Gibt es irgendwo außerhalb der Erde intelligentes Leben (spart euch die üblichen Witze…)? Und wenn ja: wie finden wir es beziehungsweise wie treten wir in Kontakt? Wie wahrscheinlich die Existenz außerirdischen Lebens ist, wissen wir leider noch nicht. Aber es gibt jede Menge originelle Vorschläge, wie man es finden könnte. Aber was machen wir, wenn wir es doch irgendwann finden sollten? Wir können ja nicht so einfach zu anderen Sternen fliegen. Oder vielleicht doch? Lohnt es sich überhaupt, jetzt irgendeine teure Mission zu starten, die vielleicht 100 Jahre oder länger zum nächsten Stern braucht, wenn dann in 50 Jahren der Hyper-Mega-Antrieb erfunden wird, mit dem wir in 10 Tagen beim nächsten Stern ankommen?
Über diese Frage geht es in der aktuelle Folge von SciShow (übrigens: Der angesprochene Planet von Alpha Centauri existiert vermutlich gar nicht):

Ich bin ja eher skeptisch, was die interstellare Raumfahrt angeht. Sie scheint nahezu unmöglich zu sein. Und daran ändern auch die ganzen Hypothesen über Warp-Antriebe, Wurmlöcher und ähnliches nicht viel. Es gibt zwar entsprechende theoretische und wissenschaftlich seriöse Arbeiten zu solchen Themen. Aber am Ende stellt sich dann immer heraus, dass man für die Verwirklichung solcher Antriebe irgendeine “exotische Materie” benötigt von der niemand weiß, was das eigentlich sein soll oder ob es so ein Zeug überhaupt gibt. Oder man benötigt mehr Materie als im Universum vorhanden ist. Klar – niemand weiß exakt, was die Zukunft bringt und vielleicht entdeckt ja wirklich irgendwer mal irgendwas. Aber ich fürchte, wir haben uns zu sehr durch die Science-Fiction beeinflussen lassen.

Kaum eine Sci-Fi-Geschichte in Film, Fernsehen oder Literatur kommt ohne irgendeinen “besonderen” Antrieb aus, der die schnelle Reise zwischen den Sternen ermöglicht. Das ist auch logisch, denn kein Mensch würde einen Film sehen wollen, in dem Raumschiffe Jahrhunderte und Jahrtausende lang durchs Nichts fliegen. Aus dramaturgischen Gründen mussten die Science-Fiction-Autoren entsprechende “Abkürzungen” erfinden. Aber ich denken, der jahrzehntelange Gebrauch von Warp-Antrieb, Hyperraumportalen und Wurmlöcher in der Science-Fiction hat uns in der Hinsicht etwas zu optimistisch gemacht. Die wenigsten Menschen haben eine Ahnung davon, wie verdammt groß das Universum tatsächlich ist. Und leider hat das Universum eine eingebaute Geschwindigkeitsbegrenzung die sich nicht so leicht umgehen lässt… So wie jeder andere würde ich mir zwar auch eine schnelle Methode für die Reise zu den Sternen wünschen. Aber als Astronom weiß ich auch, dass die Realität nicht so einfach funktioniert wie die Handlung in einem Science-Fiction-Film.

Nichts spricht gegen die Reise zu den Sternen. Es ist durchaus möglich und wir wären vermutlich technisch jetzt schon dazu in der Lage. Aber es wird keine schnelle Reise sein! Wir müssten uns darauf einstellen, viele Generationen lang unterwegs zu sein. “Maximum Warp!” gibts nur in der Science-Fiction…

Kommentare (70)

  1. #1 peer
    12. Oktober 2013

    Im Nachwort zu “Existenz” schreibt David Brin, dass das SChreiben von SF-Geschichten mit WARP-Antrieb so ist, wie Tennis spielen ohne Netz – nett, aber ohne Herausforderung.
    In dem Buch geht es entsprechend um alternative Methoden. Interessant! Aber leider etwas sperrig geworden, so dass ich es hier nicht uneingeschränkt empfehlen mag.

  2. #2 Tobi
    Saarland
    12. Oktober 2013

    Mit fällt dazu das Buch “Das Unsterblichkeitsprojekt”. Hässlicher deutscher Titel. Dort wurde das Problem anders gelöst. Es gibt keine schnelle Transport Möglichkeit, allerdings eine direkte Möglichkeit der Kommunikation. Und es werden nur das menschliche Bewusstsein übertragen. Okay zugegeben, macht die ganze Sache kein deut realistischer. Ist aber spannend zu lesen.
    Zumindest regt es die Fantasie an…. Und es zeigt und vielleicht nicht was möglich ist, aber es bringt die Menschen zum träumen. Und dort entstehen ganz andere Ideen die uns dann vielleicht weiter bringen.
    Ich mag Science Fiction… 🙂

  3. #3 Thanus
    12. Oktober 2013

    @Star Trek/Maximum Warp

    Im Jahr 2370 wird eine Geschwindigkeitsbeschränkung für Raumschiffe der Föderation auf Warp 5 (214-fache Lichtgeschwindigkeit – recht lahm, möchte man sagen) erlassen, weil durch zu hohe Geschwindigkeiten Subraum-Instabilitäten entstehen können. Diese darf nur in Notfällen überschritten werden, aber glücklicherweise hat die Enterprise nahezu immer einen Notfall.

    😉

  4. #4 Dietmar
    12. Oktober 2013

    Gibt es irgendwo außerhalb der Erde intelligentes Leben (spart euch die üblichen Witze…)

    Och menno …

  5. #5 advanced space propeller
    12. Oktober 2013

    nasa Johnsons Space Center & Dakota State University basteln schon an ein paar basics für einen warp:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Warp-field_experiments

  6. #6 Florian Freistetter
    12. Oktober 2013

    @asp: “nasa Johnsons Space Center & Dakota State University basteln schon an ein paar basics für einen warp:”

    Ja, das war genau der Kram den ich gemeint habe, als ich von der “exotischen Materie” usw. gesprochen habe. Klingt zwar spektakulär aber wird so schnell zu nichts führen.

  7. #7 Kassenwart
    12. Oktober 2013

    @asp

    Verglichen mit diesem Vorgehen der beiden Institutionen ist Star Trek eine ungemein realistische Dokumentationsreihe 😉

  8. #8 AmbiValent
    12. Oktober 2013

    Es wären wohl erst mal einige Zwischenschritte nötig, vielleicht nicht unbedingt in dieser Reihenfolge:
    1) Bemannter Flug zum Mars
    Wenn wir Menschen diesen relativ kurzen Flug nicht wagen, sollten wir die Reise in ein anderes Sonnensystem gar nicht erst anfangen. Selbst im Fall, dass das Ziel freundlicher ist als der Mars, wird die lange Reise schlimmer als alles, was man auf dem Mars erwarten könnte. Und von dort könnte man sogar noch zurück zur Erde.
    2) Bessere Beobachtung möglicher Flugziele
    Zwar haben wir einige Planeten in relativer Nähe entdeckt, aber wir wissen jetzt kaum etwas über sie, obwohl wir wahrscheinlich sogar die atmosphärische Zusammensetzung aus detaillierten Beobachtungsdaten ableiten könnten – wenn wir sie hätten.
    3) Erforschung des interstellaren Mediums
    Wir könnten einige neue Sonden aussenden, die das interstellare Medium erforschen. Wenn wir ein Raumschiff mit hoher Geschwindigkeit losschicken, sollte es auf das Medium, durch das es fliegt, vorbereitet sein. Und vielleicht finden wir mit den Sonden heraus, dass es weniger Probleme gibt als erwartet, wie damals beim ersten Durchflug des Asteroidengürtels.

  9. #9 advanced space propeller
    12. Oktober 2013

    “In the process, they described how a toroidal positive energy density may result in a spherical negative-pressure region, possibly eliminating the need for actual exotic matter.”
    aus dem wikipedia artikel.

    mal schaun, ein bissl grundlagenforschung in diese richtung kann nicht schaden! für die enkerl….:)

  10. #10 Florian Freistetter
    12. Oktober 2013

    @asp: Ne, Grundlagenforschung kann nie schaden. Man darf halt nur nicht drauf warten, dass die Warp-Raumschiffe schon nächstes Jahr losfliegen.

  11. #11 Entenschubser
    12. Oktober 2013

    @Thanus:
    Tut mir leid, dass ich klugscheißen muss 😉 aber die Beschränkung auf Warp 5 gilt nicht generell, sondern nur für einen bestimmten Raumkorridor, in dem durch irgendwelche abgespaceten Experimente der Subraum beschädigt wurde und die Schädigung durch Warp-Flüge in dem Gebiet weiter beschleunigt wird.

  12. #12 Till
    12. Oktober 2013

    Ich möchte hier nur kurz auf den Wikipedia Artikel zu Project Longshot verweisen. Das ist eine Machbarkeitsstudie wie wir mit aktueller Technologie innerhalb von ca. 50 Jahren nach Alpha Centauri kämen.

  13. #13 Thanus
    12. Oktober 2013

    @Entenschubser

    Bei Science Blogs muss alles belegt werden. Hast du stichhaltige Belege? 😉

    Was ich mich erinnern (und jetzt auch nachgelesen habe) wurde ein generelles Warp 5 Limit ausgesprochen, Notfälle ausgenommen. Für Subraum-Instabilität anfällige Gebiete, die du ansprichst, durften gar nicht mehr beflogen werden. Im weiteren Verlauf der Serie wurde die Beschränkung von den Autoren allerdings ohne Erklärung ignoriert, da mit Warp 5 storytechnisch offenbar nichts weitergegangen wäre. Unter 1000-facher Lichtgeschwindigkeit steigt einfach keiner in ein Raumschiff. 😉

  14. #14 JolietJake
    12. Oktober 2013

    @Entenschubser:
    Thanus hat Recht.
    http://en.memory-alpha.org/wiki/Speed_limit

  15. #15 Oberclown
    Berlin
    13. Oktober 2013

    Hierzu:

    “Nichts spricht gegen die Reise zu den Sternen. Es ist durchaus möglich und wir wären vermutlich technisch jetzt schon dazu in der Lage. Aber es wird keine schnelle Reise sein! Wir müssten uns darauf einstellen, viele Generationen lang unterwegs zu sein.”

    Hätte ich mal eine Frage. Was ist die Definition von wir in diesem Satz? Irgendwelche Sonden könnte man schicken. Wir im SInne von Menschen eher nicht. Oder was sollen die unterwegs essen?

  16. #16 advanced space propeller
    13. Oktober 2013

    Einen schönen überblick über mögliche antriebstechniken für die interstellare raumfahrt findet sich im buch “Frontiers of Propulsion Science” von dem ehemaligen projektleiter des nasa Breakthrough Propulsion Physics Projects.
    siehe auch http://arxiv.org/ftp/arxiv/papers/1101/1101.1063.pdf

    ja gut der technology readiness level ist noch nicht wirklich hoch, aber bald .:)

    in der zwischenzeit befassen wir uns mit den wirklich wichtigen dingen: bankenretten -> “wooooap” warp feld ein und weg…;)

  17. #17 rolak
    13. Oktober 2013

    Definition von wir

    Falls Du mit einer hochspekulativen Hypothese einverstanden bist, Oberclown: Einige Exemplare der Art Homo Sapiens. Wenn ich einen Stein von A nach B werfe, umschreibe ich seine Fortbewegung ja auch nicht mit ‘reisen’.

    was sollen die unterwegs essen?

    Nahrung, was sonst. (Im weiteren Sinne) Deswegen gab/gibt es doch die Biosphere-Experimente und ihre Nachfolger. War sicherlich ne nickgerechte Scherzfrage, ne?

    noch nicht wirklich hoch

    Ja was denn, asf, hast Du etwa Band 2, “DIY FTL, garage-proof” verpaßt?

    bankenretten → warp feld ein und weg

    Ui, das hat bestimmt wehgetan, dieser Knoten in den Fingern, nicht wahr? Laß mich zurechtrücken:

    warf geld ein und weg wars

  18. #18 Florian Freistetter
    13. Oktober 2013

    @oberclown man könnte natürlich auch ein Generationenraumschiff bauen, also quasi eine fliegende Raumstation auf der alles erzeugt wird was die Menschen so brauchen.

  19. #19 bikerdet
    13. Oktober 2013

    Generationenraumschiffe sind ja die zweite Schiene in der SF. Ich erinnere mal an den Film ‘Independence Day’. Wenn man den Hollywoodkram ausblendet, bleibt doch genau das. Eine Gruppe Astronauten fliegt von Sonnenystem zu Sonnensystem. Dort gefundene Rohstoffe werden genutzt um die Vorräte aufzufüllen. Danach geht es weiter. Wohin auch immer.

    Was auch eine Alternative für das Ende der Erde wäre. Raumschiffe für Besatzungen in Millionengröße (um alle notwendigen Berufe / Fähigkeiten zu besitzen, inkl. einem ausreichenden Genpool) durch Aushöhlung von Asteroiden, Aufnahme von Ressourcen im Kuipergürtel / Oortschen Wolke. Zumindest denkbar und als ‘Finale Lösung’ sicher eher zu bewältigen als ein Warp-Antrieb ….

  20. #20 Oberclown
    13. Oktober 2013

    Nein es ist keine Scherzfrage. Man kann ja schlecht Vorräte für mehrere Generatonen mitnehmen. Also müsste man Nahrungsmttel unterwegs erzeugen. Landwirtschaft hat ja auch den Vorteil Sauerstoff zu erzeugen.

    Aber Biosphäre Experimente sind da kein praxistaugliches Beispiel. DIe sind auf der Erde. Da kann man einfach ein Fenster einbauen und hat genug Licht. Wenn man aber wegfliegt, dann wird es schon im äußeren Sonnensystem sehr dunkel. Falls man wirklich einen Anderen Stern erreichen wollte, müsste man fast die ganze Reise über die Landwirtschaft künstlich beleuchten. Man braucht also eine ähnliche Helligkeit wie auf der Erde, auf genug Fläche. Man braucht also sehr große Energiemengen dafür. Da man das ganze nicht von der Erde aus mit Energie versorgen kann muss also irgendwie genug Energie gespeichert werden um über mehrere Generationen Quadratkilometerweise Fläche hell genug zu beleuchten. Einen geeigneten Energieträger in ausreichender Menge mit zu nehmen und zu nutzen stelle ich mir zumindest sehr kompliziert vor.

  21. #21 Dietmar
    13. Oktober 2013

    @Oberclown: Ich halte auch intestellare Raumfahrt für nicht erreichbar.

    Allerdings hätte ich auch nicht zu träumen gewagt, dass man irgendwann mal auf einem wenige Zentimeter großen “Stick” eine ganze Musikbibliothek abrufbar ablegen könnte. Mit anderen Worten: Abwarten, beobachten und staunen!

  22. #22 rolak
    13. Oktober 2013

    schlecht Vorräte für mehrere Generatonen

    Selbstverständlich nicht, Oberclown, schon in der ISS werden zumindest Wasser und Luft kreislauf-genutzt. Die LED-Technik zur Pflanzenaufzucht wurde entgegen aller gegenteiligen Gerüchte nicht von gewissen Spezialzüchtern, sondern vor allem von der NASA erforscht und vorangetrieben.

    geeigneten Energieträger

    Meine Güte, immer dieses Mißtrauen, dieses Herumreiten auf Kleinkram. Warte mal ab, bis das demnächst zu findende Infomaterial der Kantaki endlich übersetzt ist, die haben da ein paar (Stern)Generationen lang Ahnung von.

  23. #23 Kassenwart
    13. Oktober 2013

    @Oberclown

    Du wirst doch nicht etwa beim Thema Generationenraumschiffe konkrete Probleme ansprechen wollen?!?!? 😉
    Ich weiss auch nicht weshalb immer alle weg wollen.

  24. #24 Alderamin
    13. Oktober 2013

    @Oberclown

    Mal überschlagsmäßig: die Biosphere 2 hatte 13000 qm und sollte 8 Leute ernähren (irgendwer wird schon plausibel berechnet haben, dass diese Fläche so viele Leute versorgen könnte, auch wenn’s schief ging). Bei einer Solarkonstanten von 1400 Watt pro Quadratmeter und 12 Stunden Beleuchtung pro Tag wären dass im Mittel 9,1 MW an benötigter Beleuchtungsleistung. Tatsächlich dürfte deutlich weniger reichen, ich beleuchte mein Korallenaquarium mit 400 W/qm HQI-Licht über 9h pro Tag (+ 60 W Leuchtstoffröhren über 12h), was über den Tag-/Nachtzyklus gemittelt nur 190 W/qm ausmacht. Auf die Fläche der Biosphere wären das 2,5 MW an kontinuierlicher Leistung.

    Für die Leistung eines U-Boot-Atomreaktors finde ich eine Größenordnung von 70 MW. Das wäre genug Leistung, um eine bewirtschatete Fläche für mehr als 200 Menschen zu beleuchten, wenn man die obigen Zahlen zugrunde legt. Ist machbar.

  25. #25 Florian Freistetter
    13. Oktober 2013

    @Oberclown: ” Da man das ganze nicht von der Erde aus mit Energie versorgen kann muss also irgendwie genug Energie gespeichert werden um über mehrere Generationen Quadratkilometerweise Fläche hell genug zu beleuchten. Einen geeigneten Energieträger in ausreichender Menge mit zu nehmen und zu nutzen stelle ich mir zumindest sehr kompliziert vor.”

    Man muss die Energie ja nicht zwingend speichern. Man kann sie auch unterwegs erzeugen. Man kann zB ein Atomkraftwerk mitnehmen – das kann ausreichend lange Energie liefern. Oder man sammelt interstellare Materie ein und nutzt die irgendwie.

  26. #26 Oberclown
    13. Oktober 2013

    Gut man kann auch angereichertes Uran mitnehmen und damit ein Kraftwerk betreiben, aber das ist im All auch einigermaßen Schwierig. Man kann weder einen Kühlturm bauen, noch kann man wie bei Atomubooten umgebendes Ozeanwasser zur Kühlung nutzen. Laut Wikipedia ist der Wirkungsgrad eines Atomkraftwerks bei etwa 35% das bedeutet für 70 MW Elektrischer Leistung bekommt man, wenn ich mich nicht verrechnet habe 200 MW Abwärme. Wobei die Zahlen natürlich nur als grobe Abschätzung der Größenordung dienen, weil die Beleuchtungsstärke Eines Aquariums ist keine sehr Exakte Abschätzung für Nutzpflanzen, die auf maximale Produktivität hin gehalten werden.

    Da das All als Kühlmedium nicht viel Taugt müsste die ganze Hitze als Strahlung abgegeben werden. Ich bin vom Fach, habe deswegen nicht wirklich Ahnung, wie man das berechnet, wenn ich WIkipedia nach einer Formel für Schwarzkörperstrahlung frage komme ich auf gigantsche Oberflächen, die man bräuchte, um die Temperatur im Generationenschiff einigermaßen erträglich zu halten.

  27. #27 Florian Freistetter
    13. Oktober 2013

    @Oberclown: Naja, Sonden mit radioaktivem Antrieb gibt es ja jetzt auch schon. Man kann das sicherlich irgendwie lösen. ZB könnte man einen Asteroiden aushöhlen und zu nem Raumschiff umbauen (da hat man dann auch gleich jede Menge Rohstoffe/Metalle und Eis/Wasser, also Sauerstoff und Wasserstoff der ebenfalls zur Energiegewinnung verwendet werden kann). Innen leben die Menschen und außen, abgeschirmt durch viel Gestein ist das AKW.

  28. #28 Pallianer
    Oberursel
    13. Oktober 2013

    Ich wundere mich daß keiner an die Möglichkeit denkt “pflanzliche Prozeße” (damit mene ich große Fläche mit Licht auf der durch biologische Prozesse Nahrung und Sauerstoff produziert wird) dur “andere” Prozeße zu ersetzen. Also z.B. Sauerstofferzeugung an Membranen, Erzeugung ATP etc. Dafür gibt es heute noch keine vernünftige Lösungen, aber es spricht docht kein physikaliches/chemisches Gesetz dagegen daß so etwas möglich ist. Ich denke wenn wir einmal in der Lage sind ein Raumschiff Richtung Alpha Centrauri loszuschicken (50 Jahre ?) können wir Sauerstoff/Nahrung (Zucker, Proteine)
    auch ohne Pflanzen/Photosynthese erzeugen. Damit fällt eine große bewirtschaftete Fläche schon mal weg.

  29. #29 AmbiValent
    13. Oktober 2013

    Es ist jetzt über 40 Jahre her, dass Menschen auf dem Mond waren, und es ist bis auf weiteres kein bemannter Flug jenseits der Erdumlaufbahn geplant. Von Kennedy’s Ankündigung bis zur ersten Mondlandung hatte es dagegen nur 8 Jahre und 2 Monate gedauert.

    Natürlich könnte man sagen, das ist doch gut, wenn wir wollen, dann können wir so ein Projekt doch in relativ kurzer Zeit durchziehen, und können jetzt erstmal andere Probleme lösen, und währenddessen die Technologie weiterentwickeln. Das stimmt aber nur teilweise – bei einem bemannten Flug muss man auch mit einbeziehen, wie man die Besatzung versorgen und vor übermäßiger Strahlung schützen kann. Und das weiß man letztendlich erst dann, wenn man es ausprobiert hat. Und dazu braucht man Tests in möglichst realitätsnaher Umgebung und ohne Tricks, und das kostet Zeit. Es ist dagegen zu befürchten, dass man entweder diesen Schritt einspart und die Astronauten tödlichen Risiken aussetzt, oder aber gleich das ganze Projekt absagt. (Wenn man das nicht sowieso tun muss, weil nach dem Zusammenbruch der Weltwirtschaft keiner mehr Geld übrig hat – außer für Waffen natürlich)

  30. #30 Alderamin
    13. Oktober 2013

    @Ambivalent

    es ist bis auf weiteres kein bemannter Flug jenseits der Erdumlaufbahn geplant.

    Doch.. Jüngst hörte man allerdings, dass die ersten beiden Explorationsmissionen bereits Teil des Asteroid(ch)en-Einfangprojekts der NASA sein werden. Jedenfalls keine LEO-Missionen. Mit Glück geht es danach erstmals wirklich weit weg, 60 Tage zu einem NEA.

    http://www.nasaspaceflight.com/2013/10/industry-leaders-sls-capability-new-missions/

  31. #31 AmbiValent
    14. Oktober 2013

    @Alderamin
    Da hab ich wohl was verschlafen. Ich wusste zwar, dass es diese Missionen und das Projekt gab, aber nicht, dass sie bemannt sein würden.

    Bei der Missionslänge dürfte die Versorgung mit Nahrung wohl kein Problem sein, aber Luft- und Wasserkreisläufe sollten gut funktionieren, weil man eben nicht schnell zur Erde zurückkommt wie bei einem ähnlichen Fall in der ISS. Strahlenschutz dürfte ebenso ein großes Thema bei der Vorbereitung sein. Etwas, was dagegen praktisch ständig eingeübt wird, ist die Zusammenarbeit der Crew. Aber es kann ja immer mal was passieren, zum Beispiel dass einer krank wird, und weit weg von der Erde versorgt werden muss… ist alles nicht trivial.

  32. #32 Frank D
    14. Oktober 2013

    Florian, Uran und Deuterium, das mitgenommen wird, ist letztlich ja auch nur gespeicherte Energie 🙂 Wenn das letzte Atom zerfallen ist werden die Reisenden erkennen, dass man Energie nicht erzeugen kann 😀

    Es gab aber mal Ideen, über Magnetfelder interstellaren Wasserstoff einzusammeln und zu nutzen – der einzige Ausweg aus dem Atriebsenergiedilemma…

  33. #33 Thomas Gruse
    Nordatlantisches Randmeer
    14. Oktober 2013

    Wenn ich mich recht entsinne war der Grund, warum die Biosphere Experimente eingestellt wurden: Schimmelpilze. Auch auf der ISS haben sie damit reichlich zu tun. Bevor wir also ein Generationenschiff bauen und auf Reise schicken, sollten wir reichlich Weltraumputzen qualifizieren.

  34. #34 Thanus
    14. Oktober 2013

    Der Großteil aller Probleme stellt sich nicht, wenn man keine Menschen schickt. Zudem denke ich, dass die Entwicklung von künstlicher Intelligenz schneller voranschreiten wird, als die Entwicklung eines praktikablen Antriebes, mit dem zumindest 10% der Lichtgeschwindigkeit möglich sind.

    Der aktuelle Geschwindigkeitsrekord einer unbemannten Sonde steht bei 70km/sek, alles unter 30.000km/sek ist wohl für bemannte Flüge zu fremden Sternen zu langsam und für eine Crew unzumutbar. Es sei denn man legt sie in Tiefschlaf., Allerdings benötigt man für ein solches Szenario zusätzlich auch wieder künstliche Intelligenzen, wenn über Zeiträume von 50 Jahren und mehr alles reibungslos funktionieren soll.

  35. #35 Jean Luc
    14. Oktober 2013

    Dann besser nicht den Earl Grey vergessen!

  36. #36 Alderamin
    14. Oktober 2013

    @Ambivalent

    Ich wusste zwar, dass es diese Missionen und das Projekt gab, aber nicht, dass sie bemannt sein würden.

    Die Mission, die den Asteroiden einfängt und zum Mond schleppt, wird unbemannt sein, der Besuch des Asteroiden dann bemannt (Exploration Mission 2, 2019; das ist ein bis zwei Jahre früher als ursprünglich für die erste bemannte Mission um den Mond herum geplant).

    Die erste Orion-Mission, Exploration Mission 1 (EM-1), 2017, wird unbemannt sein und eine Orion-Kapsel bis 70000 km hinter den Mond schießen (“Distant Retrograde Orbit (DRO) Tactical DRM (Design Reference Mission)”), also nicht in eine niedrige Mondumlaufbahn, wie ursprünglich geplant. Die unbemannte Asteroiden-Einfang-Mission verwendet keine SLS-Rakete, sondern eine Atlas V, deswegen hat sie keine EM-Nummer.

    http://www.nasaspaceflight.com/2013/07/em-1-nasa-request-changes-debut-slsorion-mission/

    Bei der Missionslänge dürfte die Versorgung mit Nahrung wohl kein Problem sein, aber Luft- und Wasserkreisläufe sollten gut funktionieren, weil man eben nicht schnell zur Erde zurückkommt wie bei einem ähnlichen Fall in der ISS. Strahlenschutz dürfte ebenso ein großes Thema bei der Vorbereitung sein.

    Der Plan für das Deep Space Habitat ist, auf Hardware aus dem ISS-Programm aufzusetzen (Leonardo, Raffaello, Cuppola) und das ganze an der ISS zusammen zu bauen. Steht jedenfalls hier:

    http://www.nasaspaceflight.com/2012/03/dsh-module-concepts-outlined-beo-exploration/

    Wobei letzteres eigentlich keinen Sinn macht, die ISS ist auf einer Bahnneigung von 51,6° unterwegs, von da aus würde es eine Menge Energie kosten, in die Ekliptik (23,5°) zurück zu kommen.

    Bei einer 60-Tage-Mission wird genug Wasser und Sauerstoff mitgenommen, dass man ohne Recyceln auskommt. Bei einer 500-Tage-Mission (zu fernen Asteroiden oder Mars) würde man die gleiche Menge mitnehmen, aber recyceln. Steht auch in dem zweiten Link.
    Zur Abschirmung steht nichts in dem Text, aber da wird man wohl mehr tun müssen als bei der ISS. Es wird zwingend einen Schutzraum geben müssen, in den man sich bei Sonnenstürmen zurückziehen kann. Die ISS braucht so was nicht, weil sie komplett im Erdmagnetfeld unterwegs ist.

  37. #37 Alderamin
    14. Oktober 2013

    @Frank D

    Florian, Uran und Deuterium, das mitgenommen wird, ist letztlich ja auch nur gespeicherte Energie

    Gegen den Energiebedarf, um auf einen signifikanten Anteil der Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen und später wieder abzubremsen, sind die Energieanforderungen für die Instandhaltung der Station völlig vernachlässigbar. Intelligenterweise würde man die beim Antrieb anfallende Energie für den laufenden Betrieb anzapfen. Tut man im Auto und auf Schiffen ja auch (wie hieß das so schön auf der Führung durch die Aida: “Energie hat man”).

    Was man an Energie so braucht, um zu anderen Sternen zu kommen, steht in diesem Artikel:

    http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/08/17/uber-die-beinahe-unmogliche-interstellare-raumfahrt/

    Es gab aber mal Ideen, über Magnetfelder interstellaren Wasserstoff einzusammeln und zu nutzen

    Bussard. (Der ist übrigens nicht nach dem Vogel benannt, sondern nach seinem Erfinder; dieser dürfte allerdings seinen Namen deutschen Vorfahren und damit dem Vogel verdanken).

  38. #38 advanced space propeller
    14. Oktober 2013

    wieweit ist denn das “active shielding” für ein raumschiff?
    es gab da schon ansätze:
    http://adsabs.harvard.edu/full/2005ESASP.587..709K

    http://physicsworld.com/cws/article/news/2008/nov/06/magnetic-shield-could-protect-spacecraft

  39. #39 advanced space propeller
    14. Oktober 2013

    sorry; On Semi-Active Shielding Protection of Spacecraft from Meteoroids and Orbital Debris
    @ ads der erste link!
    (wirds irgendwann mal eine preview hier geben?)

  40. #40 Alderamin
    14. Oktober 2013

    @advanced space propeller

    Hmm, 1 Tesla ist natürlich eine ganze Menge. Auf der anderen Seite: mit einer supraleitenden Spule, schön im Schatten kühl gehalten, bliebe das Feld ja erhalten, wenn der Strom einmal kreiste.

    Die bei der NASA sind aber sicherlich nicht blöde, wenn sie derzeit eher an Wassertanks oder Bleiplatten zur Abschirmung denken.

  41. #41 Swage
    14. Oktober 2013

    Gehen wir das mal realistisch an. Sprechen wir doch erst mal von einer unbemannten Sonde, damit fällt schon mal eine ganze Menge Masse weg, also z.B. für Vorräte, Habitate, Lebenserhaltungssysteme, etc.

    Till hat Projekt Longshot erwähnt, was eine Studie der US Naval Academy in 1987 für eine unbemannte Sonde zu Alpha Centauri B war.

    Nun… man sollte das mit ein wenig Salz betrachten, da es sich hier um die Arbeit von ein paar Marinestudenten handelt die von eine, stark vereinfachten Modell ausgeht. Nichtsdestotrotz basiert sie auf Technologie die 1987 zur Verfügung Stand. Als Ausgangsbasis ist dies sicher nicht die schlechteste Wahl.

    Das Design geht von einem nuklearen Pulsantrieb aus, der auch für das Orion Projekt in Betracht gezogen wurde (Projekt Orion wurde aufgrund der Atomwaffen Sperrverträge für den Weltraum abgebrochen, befand sich aber bereits im Bau). Ein derartiges Vehikel stellt natürlich in den falschen Händen eine formidable Waffe dar. Ich brauche nicht darauf hinweisen das heutzutage mit dem Einsatz von Fusionsbomen (als ein Fusionspulsantrieb) ein höherer Wirkungsgrad erreicht werden könnte.

    Longshot hätte es auf eine Masse von 396 Tonnen gebracht (einschließlich Treibstoff). Der Flug hätte bei 13411 km/s (4.5% Lichtgeschwindigkeit) 100 Jahre gedauert.

    Die Masse für die Missionsausrüstung (incl. Reaktor) wäre um die 30 Tonnen gewesen. Wir sehen schon das wir eine menge Masse für die Antriebssektion aufwenden müssen, was natürlich bedeutet, das wir wieder mehr Schub brauchen um das Ganze zu beschleunigen, was wiederum mehr Treibstoff (Fusionsbomben) bedeutet…

    Das geht besser!

    Und zwar verabschieden wir uns von der Bordeigenen Antriebssektion. Jawohl. Weil sie 10x mehr Masse als die eigentliche Nutzlast beisteuert. Dadurch verringern wir signifikant die nötige Energie um die Sonde zu beschleunigen, und zwar um mehr als 90%.

    Achso… wie beschleunigen wir die Sonde dann, wenn sie keinen Antrieb hat? Nun wir verwenden ein Solarsegel. Jetzt haben Solarsegel die Angewohnheit nicht viel Schub zu liefern, sondern diesen erst langsam aufzubauen. Das wollen wir natürlich nicht. Wir wollen ungefähr ein Viertel Lichtgeschwindigkeit erreichen und so in ca einem Jahr im Zielsystem ankommen.

    Dazu bedienen wir uns ein paar Tricks. Und zwar werden wir nicht ein Swing-by-Manöver nahe an der Sonne durchführen. Nicht nur können wir dort dir Gravitation ausnutzen, der Strahlungsdruck ist dort auch sehr viel höher.

    Außerdem werden wir das Segel der Sonde auf dem Weg aus dem System mit einem leistungsstarken Laser beschießen. Je stärker der Laser und je kleiner die Sonde, desto relativistischer die mögliche Geschwindigkeit.

    Es ist übrigens auch möglich mit dieser Technik zu bremsen. Man entkoppelt nahe des Ziels einen Deflektor und dreht die Sonde um 180 Grad. Der Laser zielt auf den Deflektor und wird so auf das nun nach vorne in Flugrichtung ausgerichtete Segel gelenkt – die Sonde bremst dann. Mann könnte jetzt natürlich auch hergehen und auf eine der Sonnen von Alpha Centauri zufliegen um mit deren Strahlungsdruck zu bremsen, und schließlich das Hauptsegel abkoppeln (was einem Großteil der Masse der Sonde entspricht), oder eine Kombination aus alledem.

    Jetzt ist es natürlich schwer eine Sonde über Lichtjahre hinweg anzuvisieren. Deswegen visiert der Laser das Zielsystem an, und nicht die Sonde. Die Sonder “reitet” (Beamrider) auf dem Laser, somit wäre dieses Problem auch gelöst.

    Interessanterweise beantwortet dies auch die Frage der Kommunikationsmittel. Ein derartiges Lasersystem kann für alle möglichen Anwendungen genutzt werden. Um Raumschiffe zu beschleunigen, zur Asteroidenabwehr, Asteroidenbergbau (ja, die lassen sich auch verschieben) und natürlich für Tiefraumkommunikation. Sie ist allerdings schlecht zu entdecken, wenn man nicht direkt anvisiert wird. Hawking würde das wohl nicht zwingend als Nachteil betrachten.

    Diese Variation ist zu nützlich um ignoriert zu werden, alleine schon wegen der wirtschaftlichen Anwendung innerhalb des Sonnensystems. Auf kurz oder lang werden wir ein derartiges System in betrieb nehmen.

  42. #42 Swage
    14. Oktober 2013

    Ach ähm… in dem Zusammenhang wäre auch das Focal Projekt eine Überlegung wert. Gerade Astronomen sollte das ja faszinieren.

  43. #43 Thanus
    14. Oktober 2013

    @Swage

    Wir wollen ungefähr ein Viertel Lichtgeschwindigkeit erreichen und so in ca einem Jahr im Zielsystem ankommen.

    Um welches Zielsystem handelt es sich, das ein viertel Lichtjahr entfernt liegt? 😉

  44. #44 Swage
    14. Oktober 2013

    ~4Ly, ähm… 16 Jahre müssen das natürlich sein, nicht teilen, sondern multiplizieren. Nichtsdestotrotz, wenn wir es irgendwie mit Nanotechnologie hinbekommen muß der Laser gar nicht mal so groß sein um recht hohe relativistische Geschwindigkeiten zu erreichen, aber unter 4 Lichtjahren dürfte das recht schwer zu schaffen sein, das ist natürlich völlig richtig.

  45. #45 advanced space propeller
    14. Oktober 2013

    @Alderamin:
    reduntante systeme auf einer langen reise wären schon schön. aber wird wohl noch etwas dauern bis das alles kompakter sein wird 😉
    http://www.spacedaily.com/reports/Magnetic_field_researchers_target_100_tesla_goal_999.html

  46. #46 Thorsten
    15. Oktober 2013

    Hmmm… bei den ganzen theoretischen Überlegungen, wie man ein Generationenschiff versorgen könnte, wird eines ausser acht gelassen: Es ist ja nicht damit getan, eine umsetzbare Lösung gefunden zu haben – sondern diese Lösung muss ja, einmal losgeflogen, dann auch tausende von Jahren funktionieren! Wie soll das gehen?

  47. #47 Alderamin
    15. Oktober 2013

    @Thorsten

    Wohl wahr. Blöde wäre auch, wenn einem bei 10-30% c irgendwas in die Flugbahn käme, das größer als ein Staubkörnchen wäre. Auch um die Ablenkung von Mikrometeoriten müsste man sich kümmern.

  48. #48 Andreas
    15. Oktober 2013

    Eine interessante Alternative für ein Generationenschiff wurde vor >20 Jahren in einem SF-Roman beschrieben (Autor?, Titel?, kam in der DDR raus). In einem riesigen Raumschiff wurde tiefgefrorene befruchtete Eizellen auf die Reise geschickt. So ca. 18 Jahre vor der Ankunft am Zielplaneten wurden Zellen aufgetaut, die Kinder geboren und von Roboterammen aufgezogen. Das Raumschiff ist mit allem ausgestattet, was man zum besiedeln des neuen Planeten braucht.
    Der Roman erzählt, wie die Kinder aufwachsen, sich langsam bewusst werden, wo sie sind und dann nach Ankunft auf dem neuen Planeten beschließen, ihrerseits Raumschiffe zu bauen und sie wieder loszuschicken.

    Ein wirklich sehr spannendes Buch. Ich muss mal bei meinem Vater schauen, ob ich es finde, um es nochmal zu lesen.

  49. #49 Swage
    15. Oktober 2013

    “Blöde wäre auch, wenn einem bei 10-30% c irgendwas in die Flugbahn käme, das größer als ein Staubkörnchen wäre. Auch um die Ablenkung von Mikrometeoriten müsste man sich kümmern.”

    Auch hier wäre es vorteilhaft möglichst klein zu sein um so möglichst wenig Oberfläche für einen Zusammenstoß zu bieten. Klein heißt natürlich auch das weniger Ressourcen eingesetzt werden müssen. Dann kann man wiederum auf eine höhere Anzahl von Sonden setzen, was wieder die Wahrscheinlichkeit erhöht eine funktionierende ins Zielsystem zu bekommen und wie gesagt ist es sehr viel einfacher Objekte mit wenig Masse zu beschleunigen. Interstellare Raumfahrt läuft definitiv auf Nanotechnologie raus.

    ” (…)diese Lösung muss ja, einmal losgeflogen, dann auch tausende von Jahren funktionieren! Wie soll das gehen?”

    Ja, das stellt uns tatsächlich vor Herausforderungen. Aber keine unlösbaren. Die Natur schaffte es ja auch Mikroorganismen über Millionen von Jahren funktionsfähig zu halten. Es muß also möglich sein.

  50. #50 Kassenwart
    15. Oktober 2013

    @Swage

    DIe Mikroorganismen werden aber ständig erneuert. Die werden nicht “gebaut” und bleiben dann ein paar Millionen Jahre einfach liegen 😉

  51. #51 Wolf
    15. Oktober 2013

    @ Andreas #48

    “Andymon” von Angela und Karlheinz Steinmüller

    Was Google nicht alles kann 😉

  52. #52 Swage
    16. Oktober 2013

    “Die Mikroorganismen werden aber ständig erneuert. Die werden nicht “gebaut” und bleiben dann ein paar Millionen Jahre einfach liegen.”

    Jein… also es gibt Beispiele mit extrem langsamem Metabolismus.

    http://www.the-scientist.com/?articles.view/articleNo/32102/title/Live-Slow–Die-Old/

    Die Maschine muss sich eben auch erneuern (was möglich sein muss, denn es wird ja praktiziert) oder… wir setzen gleich auf Biotechnologie und lassen das mit den Maschinen ganz.

  53. #53 Frank D
    16. Oktober 2013

    @Andreas: Ein ähnliches Buch gibts von James P. Hogan – Voyage from Yesteryear. Der zählte allerdings zu den amerikanischen Libertanisten und hat daher für uns etwas schräge Ansichten eines idealen Staats, die Tea-Partyaner wären aber ganz begeistert 😀

  54. #54 Dietmar
    16. Oktober 2013

    wir setzen gleich auf Biotechnologie und lassen das mit den Maschinen ganz.

    Ja ja, dann mach mal …

  55. #55 Swage
    19. Oktober 2013

    Macht die Natur mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bereits völlig selbstständig und schon sehr, sehr lange.

  56. #56 Dietmar
    19. Oktober 2013

    @Swage: Wie hast Du die Wahrscheinlichkeit berechnet? Und wofür eigentlich genau?

  57. #57 Kassenwart
    19. Oktober 2013

    @Swage

    Der abstract sagt jedoch absolut nichts über die tatsächlichen Organismen. Das ist klassische food-web Forschung. Nimm Schlamm pack was markiertes rein und schau was draus wird.
    Welche Organismen das sind und wie diese tatsächlich funktionieren, oder ob auch Geochemie im Spiel ist, statt bakterieller Metabolismus, kein Wort darüber, wie auch. Ist auch egal, denn niedere Metabolisierungsrate ist gleichbedeutend mit niedriger Aktivität. Ergo auch nichts neues.

  58. #58 Basilius
    Monogatari
    19. Oktober 2013

    @Sage
    Und auch die Links auf total wilde Phantasieseiten erinnern mich total an den Kommentator “Beobachter”. Vielleicht solltest Du Dich mal mit dem Kurzschließen?
    Ihr hättet bestimmt viel Freude dabei euch die erstaunlichsten Sachen auszudenken und sie dann als völlig normal und bestimmt schon längst funktionierend umgesetzt anzusehen.
    ^_^

  59. #59 DasKleineTeilchen
    20. Oktober 2013

    wenn ich vielleicht auch noch ein bizarres konzept “der reise zu den sternen” einwerfen dürfte (mit vergeblicher kontaktaufnahme zu einer interstellaren spezies, die eben im “fiasko” endet):

    http://de.wikipedia.org/wiki/Fiasko_%28Stanis%C5%82aw_Lem%29

    eines der besten hard-sf bücher von olle lem überhaupt, ziemlicher hammer; falls noch nicht gelesen: pflichtlektüre!

  60. #60 Basilius
    Monogatari
    20. Oktober 2013

    @swage
    Und bevor noch Beschwerden kommen: Ja, “The scientist” aus Deinem letzten Link würde ich jetzt nicht unter die von mir behaupteten Phantasieseiten einsortieren. Das erscheint mir schon recht seriös. Aber auch daraus kann man ja mit genug Kreativität recht phantastische Schlüsse ableiten…

  61. #61 Wolf
    27. Oktober 2013

    Hallo zusammen,
    meiner Meinung nach werden wir es niemals schaffen ! Wir reden seit über 30 Jahren noch über Geschwindigkeiten die weit unter 100.000 Km pro Stunde sind , wobei sich unsere Erde schon mit etwas mehr als diesem Tempo durch All bewegt bzw. kriecht.
    Selbst wenn es uns aber gelingt, das bisherige Tempo zu verzehnfachen, reden wir hier von Reisen die mehrere Tausend Jahre zu Alpha Centari dauern würde, wenn nicht das kleinste Steinchen diese Reise beendet.
    Trotzdem habe ich da ein paar Fragen und bitte um Aufklärung:
    Ständig redet man davon, dass man nur mit gewissen g beschleunigen kann, ohne dass ein Mensch irgendwelche Schäden davon trägt. Hier geht man ständig von den Gesetzen aus, welche auf der Erde herrschen.
    Wenn ich im Weltall nichts wiege und z.B. mit 10 G beschleunige, soll mich die Masse regelrecht an die Wand quetschen, aber es ist die Masse von meinem Gewicht im Weltall von Null kg.

    Die nächste Frage wäre, wenn ich auf der Erde z.B. mit Pfeil und Bogen einen Pfeil abschieße , beschleunigt dieser und wird durch die physikalischen Gesetzt wie Anziehungskraft, Wind usw abgebremst.
    Mal angenommen, man schießt im Weltall einen Pfeil ab.
    Würde er ewig beschleunigen, oder gibt es auch Kräfte welche diese Beschleunigung aufhalten ?
    Noch unverständlicher finde ich die Erklärung, dass ein Raketenantrieb im Weltall wie auf der Erde funktioniert.
    Eine Rakete entwickelt ihr Tempo, indem das Triebwerk gegen die Luft prallt, aber im Weltall gibt es keinen Widerstand.
    Meiner Meinung nach hält man zu sehr an Theorien fest, die veraltet sind, oder wir werden einfach nur an die Nase herumgeführt.
    Sicher kommen nun ein paar logisch erscheinende Antworten, welche man ohne weiteres im Netz nachlesen kann, weil es ja irgendein kluger Physiker so geschrieben hat, ohne je im Weltall gewesen zu sein.
    Wenn man aber an diesen Theorien festhält, sollten wir uns die etlichen Millarden wirklich sparen, weil wir bemannt niemals weiter als über den Saturn hinaus kommen und wir bis dahin wieder mit Keulen kämpfen.
    Ich finde das Weltall faszinierend und bin mir sicher, dass wir nicht die Einzigen sind.
    Sollte uns jemals eine andere Lebensform hier erreichen, sollten wir uns eher auf den Boden legen und die Besucher anbeten.
    Wer so etwas geschafft hat, ist und um 1000de von Jahren voraus und findet hier eher steinzeitliche Verhältnisse vor.
    Natürlich ist an dem Hobby Astronomie nichts auszusetzen und es ist was wunderbares durch ein Teleskop den Sternenhimmel zu beobachten, aber man sollte sich lieber Gedanken machen, wie wir einen Kometen abwehren, als zu versuchen diese unendlichen Weiten zu erreichen.

  62. #62 PDP10
    27. Oktober 2013

    @Wolf:

    “Wenn ich im Weltall nichts wiege und z.B. mit 10 G beschleunige, soll mich die Masse regelrecht an die Wand quetschen, aber es ist die Masse von meinem Gewicht im Weltall von Null kg.”

    Wegen der Massenträgheit. Du möchtest an dem Ort bleiben an dem du bist. Das Raumschiff wird aber beschleunigt.

    F = m * a. Eine Masse braucht eine Kraft um beschleunigt zu werden. Diese Kraft quetscht dich in dem Fall an die Wand.

    Das gleich gilt hier:

    “Mal angenommen, man schießt im Weltall einen Pfeil ab.
    Würde er ewig beschleunigen, oder gibt es auch Kräfte welche diese Beschleunigung aufhalten ?”

    Nein. Die Beschleunigung erhält der Pfeil durch die Sehne des Bogens. Sobald er diese Verlassen hat, beschleunigt er nicht weiter, sondern bewegt sich mit gleichförmiger Geschwindigkeit – Im Vakuum. Auf der Erde bremst ihn der Luftwiderstand.

    Newtonsche Gesetze.

    Die erklären auch warum Raketen im Vakuum funktionieren.

    Actio = Reactio.

    Die Kraft, die die Teilchen aus dem Triebwerk wirft, ist gleichzeitig die Gegenkraft, die die Rakete beschleunigt.
    Dafür braucht es keine Atmosphäre an der sich das Triebwerk irgendwie abstösst.

  63. #63 Alderamin
    27. Oktober 2013

    @Wolf

    Wenn ich im Weltall nichts wiege und z.B. mit 10 G beschleunige, soll mich die Masse regelrecht an die Wand quetschen, aber es ist die Masse von meinem Gewicht im Weltall von Null kg.

    Stimmt so nicht. Beschleunigung und Schwerkraft sind das gleiche. Die Erdschwerkraft entspricht einer Beschleunigung von 1 G, oder 9,81 m/s² (man wird pro Sekund um 9,81 m/s schneller, wenn man frei fällt). Wenn Du im Weltall mit 1 G beschleunigst, dann wirkt auf Dich die gleiche Kraft wie von Deinem Gewicht auf der Erde. Wenn Astronauten oder Piloten im Flug mit 6 G beschleunigt werden, erscheint ihnen dass wie das 6-fache Körpergewicht. Das kannst Du auf einer Achterbahn selbst testen, die schaffen so um die 3G.

    Mit deutlich mehr als 1 G willst Du nicht eine lange Zeit über beschleunigt werden. Für ein paar Minuten oder eine Stunde sind 2 oder 3 G sicher ok, aber nicht für Tage. Man kann sich dann ja kaum noch bewegen oder gar aufstehen.

    Die nächste Frage wäre, wenn ich auf der Erde z.B. mit Pfeil und Bogen einen Pfeil abschieße , beschleunigt dieser und wird durch die physikalischen Gesetzt wie Anziehungskraft, Wind usw abgebremst.
    Mal angenommen, man schießt im Weltall einen Pfeil ab.
    Würde er ewig beschleunigen, oder gibt es auch Kräfte welche diese Beschleunigung aufhalten ?

    Der Pfeil wird beim Abschießn durch die Kraft des Bogens beschleunigt (Beschleunigung heißt, er wird schneller). Nachdem er den Bogen verlassen hat, wird er nicht mehr beschleunigt (nicht ganz: auf der Erde wird er durch den Luftwiderstand abgebremst, das ist eine negative Beschleunigung, und beim Aufprall auf den Boden ebenso). Im Weltall würde der Pfeil unbeschleunigt weiter fliegen und dabei seine Geschwindigkeit und Richtung ewig beibehalten. Es sei denn, er wird durch irgendeine Masse (die Sonne, die Erde) abgelenkt. Wenn er der Schwerkraft eines solchen Körpers folgt, spürt er jedoch keine Beschleunigungskraft, obwohl sich Geschwindigkeit und Richtung ändern – er befindet sich im freien Fall. Genau das tut die Raumstation ISS, wenn sie die Erde umkreist, sie fällt frei um die Erde herum, und deswegen schweben ihre Insassen in ihr.

    Eine Rakete entwickelt ihr Tempo, indem das Triebwerk gegen die Luft prallt, aber im Weltall gibt es keinen Widerstand.

    Das ist völlig falsch. Ein Rakete beschleunigt, weil sie nach hinten Masse auswirft (Rückstoßprinzip), und das kann sie im Vakuum sogar noch besser als auf der Erde. Sie braucht sich nirgends abzudrücken. Das Prinzip merkt man z.B., wenn man ein Gewehr abfeuert. Die Kugel fliegt aus dem Lauf heraus in die eine Richtung, das Gewehr wird in Gegenrichtung gegen die Schulter des Schützen gedrückt. Wenn man permanent Treibstoff an der einen Seite der Rakete mit hoher Geschwindigkeit ausstößt, bewegt sie sich entsprechend in die andere Richtung.

    Sicher kommen nun ein paar logisch erscheinende Antworten, welche man ohne weiteres im Netz nachlesen kann, weil es ja irgendein kluger Physiker so geschrieben hat, ohne je im Weltall gewesen zu sein.

    Die Gesetze im Weltraum sind die gleichen wie auf der Erde (nur dass man sich dort mangels Erdboden im freien Fall befindet und keine bremsende Luft stört). Schon der gute alte Newton hat erkannt, dass die Kraft, die einen Apfel vom Baum fallen lässt, die gleiche ist, die den Mond auf seiner Umlaufbahn hält. Man kann mit seinen Gesetzen zur Gravitation und der Impuls- und Energieerhaltung wunderbar die Bahnen der Planeten berechnen. Raumsonden werden nach diesen Gesetzen durch das Sonnensystem gesteuert. Also sind die Bewegungsgesetze sehr wohl im Weltraum getestet worden. Und da sich Naturgesetze nicht ändern, gelten als richtig erkannte Gesetze auch noch in Millionen von Jahren. Nur für sehr hohe Geschwindigkeiten oder Schwerkräfte müssen Newtons Gesetze modifiziert werden, was dann zu Einsteins Relativitätstheorie führt.

    Natürlich ist an dem Hobby Astronomie nichts auszusetzen und es ist was wunderbares durch ein Teleskop den Sternenhimmel zu beobachten, aber man sollte sich lieber Gedanken machen, wie wir einen Kometen abwehren, als zu versuchen diese unendlichen Weiten zu erreichen.

    Öh, häh? Völlig sinnfreier Satz. Ein Hobby ist ein Hobby. Asteroidenabwehr ist die Aufgabe von Nationen und Raumfahrtorganisationen (wobei bei der Bahnbestimmung durchaus auch mal ein Hobbyastronom Messungen beitragen kann, aber nur mit ziemlich teurem Gerät, das sich längst nicht jeder leistet). Und Hobbyastronomen “erreichen die unendlichen Weiten” nur schauenderweise. Die tun das aus Freude am Hobby und nicht, um irgendwo hin zu fliegen (wie auch?).

  64. #64 Spritkopf
    27. Oktober 2013

    @Wolf

    Wenn ich im Weltall nichts wiege und z.B. mit 10 G beschleunige, soll mich die Masse regelrecht an die Wand quetschen, aber es ist die Masse von meinem Gewicht im Weltall von Null kg.

    Verwechsle bitte nicht Masse und Gewicht. Du wiegst nichts, wenn du irgendwo tief im Weltall schwebst, aber du hast nach wie vor deine Masse von 70 oder 80 kg. Und diese unterliegt der Massenträgheit, wie schon von PDP10 geschrieben.

    Dein Gewicht (welches nicht in Kilogramm, sondern in Newton gemessen wird) hängt davon ab, mit welcher Kraft die Masse deines Körpers von dem Planeten (oder sonstigem Objekt im All), auf dem du dich gerade befindest, angezogen wird und diese Kraft hängt wiederum von der Masse des Himmelskörpers ab. Deswegen wiegst du auf der Erde 700 Newton und auf dem Mond 120 Newton.

  65. #65 PDP10
    28. Oktober 2013

    ” weil es ja irgendein kluger Physiker so geschrieben hat, ohne je im Weltall gewesen zu sein.”

    Oh, den habe ich ja ganz überlesen … 🙂

    Man braucht nur ein paar der deutschen Wissenschaftsastronauten zu nennen (sind grad die einzigen die mir namentlich einfallen ) – Ulf Merbold, Ulrich Walter, Reinhold Ewald – und hat schon drei Physiker zusammen die im Weltraum waren …

    Achso: Newton im Weltraum gibts auch:

    http://www.esa.int/ger/ESA_in_your_country/Germany/Newton_im_Weltraum_ein_didaktischer_Film_mit_ESA-Astronaut_Pedro_Duque_und_Schuelern_aus_Deutschland_Irland_und_Spanien

  66. #66 Wolf
    28. Oktober 2013

    Uii, das sind ja mal eine Menge guter Antworten. Danke 🙂

  67. #67 Ralf Tiedemann
    28. Oktober 2013

    @Andreas: Andymon von Steinmüller, wirklich ein tolles Buch, habe ich erst neulich mal wieder heraus gekramt.

    🙂

  68. #68 Ralf Tiedemann
    28. Oktober 2013

    Mist, wurde schon genannt, wie ich grad gesehen habe…

    Aber hier mal ein anderes, hier wurde das Antriebsproblem mit der Erzeugung einer Warp-Blase gelöst.

    http://www.amazon.de/Die-letzte-Arche-Stephen-Baxter/dp/3453266579

  69. #69 Bullet
    28. Oktober 2013

    @Wolf:
    Ein kleiner Nachtrag noch…
    wenn im Weltall eine Raumstation schwebt und sich ein Körper mit einer Relativgeschwindigkeit von 5 m/s nähert und dieser eine Masse von 100 kg besitzt, solltest du nicht auf die Idee kommen, den an der Außenhaut der Raumstation abfangen zu wollen. Wenn der dich nämlich trifft, ist das dasselbe wie ein 100-kg-Gewicht, das aus einer Höhe von 1,25 m auf dich herabfällt.
    Das gibt bereits ernsthafte Verletzungen.
    Gewicht mag nicht vorhanden sein, aber Masse hat Trägheit und widersetzt sich Geschwindigkeitsänderungen.

  70. #70 PDP10
    31. Oktober 2013

    @Wolf:

    “Uii, das sind ja mal eine Menge guter Antworten. Danke :)”

    Gerne! 🙂