Ich bin immer noch ein wenig krank, darum gibt es heute nur eine kurze Folge der Sternengeschichten. Und passend zu meinem Zustand geht es um Krankheiten aus dem Weltall. Und einen der größten Astronomen des 20. Jahrhunderts: Fred Hoyle.

Noch nie vorher konnte die Geburt eines Truckfahrers mit der Kamera beobachtet werden. Der oben eingebundene Schnappschuß ist einem besonders geistesgegenwärtigen Naturfotografen gelungen und, wie ich finde, zu Recht auf dem Cover des National Geographic Magazins, zu dessen gleichnamigem Verlag die ScienceBlogs ja seit fast genau zwei Jahren gehören. Wir bleiben im Tierreich, und um diesem Blogpost doch…

Jürgen Schönstein regt sich – wissenschaftlich begründet natürlich – zu Recht darüber auf, dass man in den USA offenbar nichts aus den Schiessereien an Schulen und anderswo lernt. Tod durch eine Schusswaffe ist mittlerweile Nummer 2 auf der Liste der unnatürlichen Todesarten bei jungen Menschen. Statistiken sollte man bisweilen (oder immer?) hinterfragen. Wenn zum Beispiel…

Vögel haben die wohl höchstentwickelten Lungen im Tierreich. Wir Säugetiere haben als Lungen ja im wesentlichen einen verzweigten Sack aus kleinen Bläschen, wo die Luft auf demselben Weg rein- und wieder rausläuft. Beim Einatmen werden die Lungenbläschen mit Luft gefüllt, Sauerstoff diffundiert ins Blut und Kohlendioxid in die Lunge, und dann wird wieder ausgeatmet. Jede…

Zur Feier des Tages (60 Jahre Watson&Crick-Fachartikel zur Struktur der DNS) stelle ich hier exklusiv einen Artikel online, den ich 2010 geschrieben, aber nie veröffentlicht hatte. Es geht um die Wahrnehmung des Artikels in der wissenschaftlichen Community. Bis vor einigen Jahren war man nämlich überraschenderweise der Meinung, dass das legendäre Paper aus dem Fachblatt Nature,…

Als Astronom habe ich mich immer mit vergleichsweise kleinen Objekte beschäftigen. Mit Planeten, Kometen und Asteroiden. Ok, wenn so ein 10 Kilometer großer Felsbrocken auf die Erde zu rast, einen hundert Kilometer großen Krater schlägt und die Atmosphäre zu brennen beginnt, dann kann man natürlich daran zweifeln, ob es angebracht ist, so etwas als “kleines…

Wissenschaftliche Daten zu publizieren ist das Ziel eines jeden akademischen Forschungsprojektes. Leider kommt das nur relativ selten vor. Es dauert eben seine Zeit, bis die Experimente geplant und durchgeführt, die Daten analysiert, das Manuskript geschrieben, eingereicht und akzeptiert ist. Insofern ist das, was mir in den letzten drei Wochen widerfahren ist durchaus Grund zum Feiern:…

Ich habe sicher schon das eine oder andere Mal erwähnt, dass die Astronomie eine ziemlich großartige Wissenschaft ist. Das ist sie nicht nur, weil sie sich mit ziemlich großartigen Themen und Dingen beschäftigt. Sondern auch aufgrund der Art und Weise wie man in der Astronomie das Universum untersucht. Astronomen können nur schauen. Sie können nichts…

Das hier ist ein Artikel über die Beobachtung ferner Galaxien. Es ist aber auch ein Plädoyer für die “langweilige” Arbeit der Katalog-Erstellung. Denn wenn man Wissenschaft nur aus Pressmitteilungen und Medienberichten kennt, dann kann man leicht der irrigen Ansicht erliegen, als Wissenschaftler würde man täglich irgendwelche höchst bedeutenden Entdeckungen machen und sich immer nur mit…

Bei der Vorbereitung meines Vortrags „Pottwal – Mythos und Wirklichkeit“ fiel mir auch wieder die Publikation „The face that sank the Essex: potential function of the spermaceti organ in aggression“ (Carrier, Deban & Otterstrom, 2002) in die Hände. Die Geschichte der „Essex“, ihre Beziehung zu Melvilles Roman „Moby Dick“ und die Nase des Pottwals ist…