Kommentare (8)

  1. #1 Patrick
    15. Mai 2010

    Ich bin mit der Interpretation der fehlenden Rationalität in der Entscheidungspsychologie nicht so einverstanden. Als halber Wirtschaftswissenschaftler (Lehramt) kenne ich mich darin aus, Nutzenmaximierung und Rationalität jeweils in verschiedene Situationen zu interpretieren und könnte zumindest in dem genannten Beispiel das auch tun.

    Interessant fand ich, dass Herr Bartoschek seinen Vortrag mit Fragen beendete, die vermeintlich die offizielle Lesart von der Mondlandung (gabs nicht), vom Irakkrieg (nur wegen Öl), von Paul McCartney (ist tot) und einer vierten Verschwörung (vergessen) bezweifelt wurde – später outete er sich als jemand, der nicht glaubt, dass JFK von einem Einzeltäter erschossen wurde. Das hat für mich einen leicht negativen Nachgeschmack hinterlassen.

  2. #2 rolak
    15. Mai 2010

    Buddha als Schutzpatron der Fußpfleger ist doch zwangsläufig: Nur dank der besonderen Sitzstellung und der dadurch herbeigeführten Fußhaltung ist möglich, ohne Belästigung eines Kollegen zur Eigenbehandlung zu schreiten.

    Zu dem ultrageheimen Treffen: Als e.V. kommt die gwup ebenso wie der lokale Tauben-, Dackel- oder Sonstwaszüchterverein um diese im Groben rein formale Veranstaltung nicht herum und erledigt dort nichts besonders Okkultes. Na ja, außer dem ewiggleichen TOP 23: Übernahme der Weltherrschaft 😉

  3. #3 Patrick
    15. Mai 2010

    Na ja, wir müssen schon detailliert besprechen, wie wir die Zahlungen der Pharmaindustrie verschleiern.

  4. #4 Stefan
    15. Mai 2010

    Ach, ist doch längst alles enthüllt!

    GWUP = Illuminati:

    Oder ist das auch wieder nur eine Nebelkerze?

  5. #5 Sho Wie
    16. Mai 2010

    Eigentlich hat Herr Brugger die Kernaussage ins Zentrum der Zusammenfassung seines Vortrages gestellt:
    “… dass der Glaube ans Paranormale mit einer erhöhten Beteiligung der rechten Hirnhälfte an Sprachprozessen einhergeht. …”
    Soll heißen: Der Glaube ans Paranormale geht mit einer Menge Gelaber einher.
    Wie einfach, wie wahr.

    Mit den Besten Grüßen an Lorenz Meier, falls Sie Ihn Treffen,

    Sho Wie

  6. #6 RG
    16. Mai 2010

    Irgendwie macht mir dein Blog immer mehr Spaß. Vielen Dank dafür!

    Es gibt wohl zwei verschiedene Arten, über die Welt nachzudenken: Erstens kann man hinter Allem einen “Sinn”, eine “Kraft”, eine “Ordnung” sehen. Das ist Spiritualität, und führt allzu oft zu dem, was hier in diesem Blog zu Recht als “Unsinn” bezeichnet wird. Oder man glaubt nur an das, was messbar und nachprüfbar ist, und worüber man Voraussagen machen kann, also eben das Widerlegbare. Das ist das naturwissenschaftliche Prinzip. Der Mensch tendiert dazu, die erste Variante zu wählen. Dadurch ordnet sich alles besser, und er kann an seinen Geist zu Höherem erheben. Außerdem enthebt es ihn von kritischem Nachfragen. Es ist halt einfacher, wenngleich letztlich erfolgloser.

    Kurz gefasst: Der Glaube glaubt, Berge versetzen zu können. Aber erst die auf Naturwissenschaft beruhende Technik kann das dann wirklich.

    Das Nachdenken über das Nachdenken nennt man übrigens Philosophie.

  7. #7 Bartoschek
    27. Mai 2010

    Hi,

    netter Diskurs – zwei Anmerkungen:

    1) ich heiße Sebastian und nicht Peter 🙂

    2) @Patrick: die Tatsache dass ich persönlich an die JFK-VT glaube, hat einen negativen Nachgeschmack hinterlassen?! Wieso? …ich hoffe doch gezeigt zu haben, dass VT zunächst einmal ein Phänomen aus der Mitte der Gesellschaft sind…

    Allgemein: ich fand die Konferenz klasse!

  8. #8 Janine
    3. Dezember 2012

    @ Richelieu: Auf den Link habe ich gar nicht erst geklickt, weil ich schon was Übles vermutet habe, aber Jacken sind da ja noch harmlos. 😉

    @ TT: Was mir grad durch den Kopf geschossen ist, als ich Buddha und Feng Shui gelesen habe, ist dass die Menschen, die irgendwelche fremden Religionen bzw. Philosophien übernehmen, nicht mal verstehen, warum es so schwachsinnig ist, diese als Europäer oder Amerikaner zu auszuleben.
    Z.B. habe ich gehört, dass Orlando Bloom Anhänger der Sôka Gakkai ist. Ich frage mich, ob ihm bewusst ist, dass diese Strömung des Buddhismus als sehr radikal gilt und in Japan gänzlich unbeliebt ist.
    Richtig schwachsinnig finde ich nicht japanische Shintôs, schließlich ist Shintô ein künstlich geschaffenes Konstrukt Japans, um sich zur Zeit des Imperialismus von allen äußeren Einflüssen abzugrenzen.
    Auch gut sind nicht indische Hindus. Wie genau lösen die das Kastenproblem?
    In einer Vorlesung hieß es übrigens, dass wir die östlichen Länder lange als rückständig betrachtet haben, wir aber glaubten, dass sie noch irgendetwas haben, das unserer hochentwickelten Nation verloren gegangen ist. Dieses Denken trat zum Ende des 19. Jhd. auf und hält sich wohl auch heute noch in den Köpfen.