300.000 Millionen Chinesen spielen Basketball und 40 Milliarden Menschen sahen die olympische Eröffnungsfeier.

Der US-amerikanische Biologe Howard Robert Horvitz erhielt den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin gemeinsam mit dem Südafrikaner Sydney Brenner und dem Briten John E. Sulston für ihre Entdeckungen zur genetischen Regulierung der Organentwicklung und des programmierten Zelltods.

Das Aquatic Center von Peking ist derzeit Ort eines beinahe unwirklichen Schauspiels: allein die ersten beiden Tage der olympischen Schwimmwettbewerbe brachten sieben neue Weltrekorde. Die Gesichter der jubelnden Sieger sind euphorisch, sucht man nach Antworten auf diese wahnsinnigen Leistungssprünge, blickt man allerdings meist in ziemlich ratlose Mienen. Allein der US-Schwimm-Superstar Michael Phelps war an zwei…

Der deutsche „Chef de Mission” in Peking nimmt in der ARD offiziell die chinesische Zensur in Schutz: Die widerwärtige Heuchelei und Anbiederei, der man sich zur Zeit allenthalben angesichts der Olympiade ausgesetzt sieht, hat wieder mal einen neuen Höhepunkt erreicht.

“Keine Demokratie, keine Bürgerrechte, ein Mangel an Gleichheit und Gerechtigkeit, nur Betrug und Verrat,” kritisiert der chinesische Künstler Ai Weiwei sein Heimatland in seinem Blog (dessen übersetzter Auszug sich hier findet). Das ist mutig, aber man möchte auch sagen: Ganz schön kühn.

Die niederländischen Physiker Gerardus t’Hooft und Martinus J.G. Veltman wurden für ihre Erklärung der Quantenstruktur elektroschwacher Wechselwirkungen in der Physik ausgezeichnet.

Da es mit den geplanten Aufstellungsort des Blog-Teleskops heute nicht geklappt hat, gibt es die sechste Ausgabe wieder bei mir. (Nachtrag: Falsch eingestellte Spam-Filter können die Kommunikation per Email ziemlich erschweren. Wegen einer solchen kurzzeitig verschollenen Email gibt es diesmal noch eine zweite Ausgabe des Blog-Teleskops #6 von Eugen Reichl bei Astra’s Spacelog) Was hat…

Der US-amerikanische Chemiker polnischer Abstammung Roald Hoffmann erhielt den Preis gemeinsam mit dem Japaner Kenichi Fukui für ihre unabhängig voneinander entwickelten Theorien zum Ablauf chemischer Reaktionen.

Es kam, wie wir es im Grunde erwartet hatten, und der Standard und Florian haben bereits gestern darüber berichtet: Das Wissenschaftsministerium hat die letzten zwei Monate intensiv über der von uns unter Federführung von Erich Eder initiierten und schließlich von Parlamentariern von vier Parteien eingebrachten parlamentarischen Anfrage gebrütet. Jetzt wurde amtlicherseits der Beschluss gefasst und…

Es gibt leider immer wieder Wissenschaftler die von anderen abschreiben, ihre Forschungsergebnisse fälschen oder sich sonst auf eine Art und Weise verhalten die absolut unwissenschaftlich ist. Glücklicherweise kommt man vielen dieser Leuten auf die Schliche und sie müssen mit entsprechenden Sanktionen rechnen. Und danach ist ihre wissenschaftliche Karriere zu Ende – oder doch nicht? Eine…

Bis 1995 dachte man, man hätte eine einigermassen gute Vorstellung davon, wie Planeten entstehen. Die Grundlagen der Planetenentstehung die damals bekannt waren, gelten heute natürlich auch noch (Ludmila hat eine schöne Zusammenfassung dazu geschrieben). Und da zu diesem Zeitpunkt noch keine anderen Planetensysteme entdeckt worden waren, dachte man unser Sonnensystem wäre ein typisches Beispiel: nahe…

Eigentlich ist es traurig: Olympia steht vor der Tür und meine erste Assoziation ist “Doping”. Schummeln wo’s geht um nachher von der ganzen Welt bejubelt zu werden. Und das fiese ist: Doping nachzuweisen wird immer komplizierter.

Der britische Physiker Antony Hewish erhielt den Nobelpreis für Physik zusammen mit Sir Martin Ryle. Beide wurden für ihre bahnbrechenden Forschungen auf dem Gebiet der Radioastrophysik ausgezeichnet: Antony Hewish für seine entscheidende Rolle bei der Entdeckung der Pulsare, Sir Martin Ryle für seine Beobachtungen und Erfindungen, insbesondere der Technik der Apertursynthese.

Für diese Woche habe ich vor allem Links zu Olympia-Presseberichten zusammengestellt, auch wenn es momentan ja so aussieht, als wären die Augen der Welt in den nächsten Wochen eher auf einen anderen Ort gerichtet.

Johann Grander “belebt” Wasser. Sein Granderwasser ist in Österreich und international ein Verkaufsschlager. Daran ändert auch ein Gerichtsurteil nichts demzufolge Grander-Technologie als aus “dem Esoterik-Milieu stammender, parawissenschaftlicher Unfug” bezeichnet werden darf. Obwohl Granderwasser keine besondere Wirkung hat und sein Erfinder nicht wirklich viel mit Wissenschaft am Hut hat wurde Johann Grander 2001 das österreichische Ehrenkreuz…