Habt ihr eure Steuererklärung für 2012 schon abgegeben? Wenn nicht, und falls ihr vorhabt, das Finanzamt zu betrügen, dann passt jetzt gut auf. Das gilt auch, wenn ihr Wahlen fälschen wollt oder plant, eure wissenschaftlichen Arbeiten mit erfundenen Daten aufzupeppen. Denn bei all dem müsst ihr auf jeden Fall Benfords Gesetz berücksichtigen!
Die Ergebnisse einer interdisziplinären Untersuchung von Kollegen der University of New Hampshire, Lawrence C. Hamilton und Mary D. Stampone, erschienen im Journal der American Meteorological Society, lassen darauf schließen, dass die Ansichten von Laien zum Thema Klimawandel signifikant davon abhängen, wie ungewöhnlich das Wetter am Tag des Interviews ist. Auch wenn dies wohl die Zyniker unter uns nicht mehr wirklich überraschen…
Derzeit ist Semesterende und die Abschlussarbeiten von Lehrveranstaltungen trudeln ein bzw. deren erste Entwürfe, um sich vorab ein Feedback zu holen. Auffällig, wenn auch nicht ungewöhnlich: Viele Studierende haben Schwierigkeiten mit der Schreiberei. Etwas direkt zu sagen fällt scheinbar schwerer als vorab einige Worthülsen zu verwenden bevor der tatsächliche Inhalt kommt. Einige kleine Beispiele aus…
SciDev und die LSE haben gerade den “Global Science Journalism Report“ veröffentlicht. Prof. Dr. Martin Bauer hatte 2009 auf der Weltkonferenz der Journalisten (WCSJ) mit den ersten Interviews begonnen. 953 Journalisten wurden seitdem befragt. Die bislang wohl größte Datenbasis hierzu. Das Fazit der Autoren: Science journalists in the developing world are more confident than their…
Was hat es wohl mit der Alliteration auf sich? Im Podcast geht es heute um eine Studie, die sich die Ernährungsempfehlungen der WHO als Grundlage genommen hat, um Rezepte und Fertiggerichte daran zu messen. Im Podcast ist dann zu hören was der Spiegel daraus gemacht hat. Die Diskussion um Waffengesetze in den USA ist in…
Jedes Jahr sterben in den US etwa 10’000 Menschen durch Schusswaffen (ohne Selbstmorde). Strengere nationale Gesetze, die den Besitz von Schusswaffen regulieren könnten, waren bisher eine politische Unmöglichkeit. Für viele in Europa schwer verständlich, waren selbst kleine Reformen bisher ein Ding der Unmöglichkeit. Nach dem Massaker an der Grundschule in Newtown scheint sich jetzt…
Wer seine Artikel mit zusammenhanglosen mathematischen Formeln aufpeppt, der wird unter Geisteswissenschaftlern mehr Eindruck schinden als unter Mathematikern. Gewußt haben wir das schon immer, jetzt wird es auch mit Zahlen und Diagrammen bewiesen. In “The nonsense math effect” berichtet Kimmo Eriksson über folgendes Experiment: 200 Hochschulabsolventen unterschiedlicher Fächer bekommen Zusammenfassungen zweier Artikel aus Fachzeitschriften vorgelegt1…
Die MAA hat den Euler-Buch-Preis 2013 an “Magical Mathematics: The Mathematical Ideas that Animate Great Magic Tricks” – geschrieben von Persi Diaconis (einem bekannten Wahrscheinlichkeitstheoretiker, der ursprünglich Zauberkünstler war, bevor er auf Mathematiker umschulte; den Skeptikern unter den scienceblogs-Lesern vielleicht bekannt durch seinen science-Artikel über die Frage, ob “moderne parapsychologische Forschung” ernsthafte Beschäftigung wert wäre)…
Schnell kommentarlos ein Lesetipp der Kollegen vom Columbia Journalism Review — sollte aber für sich selbst sprechen. 😉 How personal-health journalism ignores the fundamental pitfalls baked into all scientific research and serves up a daily diet of unreliable information… >> Zum CJR-Artikel
Richard Feynman war nicht nur ein großartiger Wissenschaftler. Wie kaum ein anderer konnte er die Wissenschaft auch allgemeinverständlich erklären. Und er bemühte sich immer, den üblichen Vorurteilen gegenüber der Wissenschaft entgegenzutreten. Viele Menschen sind ja fälschlicherweise der Meinung, Wissenschaft wäre “kalt” und “emotionslos”. Dort wo Wissenschaft agiert, gäbe es keine Gefühle und eine wissenschaftliche Analyse…







