Uff… mein letzter Eintrag liegt ja schon wieder ein Weile zurück. Zeit für ein kleines Update und eine Übersicht, woran ich eigentlich zur Zeit forsche.

Auf der Tagung der Astronomischen Gesellschaft in Bonn gibt es ja nicht nur interessante Vorträge – sondern auch jede Menge interessante Poster. Über die wird es morgen noch einen eigenen Artikel geben – aber als ich mir heute einen ersten Überblick über die vielen Poster verschafft habe, bin ich dort auf eine sehr seltsame Theorie…

Neben den Vorträgen von allgemeinen Interesse am Vormittag gibt es bei der Tagung der Astronomischen Gesellschaft am Nachmittag immer jede Menge spezielle Meetings. Bei den vielen unterschiedlichen Sessions, die da parallel ablaufen ist es gar nicht so einfach, sich für ein Thema zu entscheiden. Ich bin dann aber doch dorthin gegangen, wo ich mich fachlich…

Die Zombies kommen! Wir planen für Klimaerwärmung, Meteoriteneinschläge, Terrorattacken, Tsumanis, Erdbeben, Wirbelstürme, Hochwasser und, und, und… Doch die Bedrohung durch Zombies wird offenbar systematisch vernachlässigt. Zum Glück nimmt sich die Forschung nun endlich diesem Problem an.

Am 24. Februar 1981 kanzelte Bruno Kreisky einen ORF-Redakteur, der allzu kritisch nachzufragen gewagt hatte, vor laufender Kamera mit der Aufforderung “Lernen Sie Geschichte, Herr Reporter“ ab. Der Ausspruch wurde zu dem am öftesten zitierten des legendären Altkanzlers. Der forsche ORF-Redakteur, der sich so maßregeln lassen musste, hieß Ulrich Brunner. Vielleicht liegt es ja daran,…

Mit 20 Minuten Verspätung1 fing der Vortrag von Michel Mayor endlich an. Mayor wurde mit der Karl-Schwarzschild-Medaille der Astronomischen Gesellschaft ausgezeichnet – für die Entdeckung des ersten extrasolaren Planeten im Jahr 1995 (gemeinsam mit Didier Queloz) und die Entdeckung noch vieler weiterer Planeten in der Zeit danach. Der erste Planet, 51 Pegasi b, war noch…

Neulich habe ich ja Fermi-Probleme erklärt (hat Florian übrigens auch schon mal gemacht). Heute versuchen wir uns an der Frage, wieviele Ameisen es auf der Welt gibt.

Der Goldene Schnitt steht für harmonische Proportionen und Schönheit. Ein Mann im 19. Jahrhundert war geradezu besessen davon und zerlegte den gesamten Körper entsprechend dieses “ästhetischen Gesetzes”. Ich habe dann auch gleich mal bei mir nachgemessen und den Goldenen Schnitt gefunden, zumindest fast.

… sitze ich, während ich diese Zeilen schreibe: Ich habe den New Yorker East River gegen den Charles River eingetauscht, der Cambridge in Massachusetts von Boston trennt. Und obwohl dies eigentlich ein Posting in ganz eigener Sache ist (wobei ich die Überschrift “In eigener Sache” vermeiden wollte – die klingt immer so dramatisch-bedrohlich), habe ich…

Ich komme gerade von den Eröffnungsfeierlichkeiten der Tagung der Astronomischen Gesellschaft in Bonn. Bis jetzt ist noch nicht viel passiert; mit den wissenschaftlichen Vorträgen geht es so richtig erst morgen los. Aber ein paar Fotos hab ich schon gemacht.

Kurze Anmerkung zu zwei jüngst herausgekommenen Papern zum Thema kosmische Strahlung und Klima. Bekanntlich lautet die unter anderem von Henrik Svensmark beworbene Hypothese, die allerdings deutlich älter als Svensmark ist, dass die Intensität des solaren Magnetfeldes unsere Erde mal mehr und mal weniger vor einem kosmischen Teilchengewitter schützt. Je schwächer das Feld, umso mehr hochenergetische…

Der Kepler Salon in Linz ist an sich eine unterstützenswerte Einrichtung, die sich der verständlichen Vermittlung von Wissenschaft und Kultur verschrieben hat. Hochschulen, Bildungseinrichtungen, Krankenhäuser gestalten hier Wissensvermittlung, machen Forschung im Dialog mit ExpertInnen zugänglich und verständlich. Trotzdem: der für heute Abend angekündigte Vortrag mit dem Titel Die Relativitätstheorie: Wo irrte Einstein? ist in dieser…

Der Nachweis von Neutrinos im japanischen Super-Kamiokande-Detektor erfolgt eigentlich über einen kleinen Umweg. Die Detektorhalle ist mit mehr als 11.000 Photomultipliern ausgestattet, die Tscherenkow-Strahlung von Sekundärteilchen (Myonen, Elektronen) registrieren sollen, die im Falle einer Wechselwirkung von Neutrinos mit Wasser entstehen. Das Experiment erfasst die Neutrinos also nicht direkt, sondern deren Rückstoßpartner.

Ich sitze gerade im Zug nach Bonn, les mich durch die Neuerscheinungen bei arXiv (einige coole Sachen dabei; demnächst gibts dann hier mehr dazu) und schau zwischendurch ein paar Videos. Zum Beispiel das hier, dass schön demonstriert, dass man bei der Auslegung des “Wort Gottes” vielleicht doch etwas vorsichtig sein sollte…

Als man in den 1960er Jahren ein Modell der solaren Kernfusion entwickelte, war klar: bei der Fusion von Wasserstoff zu Helium müssen neben den Photonen auch noch weitere Teilchen entstehen. Nämlich sogenannte Neutrinos. Die sind elektrisch neutral, fast masselos und hinterlassen leider kaum eine Spur, da sie quasi keine Wechselwirkung mit Materie eingehen. Für die…