissenschaft” und “keine Zensur”. (Link zu GOM am Ende)
    Es gibt aber einen kurzen Artikel von Karl-Heinz-Baumgartl: http://www.cosmopan.de/info_pdf/info09.pdf . Die dort angegebene Adresse stimmt natürlich längst nicht mehr (Kontakt: Hier im Forum zu diesem Thema) und die Einfügung “(bei C 273 sogar millionenfache Lichtgeschwindigkeit)” ist zu streichen.
    In meiner Arbeit von 1985 werden alle bisherigen astronomischen Probleme von de Sitter bis zum Urknall, von den spektrosko-pischen “Doppel”-Sternen über die “Pulsationsveränderlichen” bis zu den Quasaren und der kosmologischen Rotverschiebung einfach und logisch auf der Basis der klassischen Physik mit der hier mit GPS bewiesenen Emissionstheorie gelöst – ohne solch grotesk-absurden Perversitäten wie Zeitdehnung, Längenschrumpfung, Raumkrümmung, Massenzunahme, schwarze Löcher, Urknall, inflationäre Expansion und ähnlichen Hokuspokus. Deshalb ist sie auch seit 1986 “verboten” und wird offenbar nicht einmal bei GOM erwähnt. Die Zensur und Unterdrückung scheint da wirklich total zu sein – was aber nur für die Brisanz der neuen Erkenntnisse in dieser Arbeit spricht, die jetzt durch den GPS-Beweis bestätigt werden.

    Damit könnte man es hier nun vorerst bewenden lassen.
    Aber es gibt Dinge, über die man nicht einfach hinwegsehen kann, nicht hinwegsehen darf, z.B. wenn offensichtlich eine Gefahr für die Allgemeinheit besteht, oder wenn z.B. offensichtlich kriminelle Manipulationen in Einrichtungen für Bildung, Wissenschaft und Forschung geschehen, mit Veruntreuung vieler Steuermilliarden.
    Es muß deshalb hier bei der Vorlegung des GPS-Beweises nicht nur der wissenschaftliche Sachverhalt dargelegt werden, sondern es müssen auch die daraus sich ergebenden Konsequenzen, soweit sie ein öffentliches Interesse betreffen, dargelegt werden.
    Um es hier gleich deutlich zu sagen: Im LHC am Cern werden der-zeit Experimente auf der Grundlage u.a. der nachweislich völlig falschen, sogar schwachsinnigen Speziellen Relativitätstheorie von Leuten vorbereitet und durchgeführt, die mit dieser schwachsinnig-falschen Theorie stehen oder fallen, und die sich angesichts der drohenden Blamage ein Ende der Welt als nette Lösung ihrer Probleme vorstellen könnten und deshalb einiges mehr riskieren könnten, um mit einer Art Wunderexperiment doch noch mal davonzukommen. Eine Gefährdung der Allgemeinheit und sogar der Menschheit durch die “relativistischen schwarzen Löcher” im weitesten Sinn und mit ihnen zusammenhängende Kettenreaktionen ist sehr wohl gegeben. Zudem muß bei jedem Betrieb einer solchen Anlage bei Versuchen mit nachweislich falschen Theorien, deren Fehler und Folgefehler sich gerade im Lichtgeschwindigkeitsbereich auswirken, mit katastrophalen Folgen gerechnet werden. Es sollten deshalb nach der hier erfolgten Vorlage eines eindeutigen physikalischen Beweises schwerster Fehler in den Grundlagen der modernen Physik, alle verantwortlichen Wissenschaftler, Politiker und Staatsanwälte den LHC sofort abschalten lassen, die Technik in Bezug auf die hier nachgewiesenen Fehler überprüfen, und auch das wissenschaftliche Personal auf seine geistige und fachliche Eignung überprüfen. Dies sollte bei der Schwere der Fehler und deren jahrzehntelanger Einwirkung auf die moderne Physik mindestens etliche Jahre dauern. Zudem ist in dieser Zeit eine rechtliche Handhabe gegen möglicherweise menschheitsgefährdende Versuche zu entwickeln, die von Leuten geplant und durchgeführt werden, deren Intelligenz offensichtlich nicht ausreicht, schwachsinnig-falsche Theorien sofort oder wenigstens später als solche zu erkennen, deren Intelligenz sogar so abartig ist, daß sie schwachsinnig-falsche Theorien als besonders genial-richtig ansehen, und sogar bei Aufdeckung der Fehler solche bestreiten.

    Darüber hinaus läßt der eindeutige Beweis schwerster Fehler in den Grundlagen der modernen Physik darauf schließen, daß auch seit vielen Jahrzehnten kriminelle Manipulationen in den Einrichtungen für Bildung, Wissenschaft und Forschung stattfinden – mit der Veruntreuung vieler Milliarden an Steuergeldern zur Vertuschung der Fehler, zur Unterdrückung der Kritik und des wissenschaftlichen Fortschritts, und zur Manipulierung der Bevölkerung, der Behörden und Ämter. (Link zu GOM)

    Eine dringliche, nachdrückliche und nicht mehr einfach zu igno-rierende Anzeige bei den verantwortlichen Behörden über die tatsächlich vorhandene Gefährdung der Allgemeinheit, sogar der Menschheit, durch diese kriminellen Manipulationen ist erforderlich. Wer immer in verantwortlicher Stellung mit entsprechender Qualifikation, z.B. Lehrer, Professor, Wissenschaftler, Beamter, dies tun kann, sollte dies unverzüglich tun, möglichst in gemeisamen Aktionen. Dies gilt insbesondere für diejenigen, welche die Relativisten bisher unkritisch bis wohlwollend bei ihren betrügerischen Manipulationen gewähren ließen oder sogar geholfen haben. Es wird die Aufarbeitung dieses ungeheuerlichen relativistischen Betruges in der Wissenschaft mit Sicherheit nicht nur eine beamtenrechtliche, sondern vor allem auch eine strafrechtliche Dimension annehmen.
    Immerhin wurden die verantwortlichen Stellen nachweislich durch GOM seit längerer Zeit informiert, ohne daß etwas geschehen ist, mit der simplen Ausrede, daß die Theorie “bestens bestätigt” sei und die Kritiker dagegen keine Beweise vorbringen können. Nun aber liegt ein erstklassiger, un-widerlegbarer, eindeutiger und jedermann, auch jedem Schüler oder Lehrling nachvollziehbarer Beweis vor, der nicht nur eine dogmatisch beherrschende, angeblich geniale Theorie nun als eitlen Schwachsinn entlarvt, sondern auch den von vielen Kritikern bisher schon geäußerten Verdacht jahrzehntelanger krimineller Manipulationen im Bereich Bildung, Wissenschaft und Forschung verstärkt oder bestätigt. Und es liegt offensichtlich Betrug vor, wenn sich eine jahrzehntelang angeblich geniale Theorie schließlich als eitler Schwachsinn herausstellt.
    Da kann sich niemand mehr, vom Schullehrer bis zum Professor, vom Staatsanwalt bis zum Minister, weiter so einfach in seinen Amtssessel ducken und Unwissen oder Unzuständigkeit vorgeben. Dieses bisherige Verhalten, das das kriminelle Treiben der Relativisten ermöglichte und unterstützte, erreicht nun wirklich eine strafbare Dimension, wenn es nach Vorlage dieses GPS-Beweises fortgesetzt werden würde.
    Die Staatanwaltschaft kann zwar davon ausgehen, daß die Relativisten in den oberen Etagen aller Einrichtungen für Bil-dung, Forschung und Wissenschaft in allen Staaten in den letzten Jahrzehnten eine einflußreiche kriminelle Vereinigung aufgebaut und entsprechend abgesichert haben. Mit dem vorliegenden GPS-Beweis jedoch, daß die Relativitätstheorien eitler Humbug sind, und die bisher behaupteten “Bestätigungen” als manipuliert nachweisbar werden, wird diese kriminelle Vereinigung aber leichter zu verknacken sein.

    Die Aufgabe der Staatsanwaltschaft ist es jedoch lediglich, Be-trug, Veruntreuung öffentlicher Gelder und Gefährdung der Allgemeinheit zu verfolgen. Die ungeheure Beschädigung der Wissenschaft durch den relativistischen Betrug aber ist nur zu heilen, wenn die Professoren endlich selbst dafür sorgen, daß derartig unwissenschaftlicher Humbug wie die SRT und ART aus den Universitäten und Schulen verschwindet. Je deutlicher dies in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, und je rascher sich die Professoren öffentlich von diesem Humbug distanzieren, desto geringer wird die ungeheure Blamage der Professorenschaft ausfallen.
    Es genügen meist nur einige wenige, die Ehre des ganzen Berufs-standes zu retten, aber bei dieser Blamage müßten es schon ein paar mehr sein, und mindestens die unverzügliche und öffentlich klar begründete Abschaltung mindestens des LHC müßte ihnen zu verdanken sein, wenn sie sich noch vor ihren Studenten und in der Öffentlichkeit sehen lassen können wollen.
    Diese Abschaltung sollte aber mit dem GPS-Beweis dann nicht mehr allzu schwer sein.
    Und wenn die Betreiber des LHC einen Rest von Verstand haben, dann schalten sie das Ding unverzüglich von selbst ab, und korrigieren in aller Öffentlichkeit die Fehler. Wenn sie erst dazu gezwungen werden müssen, kann es sein, daß sie dann den ganzen Laden dicht machen müssen und komplett ausgewechselt werden.
    Immerhin verpulvern sie Milliarden für riesige Magnetringe und rechnen nachweislich mit falschen Formeln für die elektromagnetische Kraft; die ist dort unveränderlich proportional v, von v=0 bis c, also selbst im relativistischen Bereich ist sie, obwohl eine von vorneherein geschwindigkeitsabhängige, dynamische Kraft, von keinem relativistischen Faktor betroffen, obwohl sie sogar nach der klassischen Physik einen Faktor haben müßte, der sie nicht einfach von v=0 bis c und sogar noch darüber hinaus linear weiterlaufen läßt; aber von vorneherein geschwindigkeitsunabhängige, absolute physikalische Größen wie Länge, Zeit und Masse haben dort beim CERN im relativistischen Bereich Faktoren, die sie auf Null bzw. Unendlich verändern! Physikalisch nachweislich grotesk, absurd, völlig verrückt!
    Und diese Leute machen dort Experimente, die das Ende der Welt bedeuten könnten! Das ist nun schon wirklich der Wahnsinn.
    Nur eine einzelne Frau hat noch vor dem Bundesverfassungsgericht versucht, dagegen anzugehen. Kein einziger Professor der Physik dabei! Doch – auf der Gegenseite. Welch eine Blamage, welch eine Bagage – zumindest bezogen auf die physikalischen Fakultäten.
    Nach der Vorlage des GPS-Beweises aber dürfen sich nun auch alle anderen Fakultäten zur Prüfung anstellen und sich bewähren, denn der Beweis und die Folgerungen sind lediglich mit dem gesunden Menschenverstand und etwas Allgemeinbildung zu begreifen. Dies sollte man bei jedem Professor, gleich welcher Fakultät, voraussetzen können. Zwar müssen sie sich nun von ihren Stühlen erheben, aber besonderer Mut ist nach diesem physikalisch eindeutigen und klaren GPS-Beweis auch nicht mehr erforderlich. Also professores aller Fakultäten, erhebt euch mal, damit jeder sehen kann, daß ihr noch eine Ehre habt und auch noch einen Verstand, und eigentlich immer schon nur auf einen solchen Beweis, daß LG = c±v, gehofft und gewartet habt.

    Damit will ich hier schließen, denn das sollte nun genügen. Und eigentlich wollte ich ja hier auch wirklich nur nachweisen, daß LG=c±v.

    http://wissenschaftliche-physik.com/projekt-go-mueller/
    http://www.cosmopan.de/info_pdf/info09.pdf

    17. März 2010 L. Pernes

    Nachtrag: Hier noch eine vergleichende Darstellung der Ergebnisse anhand zweier Extrembeispiele. Erst sei die Geschwindigkeit v des Satelliten in Richtung zum Beobachter v=0. Dann, zum besseren Verständnis “etwas übertrieben”, sei die Geschwindigkeit des Satelliten in Richtung auf den Empfänger v=c. Die Entfernung D sei jeweils gleich groß. Die beiden korrelierten Signale liegen jeweils bereits deckungsgleich übereinander nach n=6 Verschiebungsschritten. w sei die Schrittlänge in us (=Mikrosekunden); f=1/us; f’ ist die dopplergeänderte Frequenz. Echte Laufzeit t=n*w ; Pseudolauf-zeit tps=n*1 us
    Dann ergibt sich für v=0 folgendes Bild:
    I IwI I I I I n=6 f’=f tps=t=6us GPS: D=tps*c=6us*c
    I I I I I I I w = 1 us t=tps=6us Emiss:D=t*(c+0)=6us*c
    Äther: D=t*c=6us*c
    SRT: D=c*t=6us*c
    Und für v=c ergibt sich
    IIIIIII n=6 f’=2f tps=6*1=6us GPS: D=tps*c=6us*c
    IIIIIII w=0.5us t=6*0.5=3us Emiss. D=t*(c+c)=3us*2c=6us*c
    Äther D=c*t=3us*c
    SRT: D=c*t=3us*c

    Es könnte nun aber auch sein, daß 12 Schritte statt 6 mit je 0.5 us bis zum Korrelationsmaximum auftreten.
    IIIIIIIIIIIII n=12 f’=2f tps=12*1=12us GPS:D=tps*c =12us*c
    IIIIIIIIIIIII w=0.5us t=12*0.5=6us Emiss.D=6us*2c=12us*c
    Äther D=c*t=6us*c
    SRT: D=c*t=6us*c
    Dann wäre zwar t=6 us und D=t*c=6us*c.
    Und dann wäre SRT und Äther ok, GPS und Emiss. aber falsch.
    Aber GPS rechnet eindeutig nicht mit 0.5 frequenzgeänderten us, sondern mit 1 us, so daß diese Möglichkeit ausscheidet.

    Die Analyse der verschiedenen Ergebnisse zeigt: Die richtige Entfernung ergibt sich bei Annahme c=unabhängig von v nur, wenn man die Pseudolaufzeit tps einsetzt. Mit dem experimentum crucis GPS ergeben sich nur mit der Emissionstheorie physikalisch eindeutig richtige Ergebnisse, die auch mit der physikalisch eindeutig im Empfänger gemessenen echten Laufzeit t übereinstimmen.

  36. #36 Rosarotebrille
    April 22, 2010

    Danke für Ihre ausgezeichneten Ausführungen, Herr Pernes. Eine kleine Kritik möchte ich dennoch anbringen: Die Äthergedanken, egal welcher Form, können nicht richtig sein.
    Leider bleiben viele Antirelativisten am Ätherleim kleben und halsen sich damit weitere unlösbare Probleme auf. Die Maxwellgleichungen sind eben zu schön, um sie einfach verwerfen zu können. Sie müssen aber schlicht falsch sein.

    Letztlich ist geht es immer um den Kampf Welle/Teilchen und hier gibt es nur einen Sieger: “Teilchen”. Das Photon zeigt eben selbst bei größten Entfernungen immer nur Punktwirkungen. Und wir wissen nicht nur durch den Strahlungsdruck, daß ein Photon Masse haben muß. Licht wird als elektromagnetische Welle angesehen genauso wie Funkwellen oder Wärmestrahlung. Diese Vorstellung ist einfach falsch, sie muß sogar falsch sein. Es gibt keine EMW im herkömmlichen Sinn. Es gibt keine wabernden “Feldchen”, welche den Raum durchpflügen können. Das ist einfach ein Hirngespinst.

    Die “EMW” sind nichts anderes als periodisch eigenschaftsgeordnete Teilchenströme. An ordbaren Eigenschaften kommen all diejenigen Eigenschaften vor, welche sich eben messen lassen: Teilchendichte, Spinrichtung (Polarisation), Spingröße, Teilchenfrequenz usw.

    Eine wesentliche Rolle spielt hier der Spin, den eben ein Photon gar nicht haben dürfte, wenn es punktförmig gedacht wird. Spin ist Drehimpuls und ein punktförmiges Teilchen kann keinen Drehimpuls haben. Darüber täuscht auch nicht die esoterische Behauptung weg, Spin sei nur so etwas ähnliches wie Drehimpuls. Diese Behauptung ist Unsinn. Spin ist Drehimpuls und dazu gehört Masse, räumliche Ausdehnung und Rotation. Das bedeutet, ein Photon muß aus mindestens zwei Teilchen bestehen, welche durch gegenpolige Feldkräfte gebunden umeinander rotieren. Die beiden Teilmassen dürfen dann auch punktförmig sein.

    Dann ergibt auch die Formel E = mc² Sinn, falls sie korrekt ist. Sie bedeutet dann E = Ekin + Erot = mc²/2 + mc²/2 = mv²/2 + mc²/2 = mv²/2 + hf/2

    v kann in Bezug zum Abschußzeitpunkt auch c sein und in Bezug auf das Zielobjekt jeden beliebigen Wert v annehmen. Nur die Rotationsfrequenz f ist daher im Wesentlichen konstant, wenn sie nicht durch andere Einwirkungen geändert wird. Die “Wellenlänge”, also der je Rotation zurückgelegte Weg ist dagegen voll von v abhangig. Damit ist auch ein “stehendes” oder auf v ~ 0 abgebremstes Photon möglich. Es behält immer noch seine Rotationsfrequenz f bei, nur die “Wellenlänge” ist dann ~ 0.

    Von einer Sendeantenne werden demnach zur Sendefrequenz passend erregbare Photonenfrequenzen zunächst angesaugt und beim nächsten halben Feldwechsel beschleunigt “abgeschossen”. Nach einigen Feldwechseln sien sie dann praktisch außerhalb der Reichweite der Sendeantenne. Während der Beschleunigungsphase pendelt ihre Geschwindigkeit um c + w mit der Entfernung sich bis auf w = 0 abflauender Geschwindigkeitsschwankung herum.

    Oben sagte ich, das es keine EMW im üblichen Sinn geben kann. Üblich ist dabei gedacht, daß sich ein Feld von seiner Feldquelle löst und daß das Feld selbst masselos ist. Ein masseloses Kunstrukt mit Kraftfeld > 0 kann aber nur eine Schwingfrequenz von f = oo haben. Die Wirkungsgeschwindigkeit eines Feldes muß aber unendlich groß sein, da sich in jedem anderen Fall sofort ein Perpetuum Mobile 1. Art konstruieren ließe. Das bedeutet aber, die Frequenz f kann auch nicht durch eine kleinere Wirkungsgeschwindigkeit als cw = oo zu f < oo gemacht werden. Demnach kann auch der freie Raum keinerlei Eigenschaften aufweisen, auch nicht "elektrische". Der freie Raum ist daher in jeder Hinsicht nur wirkungslos. Ihre Vorstellung, die Wellenlängenänderung bei großen Entfernungen sei eine Folge der Rotation des Sendeobjekts ist zwar unter der Voraussetzung der üblichen "EMW" richtig, aber letztlich kollidiert eben das EMW Modell grundsätzlich mit anderen physikalischen Sachverhalten. In obigem Photonenmodell gibt es ebenfalls eine Möglichkeit, die "Wellenlängenzunahme" erklären zu können. Das rotierende Photon gibt während der Zeit durch wechselseitige Bewirkung durch andere Felder Rotationsenergie ab und damit verringert sich einfach seine Rotationsfrequenz. Rein statistisch gesehen kommen dann eben die üblichen Laufzeitabhängkeiten heraus. Entfernungsmessungen können daher nach wie vor über die "Wellenlängenverschiebungen" durchgeführt werden und natürlich fand dann der Urknall nach wie vor nur in den Knallköpfen unserer "Wissenschaftler" statt, welcher bis heute als Dauerknall unvermindert und objekiv messbar ist 🙂 Noch eine Bemerkung zum LHC-Unsinn. Dort kann nichts passieren, da die kosmische Strahlung ansonsten schon lange schwarze Löcher produziert hätte. Gefährlich ist der LHC daher nicht.

  37. #37 Werner
    Mai 11, 2012

    Es ist unfassbar, mit welchem Autismus Urknall-Gläubige an ihr kreationistisches Ballon- Universum glauben (oder sogar ans Multiversum) und die Medien damit fluten. Alternativen wie die Plasma-Kosmologie sind unerwünscht und werden unterdrückt, wie im Mittelalter. Mit Wissenschaft hat das nichts mehr zu tun. Wenn soviele Krücken nötig sind, um eine Theorie aufrecht zu erhalten (Inflation, dunkle Energie, dunkle Materie u. a.), dann ist sie untauglich. Hubbels Entdeckung der Rotverschiebung beweist keine Ausdehnung des Raums, dass sagte er selbst. Die Urknalltheorie ist längst tot und wird mit aller Macht künstlich am Leben gehalten. Eine einzigartige Verschwendung von Forschungsgeldern.