Heute und Morgen werde ich von dieser Konferenz berichten und hoffentlich einige interessante Berichte für mein Blog sammeln können!

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Kommentare (10)

  1. #1 nihil jie
    31. März 2009

    das irre dabei ist, dass ich schon als kind, ende 70ger in polen, in einem meiner lieblings jugend wissenschafts comic und magazine wie zb. dem magazin Alpha, schon die bedenken russischer wissenschaftler zu dem thema lesen konnte… das war ca. 1977. so weit ich mich erinnern kann machten sie damals einige hochrechnungen zu dem thema und gaben langfristig recht düstere prognosen, zum thema weltraumschrott, ab. und wie ich meine… so ganz unrecht hatten sie nicht.

  2. #2 Olli F.
    31. März 2009

    Mal im Ernst: wie dämlich kann man denn sein (ok – rhetorische Frage)? Der jetzige Zustand müsste doch schon damals absolut vorhersehbar gewesen sein. Wie haben es denn die Wissenschaftler gehalten? Haben sie es angemahnt, aber die Bedenken wurden mit dem Hinweis auf zu hohe Kosten weggewischt, oder war das quasi überhaupt kein Thema?

  3. #3 Florian Freistetter
    31. März 2009

    @Olli F.: “Wie haben es denn die Wissenschaftler gehalten? Haben sie es angemahnt, aber die Bedenken wurden mit dem Hinweis auf zu hohe Kosten weggewischt, oder war das quasi überhaupt kein Thema?”

    Das kann ich leider nicht sagen. Ist aber eine sehr interessante Frage.

    Das Problem ist ja auch die Geheimhaltung und die fehlende Internationalisierung. Wenn ein Land einen Spionagesatelliten hochschießt, dann sagt es den anderen ja nicht Bescheid 😉 Und so ein Problem kann man nur gemeinsam lösen. Gerade früher hat da sicher der Sinn fürs Gemeinsame gefehlt. Und wenn Wissenschaftler z.B. während des kalten Kriegs auf die Problematik hingewiesen haben, dann war das den Politikern vermutlich egal. Im Krieg denkt keiner an Umweltschutz…

  4. #4 Andreas Schepers
    31. März 2009

    Interessante Frage. Ich glaube, hier funktioniert die gute alte Auto-Analogie. Bis vor kurzem war die Frage nach der Umweltverträglichkeit kein Thema, in einigen Staaten ist sie es immer noch nicht.

    Es gab in der Anfangszeit der Raumfahrt wohl schlicht kein Bewusstsein für die Problematik.

    Übrigens habe ich Bedenken, im Zusammenhang mit Weltraumschrott von Umweltschutz zu sprechen. Vielmehr geht es darum, bestehende und zukünftige Infrastrukturen im All (Erdbeobachter, Wettersatteliten, TV-, Telekommunikations- und Navigationssatelliten zu schützen.

  5. #5 Florian Freistetter
    31. März 2009

    @Andreas: “Übrigens habe ich Bedenken, im Zusammenhang mit Weltraumschrott von Umweltschutz zu sprechen”

    Hmm – Naja, irgendwie stimmt es aber schon. Da wir den erdnahen Weltraum immer stärker nutzen, ist er auch Teil unserer “Umwelt”. Und wenn dort immer mehr Kram rumfliegt, den keiner mehr braucht, dann “verschmutzen” wir diese Umwelt. Und diese Umweltverschmutzung sorgt dann im Weltraum genauso für Probleme wie auf der Erdoberfläche. Da kann die Umweltverschmutzung ja unsere Infrakstruktur genauso bedrohen…

  6. #6 fatmike182
    1. April 2009

    auf nano war heute auch ein kleiner Beitrag darüber http://www.3sat.de/webtv/?090330_sfmuell_nano.rm

    Dumme Sache das ganze, bin schon auf wilde Lösungstheorien gespannt

  7. #7 Cavon
    1. April 2009

    Man bräuchte eine Weltraumputze, so wie aus Spaceballs….

  8. #8 Arnd
    1. April 2009

    Kann man die Dinger nicht vielleicht mit nem Laser anschubsen? Dann wäre die unter Reagan entwickelte “Star Wars”-Technik noch zu was nutze…

  9. #9 Olli F.
    1. April 2009

    >>Dann wäre die unter Reagan entwickelte “Star Wars”-Technik noch zu was nutze…

    Ich hoffe Du meinst nicht Tellers “Röntgen Laser”. Ein extrem teurer Flop in jedem Fall 😉

  10. #10 Tors10
    1. April 2009

    Ironischerweise könnte man den Schrott da oben ja als
    menschlich erschaffene Atmosphärenschicht bennen.
    Z.B. “anthropogene Exo/Thermossphäre”