Ich bin ja ein Fan aller Arten von RNA und interessiere mich daher besonders für forensische RNA-Analytik. Neulich erschien im Journal of Forensic Sciences ein Paper, welches die Alterbestimmung von Haaren an Tatorten mittels RNA-Expressionsanalyse beschreibt. Die Autoren griffen auf eine Methode zurück, die schon zuvor von Anderson et al. für Blutspuren beschrieben worden war…
Ich erzähle, wie wir uns fast an der DNA-Extraktion bei einem Knochen, der auf dem Grund eines Sees gefunden wurde, die Zähne ausbissen, wie wir eine neue Extraktionsmethode erfanden und ihm schließlich doch noch das Geheimnis seiner DNA entlocken konnten.
Die DNA steht im Zentrum des Interesses der Genetik und auch in der Mitte des Namens dieses Blogs. Bei meinen bisherigen Beiträgen setzte ich stillschweigend voraus und verfasste sie daher auch, als sei gegeben, daß die Scienceblog-Leser zumindest in Grundzügen über die DNA bescheid wissen. Da ich damit falsch gelegen haben könnte, hole ich in…
In dieser Ausgabe der „basics” versuche ich zu erklären, wie die Informationen aus der DNA umgesetzt werden und wie die vielen verschiedenen Zellen des Körpers es schaffen, immer genau die richtigen Genprodukte herzustellen und sich die Synthese von nicht benötigten Genprodukten zu „sparen”. Der Fachbegriff für dieses Phänomen ist: differentielle Genexpression.
In der letzten Folge habe ich über DNA-Extraktion berichtet, die Kunst, genug, intakte und saubere DNA aus Spurenmaterial zu gewinnen. In diesem Beitrag beschreibe ich, wie man feststellt, ob auch wirklich genug DNA da ist und ob diese auch wirklich sauber ist. Tip: Vorher über PCR informieren.
Von einem, der auszog, das Fürchten zu lehren: Professor Richard A. Muller (siehe Abbildung), Physiker an der University of California at Berkeley, zählt zu den wissenschaftlich “härtesten” Zweiflern am Klimawandel. Dank großzügiger Finanzierung u.a. durch die (auch hinter der Tea Party stehende) Charles G. Koch Foundation sollte sein Berkeley Earth Surface Temperature Project beweisen, dass…
“Vom CSI-Effekt wird in der Jurisprudenz der USA gesprochen, wenn die Auswirkungen kriminologischer Fernsehserien auf das Verhalten sowohl von Geschworenen als auch Verbrechern untersucht werden.
Eine der häufiger gestellten Fragen, die einem begegnet, wenn man auf die Erkundigung, was man denn “so mache”, antwortet mit “Forensiker” oder “ich arbeite in der Rechtsmedizin”, lautet: “Echt? Wie bei CSI?”
Letzten Samstag hat die Raumsonde Rosetta den Asteroiden Lutetia passiert und dabei fantastische Bilder gemacht. Emily Lakdawalla von der Planetary Society hat das zum Anlaß genommen, einmal alle Bilder der Asteroiden und Kometen, die bis jetzt von Raumsonden besucht worden sind, in einem tollen Diagramm übersichtlich zusammenzufassen:
Bücherflohmärkte sind ja eine tolle Sache. Da kann ich immer Stunden verbringen – und auch wenn es da doch oft hauptsächlich nur Schrott gibt ist es meistens sehr billiger Schrott und so kommt man auch an Bücher, für die man normalerweise kein Geld rauswerfen würde. Auf diese Art bin ich gestern in den Besitz des…



