Wenn es um aktuelle Wissenschaft geht, ist die Zeitschrift Nature sicher eine der ersten Adressen – viele meiner Artikel gehen auf Veröffentlichungen oder Kurzmeldungen in Nature zurück. Jede Woche veröffentlicht Nature auch eine kurze, meist humorvolle Science-Fiction-Geschichte, die ich aber üblicherweise nicht lese. Eine dieser Geschichten hat jetzt einen ziemlichen Entrüstungssturm hervorgerufen.

Es war einmal vor langer, langer Zeit, da gab es noch keine Planeten. Keine Erde, keinen Mars, keinen Saturn, keinen Jupiter – vor 4,5 Milliarden Jahren gab es nichts. Nur eine junge Sonne und eine große Scheibe aus Gas und Staub, die sie umgab. Der Staub tat das, was Staub eben so tut: Er klumpte…

Der nahe Vorbeiflug des Asteroiden 2005 YU55 war zwar für die Wissenschaft ein sehr spektakuläres Ereignis, ansonsten aber völlig ungefährlich. Trotzdem gab es im Zuge der Ereignisse immer wieder die Frage, was man denn machen würde, wenn einmal tatsächlich ein Asteroid auf Kollisionskurs entdeckt werden sollte. Dieses Thema habe ich in einer fünfteiligen Serie hier…

Mit dem “ersten Licht”, dem “First Light” bezeichnen Astronomen den Moment, bei dem das erste Mal Sternenlicht auf den Spiegel eines neuen Teleskops fällt. Es ist aber auch der Titel eines Buches des Wissenschaftsjournalisten Richard Preston und ihr müsst es unbedingt lesen!

Dieses Musikvideo soll bereits 1992 (!) vom Fermilab kreiert worden sein.

Ist ja klar. Kaum ist man im Urlaub passiert was Spannendes auf der Venus. Und wer hat’s entdeckt? Ein Amateur-Astronom!

Ich geb offen zu. Manchmal mag ich strunzdoofes Popcorn-Kino ganz gerne. “2012” wird wohl in die Kategorie fallen, besonders wenn man den Trailer “etwas” umstrickt:

In letzter Zeit hört und liest man vieles über das LHC: ob es den Weltuntergang herbeiführen wird, wozu es dient, was dort gemessen wird und ob es zur Bestätigung/Widerlegung der Stringtheorie führen wird.

“Begrenzte Wissenschaft” berichtete am Sonntag über eine Studie, laut der es das “Geek”-Image der Mathematiker sein soll, was Frauen und Farbige vom Mathe-Studium abhalten würde. Die amerikanische Firma Thinkgeek dagegen macht gute Gewinne mit ebendiesem Image.

sondern die Situation, in der sie entsteht, so lautet der einprägsame Titel eines aktuellen Beitrags auf “Begrenzte Wissenschaft”. Und, wie der Zufall so spielt, auch im Editorial der DMV-Mitteilungen geht es heute (wieder einmal) um das Bild der Mathematik in der Gesellschaft.