Da soll ja keiner sagen, Physiker seien nicht flexibel. Sie können es sogar allen Recht machen. Gleichzeitig.

Damit ihr über das Wochenende etwas zu grübeln habt, zur Abwechslung mal wieder etwas literarisches. Ein von mir geschätzter Autor (und auch noch Schweizer!) ist Max Frisch. Hier sind 25 Fragen aus Frischs Tagebuch 1966-1971 (Suhrkamp 1972). Ich mag an den Fragen, dass ein Versuch sie zu beantworten meist mehr Fragen aufwirft, als Dinge klärt…

Nachdem ich im letzten Artikel erklärt habe, was ein Phasenraum ist, möchte ich nun eine spezielle Art von Koordinaten erläutern, mit denen man Bahnen im Phasenraum beschreiben kann. Das absolut notwendig, um zu verstehen, wie chaotische Systeme funktionieren. Denn die Phasenraum-Orbits stellen ja die zeitliche Entwicklung eines bestimmten Zustands da. Die Eigenschaften der Bahnen im…

Der Kernentmagnetisierungs-Kryostat MK2 der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Berlin kühlt Temperatursensoren bis auf 0,000065 K, nahe dem absoluten Nullpunkt, herunter. So lassen sich die “Superthermometer” genauestens einstellen. Die Apparatur wird zum Betrieb in eine supraleitende Spule und einen thermisch isolierenden Behälter eingebaut und mit Helium vorgekühlt.

Noch ist Freitag. Es ist also nicht zu spät, mit einem Wissenschafts-Musik-Video rauszurücken.

Kaum 1 Monat und 8 Tage zu spät gibt es schließlich doch noch ein ♥ für Blogs von mir. Eigentlich hat die Aktion am 21.04. beim Stylespion stattgefunden, um ein bißchen Aufmerksamkeit auf deutschsprachige Blogs zu lenken, die man gerne liest. Grad wo jetzt Twitter die Aufgabe von Blogrolls und Linklisten übernimmt, ist das ganz…

Konforme Abbildungen, elektrostatische Potentiale und Wissenschaftsphilosophie.

Mit dem Malerpinsel gegen die Klimaerwärmung!? So ähnlich lautet jedenfalls ein Konzept, das US-Energieminister Steven Chu am Mittwoch in London vorstellte. Und Steven Chu, 1997 mit dem Physik-Nobelpreis dekoriert, meint es ernst: Hausdächer, Straßen und Plätze sollen mit weißer Farbe bemalt werden, um die Folgen des Klimawandels einzudämmen. In den letzten Tagen war der ehrwürdige…

Beinahe unbemerkt fand vor etwa einer Woche ein sehr ungewöhnliches und seltenes Ereignis in Argentinien statt. Ein Tropensturm bildete sich über Land und blieb über 48 Stunden beinahe an der Stelle stehen, während rundum die Sonne schien.

Bald finden die Wahlen der Abgeordneten ins Europäische Parlament statt. Die Institution hat beständig an Macht gewonnen seit ihrer Gründung und das Interesse an den Wahlen scheint beständig abzunehmen. Die Wahlbeteiligung sank von 41.6% 1995 auf 38.8% 1999 auf 37.9% 2004 (Quelle) .

Von der Landwirtschaft können oder wollen immer weniger Menschen leben. Das zeigt eine niedersächsische Studie zur Situation der Frauen in landwirtschaftlichen Betrieben. Wie das zuständige Ministerium mitteilt, stützt sich die Untersuchung auf 455 Fragebögen aus 38 Landkreisen. Ergebnis: “Die außerlandwirtschaftliche Erwerbstätigkeit der Frauen hat sich im Vergleich zu 2001 nahezu verdoppelt.”

Bunte Mischung in den Scienceblogs heute: Von den Auswirkungen des nordkoreanischen Säbelrasselsn auf Japan über Bioeier und Bakterien bis hin zu der Frage, wie gut Torhüter bei Elfern wirklich sind. Lebensnahe Themen im Podcast heute.

Ich mag Christopher Hitchens. Er sieht einfach immer angepisst aus und verteidigt mit unheimlichem Geschick die einfache Erkenntnis: Es gibt keinen Gott und es wäre furchtbar, wenn es einen gäbe. Hier diskutiert er mit dem völlig überforderten Ken Blackwell zum Thema: Sind die USA (noch) eine christliche Nation?

1. Brandungsstärke belegt Zunahme von Stürmen Viele Aufzeichnungen der Meteorologen belegen für das letzte Jahrhundert eine Zunahme von schweren Sturmereignissen. Nun finden diese Daten durch eine neuentdeckte Quelle weitere Bestätigung: der US-Erdbebenforscher Peter D. Bromirski hat festgestellt, daß sich aus den Aufzeichnungen von Seismometern ebenso Rückschlüsse auf Stürme ziehen lassen. Eigentlich sollen die Seismogramme ja…

Ich hab’ ja letztens bei “Das Quiz” mit Jörg Pilawa mitgemacht. Als Wissenschaftsjournalist weiß man nicht unbedingt mehr als andere, aber man weiß, wo man gucken muss, welche Quelle mir was liefert. Bei der 15.000 Euro-Frage war das wirklich nützlich, weil ich noch genau wusste, woher ich was wusste. Auch wenn Pilawa peinlich überrascht war.…