Jetzt ist es ganz offiziell eine Tradition! Nachdem Holger Klein und ich im Jahr 2014 einen festlichen Podcast zu Weihnachtswissenschaft aufgenommen haben und das ganze im letzten Jahr wiederholt haben, haben wir nun schon zum dritten Mal die wissenschaftlichen Aspekte des Weihnachtsfestes besprochen. Man könnte ja meinen, irgendwann wäre das Fest wissenschaftlich abgearbeitet aber weit gefehlt! Auch diesmal haben wir wieder genug Themen gefunden, um eine noch festlichere, weihnachtlichere und wissenschaftlichere Folge zu produzieren.
Ihr könnt sie hier anhören oder hier direkt als mp3 runterladen. Macht das – es gibt jede Menge coole Themen.
Habt ihr zum Beispiel gewusst, dass es Büro für Weihnachtslieder gibt? Gibt es – in Graz und dort kann man sich über Weihnachtslieder informieren. Zum Beispiel das schöne Lied “The Twelve Days of Christmas” mit der interessant-absurden Auflistung komischer Geschenke an die “wahre Liebe”; die durchaus ein paar zehntausend Dollar kosten können, wie amerikanische Kreditinstitute ausgerechnet haben. Da ist es billiger, sich die mathematische Version des Liedes anzuhören:
Das Lied ist auf jeden Fall besser, als die seltsam gruselige Variante eines Weihnachtsliedes das eine künstliche Intelligenz erfunden hat…
Wir haben außerdem noch über lächerliche mathematische Pseudoformeln zu Weihnachten gesprochen. Und über die interessante Frage, warum manchen Leuten Rosenkohl überhaupt nicht zu schmecken scheint. Der Grund dafür könnte genetisch begründet sein. Sicher keinen Rosenkohl gibt es auf der Weihnachtsinsel die zu Australien gehört. Dort gibt es aber jede Menge Krabben; viel interessanter ist aber Kiritimati, die Insel die früher ebenfalls mal Weihnachtsinsel hieß und die aufgrund eines seltsamen Gesetzes über Vogelscheiße von den USA annektiert wurde.
Natürlich haben wir auch über Weihnachtsbeleuchtung gesprochen und die Frage, warum die Lichterketten sich immer verknoten (weil ihr das Zeug nicht ordentlich aufräumt!!). Außerdem haben wir die Naturgeschichte einer Kerze erwähnt.
Und ich habe einen Fachartikel mit dem seltsamen Titel “A Note on the Area Requirement of Euclidean Greedy Embeddings of Christmas Cactus Graphs” entdeckt. Leider ist der Weihnachtskaktus irgendein komisches Ding aus der Graphentheorie, das ich nicht verstehe. Aber vielleicht tut das ja jemand von euch und kann das erklären. Und wenn ihr das auch noch tut, während eure Füße in einem Plastikbeutel voll mit Knoblauch stecken und im Hintergrund ein gruseliger Kinderchor seltsame Weihnachtslieder singt, könnt ihr einen Preis gewinnen! Falls ihr euch fragt, was das mit dem Knoblauch soll: Dann hört euch den Podcast an! Denn da gibts noch viel mehr wissenschaftliche Geschichten (unter anderem die mit dem Knoblauch…)
Ich wünsche euch auf jeden Fall frohe Weihnachten! Bis bald!
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