Bei Primaklima wurde sehr anschaulich demonstriert, was passieren kann, wenn Kamera-Interviews manipulativ zurecht geschnitten werden. Hier wiederum kann man sehen was passiert, wenn ein Interview nicht geschnitten wird:
Nebenan, bei zoon politikon, diskutiert Ali Arbia die Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten eines israelischen Militärschlags gegen das iranische Nuklearprogramm, das einem neuen Bericht der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA nun doch nicht so friedlich ist, wie der Iran hartnäckig behauptet und wie die USA seit 2003 auch glauben wollten. Dem will ich noch eine weitere Variante hinzu fügen:…
Als ich vor einigen Tagen darüber schrieb, wie Körperstrafen bei Kindern zu mehr Unehrlichkeit führen, war ich noch sehr vorsichtig mit dem Hinweis gewesen, dass es einen Zusammenhang zwischen strenger christlicher Erziehung und der Neigung zu Züchtigungen geben könnte. Doch nachdem ich durch einen Facebook-Eintrag bei Skeptiker & Gläubige (mit Dank an Marcus Patschke) über…
Ein Großteil forensisch-wissenschaftlicher Forschung an rechtsmedizinischen Instituten ist methodologischer Natur. Man sucht nach immer neuen und besseren Methoden, um z.B. immer mehr verschiedene und geringere Mengen von Molekülen nachweisen zu können oder um weitere forensische Probleme bearbeiten zu können. Ein Beispiel dafür ist die Einführung der miRNA-Analyse in die forensische Wissenschaft. Bereits bestehende Methoden werden…
Büchersommer: R. Feynman “The Character of Physical Law”, Entropie und Quantenmechanik
Nicht alle Naturgesetze sind “fundamental”. Im fünften Kapitel von “The Character of Physical Law” beschäftigt sich Feynman mit der Frage, woher eigentlich die Zeit ihre Richtung bekommt.
Ich bin ja ein Fan aller Arten von RNA und interessiere mich daher besonders für forensische RNA-Analytik. Neulich erschien im Journal of Forensic Sciences ein Paper, welches die Alterbestimmung von Haaren an Tatorten mittels RNA-Expressionsanalyse beschreibt. Die Autoren griffen auf eine Methode zurück, die schon zuvor von Anderson et al. für Blutspuren beschrieben worden war…
Ich erzähle, wie wir uns fast an der DNA-Extraktion bei einem Knochen, der auf dem Grund eines Sees gefunden wurde, die Zähne ausbissen, wie wir eine neue Extraktionsmethode erfanden und ihm schließlich doch noch das Geheimnis seiner DNA entlocken konnten.
Die Quantenmechanik ist voll von unanschaulichen Konzepten, allen voran die berühmte Unschärferelation und natürlich die “geheimnisvolle” Verschränkung. Dass diese beiden Konzepte zusammenhängen, wurde letztes Jahr von Jonathan Oppenheim und Stephanie Wehner gezeigt. Damit das zumindest einigermaßen anschaulich wird, betreiben wir heute die Quantenmechanik als Glücksspiel.
In der letzten Folge habe ich über DNA-Extraktion berichtet, die Kunst, genug, intakte und saubere DNA aus Spurenmaterial zu gewinnen. In diesem Beitrag beschreibe ich, wie man feststellt, ob auch wirklich genug DNA da ist und ob diese auch wirklich sauber ist. Tip: Vorher über PCR informieren.
Eine der häufiger gestellten Fragen, die einem begegnet, wenn man auf die Erkundigung, was man denn “so mache”, antwortet mit “Forensiker” oder “ich arbeite in der Rechtsmedizin”, lautet: “Echt? Wie bei CSI?”



