Im Rummel um den deutschen Nobelpreisträger Harald zur Hausen ging am Montag eine weitere eigentlich spektakuläre Meldung fast unter: in der Nacht von Montag auf Dienstag kollidierte ein (kleiner) Asteroid mit der Erde! Ich habe darüber berichtet; unterstützt von Markus Griesser der die ganze Nacht die neuesten Informationen per Kommentar veröffentlichte. Heute, am Tag nach…

Normalerweise gibt es nach der Verkündung eines Preisträgers weltweites Lob der Forscherkollegen zu hören. Nicht so in diesem Jahr, denn die Vergabe der schwedischen Preise für Physik und Medizin sorgt für erhebliche Verstimmungen.

Thilo hat auf Mathlog schon zweimal zu diesen kleinen Fenstern geschrieben, wo man sich als menschliches Wesen outen soll indem man irgend einen kurvigen verzerrten Text eintippt (hier und hier). Diese sogenannten Captcha mögen helfen Spam zu verhindern, aber sind am anderen (unseren) Ende doch eher nervig. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit hatte…

Ich stehe hier gerade in der Internet-Lounge auf der Biotechnica, daher nur ein kurzes Posting: Die Erkenntnisse des Tages: -Glaskolben scheinen eine extrem hohe Anziehung auf bunten Inhalt zu haben. Quasi alles aus Glas, was hier zu sehen ist, ist voll mit vielen, bunten Fluessigkeiten. -Alles ist automatisierbar, Roboter pippetieren, sortieren, ruetteln, drehen….. -Man kann…

Gratulation an Osamu Shimomura, Martin Chalfie und Roger Y. Tsien. Der Nobelpreis für Chemie 2008 für GFP. Das grün fluoreszierende Protein (GFP) ist ursprünglich aus einer Quallenart isoliert worden. Es leuchtet bei Anregung mit UV Licht. GFP-Fusionen mit anderen Proteinen sind eine Schlüsseltechnik der modernen Zellbiologie. Warum und wie funktionert GFP?

Knol, die Online-Enzyklopädie aus dem Hause Google, will die bessere Wikipedia sein. Doch wenn es um Artikel über Gesundheitsthemen geht, machen Stichproben wenig Hoffnung. Es wuchert nur so von verdeckter Werbung.

Den Chemie-Nobelpreis des Jahres 2008 teilen sich, wie das Stockholmer Nobelpreiskomitee soeben mitteilt, drei Wissenschaftler, denen wir die Entdeckung und Entwicklung des “grün fluoreszierenden Proteins“, kurz: GFP, zu verdanken haben. Die Preisträger des Chemie-Nobelpreises sind im Einzelnen: Osamu Shimomura, Martin Chalfie und Roger Y. Tsien. Der japanische Biochemiker Osamu Shimomura beschrieb erstmals im Jahr 1961…

Die englische Biochemikerin Dorothy Crowfoot Hodgkin ist geradezu ein Musterbeispiel für eine weibliche Wissenschaftskarriere des 20. Jahrhunderts. Die Voraussetzungen bestehen in einer privilegierten Herkunft und herausragendem Talent. Die weiteren Zutaten sind Beharrlichkeit und eine gewisse Frustrationstoleranz im Umgang mit Benachteiligungen. In der Summe ergibt sich eine beeindruckende Forscherinnenbiographie, die 1964 mit dem Nobelpreis für Chemie…

Die meisten werden wahrscheinlich schon iGoogle kennen, die personalisierte Startseite der Suchmaschine. Die ganzen so genannten Gadgets, also kleine Fenster, kann man sich dabei selbst zusammenstellen. Ich berichte heute, wie könnte es anders sein, von dem neuen Wetter-Gadget von Wetter24 und über den Grund, warum es etwas ganz Besonderes ist:

Der US-amerikanische Ökonom Harry Max Markowitz erhielt ein Drittel des Nobelpreises – denselben Anteil erhielten Merton H. Miller und William F. Sharpe. Die drei Männer wurden damit für “ihre Pionierarbeit zu Theorien über die Finanzwirtschaft” ausgezeichnet.

“Diskriminierung fängt dort an, wo Männer erklären: Das kann nicht funktionieren,” erklärte die Biologin anlässlich ihrer Rede bei der For-Women-in-Science-Preisverleihung. Damit fasste sie zusammen, woran viele Wissenschaftlerinnen scheitern: Am Beweis, dass es eben doch funktioniert, Forscherin aus Leidenschaft und zugleich Mutter (und obendrein eine gute!) zu sein.

Wie Marc schon gemeldet hat, wurden heute die Physiknobelpreisträger bekanntgegeben.

Es begann mit Wilhelm Conrad Röntgen. Im Jahr 1901 erhielt der Physiker, der im Jahr 1895 die “X-Strahlen” entdeckt hatte, den allerersten Nobelpreis für Physik. Seitdem haben über 180 Physiker diese höchste wissenschaftliche Auszeichnung erhalten – darunter lediglich zwei Frauen. Dafür kann man durchaus davon sprechen, daß die Physik-Nobelpreise eine Domäne der deutschen Forscher sind…

Eigentlich habe ich gerade wenig Zeit zum Posten, aber diesen absolut genialen “Solar-Katastrophenfilm” musste ich einfach schnell verlinken…

In der neusten Ausgabe des Economist findet man einen kurzen Artikel zu Werbeslogans von aufgekauften oder hoppsgegangen Banken und Finanzinstituten. Die Sprüche die wohl darauf abzielten Vertrauen zu schaffen, haben rückblickend etwas skurril-komisches.