Auf meiner Radtour entlang der Saale und der Elbe habe ich nicht nur viel schöne Gegend gesehen, sondern auch nach interessanten wissenschaftlichen Phänomen gesucht. Und ich habe viel gefunden. Zum Beispiel Juveniles Wasser, ein faules Universum, seltsames Wasser, potentielle Extradimensionen, keinen intelligenten Designer, unsichtbare Sonnenstrahlen, experimentierfaule Griechen und Römer, die Überreste einer gewaltigen Katastrophe, wiedergeborene Steine und absolut keine Zeitreisenden.

Heute habe ich unterwegs jede Menge Energie gesehen; auch die fremder Sterne.

Die Tour

Bei strahlenden Sonnenschein bin ich heute morgen in Lauenburg losgefahren.

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Zuerst ging es ein Stück durch einen schönen Wald.

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Weniger schön waren die steinigen und holprigen Waldwege. Nicht unbedingt optimal als Radweg…

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Aber der Wald war wirklich schön!

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In Geesthacht bin ich an einem Pumpspeicherkraftwerk und ein paar Solarzellen vorbeigefahren. Dort hat übrigens auch Alfred Nobel das Dynamit erfunden! Ich wusste bis jetzt nicht, dass das in Deutschland passiert ist. Man lernt nie aus…

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Die Landschaft unterscheidet sich nun deutlich von der Flusslandschaft gestern. Hier sieht es schon sehr nach Küste aus…

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Mittlerweile befinde ich mich in Bundesland Nummer 7 auf meiner Reise. Ich radle durch die Wiesen am Rand von Hamburg.

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Das ist zwar schön, aber hier weht ein ordentlicher Wind, der zwar die Windkraftwerke antreibt, mich aber ziemlich bremst…

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Da hinten ist schon die City von Hamburg zu sehen.

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Und am Himmel ein komisches Flugzeug. Ich hab keine Ahnung, was das war, bin aber sicher, meine Leserinnen und Leser wissen mehr.

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Anstatt Richtung Stadtzentrum radle ich nach Wandsbek.

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Und treffe auf meine alte Heimat. Als halber Österreicher und halber Hamburger fühle ich mich einem “Schnitzelhus” ganz besonders verbunden.

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Ich esse aber nichts, sondern radle weiter zum Ziel meiner Reise in Rahlstedt.

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Noch einmal kurz durch den Wald, in dem ich als Kind immer gespielt habe und dann bin ich da!

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Großlohe mag jetzt nicht unbedingt der Teil von Hamburg mit der größten Action sein. Aber dort wohnen meinen Großeltern und ich werde hier einen Ruhetag einlegen.

Die Frage

Wenn einem bei der Fahrt entlang des Elbedeich dauernd der Wind ins Gesicht bläst und die Sonne auf den Kopf scheint, dann denkt man zwangsläufig über die Energie nach. Erneuerbare Energien wie die, die wir aus Wind und Sonne gewinnen, sind zur Zeit besonders in Mode. Genauso wie Wasserkraft und andere “grüne” Energieformen. Aber am Ende ist ja alles Sonnenenergie, selbst die kalorischen Kraftwerke, die Kohle verbrennen. Kohle und andere fossile Energieträger sind ja auch nichts anderes, als die gespeicherte Energie der Sonne, die vor ein paar hundert Millionen Jahre auf die Erde getroffen sind. Und ohne Sonne würde auch kein Wind wehen oder flüssiges Wasser auf der Erde fließen. Die Sonne ist unsere ultimative Energiequelle, sogar die Energie aus den Müsliriegeln, die ich heute während der Fahrt gegessen habe, stammt in letzter Konsequenz von der Sonne (darüber habe ich in meinem aktuellen Buch ausführlicher geschrieben). Aber es gibt eine Ausnahme und an der bin ich heute auch vorbei gefahren:

frage

Das ist das Kernkraftwerk Krümmel bei Geesthacht. Es liegt direkt am Elberadweg und von außen sieht man nichts von dem, was dort drinnen passiert. Die Energie, die hier gewonnen wird, stammt nicht von der Sonne, sondern von fremden Sterne. Hier wird die Energie gewonnen, die direkt in den Atomen steckt. Schwere Atome werden hier in leichte Atome aufgespalten und dabei wird Energie frei. Diese schweren Elemente aber existieren nur, weil sie vor Milliarden von Jahren beim Tod fremder Sternen erzeugt worden sind. All die leichten Elemente wie zum Beispiel der Kohlenstoff, aus dem wir unter anderem bestehen oder der Sauerstoff, den wir atmen, stammt aus dem Inneren von Sternen. Dort werden keine schweren Elemente gespalten, sondern leichte Elemente fusioniert. Aus Wasserstoff und Helium werden schwerere Atome wie Kohlenstoff und Sauerstoff aufgebaut. Wenn die Sterne dann am Ende ihres Lebens explodieren, schleudern sie die ganzen neuen Atome ins All und die Sterne und Planeten der nächsten Generation können sie verwenden. Schwere Elemente wie das Uran, das für die Kernkraftwerke benötigt wird, entstehen allerdings nicht durch die Fusion in den Kernen der Sterne. Dazu reicht die Energie der Sterne nicht aus. So wie andere schwere Elemente, zum Beispiel das Gold, können sie nur in den kurzen Phase der Sternexplosionen erzeugt werden. Nur dann reicht die Energie aus, um auch diese schweren Elemente zusammenzubauen. Hinter der unscheinbaren Fassade des Kernkraftwerks Krümmel machen wir uns also die Energie von Sternen zu Nutze, die schon längst aus dem Universum verschwunden sind…

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Kommentare (45)

  1. #1 Dampier
    10. Mai 2013

    Willkommen in Hamburg 😀

    Das Flugzeug da ist die Tante Ju, eine alte Junkers Ju 52, da kann man Rundflüge mit buchen. Die knattert hier öfter längs. Die alten Geräte hatten noch echten SOUND!

    Die besten Schnitzel Hamburgs gibt es übrigens im Hatari an der Schanzenstraße/Pferdemarkt. Ist zwar pfälzer Küche und nicht Ösi, aber unglaublich lecker!

    Gruß
    Dampier

  2. #2 Alderamin
    10. Mai 2013

    @Florian

    Das Flugzeug ist die gute alte Tante Ju, Junkers JU 52, die im Rahmen des Hafengeburtstags Demonstrationsflüge macht. Vielleicht siehst Du auch noch ein paar alte Kampfflieger oder Hubschrauber.

    Falls Du Zeit findest, kannst Du Dir ein paar Schiffe im Hafen anschauen gehen, z.B. historische Großsegler, die jetzt von russischen Marine als Ausbildungsschiffe benutzt werden. Und das Schlepperballet ist sehenswert. Programm hier.

  3. #3 Alderamin
    10. Mai 2013

    @Dampier

    Wer isst denn in Hamburg Schnitzel?

    Ich find’ Laufauf am Kattrepel toll, da gibt’s super Aufläufe und Hamburger Spezialitäten. Aber vorsicht, sonntags geschlossen!

  4. #4 DeLuRo
    10. Mai 2013

    @Dampier, AlDeramin: Ach, das ist tatsächlich die Tante Ju von unten?

    Doch aber wohl nicht die D-AQUI, die in der Wikipedia abgebildet ist — man müsste die riesige Kennung erkennen können. Dann gibt es also noch andere flugfähige Jus in D?

    Der “Aquila” bin ich jedenfalls schon auf einem Flugtag nahegewesen. Ein schönes sonores und “antiquiertes” Motorengeräusch…

    ­
    @Florian: Sieben Bundesländer? – Also Bayerm, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Meck-Pomm, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg. Alle Achtung! – Ein erhebliches Stück Fahrradstrecke.

    Was aber macht dan in Teil 10 vor dem achten Bild der Satz “Von Brandenburg wechsle ich nun nach Mecklenburg-Vorpommern”? — Ein kleiner geographischer (Fehl-)Sprung vermutlich…

  5. #5 Eridanus
    Waterkant
    10. Mai 2013

    Der Flieger? Ganz klar ein Flugzeug der NW0, das Chemtrails versprüht (erkennbar an den Manipula[ro]toren)!!!!1111

  6. #6 PDP10
    10. Mai 2013

    @DeLuRo:

    “Was aber macht dan in Teil 10 vor dem achten Bild der Satz “Von Brandenburg wechsle ich nun nach Mecklenburg-Vorpommern”? — Ein kleiner geographischer (Fehl-)Sprung vermutlich…”

    Ähm …. ich glaube, du möchtest dir das nochmal auf der Landkarte angucken 🙂

    Wenn Florian in Nr. 10 die meisste Zeit östlich der Elbe gewesen ist, konnte er gar nicht anders.
    Der von Florian in Nr. 10 verlinkte Wikipedia Artikel zum Biosphärereservat Elbe hilft vielleicht …

  7. #7 Roman
    Wien
    10. Mai 2013

    Für die Endlagerung hast du sicher auch eine Lösung wenn du die Kernenergie so gut findest???

    grüsse nach Hamburg

  8. #8 tina
    10. Mai 2013

    Na dann, viel Spaß in HH! Das Wetter ist ja zur Zeit noch ganz gut.
    Ansonsten: Versuch doch mal lecker Labskaus 😉

    http://www.spiegel.de/reise/deutschland/hamburger-labskaus-heisser-brei-mit-ei-a-712521.html

    Das AKW Krümmel wurde übrigens 2011 abgeschaltet.

  9. #9 Dampier
    10. Mai 2013

    @Alderamin
    Das Wiener Schnitzel ist doch schon durchglobalisiert, das ist hier auch absoluter Standard. Aber ein richtig gutes findet man selten …
    Früher waren die auch in der Oberhafenkantine hervorragend, aber da hat seitdem zigmal der Besitzer gewechselt.

    @DeLuRo

    Ach, das ist tatsächlich die Tante Ju von unten?
    Doch aber wohl nicht die D-AQUI, die in der Wikipedia abgebildet ist — man müsste die riesige Kennung erkennen können.

    Hm .. das Foto ist von 2004. Ich seh die öfter, und die ist glaube ich heute grau und nicht weiß … kann mich aber auch irren, werde das nächstemal drauf achten.

    grz
    Dampier

  10. #10 Florian Freistetter
    10. Mai 2013

    @deluro in Niedersachsen wsr ich noch nicht. Ich war bis jetzt immer auf der anderen Seite der Elbe. Und ich bin tatsächlich durch Brandenburg gefahren. Niedersachsen kommt erst auf der nächsten Etappe an die Reihe.

  11. #11 Kallewirsch
    10. Mai 2013

    Doch aber wohl nicht die D-AQUI, die in der Wikipedia abgebildet ist

    Meines Wissens ist die D-AQUI so ziemlich eine der letzten heute noch flugfähigen Ju-52. Würde mich stark wundern, wenn sie es nicht wäre.

  12. #12 Florian Freistetter
    10. Mai 2013

    @roman lies doch nochmal genau was ich geschrieben habe. Da steht nichts pro oder contra Kernkraft. Aber wenn man nicht ausreichend hysterisch gegen Atomkraft ist, dann ist man wohl gleich ein kernkraftfan, nicht wahr?

    Siehe hier: http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/11/14/wie-spricht-man-uber-radioaktivitat/

  13. #13 Dampier
    10. Mai 2013

    Also ne JU ist es auf jeden Fall, aber sie scheint tatsächlich anders lackiert zu sein. Das D_AQUI müsste man erkennen können, die schwarzen Streifen unter den Flügeln fehlen auch … mysteriös.

    Schwabenland?

  14. #14 Dampier
    10. Mai 2013

    Sorry, meinte NEUschwabenland 😀 Vielleicht haben die eine Abordnung zum Hafengeburtstag geschickt …

  15. #15 Adent
    10. Mai 2013

    @Roman
    Wieso Endlagerung, wer sagt dir denn, daß man in sagen wir mal 100 Jahren (oder früher oder später) nicht mit dem Atommüll etwas anfangen kann?
    Ein Lager, ok aber Endlager ist die falsche Idee dahinter.

  16. #16 Florian Freistetter
    10. Mai 2013

    @tina: ja, labskaus ist toll.hab ich aber schon lange nicht mehr gegei.

  17. #17 Alderamin
    10. Mai 2013

    @Dampier

    Oberhafenkantine: da waren wir vor drei oder vier Jahren, als sie von der Mutter von Tim Mälzer betrieben wurde, und da war sie s-a-g-e-n-h-a-f-t. Aber dann ist sie in der Sturmflut abgesoffen, war ein Jahr lang geschlossen und wurde von neuen Besitzern wieder eröffnet. Wir waren vor 2 Jahren nochmal da, aber kein Vergleich mit unserem ersten Besuch. Ganz ok, immerhin.

    Aber Laufauf sind Sternekochbezwinger 😉 Es gab wohl mal ein Wettkochen im TV zwischen einem Sternekoch und dem Koch des Laufauf, bei dem letzterer gewonnen hat; jetzt verkaufen sie stolz im Stil des St.-Pauli-Shirts “Pokalsiegerbesieger” ein Shirt “Sternekochbezwinger”. Der Labskaus dort soll auch gut sein.

  18. #18 Basilius
    10. Mai 2013

    Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie viele Junkers JU-52 noch flugfähig sind, aber in München habe ich mal eine ganz langsam in der Luft knattern sehen. Die flog so gemütlich, daß ich schon fast den Eindruck hatte, daß die jeden Moment abstürzen müsste. Aber das tat sie nicht.
    Habe gerade mal nachgesehen:
    Die JU-52 fliegt dort anscheinend öfters:
    http://www.dachsel.de/JU-52/

  19. #19 Alderamin
    10. Mai 2013

    @Kallewirsch

    Es wird wohl diese Ju-52 sein (mit der Rimowa-Aufschrift).

    Die D-AQUI ist ja in Hamburg stationiert. Vor 2 Jahren flogen zum Hafengeburtstag jedoch 2 Maschinen herum, vielleicht diese hier und die D-AQUI?

  20. #20 tina
    10. Mai 2013

    Hier ist noch ein nettes kleines Video zu der JU 52, so wie sie jetzt aussieht:

    http://www.ju52rundflug.de/home.html

    Und Hamburg und die Elbe von oben sind auch zu sehen – immer wieder schön! Hach!

    @Florian:
    Ich mag Labskaus auch ganz gerne, aber es gibt ja auch viele, die das nicht so lecker finden, hauptsächlich wegen der Optik.

  21. #21 Alderamin
    10. Mai 2013

    @Basilius

    Laut Wikipedia gibt es noch 8 flugfähige Maschinen.

  22. #22 tina
    10. Mai 2013

    Noch ein kulinarischer Tipp:

    http://www.imbiss-bei-schorsch.de/index.htm

    Die Currywurst mit der speziellen Soße muss man auf jeden Fall mal gegessen haben. Dazu den Kartoffelsalat (ganz klassisch).
    Nähe Neuer Pferdemarkt -> Schanze.

  23. #23 eumenes
    10. Mai 2013

    Atomenergie ist eine Zigarette, das sind atomare Prozesse. Die Schäden sind hoch – beim Rauchen – aber persönlich. Kernenergie ist kritischer, und letztlich nicht zu beherrschen, das war die Meinung meines Kernphysik-Professors vor über 40 Jahren. Daran hat sich nichts geändert.

  24. #24 DeLuRo
    10. Mai 2013

    @PDP10: “…nochmal auf der Landkarte angucken…”

    Stimmt! — Ich vergesse immer wieder, dass Brandenburg gerade bis zur Elbe reicht und in seinem Westteil ein kleines Stück von ihr begrenzt wird. Nämlich etwa im Bereich Werben — Wittenberge — Schnackenburg bis kurz vor Dönitz.

    ­
    @Florian: “…in Niedersachsen war ich noch nich…”

    Jedenfalls wohl nicht auf der Westseite der Elbe. Falls Du aber am Ostufer durch das “Amt Neuhaus” gefahren bist, also etwa von Rüterberg, gegenüber von Hitzacker bis zu einem Punkt kurz vor und gegenüber von Bleckede, dann warst Du im Landkreis Lüneburg. Also offiziös in Niedersachsen und damit im achten Bundesland. Herzl. Glühstrumpf.

    ­
    @Dampier, Alderamin, Basilius, tina:
    Es scheint ja wirklich eine JU mit Rimowa-Aufschrift zu sein, also tatsächlich eine Schweizer Tante und damit vermutlich die HB-HOY. Oder gibt es da noch eine?

  25. #25 tina
    10. Mai 2013

    @DeLuRo

    Das hier ist die JU, die jetzt beim Hafengeburtstag über Hamburg fliegt:

    http://www.dlbs.de/de/Die-Flotte/Junkers-JU-52/index.php

    Der Flugplan:

    http://www.dlbs.de/de/Ju-52-Rund-und-Streckenfluege/Ju-52-Flugplan.php#Hamburg

  26. #26 Schiffbauer
    Rostock
    10. Mai 2013

    @eumemes:
    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
    Aber soblad es um Ideologien geht, setzt wohl sofort eine restriktive, selektive Wahrnehmung ein, welche wohl die abenteuerliche Interpretationen neutraler, sachlicher Aussagen ermöglicht.

    Btw. Wie sieht denn derzeit der aktuelle Stand der Forschung bzg. Kernfusion aus?

  27. #27 eumenes
    10. Mai 2013

    Wenn Schiffbauer das Neutronenproblem mit der Lunkerbildung gelöst hat, Kompliment! Sonst wirklich mal lesen, Fachliteratur.

  28. #28 Schiffbauer
    10. Mai 2013

    @eumemes:
    Ne, dieses Problem habe ich noch nicht gelöst, aber wie ich sehe, arbeiten sie daran. Klären sie mich auf?

  29. #29 Hans
    10. Mai 2013

    #8 tina

    Versuch doch mal lecker Labskaus 😉

    Labskaus?! – Nein danke. Den hab ich kennen gelernt, als ich in Norddeutschland bei der Bundeswehr war. Einmal, und ich war für den Rest des Lebens bedient. – Und das lag gar nicht mal soo sehr an der Optik, die Mischung sagt mir einfach nicht zu.

  30. #30 Friederike Ursprung
    10. Mai 2013

    Zum Thema “Alles ist letztlich Sonnennenergie, einzige Ausnahme Kernkraft”: Zählt nicht auch Geothermie zu den Ausnahmen?

    Schönen, erholsamen Großeltern-Tag!

  31. #31 tina
    10. Mai 2013

    @Hans
    Mit der Verpflegung bei der Bundeswehr kenne ich mich ja nicht so aus, aber war der vielleicht aus der Dose?

  32. #32 JaJoHa
    10. Mai 2013

    @Schiffbauer
    Wenn ich mich richtig erinnere ist ITER im bau, aber JET hat schon kontrollierte Fusion gehabt. Da war die Energiebilanz aber negativ, erst ITER soll ca 10 mal mehr erzeugen als er verbraucht.
    http://www.iter.org/ da kannst du mal schauen wie weit der Bau ist.

  33. #33 Alexander Stirn
    11. Mai 2013

    Das sieht bei der Ju-52 sehr nach zweiblättrigen Propellern aus, wodurch die D-CDLH/D-AQUI der Lufthansa nicht nur wegen der unpassenden Lackierung ausscheidet. Es ist somit höchstwahrscheinlich die HB-HOY, normalerweise stationiert in Mönchengladbach, die (wie Alderamin schon geschrieben hat) gerade vom Flugplatz Heist/Uetersen Rundflüge zum Hafengeburtstag anbietet.

  34. #34 TheBug
    11. Mai 2013

    Also Wikipedia kennt noch ganze 8 flugfähige Ju-52:http://de.wikipedia.org/wiki/Ju-52#Flugf.C3.A4hige_Ju_52.2F3m_.28incl._Varianten.29

    Wie schon mehrfach bemerkt passen Farbschema und Propeller nicht zur D-AQUI.

    Mit der D-AQUI bin ich vor ein paar Jahren mal geflogen und kann das nur weiterempfehlen, ein tolles Erlebnis und ein ganz ungewohntes Fluggefühl, die Maschine ist unglaublich elegant im Flug. Leider war da Tempelhof schon zu, aber Schönefeld als Flughafen passte auch zur Maschine. Interessanterweise war ein Passgier dabei, der zuletzt vom gleichen Flughafen zum Ende des 2. Weltkrieges mit einer Ju-52 geflogen war.

    Die größte Ansammlung von Ju-52 habe ich mal gesehen als ich nahe der Einflugschneise vom Flughafen Tempelhof gewohnt habe, da kamen drei Stück mit Schweizer Flagge am Heck direkt über mein Haus und natürlich kein Fotoapparat griffbereit 🙁

    Auf jeden Fall ein wirklich schönes Flugzeug, von dem ich hoffe, dass die verbliebenen Exemplare noch lange in flugfähigem Zustand bleiben.

  35. #35 TheBug
    11. Mai 2013

    @ JaJoHa: Richtig spannend finde ich was bei der Alternative zum Tokamak-Reaktor, dem Stellerator läuft. Es scheint so, als wenn die einfacher zu handhaben sind. In Greifswald soll bald der neue Wendelstein fertig werden.

    @FF: Krümmel produziert keinen Strom mehr, sondern schluckt welchen, wie jedes abgeschaltete Atomkraftwerk. Krümmel war einer der Reaktoren, die durch den Ausstieg V2.0 direkt die Betriebsgenehmigung entzogen bekamen.

  36. #36 rolak
    11. Mai 2013

    Tante Ju

    moin DeLuRo, um es zu komplettieren: Hier in der Gegend ist auch des öfteren eine zu sehen/hören.

  37. #37 Hans
    11. Mai 2013

    #31 tina

    @Hans
    Mit der Verpflegung bei der Bundeswehr kenne ich mich ja nicht so aus, aber war der vielleicht aus der Dose?

    Boah, gute Frage. Aber ich hab keine Ahnung. Ist immerhin auch schon länger als ein dutzend Jahre her, seit ich bei “dem Verein” war. Wäre aber möglich, ebenso wie es möglich wäre, das die den aus Trockenkartoffeln “zusammen gematscht” haben. Soweit ich mich erinnere, war das im wesentlichen Kartoffelpürree, dem in kleine Würfel geschnittene Rote Beete, Fisch und noch irgendwas untergemixt waren. U.a. wohl auch der etwas mehr Rote Beete Saft, was dem ganzen eine eher rosa wirkende Farbe gegeben hat. – Jedenfalls schmeckten mir da sogar die Hartkekse aus den Rationspackungen besser, die auch den Spitzname “Panzerplatten” hatten, eben weil sie so hart waren.

  38. #38 Quercus
    11. Mai 2013

    Was es nicht alles gibt! Ein Pumpspeicherkraftwerk in Geesthacht!!?? Ich hätte ja nie im Leben vermutet, dass der Geesthang genügend Höhenunterschied für sowas abgibt, d.h. weder, dass man hier auf 83m Fallhöhe kommt (der Geesthang selbst soll andererseits lt. Wikipedia nur bis zu 50m haben?) sollen, noch, dass es sich für 80m lohnt, ein Pumpspeicherkraftwerk zu bauen bzw. 2013 noch wirtschaftlich zu betreiben (das Ding ist von 1958). Bei den heute in Planung bzw. Vorplanung befindlichen Projekten geht es ja um andere Dimensionen (z.B. 700m in Atdorf/Schwarzwald).

    http://de.wikipedia.org/wiki/Pumpspeicherkraftwerk_Geesthacht
    http://de.wikipedia.org/wiki/Elbe-Urstromtal

  39. #39 tina
    11. Mai 2013

    @Hans
    Die Beschreibung des Labskaus à la Bundeswehr hört sich ja wirklich ziemlich furchtbar an. Hätte mir sicher auch nicht geschmeckt. 😉

  40. #40 tina
    11. Mai 2013

    Eben gerade sind übrigens zwei von diesen JU 52 nebeneinander über die Elbe geflogen. Konnte jetzt aber aus der Entfernung keine Details zur Lackierung erkennen.
    Gibt zur Zeit wohl mehr als nur eine, die in Hamburg eingesetzt wird. (Oder das zweite Flugzeug war doch ein anderes Modell – ganz sicher bin ich mir da nicht.)

  41. #41 Ludmila
    http://www.scienceblogs.de/planeten
    12. Mai 2013

    Ich find das Kernenergie-Endlager-Argument inzwischen sehr ärgerlich, weil es so eingleisig und schwarz-weiß ist. Wir endlagern im Moment jede Menge CO2 in der Luft und das mit bereits jetzt absehbaren Folgen. Jeder weiß es und es wird nicht wirklich was dagegen getan.

    Aber bei Kernenergie-Abfällen die sich immerhin lokal begrenzt lagern lassen und uns heute (hoffentlich) eher nicht so betreffen, gilt dann auf einmal ‘zero tolerance’.

    Nur zur Klarstellung: Ich find beides nicht gut. Nur das erste um Unmengen schlimmer als das zweite. Weil unmittelbarer und drängender und im Moment so gar nicht in den Griff zu kriegen. Und ich finde dieses Messen mit zweierlei Maß sehr ärgerlich.

    Vielleicht wäre es anders, wenn jeder seinen eigenen kleinen Kernreaktor hätte. So fährt jeder seine Co2-Schleuder und verdrängt seinen Anteil an einem gerade akuten Problem.

  42. #42 JaJoHa
    13. Mai 2013

    @TheBug
    Ja, aber der läuft ohne Tritium, also vorallem testen ob das Prinzip so gut funktioniert wie man hofft. Kontinuierlicher Betrieb ist natürlich verlockender als der gepulste Betrieb beim Tokamak. Mal schauen welches Prinzip zuerst bereit ist, ich finde beide toll 😉

  43. #43 Alderamin
    13. Mai 2013

    @tina

    Du hattest doch gefunden, dass die Hamburger JU Rundflüge zum Hafengeburtstag macht und ich hatte entsprechendes für die Mönchengladbacher JU (Rimowa-Aufschrift) gefunden, also sind wie 2011 wieder zwei JUs unterwegs (und vermutlich auch 2012, da war ich allerdings nicht dabei).

  44. #44 tina
    13. Mai 2013

    @Alderamin
    Ja, das ist dann wohl des Rätsels Lösung. 🙂

  45. #45 DeLuRo
    13. Mai 2013

    @Alexander Stirn #33 und rolak #36, danke für die Hinweise und die Links. Das Argument mit dem Dreiblattpropeller ist natürlich auch schlagend.

    ­
    @Alderamin, tina: Danke ebenfalls für die Statements eurer Einigung. Ich war schon vorher die ganze Zeit mit euch d’accord, vor allem nach den passenden Hinweisen oben.