Ich habe hier im Blog schon öfter die Publikationspraxis im wissenschaftlichen Betrieb kritisiert (zum Beispiel hier). Sie ist ja auch höchst absurd. Forscher werden, meist aus öffentlichen Geldern, bezahlt um zu forschen. Ihre Ergebnisse müssen dann natürlich in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift publiziert werden. Im Gegensatz zu normalen Autoren oder Journalisten bekommen Wissenschaftler für ihre Veröffentlichungen…

Peer-Review, also die Begutachtung wissenschaftlicher Arbeiten durch Fachkolleginnen und -Kollegen ist der “Goldstandard” der wissenschaftlichen Publikation (und Publikation wiederum ist das Wesen der Wissenschaft). Doch nicht jede Rezension oder Begutachtung kommt beim Begutachteten gleich gut an; um Druck auf die Gutachter zu vermeiden, bleiben sie in aller Regel anonym. Aber das macht sie nicht weniger…

In Anlehnung an Poe’s Law könnte man sagen, dass es manchmal schwer ist, zwischen Ironie und Ernsthaftigkeit zu unterscheiden. Aber folgendes Lob, das in einem nature-Editorial für die deutsche Energiewendepolitik ausgesprochen wird, ist in der Tat ganz unironisch und ernsthaft gemeint: Merkel and the German public are displaying admirable courage in turning the country into…

Wenn man über Wissenschaft schreiben will, dann kann man sich natürlich nicht einfach irgendwas ausdenken. Man braucht verläßliche Informationen und Quellen. Glücklicherweise existieren diese Quellen so gut wie immer. Denn die Wissenschaftler veröffentlichen ihre Forschungsergebnisse in Fachzeitschriften und dort kann sie jeder nachlesen. Zumindest im Prinzip… Denn in der Realität wird es einem oft sehr…

Hellseherei oder Präkognition à la Minority Report benutzen sie nicht, und dennoch sind Daniel E. Acuna, Stefano Allesina und Konrad P. Körding zuversichtlich, dass sie die akademische Zukunft von Wissenschaftlern vorhersagen können. Naja, ein kleines bisschen, zumindest: In ihrem Paper Future impact: Predicting scientific success, das in der aktuellen Ausgabe von nature erscheint, stellen sie…

Nur noch ein paar Tage sind’s bis zu den Olympischen Sommerspielen in London. Und damit auch – dies ist ja fast schon eine olympische Tradition – nur ein paar Tage bis zum nächsten Dopingskandal. Das Magazin nature hat sich in seiner aktuellen Ausgabe auch dieses Themas angenommen; der Beitrag Performance enhancement: Superhuman athletes beschäftigt sich…

Wenn es nach dem US-Politikwissenschaftler Kenneth N. Waltz ginge, dann wäre ein nuklear aus- und aufgerüsteter Iran zwar der Anfang vom Ende – aber nur vom Ende der Spannungen im Nahen Osten. In Foreign Affairs argumentiert er ernsthaft (und mit einer gewissen Plausibilität) dafür, warum der Iran die Bombe haben sollte.

Londoner Gericht urteilt: mindestens 58 Arbeiten aus “Chaos, Solitons & Fractals” waren nicht veröffentlichungswürdig.

Dichtung und Wahrheit

When you work on mathematics problem also you put together all the ingredients and you mix and mix and everything together and you mix and mix and mix and you wait until there is a chemical reaction between the ideas: BAFF! (Cedric Villani)