Wer erinnert sich noch an Virginia Johnson, die als Sexforscherin berühmt geworden ist und mit ihrem langjährigen Kollegen William Masters dicke Bände über das Sexualverhalten der Menschen geschrieben hat. Frau Johnson ist jetzt im Alter von 88 Jahren gestorben, und die Journale erinnern an ihre revolutionäre Einsicht der prüden 1950er Jahre und der Zeit vor der sexuellen Revolution der 1960er Jahre. Die Einsicht lautet, dass die Größe des Schwanzes nichts mit der Befriedigung zu tun hat, die Frauen beim Geschlechtsverkehr – solch ein wunderschönes Wort – erfahren. Und Virginia Johnson wusste auch, warum das so ist. Die Vagina kann sich um den Penis schmiegen und ihn voll empfangen und ihren Spaß haben. Damals wusste das offenbar niemand. Oder ? Und heute weiß das jeder. Oder?

Kommentare (4)

  1. #1 Frank Wappler
    http://a.PTB.second.is.to.an.ideal.second--as.precision.is.to.accuracy
    August 7, 2013

    Ernst Peter Fischer schrieb (August 6, 2013):
    > Die Einsicht lautet, dass die Größe des Schwanzes nichts mit der Befriedigung zu tun hat, die Frauen beim Geschlechtsverkehr […] erfahren. Und Virginia Johnson wusste auch, warum das so ist.

    Ob William Masters eine Einsicht zur (eventuellen) Befriedigung beizusteuern hatte, die Männer erfahren?

    p.s.
    Kallewirsch schrieb (#11, 6. August 2013):
    > […] dass man diesen Übergang der Cäsium Atome durch Einstrahlen von Mikrowellen erzwingen kann. So wie bei allen Schwingungsphänomenen gibt es dabei einen Resonanzeffekt. Trifft man die Resonanz hinreichend genau, dann finden massenhaft derartige Übergänge der Cäsium Atome statt.
    > Anhand der Resonanz stellt man fest, ob man exakt die Resonanzfrequenz getroffen hat oder nicht. Je nachdem wird dann […] nachgestellt.

    > Nur gibt es natürlich in diesem ganzen Regelkreis auch Fehlerchen, die sich summieren.

    Fehlerchen“?
    In Abweichung zu was (“Fehlerlosem”) denn ??

    p.p.s.
    Johannes Kaufmann schrieb (#9, 6. August 2013):
    > [Eine “ideale” Sekunde ist definiert …] Als das “9 192 631 770-fache der Periodendauer der dem Übergang zwischen den beiden Hyperfeinstrukturniveaus des Grundzustandes von Atomen des Nuklids 133Cs entsprechenden Strahlung.”

    In wie fern könnte die Dauer, die von der “primären Atomuhr der PTB, der Caesium-Fontänenuhr CSF1 ” als “Sekunde” dargestellt wird, von der beschriebenen “ideale” Sekunde überhaupt abweichen? (Werden bei der CSF 1 denn nicht gerade solche “Übergange zwischen den beiden Hyperfeinstrukturniveaus des Grundzustandes von Atomen des Nuklids 133Cs” angeregt und die Perioden der entsprechenden “Strahlung” gezählt?)

    Oder ist die beschriebene Definition einer “idealen” Sekunde unvollständig ? …

    p.p.p.s.
    Johannes Kaufmann schrieb (#7, 6. August 2013):
    > Man kann doch keinen Blog-Eintrag über […] die Definition der Sekunde schreiben, ohne die PTB zu erwähnen.
    > https://www.ptb.de/cms/themenrundgaenge/hueterindereinheiten/das-si/sekunde.html

    Dort findet man u.a.:

    Bei der besten primären Atomuhr der PTB, der Caesium-Fontänenuhr CSF1, muss man zum Beispiel dreißig Jahre warten, bevor sie auch nur um eine millionstel Sekunde von der “idealen” Sekunde abgewichen ist!

    (Sollte das wohl eher heißen:
    „Wenn man eine Billiarde (d.h. {\text{10^15}}) “ideale” Sekunden gewartet hat, dann kann die Anzahl der währenddessen von der CSF1 gezählten Sekunden um etwa \text{1} abweichen.“)

    Was ist eine “ideale” Sekunde ?

  2. #2 markustermin
    September 8, 2013

    Hallo Frank,

    Du fragst:

    “Was ist eine “ideale” Sekunde ?”

    worüber wir schon lang diskutieren:

    eine “Sekunde” ist ein vorab geeichter Maßstab, an dem sich anschließend die Messung fixiert. Sie wird letztlich von der Drehung der Erde um die eigene Achse herum “generiert” und von dort aus weitergegeben. Die ganzen irrsinnig genauen Nick-Maschinen füllen nur aus, was vorab definiert war: ganz, wie in der Quantenphysik: etwas anderes als das Mittel zwischen Messung und Messung wird es nie geben.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Markus Termin

  3. #3 markustermin
    September 8, 2013

    Kann mir nicht verkneifen, den Namen “Virginia” – Sonne in der Jungfrau – für Frau Johnson wichtig zu nehmen – psychoanalytisch – schön, was sie über die Vagina wußte. In unserer Generation fragte man sich, ob die Laborsituation nicht per se ein völlig anderer Sexualverhalten etablierte. Beobachtet man/frau die Teilchen, machen sie wieder was anderes. Auch zu Porno bedenklich, die Geste kleidet sich in Uniformität.

  4. #4 vvännon
    Januar 15, 2014

    Das Problem bei den meisten Männer ist dass sie nicht merken dass sie ein Leben lang mit dem Finger der Mama im After leben. Sonst würden sie schneller erkennen wie ihre Frauen die Ursache ihre frühzeitigen Ejakulationen sind und nicht allein das Gewicht dieser Blamage tragen.