Über den (nicht stattfindenden) Weltuntergang 2012 wird ja viel geschrieben. Je hysterischer um so besser lautet da meistens das Motto der Medien und die Realität wird so gut es geht ignoriert. Um so erfreulicher finde ich es, dass nun dazu aufgerufen wird, gegen den Weltuntergang zu schreiben.

Das Onlinemagazin “Kultur Extra” hat einen Kurzgeschichtenwettbewerb gestartet:

“Im nächsten Jahr – befürchten die “Experten” – könnte der Weltuntergang nicht völlig ausgeschlossen sein. Das Jahr 2012 kriegt also, nicht nur daher, etwas durchaus Spannendes und Magisches in seinem Fortverlauf; die Mayas hätten das in ihrem uralten Kalender schon vorausgesagt, was nächstes Jahr angeblich so passiert…

Alles nur Panik-Mache – so behaupten wir!

Und deshalb rufen wir zu einem Kurzgeschichtenwettbewerb zum Thema Schreiben gegen den Weltuntergang 2012 auf.

Das finde ich super und möchte den Aufruf deswegen gerne verbreiten! Wer sich also literarisch begabt fühlt, der soll seine Kurzgeschichte (maximal 3 Seiten) aufschreiben und bis 31. Dezember 2011 an kurzgeschichten@kultura-extra.de schicken.

Ich selbst werde aber wohl nicht mitmachen. Die Zeiten, in denen ich mich dem Verfassen von Kurzgeschichten etc beschäftigt habe, sind lange vorbei und waren auch nicht sonderlich erfolgreich (was man halt so macht als Jugendlicher). Obwohl ja die Geschichte, die ich als Grundschüler geschrieben habe – über den Kampf der Computerbewohner gegen die Tricotronic-Lebewesen (ja, in meiner Jugend gab es noch elektronische Geräte, auf denen man nur ein Spiel spielen konnte, ohne die Möglichkeit, irgendwelche Apps runterzuladen) – recht erfolgreich war. Ich habe die komplette Auflage (1 Stück) verkauft (ausgerechnet an den Dorfpfarrer…). Aber ich werde wohl doch lieber weiter in der Sachbuchsparte bzw. der Wissenschaftsblogecke bleiben und die Kurzgeschichten andere verfassen lassen. Das Thema “Weltuntergang 2012” eignet sich ja durchaus als spannender Stoff für Geschichten. Man muss es halt nur einigermaßen intelligent anstellen, sich nicht so plumpe Dummheiten ausdenken wie die ganzen Weltunterganggurus und vor allem nicht behaupten, die eigene Fantasie würde der Realität entsprechen. Das Buch “2012 – Das Ende aller Zeiten” ist ein gutes Beispiel dafür.

Wir könnten ja vielleicht auch probieren, gemeinsam eine Kurzgeschichte zu schreiben. Ich gebe einen Anfangssatz vor und in den Kommentaren setzt ihr dann jeweils mit einem eigenen Satz fort. (Ok, bei solchen Spielchen ist meines Wissens nach noch nie ein brauchbares Stück Literatur rausgekommen – aber Spaß macht es sicher). Wie wäre es mit diesem Anfang:

Das Kalender zeigte den 21. Dezember 2012 an – und alles war ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte.


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Kommentare (52)

  1. #1 Hendrik Hey
    1. Dezember 2011

    … Viel hatte ich in Zeitungen gelesen, was heute alles passieren würde, dunkle Wolken, herannahende Sterne …

  2. #2 Jörg
    1. Dezember 2011

    Ach Mayakalender – wer glaubt schon dem Kalender einer sprechenden Biene! ts…

  3. #3 rambaldi
    1. Dezember 2011

    Oder man macht die Textversion von Emmerichs 2012, endet mit einem dallasmäßigen Aufwachen, die wohlgerundete Ehefrau steht in der Dusche … ich hör lieber auf bevor es nicht mehr jugendfrei ist…

    Und zum Schluß stellt man fest, daß an diesem Weltuntergang genausowenig dran war, wie an allen vorher.

  4. #4 Mahalo
    1. Dezember 2011

    “… doch es kam viel schlimmer als wir es uns vorstellen konnten. Denn es passierte…. nix. Und das, nachdem ich gestern mein ganzes Geld auf den Kopf gehauen, meinem Chef mal so richtig die Meinung gegeigt habe und noch viele andere Dinge getan hat, die man tut, wenn man glaubt der letzte Tag wäre gekommen.”

    Hehe ist ist die ganz kurze FOrm einer Kurzgeschichte!

  5. #5 rolak
    1. Dezember 2011

    (Ende mittendrin is nich, Mahalo)

    ..doch nichts konnte mich auch nur angenähert vorbereiten auf die Erlebnisse, die ich im Folgenden beschreiben werde. …

  6. #6 buck rogers
    1. Dezember 2011

    “Das Kalender(-blatt) zeigte den 21. Dezember 2012 an – und alles war ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte.”
    “Viel hatte ich in Zeitungen gelesen, was heute alles passieren würde, dunkle Wolken, herannahende Sterne”
    “Davon war aber aber morgens um 6:66 Uhr noch nichts zu sehen. Doch in der Küche zuckte ich zusammen. Der Kaffe war alle und im Radio lief “The End” von den Doors.”

  7. #7 René
    1. Dezember 2011

    … Mit Hinblick auf diese Dummheiten des gestrigen Tages ertappte ich mich dabei, mir tatsächlich einen Weltuntergang zu wünschen…

  8. #8 buck rogers
    1. Dezember 2011

    @rolak: Ich füge deinen Satz mal dazwischen.

    “Das Kalender(-blatt) zeigte den 21. Dezember 2012 an – und alles war ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte.”
    “Viel hatte ich in Zeitungen gelesen, was heute alles passieren würde, dunkle Wolken, herannahende Sterne””
    “doch nichts konnte mich auch nur angenähert vorbereiten auf die Erlebnisse, die ich im Folgenden beschreiben werde.”
    “Morgens um 6:66 Uhr war davon noch nichts zu sehen. In der Küche zuckte ich zusammen. Der Kaffe war alle und im Radio lief “The End” von den Doors. Ein Zeichen?”

  9. #9 Mahalo
    1. Dezember 2011

    @rolack: och menno. aber ich glaub meine Version haben dieses Jahr schon ein paar durch, siehe 21.05.. Ok wenn ich ne kreative Phase habe,. klink ich mich ein. Boah ist das spannend. Wäre cool, wenn man das echt einreichen könnte.

  10. #10 Cyrus McDugan
    1. Dezember 2011

    Der Anfang erinnert mich an einen Satz, den Snoopy beim Schreiben seiner Geschichten immer wieder verwendet hatte:

    It was a dark and stormy night.

    Mal sehen, was man daraus machen kann 🙂

    P.S.: Ich bin auch in einer Community von Hobbyautoren. Vielleicht kann ich ein paar dazu bewegen, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen.

  11. #11 ZielWasserVermeider
    1. Dezember 2011

    Also mein Mayakalender hat schon Anfang der 80er Jahre geendet.

    Komm ich jetzt im Fernsehen?

    Gruß
    Oli

  12. #12 REALM
    1. Dezember 2011

    ..diesesmal, 2012 hat es der 21.Dezember in sich, mein Lebenslater, das ist das nach meiner Geburt, erreicht um 10:40 den numerischen Wert von 65.
    Genau zu diesem Zeitpunkt werde ich ich mich in den Unterarm kneifen um festzustellen, ob ich mich noch spüre, sollte das Spüren nicht von Erfolg gekrönt sein, so lebe ich nicht mehr, also werde ich auch gar nicht mehr kneifen können.

  13. #13 gruftenberg
    1. Dezember 2011

    Ich verderb euch mal den Spass und beschreib euch wies ausgeht:

    “Und siehe aus den Nebeln taucht … ein neuer Palnet auf, die Welt geht nicht unter,
    im Gegentum, eine zweite Erde wirde geboren. Und wenn sie nicht explodiert sind dann umkreisen die Zwillingsplanten Erde und Niburu die Sonne noch heute.”

  14. #14 Fred B. aus U.
    1. Dezember 2011

    “Das Kalender(-blatt) zeigte den 21. Dezember 2012 an – und alles war ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte.”
    “Viel hatte ich in Zeitungen gelesen, was heute alles passieren würde, dunkle Wolken, herannahende Sterne””
    “doch nichts konnte mich auch nur angenähert vorbereiten auf die Erlebnisse, die ich im Folgenden beschreiben werde.”
    “Morgens um 6:66 Uhr war davon noch nichts zu sehen. In der Küche zuckte ich zusammen. Der Kaffe war alle und im Radio lief “The End” von den Doors. Ein Zeichen?”
    Gerade als ich dies jedoch als belanglos abtag geschah etwas ungeheuerliches. Seit Jahrzehnten hat es das nicht mehr gegeben, doch nun auf ein Mal, an genau diesem Datum, passierte es. Der Vorbote eines jeden großen Unheils das mir persönlich widerfahren ist. Mein Marmeladenbrot fiel herunter und lag, wie sollte es auch anders sein, mit der klebrigen Seite nach unten auf dem Teppich.

  15. #15 Milchbart
    1. Dezember 2011

    Über den (nicht stattfindenden) Weltuntergang 2012 wird ja viel geschrieben. […]

    Also ich kenne eigentlich nur einen, der diesem dummen Thema regelmäßig neue Aufmerksamkeit widmet und es so aktuell hält: Ein gewisser Florian Freistetter. Nur mal so zum nachdenken (auch in Bezug auf die Sinnhaftigkeit dieser Aktion).

  16. #16 Florian Freistetter
    1. Dezember 2011

    @Milchbart: “Also ich kenne eigentlich nur einen, der diesem dummen Thema regelmäßig neue Aufmerksamkeit widmet und es so aktuell hält: Ein gewisser Florian Freistetter.”

    Ja echt jetzt. Böser Florian! Ohne mich würde niemand mehr über den Weltuntergang reden. Wenn ich aufhöre zu bloggen, würden die Buchhändler sofort ihre 2012-Regale leerräumen, die Fernsehsender ihre “Dokumentationen” aus dem Programm nehmen und die Esoterik-Welt würde das Thema ersatzlos streichen… Warum kann ich bloß nicht aufhören, darüber zu schreiben…

  17. #17 Adent
    1. Dezember 2011

    Aha, “ein neuer Palnet im Gegentum”, ist das eine Art Herrscher im Fürstentum?

  18. #18 Adent
    1. Dezember 2011

    “Das Kalender(-blatt) zeigte den 21. Dezember 2012 an – und alles war ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte.”
    “Viel hatte ich in Zeitungen gelesen, was heute alles passieren würde, dunkle Wolken, herannahende Sterne””
    “doch nichts konnte mich auch nur angenähert vorbereiten auf die Erlebnisse, die ich im Folgenden beschreiben werde.”
    “Morgens um 6:66 Uhr war davon noch nichts zu sehen. In der Küche zuckte ich zusammen. Der Kaffe war alle und im Radio lief “The End” von den Doors. Ein Zeichen?”
    Gerade als ich dies jedoch als belanglos abtag geschah etwas ungeheuerliches. Seit Jahrzehnten hat es das nicht mehr gegeben, doch nun auf ein Mal, an genau diesem Datum, passierte es. Der Vorbote eines jeden großen Unheils das mir persönlich widerfahren ist. Mein Marmeladenbrot fiel herunter und lag, wie sollte es auch anders sein, mit der klebrigen Seite nach unten auf dem Teppich.

    Genauer gesagt fiel es nicht auf den Teppich, sondern klatschte auf die Drachentätowierung zwischen den Schulterblättern der nackten Asiatin, die so tot wie der Papagei aus dem berühmten Sketch auf meinem moovfarbenen Teppich lag.

  19. #19 Fred B. aus U.
    1. Dezember 2011

    “Das Kalender(-blatt) zeigte den 21. Dezember 2012 an – und alles war ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte.”
    “Viel hatte ich in Zeitungen gelesen, was heute alles passieren würde, dunkle Wolken, herannahende Sterne””
    “doch nichts konnte mich auch nur angenähert vorbereiten auf die Erlebnisse, die ich im Folgenden beschreiben werde.”
    “Morgens um 6:66 Uhr war davon noch nichts zu sehen. In der Küche zuckte ich zusammen. Der Kaffe war alle und im Radio lief “The End” von den Doors. Ein Zeichen?”
    Gerade als ich dies jedoch als belanglos abtag geschah etwas ungeheuerliches. Seit Jahrzehnten hat es das nicht mehr gegeben, doch nun auf ein Mal, an genau diesem Datum, passierte es. Der Vorbote eines jeden großen Unheils das mir persönlich widerfahren ist. Mein Marmeladenbrot fiel herunter und lag, wie sollte es auch anders sein, mit der klebrigen Seite nach unten auf dem Teppich.
    Genauer gesagt fiel es nicht auf den Teppich, sondern klatschte auf die Drachentätowierung zwischen den Schulterblättern der nackten Asiatin, die so tot wie der Papagei aus dem berühmten Sketch auf meinem moovfarbenen Teppich lag.
    Ich war wie gelähmt. Wer war Sie? Wie kam Sie dorthin? In meine Wohnung, auf meinen Teppich, und dann auch noch tot! Angestrengt dachte ich nach ob ich meinen gestrigen Abend aus dem Gedächtnis rekonstruieren konnte. Allmählich geriet ich in Panik, da ich schon in einiger Entfernung durch das geöffnete Küchenfenster eine Polizeisirene hörte. Wollten die zu mir? Wussten Sie von der Frau? Woher, und was zum Geier ist gestern passiert? Mittlerweile war ich mir ziemlich sicher dass ich die Frau nicht kannte, doch was erzähle ich den Polizisten falls sie tatsächlich hier her kommen? Und was erzähle ich Ihnen wenn sie gerade nicht auf dem Weg zu mir sind und ich sie erst noch rufen muss?

  20. #20 Adent
    1. Dezember 2011

    Vorschlag:
    Die Geschichte sollte am 22.12. spielen! Sie erzählt sozusagen retroperspektiv was am WU-Tag bei der Party abging und deren Folgen.

  21. #21 Wilki
    1. Dezember 2011

    Das Kalender(-blatt) zeigte den 21. Dezember 2012 an – und alles war ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte.”
    “Viel hatte ich in Zeitungen gelesen, was heute alles passieren würde, dunkle Wolken, herannahende Sterne””
    “doch nichts konnte mich auch nur angenähert vorbereiten auf die Erlebnisse, die ich im Folgenden beschreiben werde.”
    “Morgens um 6:66 Uhr war davon noch nichts zu sehen. In der Küche zuckte ich zusammen. Der Kaffe war alle und im Radio lief “The End” von den Doors. Ein Zeichen?”
    Gerade als ich dies jedoch als belanglos abtag geschah etwas ungeheuerliches. Seit Jahrzehnten hat es das nicht mehr gegeben, doch nun auf ein Mal, an genau diesem Datum, passierte es. Der Vorbote eines jeden großen Unheils das mir persönlich widerfahren ist. Mein Marmeladenbrot fiel herunter und lag, wie sollte es auch anders sein, mit der klebrigen Seite nach unten auf dem Teppich.
    Genauer gesagt fiel es nicht auf den Teppich, sondern klatschte auf die Drachentätowierung zwischen den Schulterblättern der nackten Asiatin, die so tot wie der Papagei aus dem berühmten Sketch auf meinem moovfarbenen Teppich lag.
    Ich war wie gelähmt. Wer war Sie? Wie kam Sie dorthin? In meine Wohnung, auf meinen Teppich, und dann auch noch tot! Angestrengt dachte ich nach ob ich meinen gestrigen Abend aus dem Gedächtnis rekonstruieren konnte. Allmählich geriet ich in Panik, da ich schon in einiger Entfernung durch das geöffnete Küchenfenster eine Polizeisirene hörte. Wollten die zu mir? Wussten Sie von der Frau? Woher, und was zum Geier ist gestern passiert? Mittlerweile war ich mir ziemlich sicher dass ich die Frau nicht kannte, doch was erzähle ich den Polizisten falls sie tatsächlich hier her kommen? Und was erzähle ich Ihnen wenn sie gerade nicht auf dem Weg zu mir sind und ich sie erst noch rufen muss?

    Vielleicht war ja alles nur ein Traum. Einer dieser Träume, die so real wirken und aus denen man nur schwer wieder erwacht.

  22. #22 Adent
    1. Dezember 2011

    Nett finde ich auch folgenden Plot.
    Ein Mann wacht am 22.12. auf und ist der letzte Mensch auf Erden. Natürlich geistert er herum und fragt sich wo alle anderen sind. Aha, der Bewußtseinsprung dämmert ihm, wie kann das sein? Er selbst hatte doch diesen ganzen Unsinn nur erfunden, um sich persönlich zu bereichern. So nach und nach trifft er ein paar wenige andere Menschen. Als sie dann am Ende sich gegenseitig ihre Geschichten erzählen kommt es heraus. Er ist Dieter Broers, ein anderer Dieter Bremer und vweitere WU-Phantasten.
    Wie kann das sein? Tata, die Menschheit hat tatsächlich einen Bewußtsseinsprung vollzogen, nur die Geier, die daraus Kapital schlagen wollten mußten allesamt zurückbleiben, grins.

  23. #23 Fred B. aus U.
    1. Dezember 2011

    Das Kalender(-blatt) zeigte den 21. Dezember 2012 an – und alles war ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte.”
    “Viel hatte ich in Zeitungen gelesen, was heute alles passieren würde, dunkle Wolken, herannahende Sterne””
    “doch nichts konnte mich auch nur angenähert vorbereiten auf die Erlebnisse, die ich im Folgenden beschreiben werde.”
    “Morgens um 6:66 Uhr war davon noch nichts zu sehen. In der Küche zuckte ich zusammen. Der Kaffe war alle und im Radio lief “The End” von den Doors. Ein Zeichen?”
    Gerade als ich dies jedoch als belanglos abtag geschah etwas ungeheuerliches. Seit Jahrzehnten hat es das nicht mehr gegeben, doch nun auf ein Mal, an genau diesem Datum, passierte es. Der Vorbote eines jeden großen Unheils das mir persönlich widerfahren ist. Mein Marmeladenbrot fiel herunter und lag, wie sollte es auch anders sein, mit der klebrigen Seite nach unten auf dem Teppich.
    Genauer gesagt fiel es nicht auf den Teppich, sondern klatschte auf die Drachentätowierung zwischen den Schulterblättern der nackten Asiatin, die so tot wie der Papagei aus dem berühmten Sketch auf meinem moovfarbenen Teppich lag.
    Ich war wie gelähmt. Wer war Sie? Wie kam Sie dorthin? In meine Wohnung, auf meinen Teppich, und dann auch noch tot! Angestrengt dachte ich nach ob ich meinen gestrigen Abend aus dem Gedächtnis rekonstruieren konnte. Allmählich geriet ich in Panik, da ich schon in einiger Entfernung durch das geöffnete Küchenfenster eine Polizeisirene hörte. Wollten die zu mir? Wussten Sie von der Frau? Woher, und was zum Geier ist gestern passiert? Mittlerweile war ich mir ziemlich sicher dass ich die Frau nicht kannte, doch was erzähle ich den Polizisten falls sie tatsächlich hier her kommen? Und was erzähle ich Ihnen wenn sie gerade nicht auf dem Weg zu mir sind und ich sie erst noch rufen muss?
    Vielleicht war ja alles nur ein Traum. Einer dieser Träume, die so real wirken und aus denen man nur schwer wieder erwacht.
    Natürlich! Das würde auch die seltsame Uhrzeit erklären die mir jetzt erst bewusst wurde. Ich sah mich um nach meinem Wecker, und stellte fest das die Anzeige blinkte. 1:11, 2:22, 3:33,… Tat er das immer nach einem Stromausfall? Im Radio lief ein Jingle des Senders und ich stellte fest dass es einer dieser Sender war die ich eigentlich nie hörte. Der erste im Sendersuchlauf. Ja, das musste es sein, gestern war also ein Stromausfall. Ich kniff mich in den Arm um mich zu vergewissern dass ich auch wirklich nicht am träumen war. Es tat weh. Sogar sehr weh. Sogar verdammt weh. Ich sah auf meinen Arm und wo gestern noch ein leichter Flaum natürlichen Haarwuches war prankte jetzt ein chinesischer Drache auf rasiertem Grund. Was mir auch schlagartig die tote Asiatin ins Gedächtnis zurückholte.

  24. #24 cydonia
    1. Dezember 2011

    @Adent
    Wieso tote Asiatin? Tote Esoterikerin fände ich besser……

  25. #25 Te-
    1. Dezember 2011

    die ich wohl in meinen träumen wieder einmal getroffen hatte. was war passiert? schon von natur aus bin ich ein panischer mensch – aus diesem grund hatte ich mich wohl gestern grenzenlos dem genuss von unzähligen drinks hingegeben – doch war ich in gessellschaft? oder doch wieder alleine vor dem computer? ich zog den rolladen hinauf und nahm war: es ist ein verdammt schöner tag.

  26. #26 Adent
    1. Dezember 2011

    @cydonia
    Stimmt, aber wegen Drachentätowierung kam ich spontan auf Asiatin. Ich denke nachträgliche Korrekturen sollten erlaubt sein, solange nicht auf einmal Dieter Broers nackt neben dem Bett liegt (IIIIHGITTT) ;-).

  27. #27 Adent
    1. Dezember 2011

    @cydonia
    Außerdem, wie soll man beim aufwachen an Hand einer Toten sehen können, ob sie Esoterikerin war? Hmmmmm.

  28. #28 knorke
    1. Dezember 2011

    @Adent

    Außerdem, wie soll man beim aufwachen an Hand einer Toten sehen können, ob sie Esoterikerin war? Hmmmmm.

    Uff! Am Karma vielleicht?!?!
    Mannoman. Du musst hier aufmerksamer mitlesen. 🙂

  29. #29 Adent
    1. Dezember 2011

    @ALLE

    HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA ich schmeiß mich weg, lese gerade eben 17.05 Uhr auf Web.de folgende Schlagzeile:

    Bordell geht in Flammen auf: Alle Mitarbeiter waren glücklicherweise vorher ausgezogen.

    Ist es denn zu fassen? Entweder haben die einen sehr humorvollen Schreiberling gehabt, oder derjenige welche war vollkommen panne drauf.

    Ich finde das ist die Schlagzeile des Jahres!

    Im Text steht dann das gleiche kurz und knapp, keine Aufklärung ob die Schlagzeile ernst oder scherzhaft gemeint war. Das Bordell war übrigens in Delmenhorst, grins.

  30. #30 Tippex
    1. Dezember 2011

    ……ich zog den rolladen hinauf und nahm war: es ist ein verdammt schöner tag.

    Doch da, plötzlich blitzte ein synchronfarbener Strahl wie aus heiterem Himmel in mein Zimmer. Schlagartig wurde alles dunkel um mich herum und still, wie auf einem Friedhof. Mein Herzschlag pulsierte durch meinen erstarrten Körper. Dieser Strahl blitzte in jede Richtung, so als wollte er alles und jeden druchdringen. Hilfe, hilfe, hör ich mich noch schreien – fast schon bewusstlos. Okay, dachte ich mir, jetzt kann nur noch eines helfen. Ich taumelte wie blind zum Regal und griff nach meiner 100%UV-Sonnenbrille von Casa-Nie-Blanca. Puh, das ist gerade noch einmal gut gegangen, mache einen Schritt zurück und stolpere rückwärts zu Boden. So ein Mist, was ist heute bloß los? ……..

  31. #31 Boron
    1. Dezember 2011

    …In diesem Moment bemerke ich, dass ich auf etwas draufgefallen bin. Ich greife unter meinen Hintern und ziehe eine plattgedrückte Damenhandtasche hervor. Gehörte sie der geheimnisvollen Toten? Ich drehte sie auf den Kopf und schüttelte sie. Neben den klassischen Handtschenutensilien, wie Lippenstift und Schminkspiegel, purzelte ein kleines gelbes Pappkärtchen heraus. Ich hob es auf und las: Lan Huong Nguyen – Expertin für Chinesische Horoskope und Ganzheitliches Zukunftsmanagement…

    [@cydonia: So, da haste deinen toten Esoteriker 🙂 ]

  32. #32 nania
    1. Dezember 2011

    Die 3 Seiten a 30 Zeilen a 60 Zeichen sind aber echt wenig.

  33. #33 Tippex
    1. Dezember 2011

    …. Chinesische Horoskope und Ganzheitliches Zukunftsmanagement.

    Na klar, jetzt weiß ich wieder, wo ich dieses asiatische Mädel aufgeschnappt habe. Und jetzt fällt mir auch wieder ein warum. Ich war gestern noch auf diesem 2012-last-minute Kongress mit dem Thema “Was mach ich morgen, wenn die Welt doch nicht untergeht?”. Nachdem ich mich schon so lange auf den heutigen Untergang vorbereitet hatte, ist mir bei dem Gedanken, dass die Welt doch nicht untergehen könnte, ziemlich unheimlich geworden. Deshalb war ich gestern noch schnell auf diesem Kongress um alle Richtlinien und Überlebensstrategien zu bekommen für den Fall, dass ich weiterleben muss. Gut, dass ich das teure Script mit den Strategien, das mir das asiatische Mädel empfohlen hatte, doch noch mitgenommen habe. Na dann, ist ja noch früh am Morgen. Erstmal noch ‘nen Kaffee zur Stärkung. Vielleicht krieg ich dann endlich einen klaren Kopf…….

  34. #34 wurmschleuder
    1. Dezember 2011

    (…)
    Na dann, ist ja noch früh am Morgen. Erstmal noch ‘nen Kaffee zur Stärkung. Vielleicht krieg ich dann endlich einen klaren Kopf…….

    … sh*t – kein Kaffee mehr da.
    Aber Moment! Da müssten doch irgendwo noch die Globuli sein, die extra gegen die Nachwirkungen des Weltuntergangs wirken sollen. Popokaka C300 – die stärkste Dosierung, die am Stand angeboten wurden. Nur 500 Euro für die 10er Packung.
    Fieberhaft durchsuchte er seine Taschen.

  35. #35 Eckbert
    1. Dezember 2011

    Ganz einfacher Test: Sollen die 2012-Fanatiker sich doch einfach bereiterklären, zwei Tage vor dem Untergang ihr gesamtes Vermögen einer Stiftung zu schenken! Wenn die Welt untergeht brauchen die doch keine Knete mehr, oder doch?

  36. #36 Wilki
    2. Dezember 2011

    …Fieberhaft durchsuchte er seine Taschen.

    Doch er konnte sie nicht finden. Er war sich sicher, das Mittel in seine Tasche getan zu haben. War es womöglich die Pharmaindustrie die mit allem hier zu tun hat? Der Mann am Stand gestern deutete so etwas an. Er sprach von einer ganz großen Verschwörung. Ich muss unbedingt mehr erfahren. Doch wie und wo? Da schoss es mir durch den Kopf. YouTube!…

  37. #37 Tippex
    2. Dezember 2011

    ……. YouTube!

    “Da werden Sie geholfen!”. Jetzt muss ich aber zuallererst nach diesem Sungazer Observatorium googeln, das mir ein absoluter Fachmann auf dem Gebiet “Vorkehrungen für 2012” nahe gelegt hatte. Mir reicht es jetzt nämlich mit diesen ganzen Pseudo-Endzeitpropheten. Ich schau mir die Sonne jetzt selber an. So, wie war das noch: (tippt ein) The Rising Sun Observatory……… Aha!………

  38. #38 Tippex
    2. Dezember 2011

    [Fortsetzung, hab grad Pause 😉 ]

    The Rising Sun Observatory……… Aha!

    Mit diesem Gerät werde ich in der Lage sein, alles um mich herum selbst zu beobachten. Diese Pseudo-Endzeitprophetie muss endlich ein Ende haben. Revolution! Diese Welt wird nicht untergehen! Nein, nicht mit mir. Diese Welt bleibt bestehen und zwar allen bösen Geschichten zum Trotz. Als erstes muss ich mir ein Pseudonym zulegen. Wie wäre es mit Morp…. nein, das ist schon zu negativ besetzt. Die Menschen sollen mir schließlich glauben, dass die Welt NICHT untergeht. Aber über das Pseudonym denke ich später nach, es eilt schließlich. Bevor es zu spät ist, muss die Menschheit vom Gegenteil überzeugt werden. Jetzt muss dringend Geschichte geschrieben werden. Kein Weltuntergang, nicht heute und nicht morgen! Ich fange sofort an mit meinen Beobachtungen. Hm. Hm, hm hmmmm, ich brauche ein Beobachtungsobjekt. (Noch-Ohne-Pseudonym reibt sich die Nase). Ah… ich habs! Wie wäre es mit der fliegenden Ameise. Am Höhenflug der Ameise könnte ich doch bestimmen, wie heiß es wirklich auf der Sonne ist und widerlegen, dass ein Sonnensturm gefährlich für die Welt ist. ……….

  39. #39 jojo
    2. Dezember 2011

    Hallo zusammen,
    kleiner beitrag,http://www.sven-gronemeyer.de/research/schrift.html
    http://www.morgenpost.de/printarchiv/panorama/article1843557/Weltuntergang-findet-laut-Wissenschaftler-doch-nicht-statt.html

    aber mit dieser zeitenwende bzw.neue ära kann ich mir schon vorstellen,da sind wir doch schon mittendrinn!arabien mit umbruch,finanzwelt steht kopf,ungewöhnliche wetterkapriolen und das wir in 2012 auch mit wahrscheinlichen naturkatastrophen leben müssen ist auch klar…..

  40. #40 Florian Freistetter
    2. Dezember 2011

    @jojo: “aber mit dieser zeitenwende bzw.neue ära kann ich mir schon vorstellen,da sind wir doch schon mittendrinn!arabien mit umbruch,finanzwelt steht kopf,ungewöhnliche wetterkapriolen und das wir in 2012 auch mit wahrscheinlichen naturkatastrophen leben müssen ist auch klar….. “

    Ja, 2012 wird es Naturkatastrophen geben. So wie auch 2013, 2014. Oder 2009,2010, 2011. Die gibt es JEDES Jahr. Auch Wirtschaftskrisen, Revolutionen, etc gibt und gab es immer wieder. Unsere Zeit ist nichts besonderes. Es kommt dir nur so vor, weil du eben gerade in dieser Zeit lebst.

  41. #41 Tippex
    4. Dezember 2011

    (…) In meinen Gedanken formiert sich bereits die German Ant Force zum Kampf gegen den alles zerstörenden Sonnensturm und der einzige Höhenflug, den ich buchstäblich von innen her beobachten konnte, war der meiner sich auflösenden Gehirnwindungen. Der Radiowecker schaltet sich ein und eine freundliche Nachrichtenstimme holt mich aus diesem bizarren Traum: “Freitag, 21. Dezember 2012, es ist sieben Uhr. Gerade erreichen uns folgende Nachrichten”……….

  42. #42 Tippex
    8. Dezember 2011

    (…) folgende Nachrichten”………

    Der für heute angekündigte Weltuntergang muss aus Mangel an Beteiligung verschoben werden. Leider können wir noch keinen sprachwissenschaftlich begründeten Ersatztermin angeben. Eine wichtige Inschrift der Matrixier konnte bis dato nicht entschlüsselt werden. Eventuell muss ein neuer Weltuntergangstermin per Zufallsgenerator bestimmt werden. Derzeit werden jedoch immer mehr Stimmen laut, die keinen neuen Weltuntergangstermin wünschen. Eine entsprechende Bürgerinitiative soll in den nächsten Wochen darüber abstimmen. Nun die Wettervorhersagen………..

  43. #43 Michael K.
    1. Januar 2012

    Florian schreibt: ‘Ja, 2012 wird es Naturkatastrophen geben. So wie auch 2013, 2014. Oder 2009,2010, 2011. Die gibt es JEDES Jahr. Auch Wirtschaftskrisen, Revolutionen, etc gibt und gab es immer wieder. Unsere Zeit ist nichts besonderes. Es kommt dir nur so vor, weil du eben gerade in dieser Zeit lebst.’ …

    Für mich ist immer und immer wieder eins klar: wenn es nicht so ein Informationsreichtum, so viele Möglichkeiten, sich zu informieren (und sich negativ beeinflussen zu lassen!!!), gäbe, würde es keinen interessieren, ob irgendein Kalender endet. Denn man wüsste von diesem Kalender nichts! Wir sind und bleiben leider auch weiterhin einem täglichen Schwall an Informationen ausgesetzt. Irgendwann fing mal ein ganz armes Wesen an, vom Weltuntergang am 21.12.2012 zu reden oder zu schreiben. Und siehe da … das Lauffeuer hat sich ausgebreitet. Um Schadensbegrenzung und Aufklärung zu bewirken, hat Florian Freistetter diese Seite ins Leben gerufen, über die man am 22.12.2012 nur noch sagen wird: Soviel Arbeit von Florian wegen NICHTS! Danke trotzdem, Florian! Und natürlich auch Dir ein gesundes 2012, dem auch ein 2013, welches wir ERLEBEN werden, folgen wird und so weiter.

  44. #44 Mama1981
    23. August 2012

    Warum wird immer über eingriffe von außen gesucht oder spekuliert. Was ist wenn der bevorstehende Krieg zwischen den USA und Israel und sonstigen die Welt kaputt macht?
    Vielleicht sind es die Menschen die die Welt zerstören und keine Außergewöhnlichen Phänomene. Wir haben Angst um uns, aber vorallem um unsere kleinen Kinder. Was bringt die Zukunft? Wird es dieses Jahr Weihnachten geben? Ich hoffe das mit den ganzen Prophezeihungen etwas gemeint ist was nicht gleich die Ganze Welt zerstört. Sondern die Welt vielleicht “nur” etwas verändert und wir weiter leben werden.

  45. #45 noch'n Flo
    23. August 2012

    @ Mama1981:

    Niemand kann die Zukunft voraussagen, also sind auch die sog. “Prophezeiungen” Mumpitz. Passieren kann immer etwas. Aber davor muss man in diesem Jahr nicht mehr Angst haben als 2011, 2010, 2009 usw.

  46. #46 Eisentor
    23. August 2012

    @Mama1981 ich vermute das das 1981 sich auf dein Geburtsdatum bezieht. Damit hast du die Zeiten in denen die Menschheit vor wirklicher Gefahr eines großen Krieges stand gar nicht mitbekommen. Stichwort Kalter Krieg.

  47. #47 Kallewirsch
    23. August 2012

    Mama

    Das etwas passieren kann steht ausser Frage. Das ist so, seit es Menschen gibt und wird auch immer so sein. Darum gehts aber bei ‘2012’ nicht.

    Niemand kann zu längerfristige Zukunft vorhersagen! Auch nicht mittels Prophezeihungen.

  48. #48 para
    23. August 2012

    Wir haben Angst um uns

    Diese Angst hat man in den USA, den NATO-Staaten ebenso wie in Israel, Syrien, Iran etc. Dieselbe Angst hat verhindert das zwei weltweite Atommächte über 40 Jahre aufeinander “gezielt”, letztlich aber nicht gefeuert haben, obwohl die politische Situation wohl deutlich brisanter war als heute.

  49. #49 Alderamin
    23. August 2012

    @Mama1981

    Du meinst vermutlich einen drohenden Krieg zwischen den USA und Syrien oder Israel und Iran. Davon wird keinesfalls die Welt untergehen, Syrien und Iran sind militärisch viel zu schwach und Russland und China werden sich wegen dieser Länder nicht auf einen Krieg mit den USA einlassen.

    Atomwaffen haben zwar einen üblen Ruf und sind deswegen gefährlich, weil ein Fehlalarm über einen Angriff einen versehentlichen Atomkrieg auslösen könnte. Sie machen aber Länder auch unangreifbar. Deswegen gab es keinen Krieg zwischen den USA und Russland und deswegen wollen so viele Länder wie Israel, Indien, Pakistan, Nordkorea und jetzt Iran Atomwaffen haben.

    Und deswegen wird Israel verhindern wollen, dass Iran die Atombombe bekommt. Ansonsten wird zwischen diesen Ländern ein Gleichgewicht des Schreckens herrschen wie früher zwischen der Sowjetunion und den USA. Nur bleiben bei einem Fehlalarm nur ein paar Minuten zur Reaktion (im Kalten Krieg hatte man eine dreiviertel Stunde) und es gibt kein rotes Telefon. Das wäre für diese Länder katastrophal, aber selbst davon ginge die Welt nicht unter und wir wären hier in Europa sicher.

    Sollten in 50 Jahren viele Staaten Atomraketen mit großer Reichweite haben, dann sieht das vielleicht anders aus, aber das ist derzeit nicht der Fall. Wir haben keinen Konflikt mit irgendeinem Land, das Atomwaffen besitzt, also zielt auch niemand auf uns.

  50. #50 Alderamin
    23. August 2012

    @myself

    deswegen wollen so viele Länder wie Israel, Indien, Pakistan, Nordkorea und jetzt Iran Atomwaffen haben.

    Unklare Formulierung. Bevor mich jemand korrigiert: Israel, Indien, Pakistan, Nordkorea (wie auch China, Frankreich, England, USA, Russland, Ukraine) haben bereits Atomwaffen, Iran hätte sie gerne.

  51. #51 Alderamin
    23. August 2012

    @nochmal myself

    Korrigiere nochmals, Ukraine seit 2001 auch nicht mehr.
    Wusste gar nicht, dass Südafrika mal welche hatte.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Atommacht

  52. #52 Bullet
    23. August 2012

    Und zum Thema “Kalter Krieg”: “Russians” von ‘Sting ist uralt. Der Text hingegen befreiend logisch. Auch wenn ich ihm es immer noch übelnehme, daß er die Zeile “I hope the Russians love their children, too” nicht als “I know the Russians love their children, too” zu Text brachte.