Naturwissenschafts-Begeisterte sind oft auch Fans von elektronischer Musik. Wer sich unter den Lesern angesprochen fühlt, für den habe ich ein paar Hörtipps, die mir auf Youtube über den Weg gelaufen sind.   Musik wie Vangelis Zum einen Michael Daniels aus Irland, der mir durch seine hervorragenden Cover-Versionen von Vangelis, Jean-Michel Jarre und anderen Elektronikgrößen auf…

Hier und anderswo lest Ihr öfters über die Expansion des Universums, ihre Beschleunigung durch die Dunkle Energie, die zeitliche Nichtkonstanz des Hubble-Parameters und so weiter. Was expandiert da eigentlich genau wie? Was heißt “die Expansion beschleunigt sich”? Kann ein Lichtstrahl von einem Objekt, dessen Entfernung zu uns mit mehr als Lichtgeschwindigkeit wächst, uns niemals erreichen?…

Ein Traum der Astronomen wäre, ein Stück Sternenstaub untersuchen zu können. Materie, die von einem anderen Sternensystem stammt. Leider haben wir keinen Warp-Antrieb, mit dem wir eine Sonde zu anderen Sternen schicken können, um dort Proben zu nehmen und zur Erde zur bringen. Man geht davon aus, dass bei der Entstehung von Planetensystemen zahlreiche Asteroiden…

Hier war es ein paar Tage ziemlich ruhig, dafür kommt heute etwas mehr Text. In der Zwischenzeit hatte ich bereits einen Artikel für Heise-Online geschrieben, der sich mit den am 10. April veröffentlichten Bildern von M87*, dem supermassereichen Schwarzen Loch in der elliptischen Riesengalaxie Messier 87, beschäftigt, den ich hier mal als Basis voraussetzen möchte.…

Raumfahrt ist normalerweise extrem teuer, unter anderem wegen der großen Energien, die man braucht, um die Nutzlast auf hohe Geschwindigkeiten zu beschleunigen. Manchmal kann die Energie allerdings auch kostenlos sein: Bei Swing-by-Manövern, bei denen man ein Raumfahrzeug an einem Planeten vorbeifliegen lässt und es von dessen Schwerkraft mitschleppen und beschleunigen lässt. Damit kann man leider…

Zum Abschluss Urknallreihe hier noch ein Übersichtsartikel, der alle Folgen zusammenfasst und auf sie verlinkt.   Rotverschiebung Im ersten Teil habe ich erläutert, was die Urknalltheorie eigentlich im Kern ausmacht und was nicht: ein heißer, kompakter Anfang und nachfolgende Expansion des Universums, wobei der exakte Ursprung, die ersten Bruchteile der ersten Sekunde oder die genaue…

Im (vorläufig) letzten Teil der Urknall-Serie stelle ich noch ein paar geometrische Tests vor, die bereits in den 1930ern vorgeschlagen wurden, um die Expansion des Universums nachzuweisen. Die mehr oder weniger erfolgreich waren. Edwin Hubble war am Ende von der Expansion des Universums selbst nicht überzeugt, weil diese Tests zu seinen Lebzeiten keinen eindeutigen Beleg…

In den 50er  Jahren des vergangenen Jahrhunderts begann man, mit einer neuartigen Beobachtungstechnik den Himmel zu erkunden: Radioteleskopen. Man entdeckte Galaxien, die Radiowellen ausstrahlten, ohne dass man den blassesten Schimmer hatte, warum eine aus Sternen bestehende Galaxie so etwas tun sollte. Im Optischen zeigten solche Galaxien oft Emissionslinien, wie sie von zum Leuchten angeregtem Gas…

Als Hubble 1929 seine erste Schätzung des Parameters K für die Geschwindigkeit veröffentlichte, mit der sich extragalaktische Nebel pro Million pc Abstand von der Erde zu entfernen schienen, da war eigentlich schon klar, das sie falsch sein musste: rund 500 km/s, wie man dem (leider nicht gemeinfreien) Bild aus dem Originalartikel entnehmen kann.   Die…

Und weiter geht’s mit Belegen für den Urknall. Die Steady-State-Theorie behauptete, dass das Universum schon ewig bestanden habe. Demnach gab es schon immer Sterne und durch irgendwelche Prozesse (Weiße Löcher oder “Mini-Bangs”) entstehe irgendwo stets frische Materie.   Kosmische Dreckschleudern Denn, das wusste auch ihr lautester Proponent Fred Hoyle, Sterne verbrauchen Wasserstoff und produzieren Helium und…