1. Zuerst das Gewissen und dann das Geld “Erst kommt das Fressen, dann die Moral”, dessen war sich Bertolt Brecht sicher. Und vermutlich hatte er auch Recht damit, jedenfalls wenn man die Gesamtgesellschaft betrachtet. Doch sind Motive, Präferenzen und Verhaltensweisen von verschiedenen Gruppen und Milieus vollkommen unterschiedlich – wenn es um ökologisch korrekte Verhaltensweisen geht,…
Ein Artikel über Freeman Dyson aus der NY Times macht die Runde in der Blogosphäre, und es ist wirklich ein bemerkenswert gutes Stück. Und schön, dass man es kostenlos lesen kann, solch lange Zeitungsartikel bietet in Deutschland eigentlich nur Zeit auch online an, oder? Freeman Dyson ist bereits 85 Jahre alt, und immer noch einer…
Ordnung und Chaos in extrasolaren Planetensystemen Teil 1: Probleme mit den Parametern
Als Himmelsmechaniker habe ich mich ja neben den Asteroiden auch viel mit extrasolaren Planeten beschäftigt. Allerdings nicht mit der Suche (dafür ist Ludmila zuständig) sondern mit der Untersuchung der Bewegung von extrasolaren Planetensystemen. Und da dieses Gebiet immer noch zu meinen Lieblingsforschungshemen gehört, möchte hier ein wenig erläutern, wie solche Untersuchungen konkret ablaufen. Fiktive Planeten…
Der UN Menschrechtsrat hat eine Resolution verabschiedet, die sich gegen die ‘Diffamierung’ von Religionen wendet. Zuvor haben sich über 200 religiöse und säkulare Organisation dagegen ausgesprochen, trotzdem wurde die Resolution mit 26 gegen 11 Stimmen bei 13 Enthaltungen angenommen. Etwas Kontext und ein paar Gedanken dazu.
Seit Februar gibt es bei der AMS einen Blog von und für Doktoranden, mit Themen wie “Organizing a reading seminar” bis “Five pieces of advice for the beginning teaching assistant”.
3vor10: Forschung zum Weinen, AIDS-Virus auf dem Sprung, Wissenschaftsblogs als Zukunftsmodell?
1. Warum wir weinen Es ist eine zutiefst menschliche Eigenschaft. Manche tun es heimlich still und leise. Andere in aller Öffentlichkeit. Doch warum wir es tun und wozu es gut sein soll, darüber rätselt die Wissenschaft bis heute – die Rede ist vom Weinen. Wenn uns die Tränen kommen, dann kann das vollkommen unterschiedliche Ursachen…
Der Arbeitsalltag eines Wissenschaftlers besteht vor allem aus einem: Daten in einem Format einlesen, irgendwie verarbeiten, und wieder irgendwie ausgeben, sei es in einem anderen Format oder als Bild. Da man das sowieso auch in den einfachsten Fällen meistens etwa sechsunddreissig Mal falsch macht, und die Bilder eh alle neunzehn Mal, daher ist es ratsam,…
Sie erinnern sich vielleicht: Vor drei Wochen hatte ich mich in dem Beitrag “Quo vadis, GAMED?” ein wenig mit der GAMED, der Wiener Internationalen Akademie für Ganzheitsmedizin, beschäftigt. Deren Präsident, Prof. Wolfgang Marktl, hatte behauptet, die GAMED hätte nichts mit Esoterik am Hut und sei durchwegs seriös. Was meine bescheidene Internet-Recherche zu Tage brachte, waren…
Im Urlaub in Kanada habe ich in Toronto eine seltsamen Fahrstuhl in einem Hochhaus benutzt. Das Foto zeigt die Auswahl der Stockwerke. Selbst ich mit, meiner sehr beschränkten mathematischen Begabung, habe ich ziemlich schnell festgestellt, dass da was nicht stimmt.
Es ist eine ungeheuerliche Ermittlungspanne. Über Jahre wurde von der Polizei nach einer Person gesucht, die an 40 Tatorten DNA Spuren hinterlassen haben soll. Jetzt stellt sich heraus: Die gefundene DNA war eine Kontamination. Das benutzte Besteck war überhaupt nicht zur DNA-Probennahme geeignet. Auch das hätte früher auffallen müssen, wenn die Polizei einfache Grundregeln bei…
Der kriegt auch 20% auf Tiernahrung: Der Honigdachs. Sieht putzig aus und ist den ganzen Tag aktiv, er frißt alles und hat Respekt vor niemandem. Eine Cobra? Egal, wird gegessen. Das Tier wird zwar mehrfach gebissen, aber bis das Gift wirkt, ist die Schlange schon verputzt. Nach einer kleinen Ruhepause torkelt der Dachs etwas benommen…
Ein Freund sandte mir die folgende Kurzgeschichte per e-mail zu. Sie passt auf Primaklima wie die Faust aufs Auge. Wie soll man als Wissenschaftler auf die grosse Bankenkrise reagieren? Uni Assistent Leisch gibt uns ein leuchtendes Beispiel, kreativ und mit den Mitteln der Wissenschaft, insbesondere der Klimawissenschaft, zu reagieren. Leisch wurde erschaffen von Florian Schiel…
Eigentlich ist es nur eine Variation der alten Geschichte vom Glas, das entweder halb voll oder halb leer ist. Der Blickwinkel macht es, der Standpunkt von dem aus man die Sache betrachtet. Jeder weiß, daß jede Beobachtung vom jeweiligen Beobachter abhängt. Und daß Beobachter bestimmte Standpunkte haben und die Dinge eben auf “ihre” Weise betrachten……
Wenn Angela Merkel am 31.03 das Rüsselsheimer Opel-Werk besucht, erwartet sie eine besondere Überraschung: Mehrere hundert Kinder von Opel-Mitarbeitern, die über ihre Zukunftsängste singen. Emotionalisierung statt Argumentation – eine schlechte Wahl.



