Der Philosop Odo Marquard hat den Umgang, den die Öffentlichkeit mit neuen Technologien bevorzugt praktiziert, einmal als “Kunst, es nicht gewesen zu sein” bezeichnet. Wir hätten gerne Medikamente, aber die dazugehörigen Tierversuche wollen wir nicht. Wir hätten gerne Stammzelltherapien, aber die dazugehörigen Versuche mit Embryonen wollen wir nicht. Wir hätten gerne Antibabypillen, aber die dazugehörigen Menschenversuche (Klinische Prüfungen) wollen wir nicht. Die Kunst, es nicht gewesen zu sein, praktizieren offenbar vor allem die wohlhabenden und gebildeten Schichten in den bekannten Ländern, und sie handeln jetzt wieder so, nachdem berichtet worden ist, das an den Rohstoffen unserer Mobiltelefone und Laptops Blut kleben kann, wenn sie aus dem Kongo kommen. Neben den Blutdiamanten gibt es – wie jetzt jeder wissen kann – “Bluthandys”, und wie reagiert die Öffentlichkeit? Sie schreibt eine E-Mail an Apple und verlangt, das Unternehmen sollte gefälligst weiter die schönen iPhones liefern, aber nicht mit dem Tantal aus dem Kongo. Merkwürdigerweise findet die Presse die E-Mail toll. Tatsächlich. Wir beherrschen die Kunst, es nicht gewesen zu sein. Es ist lächerlich.

Kommentare (27)

  1. #1 Stefan Taube
    August 24, 2010

    Ganz ekelhaft wird es, wenn man aus ideologischen Gründen zuhause unliebsame Technologien und Forschungen verbietet, die Ergebnisse und Produkte aber hemmungslos importiert.

  2. #2 Florian Freistetter
    August 24, 2010

    Oha! Ein guter Text…

  3. #3 schlappohr
    August 24, 2010

    Off-topic, passt aber irgendwie hierher.

    Es gibt Blogautoren, sie sind auf dem Mainstream, und die dürfen schreiben, was sie wollen, es ist ok. Es gibt andere, die sind nicht auf dem Mainstream, die dürfen auch schreiben, was sie wollen, sie bekommen eins auf den S*ck.

    In den letzten Wochen und Monaten habe ich hier neben den echten wissenschaftlichen
    Beiträgen auch Unmengen von Blogposts gelesen, die sich z.B. mit der WM, Vuvuzelas, Buchbesprechungen von SciFi-Romanen oder Esoterik-Schinken beschäftigen. Es gab jede Woche 2-3 Musikvideos oder Ausschnitte amerikanischer Comedy-Shows. Und gelegentlich gab es Blogposts mit dem Inhalt “Hallo, ich bin aus dem Urlaub zurück, aber ich werde in Zukunft mehr oder weniger bloggen, aus diesem oder jenem Grund”. Schön. Viele dieser Posts waren interessant, andere weniger, aber alle hatten eins gemeinsam: Wissenschaft hat zumeist eine sekundäre Rolle gespielt. Generell gibt es dabei erstmal kein Grund, einen Flamewar anzuzetteln.

    Nun haben aber in den letzten 24 Stunden einige der Non-Mainstream-Autoren die Stirn besessen, Blogartikel zu schreiben, die auch keinen Nobelpreis-verdächtigen
    Content enthalten, sondern nur eine Meinung oder einen Gedanken. Nichts weltbewegendes wie “Darwin hat gelogen”, sondern z.B. die Frage, ob die Gründe für den Tod zweier Kleinkinder etwas komplizierter sind, als es auf den ersten Blick scheint. Oder ob unser Konsumverhalten in anderen Teilen der Welt Auswirkungen hat, über wie wir nicht so gerne nachdenken.

    Als Leser kann man nun der gleichen Meinung sein wie die Autoren oder auch nicht, und man kann die Entscheidung darüber sofort oder nach einer Denkphase treffen. Oder man kann entscheiden, dass das Thema einfach von den eigenen Interessen zu weit weg ist und den Artikel unkommentiert stehen lassen.

    Oder man kann die verbale Keule auspacken und draufhauen. Dazu sind diese Non-Mainstream-Autoren schließlich da, so eine Art Prügelknaben der Blogszene. Die wollen ja gar keine konstruktive Kritik, die wollen beschimpft werden, bevorzugt von den Blog-Kollegen. So wie es scheint, hat dieses Verhalten enorm an Beliebtheit gewonnen. Vielleicht liegt’s ja am Sommerloch, da ist einem manchmal langweilig.

    Als Leser wundert man sich allerdings ein wenig, dass ein Diskussionsniveau, das sonst nur aus den Foren bestimmter Computerzeitschriften bekannt ist, nahezu untransformiert auch auf einer viel höheren Bildungsebene anwendbar ist.

  4. #4 Beoman
    August 24, 2010

    @ Florian F.

    War zu erwarten, dass Du hier postiv enttäuchst auftauchst. Ich darf Deine Bemerkung wie folgt ergänzen:

    Oha! Ein guter wissenschaftspopulistischer Text…!!

  5. #5 perk
    August 24, 2010

    Es gibt Blogautoren, sie sind auf dem Mainstream, und die dürfen schreiben, was sie wollen, es ist ok.

    so nenne er doch namen.. ansonsten ist das doch nur diffuses im nebelrumstochern mit scheinbar klaren verfeindeten lagern.. daraus kann man alles und nichts deuten..

    ich denke da an einige die du aufgrund deines schreibstils meinen könntest, aber da trifft deine einschätzung “die dürfen schreiben, was sie wollen, es ist ok” nicht zu.. also können die nicht gemeint sein.. hm nun bin ich die blogs hier nochmal durchgegangen und es bleibt keiner übrig der nicht für die inhalte seiner posts kritisiert wurde

    hast du etwa gegen einen nicht vorhandenen strohmann gekämpft?

  6. #6 Arnd
    August 24, 2010

    Zu leben heißt so gut wie immer zu töten. Jeden Tag sterben unzählige Bakterien und ich bin schuld. Ganz zu schweigen davon was ich esse. Ich glaube das geht vielen so.

    Trotzdem wäre es natürlich wünschenswert die Lebensbedingungen in Afrika zu verbessern. Das hat aber nix mit der einen Tantal-Mine zu tun. Die Minenarbeiter dort sind höchstwahrscheinlich sogar gut bezahlt für afrikanische Verhältnisse (weshalb sonst sollten sie solch einen Job machen).

    Das Problem ist ein generelleres, viel größeres. Wenn der Lebensstandard in Afrika höher wäre wären automatisch solche Jobs auch sicherer, besser bezahlt oder gar nicht vorhanden, weil dann zu teuer.

  7. #7 Lars Fischer
    August 24, 2010

    Ich glaube nicht, dass das Phänomen so neu oder gar an Technologie gebunden ist. Der “Sündenbock” ist jedenfalls älter als der Columbit-Tagebau in Zentralafrika, und der Mechanismus ist bei beiden der gleiche: Wir distanzieren uns von Verantwortung und den Konsequenzen unserer Handlungen.

  8. #8 schlappohr
    August 24, 2010

    Meine Formulierung ist absichtlich überspitzt: “… es ist ok” bedeutet nicht, dass der Blogautor keine Kritik bekommt, sondern dass diese Kritik meistens eine sachliche und weitgehend unemotionale Auseinandersetzung mit dem Thema ist. Andere Blogger haben dieses Glück nicht. Trotz Diffusität kann man bestimmte Blogger ziemlich eindeutig der einen oder anderen Gruppe zuordnen, ohne Namen nennen zu müssen.

  9. #9 perk
    August 24, 2010

    Trotz Diffusität kann man bestimmte Blogger ziemlich eindeutig der einen oder anderen Gruppe zuordnen, ohne Namen nennen zu müssen.

    soso.. ziemlich eindeutig.. das witzige ist: die beweislast liegt bei dem der die these aufstellt.. und applaus für gewagte thesen ist kein beleg für ihre richtigkeit:

    also wer ist hier der böse mainstream und wer sind die armen sündenböcke?
    ich finde garantiert jede menge persönliche beleidigungen in den kommentarbereichen des vermeindlichen mainstreams und jede menge zujubelnde begeisterung bei den von dir/ihnen als sündenböcken betrachteten..

    dann wäre deine/ihre these widerlegt? oder welche rückzugsstrategie haben sie/ hast du?

  10. #10 paranoid android
    August 24, 2010

    Diesen Artikel kann ich dick unterstreichen und werde ihn wohl bald ein paar Bekannten unter die Nase halten. Sehr schön auf den Punkt gebracht.

    @schlappohr: “Thread-Hijacker” mag niemand. Bitte schreib eine E-Mail an die Autoren, wenn du so etwas loswerden willst. Die Qualität der Blogs ist hier nicht das Thema.

  11. #11 roel
    August 24, 2010

    Es ist immer so die Annehmlichkeiten wollen wir nicht missen aber für unsere persönlichen Annehmlichkeiten werden doch bestimmt keine Kriege geführt, keine Völker/Volksgruppen unterdrückt und keine Arbeiter und Bauern ausgebeutet. Und woher sollen wir denn auch wissen, dass unsere billigen Einkäufe Hungerlöhn in Afrika und Fernost voraussetzen. Die großen Konzerne sind zu mächtig, die Banken sowieso, sie können zwar kurz vor der Pleite stehen, mit Millarden Euros gerettet werden und … alles geht weiter wie bisher. So 5 Minuten Aufregung reicht … und alles geht weiter wie bisher.

  12. #12 roel
    August 24, 2010

    @schlappohr· 24.08.10 · 13:00 Uhr Dem kann ich nur zustimmen. Die Zuordnung der Blogger fällt ebenfalls nicht schwer. (Habe leider nicht Ihre e-mail-Adresse sonst hätte ich das natürlich gemailt, ist doch klar).

  13. #13 perk
    August 24, 2010

    soso.. ziemlich eindeutig.. das witzige ist: die beweislast liegt bei dem der die these aufstellt.. und applaus für gewagte thesen ist kein beleg für ihre richtigkeit

    @schlappohr· 24.08.10 · 13:00 Uhr Dem kann ich nur zustimmen. Die Zuordnung der Blogger fällt ebenfalls nicht schwer. (Habe leider nicht Ihre e-mail-Adresse sonst hätte ich das natürlich gemailt, ist doch klar).

    .. naja war wohl zuviel gehofft auf argumente und konkretes statt gegenseitiges schulterklopfen zu warten

  14. #14 schlappohr
    August 24, 2010

    @perk

    “ich finde garantiert jede menge persönliche beleidigungen in den kommentarbereichen des vermeindlichen mainstreams und jede menge zujubelnde begeisterung bei den von dir/ihnen als sündenböcken betrachteten..”

    Dessen bin ich sicher. Aber darüber hinaus wirst Du ein auffälliges Ungleichgewicht in der Verteilung der Kommentare finden. So wird es bei der einen Gruppe relativ selten vorkommen, dass der behandelte Zweig der Wissenschaft oder die Qualifikation des Bloggers in Frage gestellt wird, was bei der anderen Gruppe bei nahezu jedem Blogbeitrag der Fall ist.
    Unsachliche und beleidigende Kommentare sind immer fehl am Platze, aber wenn sie bei bestimmten Bloggern derart gehäuft auftreten, so ist das besonders auffällig.

    Nein, statistische Belege habe ich dafür keine. Ich habe eine Beobachtung aus knapp 2 Jahren Scienceblogs-lesen dargelegt und keine These aufgestellt, insofern ist auch keine Rückzugstrategie erforderlich.

    Und nein, ich werde keine Namen nennen. Meine Unterscheidung in Mainstream- und Non-Mainstreamblogger diente dazu, Unterschiede in den jeweiligen Kommentaren aufzuzeigen. Indem Du daraus “die bösen” und die “armen” gemacht hast, ist eine Wertung der Blogautoren selbst entstanden, die ich nicht akzeptiere und deshalb auch keine Namen zuordne.

    @paranoid android
    Sorry, ich wollte nichts hijacken. Aber die Sache schien mir relevant genug, um sie hier anzusprechen. Und die Qualität des Blogs ist irgenwie immer ein Thema, oder?

  15. #15 Redfox
    August 25, 2010

    Trotzdem wäre es natürlich wünschenswert die Lebensbedingungen in Afrika zu verbessern. Das hat aber nix mit der einen Tantal-Mine zu tun. Die Minenarbeiter dort sind höchstwahrscheinlich sogar gut bezahlt für afrikanische Verhältnisse (weshalb sonst sollten sie solch einen Job machen).

    Ja, warum nur…

    Vor allem das wertvolle Coltan holen sich die Rebellen des Ostkongos regelmäßig mit Gewalt, um ihre Waffen zu finanzieren. Beobachter berichten über Zwangs- und Kinderarbeit, über Mord und Massenvergewaltigung.

    “Wer nicht mehr arbeiten kann, weil ihn die Maloche in der schwülen Hitze ausgelaugt hat, wird einfach geköpft oder erschossen”, behauptet der französische TV-Reporter Patrick Forestier, der einen Film über das Coltan-Geschäft gedreht hat. Erst langsam bekommen die Bürger der nördlichen Industriegesellschaften mit, dass an vielen ihrer Handys auch Blut klebt.

    http://www.sueddeutsche.de/wissen/kampf-ums-coltan-das-blut-am-handy-1.170029

  16. #16 Ulf Lorenz
    August 25, 2010

    Vielleicht bin ich ja einfach nicht zynisch genug, um mich hier einzureihen, aber ich bin mit den Ausfuehrungen des Autors nicht einverstanden.

    Sicher benoetige ich Tier- und spaeter Menschenversuche, um Arzneimittel zu testen. Wenn ich das nicht mache, teste ich sie spaeter an den Patienten, oder ich lasse diese haengen, weil das Medikament nicht zugelassen wird. Das heisst es handelt sich um einen Fall von entweder oder, und ich kann mich sogar nach Reflektieren der Zustaende fuer die Versuche aussprechen.

    Im Gegenzug sind die Bedingungen, die im Kongo den Coltan-Abbau umgeben, keineswegs essentiell fuer den Abbau von Rohstoffen. Ich denke da z.B. an das Ruhrgebiet, das weder blutruenstige Rebellengruppen noch sklavereiaehnliche Zustaende kennt, und ich finde derartige Zustaende auch nicht akzeptabel. Der Vergleich ist also unpassend.

    Zweitens kann man an den Blutdiamanten auch sehen, was passieren kann, wenn die Oeffentlichkeit die Zustaende mitbekommt und sich im Extremfall in Konsumzurueckhaltung uebt. Ich mache mir keine Illusionen, dass die entsprechenden Umtriebe durch solche Abkommen komplett beseitigt werden koennen, aber da man ploetzlich mehr Leute schmieren muss, um Zertifikate zu bekommen etc., steigt zumindest der Aufwand und sinkt die Gewinnspanne fuer den Produzenten. Als ersten Schritt muss man dafuer allerdings ein Problembewusstsein schaffen, und da ist eine Schelte an Apple doch richtig. Apple u.a. tragen das Problem dann an die Kondensatorhersteller weiter (AFAIR gab es da gar nicht soooo viele Firmen), und schon haben wir ein Zertifikatsystem. Wo ist jetzt das Problem?

  17. #17 Ulf Lorenz
    August 25, 2010

    Korrektur: Der erste Halbsatz meines vorigen Beitrags passt nicht wirklich. Daher nichts mit einreihen, ich stimme lediglich dem Autor nicht zu.

  18. #18 roel
    August 25, 2010

    @Ulf Lorenz “…und schon haben wir ein Zertifikatsystem.” Ah, so einfach geht das!?! Super! …und warum funktioniert das nicht?

  19. #19 Ulf Lorenz
    August 25, 2010

    Weil der Herr Fischer gerade den ersten Schritt auf dem durchaus langen Weg dahin kommentiert?

  20. #20 Jörg Friedrich
    August 27, 2010

    Ich sehe das Problem, dass die von Ulf Lorenz dargestellten Korrektur-Mechanismen den Zuständen immer mit großem Abstand hinterherlaufen. Konstant bleibt, dass wir unseren Wohlstand auf der Basis solcher Zustände erhalten – seit der Zeit der Sklaverei.

  21. #21 BreitSide
    August 27, 2010

    JF:

    Konstant bleibt, dass wir unseren Wohlstand auf der Basis solcher Zustände erhalten – seit der Zeit der Sklaverei.

    Qualitativ richtig, aber nicht quantitativ. Unsere “Inseln des Wohllebens” breiten sich immer weiter aus. Bei den Rohstoffskandalen kann ich das nicht genau quantifizieren, aber als Beispiel bei der häuslichen Pflege:

    vor wenigen Jahren waren es noch Polinnen, die für relativ wenig Entgelt 24/7 einen Pflegebedürftigen versorgten.
    Jetzt sind die zu teuer geworden (und werden zu Hause gebraucht im reicher werdenden Polen).
    Dann kamen die Rumäninnen, die waren noch preiswerter.
    Bald “muss” man die Pflegerinnen aus Kasachstan holen. Usw.

    So stößt die Entwicklung bald an den Pazifik, und dann ist Schluss.

    Auch in Afrika gibt es “glückliche” Entwicklungen (was den Lebensstandard anbetrifft). Nordafrika sowieso, Südafrika holt auch auf. Zentralafrika hat wohl noch seine Probleme mit einem Demokratieverständnis wie bei uns vor der Weimarer Republik.

    Aber Hoffnung besteht ja: es wird nicht lange dauern, da kommt das erste “unblutige” Handy auf den Markt. Wenn allerdings diese Entwicklung so zögerlich vonstatten geht wie bei Kaffee oder anderen fair gehandelten Waren, sehe ich für die nächste Zukunft schwarz.

    Btw, das ging schon viel früher los. Nicht nur die Sklaverei.

  22. #22 Roel
    August 27, 2010

    Always look on the…
    @briteSide Ihre Hoffnung in Ehren… Hoffen tue ich jedenfalls mit.

  23. #23 BreitSide
    August 27, 2010

    tütüt,
    tütüt, tütüt, tütüt
    (pfeif)

    welease Bwian!

  24. #24 Teoman
    August 27, 2010

    @Ernst Peter Fischer

    Nach eigner schmerzhafter Einlassung haben Sie zwar das Bedürfnis hier zwischen Suppe und Kartoffel geschriebene Blogposts einzustellen, aber nicht dafür, auf Kommentare, selbst wenn diese drängende oder freundliche Fragen zum Thema enthalten, zu beantworten.

    Das hält Sie allerdings nicht davon ab, diverse Versuche zu unternehmen, mich auf Ihrem Blog zu sperren. Auch dies kostet zweifelsohne Ihre wertvolle Zeit. Davon unbenommen, ist es natürlich ein äußerst unhöflicher Akt, Ihre Sperrversuche zu umgehen und Sie in diversen Kommentaren zu kritisieren oder gar vorzuführen.

    Ich hege deshalb den Verdacht, dass nicht das System, sondern Sie hinter meiner Vollsperrung stecken, kann mich allerdings – wie schon des öfteren auf Scienceblogs geschehen – täuschen. In diesem nicht unwahrscheinlichen Fall schon mal ein vorsorgliches mea culpa.

    Ich versichere Ihnen nun (zumal mir die Konsonanten ausgehen) , dass ich Ihren Wunsch, von mir nicht kommentiert zu werden, von nun an respektiere, möchte allerdings abeschließend auf den Artikel “Die Redemaschine”, der 2004 in dem Wochenmagazin “Die Zeit” erschienen ist, hinweisen, weil er auf vieles von dem, was Sie hier so verquer und schwer verdaulich verbreiten, ein erhellendes Licht wirft.

    In dem Beitrag heißt es einleitend:

    “Ernst Peter Fischer erklärt dem Volk alles, was es über Naturwissenschaften wissen muss. Als Bildungs-Entertainer hat er sein größtes Ziel erreicht: Er ist bekannt geworden.”

    Wer mehr wissen möchte, öffene folgenden Link:

    http://www.zeit.de/2004/05/P-Fischer

    Abschließend noch ein Tipp: Herr Fischer Sie sind doch nun wirklich durch Ihre Bücher und Vorträge bekannt und berühmt genug geworden. Wäre es nicht jetzt an der Zeit Ihren Ruhm zu genießen, diesen peinlichen Blog zu schließen und die gewonnene Zeit zu nutzen, altersweise zu werden, so nur für sich und Ihre Familie?

    Viel Erfolg dabei wünscht Ihnen

    Ihr

    Geoman, der mal ein Fan von Ihnen war!

    PS: Es ist Ihr gutes Recht, diesen Kommentar zu löschen, aber es wird mir schon gelingen, ihn an prominenter Stelle unterzubringen.

  25. #25 BreitSide
    August 28, 2010

    Ach Leomännchen, nimm Dich mal nicht so wichtig.

  26. #26 Theoman
    August 28, 2010

    @Breiteside

    Um mein Versprechen an EPF noch einmal zu brechen: Recht hast Du, auch ich sollte mich in der Kunst üben, es nicht gewesen zu sein.

  27. #27 BreitSide
    August 28, 2010

    Neomännchen, darin bist Du doch schon Meister.