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Seit den Anschlägen von Mumbai haben sich die Spannungen zwischen den traditionellen Rivalen Indien und Pakistan verschärft. Indien hat seine Streitkräfte in alarmbereitschaft versetzt. Secretary of State Rice reiste in die Region. Nun wird berichtet, dass es beweise gibt, dass der in Pakistan mächtige Geheimdienst ISI mit den Anschlägen in Verbindung stecken könnte. Die USA scheinen dies zu bestätigen. Schlittern die beiden Atommächte in einen Krieg?

Der renommierte Think Tank International Crisis Group hat heute die Lage als verschlechtert eingestuft und die Ankündigung, dass der ISI etwas mit den Anschlägen zu tun haben könnte, überrascht zwar nicht, ist aber kein gutes Zeichen. Ein Krieg scheint für den Moment trotzdem wenig wahrscheinlich.

Nach den Anschlägen im Dezember 2001 auf das Parlament Indiens befanden sich die beiden Länder viel näher am Rande eines Krieges. Seither hat sich die Lage eigentlich tendenziell eher entspannt. Grenzübergänge im umstrittenen Kaschmir wurden geöffnet und man diskutierte über Handelsverträge.

Die USA haben keinerlei Interesse, dass sich die Lage in Pakistan noch verschlechtert und noch weiter ausser Kontrolle gerät und wollen daher bestimmt Pakistan nicht in eine kriegerische Auseinandersetzung mit Indien verwickelt sehen. Das Grenzgebiet zu Afghanistan bereitet ihnen schon genug sorgen und eine weitere Schwächung der Regierung in Pakistan werden sie wenn immer Möglich zu vermeiden versuchen und sich gegen ein Vorpreschen Indiens stemmen.

Der Geheimdienst Pakistans ist ein Staat im Staat und hat durchaus schon Aktionen ohne Billigung von oben durchgezogen. Pakistan scheint am Wogenglätten interessiert zu sein dieses mal und hat seine Zusammenarbeit bei der Aufklärung der Anschläge zugesichert. In der Financial Times wurde der Präsident Zardari in Abkehr der bisherigen offiziellen Linie zitiert, dass Pakistan keinen nuklearen Erstschlag lancieren werde. Dies ist wohl ein weiteres Zeichen, dass er bereit ist die Situation zu deeskalieren (ein Versprecher scheint mir bei einer so wichtigen Fragen weniger wahrscheinlich).

Die Verbindung zum ISI ist nach wie vor vage und die Quelle anonym. Es kann also gut sein, dass Indien (in Kooperation mit den USA) damit vor allem versucht Druck auf Pakistan auszuüben mehr gegen islamistische Element im Land zu unternehmen. Dies deckt sich natürlich auch mit den Zielen der USA, die in dieser Hinsicht immer ungeduldiger werden mit Pakistan. Taktisches Säbelrasseln also, aber noch keine Kriegsgefahr. Der Ball ist jedoch jetzt bei den Pakistani.

Bildquelle: CIA

Kommentare (14)

  1. #1 Bojic
    Dezember 6, 2008

    Die Spannungen basieren doch von eh und jeh seit der Kolonial Zeit, daher sehe ich die Briten in der Verantwortung um sich für eine Friedliche Lösung einzusetzen. Zum Zweiten seh ich das die Vereinigten Statten damit auch einiges zu tun haben immerhin sind ja die Terroristen nicht von heute auf morgen auf so eine Taktik gekommen ich nehme stark an das die damals ausgebildeten Leute in Afghanistan (die von AMERIKANISCHEN MILITÄRBERATERN) ausgebildte worden sind heute die Terroristen Ausbilden somit muß sich Amerika auch um den Einhalt dieses Problems Kümmern.

  2. #2 yam
    Dezember 7, 2008

    hallo ali.
    mich würde interessieren, wie du in diesem zusammenhang mögl. auswirkungen der “finanzkrise” (speziell die auf die politische stabilität der USA) und die politik im “mittleren osten” beurteilst.

  3. #3 Jane
    Dezember 7, 2008

    “Die Spannungen basieren doch von eh und jeh seit der Kolonial Zeit, daher sehe ich die Briten in der Verantwortung um sich für eine Friedliche Lösung einzusetzen. ”

    Vor allem ist die Kolonialzeit vorbei. Wie sollen die Briten sich denn für eine “friedl. Lösung einsetzen”? Die Pakistanis und die Inder an den Ohren packen und sie an den Verhandlungstisch schleifen? Pakistan und Indien sind unabhängige Länder, beides Atommächte, Indien aufstrebende Wirtschaftsmacht. Die machen was sie wollen und Großbritannien wird sie da nicht dran hindern können.

    Deine Idee, dass Amerika sich gefälligst “kümmern” solle ist ähnlich naiv. Wie bitte schön soll das so einfach gehen?
    Nebenbei bemerkt, nur weil die Amis anno dunnemals pak. Geheimdienstler ausgebildet haben sind sie nicht verantwortlich für das, was diese Leute heute treiben. Kontrollieren können sie es noch viel weniger. In erster Linie sind pak. Politiker verantwortlich für die pak. Politik. Zumindestens, wenn man diese Menschen für voll nimmt.

    Wenn man natürlich einem Menschenbild anhängt, demzufolge alle Nicht-Westler ein bisschen unterbelichtet sind und dauernd nur als “Spielbälle” vom imperialistischen Westen missbraucht werden, dann kann man das so sehen. Dann sind die Pakistanis und die Inder natürlich für nichts verantwortlich zu machen, sondern so eine Art schwererziehbare Doofies, die sich leicht manipulieren lassen.

    Dies Idee, dass der Westen sich “zu kümmern” habe à la “Whitemans Burden” finde ich schon heftig. Bei einigen Leuten ist die Kolonialzeit im Kopf wohl noch lange nicht vorbei.

  4. #4 ali
    Dezember 7, 2008

    @Bojic

    Zuerst einmal möchte ich mich Jane anschliessen. Die Briten sind schon moralisch nicht in der Lage sich da einzuschalten.

    Ich glaube zudem nicht, dass man die Spannungen einfach auf einen einzigen Grund zurückführen kann. Die Kolonialgeschichte könnte durchaus Anteil haben. Interessant wäre aber zu wissen warum dem so ist (was sind die Mechanismen). Ansonsten riskiert man einfach einem Klischee aufzusitzen.

    Last but not least ging es mir nicht um eine Wertung der Angelegenheit. Ich wollte nicht eine moralische Pflicht feststellen und darüber schreiben, wer was tun muss, um eine vermeintliche Schuld zu tilgen. Mit einem solchen Argument die Einmischung Dritter (und nicht einfach deren Unterstützung) zu fordern, riskiert man meistens die Instabilität zu vergrössern.

    @yam

    Mmh, gute Frage. Ich persönlich glaube nicht, dass die Finanzkrise kurzfristig einen direkten Einfluss auf die US Aussenpolitik haben wird. Vielleicht werden die USA ein bisschen mehr nach innen gerichtet sein, aber sie haben durchaus die Fähigkeit “to walk and chew gum at the same time”. Mittelfristig wird sie wohl der relativen ‘Vorsprung’ der Supermacht US zu aufstrebenden Mächten wie China und Indien schneller verkleinern.

    Daher glaube ich auch, dass sich im Nahen Osten nicht so schnell was ändern wird wegen der Krise (falls doch, dann wegen den politischen Veränderungen in den USA). Persönlich bin ich überzeugt, dass die USA der ‘Key-Player’ sind und ein Frieden nur möglich ist, wenn die USA Israel stärker in diese Richtung drängen. Um zu wissen ob sich da was ändert, müssen wir aber mal auf die ersten Signale der Administration Obama warten, bis jetzt hatte ich nicht den Eindruck, dass in Bezug auf das Verhältnis zu Israel sehr viel ‘Change’ zu erwarten ist.

    Am ehesten sehe ich einen Einfluss der Krise in der Handelspolitik (aber ich bin da vielleicht einseitig geschädigt ). Ich könnte mir eine US Tendenz zu mehr Protektionismus vorstellen (zudem mit einem von den Demokraten dominierten Kongress). Aber die G20 haben genau das Gegenteil als Antwort auf die Krise gefordert. In der Vergangenheit gab es vermutlich in der Krise eine Tendenz zu Protektionismus (Vermutung, ich habe keine Zahlen dazu), das muss heute aber nicht auch gelten.

    Die grösste Potential für Veränderung wegen der Finanzkrise sehe ich bei Russland und nicht den USA (dies wird die US Aussenpolitik natürlich indirekt beeinflussen). Russland muss wohl ein wenig Abstriche an seinem neu gewonnen Selbstbewusstsein machen. Mit dem nun plötzlich wieder tiefen Ölpreis und einer russischen Wirtschaft die sich als weniger robust erwies, als viele dachten/glaubten/hofften, wird man wohl einen Gang zurückschalten müssen.

    @Jane

    Dem gibt es nichts mehr anzufügen. 😉

  5. #5 Jane
    Dezember 7, 2008

    @ali: Was den Nahen Osten angeht, stimme ich Dir zu. Wenn da Bewegung rein kommt, dann aus anderen Gründen. Die Frage wird auch sein, wer Olmert nachfolgt, wenn es Livin wird, dann denke ich stehen die Chancen für den Friedensprozess gut.

    Angesichts der wachsenden Bedrohung durch den Iran sehen die arabischen Staaten Israel nicht mehr als das Schlimmste vom Schlimmen an. Interessant war ja, dass einige arab. Staaten Israel indirekt “grünes Licht” für einen Angriff auf Irans Nuklear-Anlagen gegeben haben. Mehr Pragmatismus, weniger festgefahrene Ideologie kann eigentlich gar nicht so schlecht sein, auch wenn es sich hier in der Zustimmung zu einem Luftschlag äußert. Ein friedlicherer Anlass wäre da natürlich schöner.

  6. #6 yam
    Dezember 7, 2008

    hi ali.
    ah jane ich sehe, davon hast du es auch 🙂
    ich denke das auch. ichmeine mit den “key-planern” was den nahen und mittleren osten anbelangt. mich würde mal interessieren. ob es da aktuelle forschung gibt, die sich speziell damit auseinandersetzt? ich meine damit, system-zusammenhänge herstellt? zwischen zum beispiel der unterstützung israels (die ja nochmals auch durch clinton und obama bekräftigt wurde) und dem iran und den verflechtungen mit pakistan/indien/russland?
    zum beispiel fällt mir auf, dass die IAEO zunehmend von ihrer bis vor einiger zeit verfochtenen linie bezüglich des atom-programms im iran abrückt (?) hat das nun reellen hintergrund?
    jane, glaubst du, dass livin moderater ist als olmert in dieser frage? und wenn, denkst du sie könne sich auch durchsetzen?
    und, welche staaten würden denn (ausser israel) den iran als reale bedrohung auffassen?

  7. #7 ali
    Dezember 8, 2008

    @Jane
    Ich bin mir gar nicht so sicher ob das wirklich ein Fortschritt ist. Die arabischen Staaten waren in dieser Hinsicht schon immer ideologisch flexibler als die Rhetorik vermuten liess (und hier ging es nicht einmal um einen arabischen ‘Bruderstaat’).

    Ich befürchte die Frage ist weniger ob Livni gewinnt aber wie. Das israelische Wahlsystem zwingt den Premier immer in Koalitionen mit kleinen (extremen) Splitterparteien als Königsmacher. Ich glaube die besten Chancen auf ein Vorwärtskommen würden mit einer erneuten Reform des Wahlsystems geschaffen. Aber nun komme ich doch etwas sehr vom Thema ab.

    @yam
    Ich weiss nicht, ob ich verstehe was du mit ‘Systemzusammenhänge’ und mit ‘Verflechtungen mit Pakistan/Indien/Russland’ meinst. Vielleicht kannst du das präzisieren.

    Es gibt durchaus Forschung die versucht den Nahen Osten im Kontext eines globalen Systems zu erfassen (vermutlich gibt es für diese Region mehr als für die meisten anderen). In den letzten Jahren wurde wohl weniger über Russland geschrieben, weil dieses vor allem noch Nukleartechnologie und ein Veto im Sicherheitsrat hat, aber sonst wenig Platz in diesem auf ‘Macht’ fokussierten Denken findet. Du wirst in diesen Studien viel über Erdöl, Pipelines und Nuklearwaffen lesen, persönlich glaube ich aber, dass dieser Ansatz oft zu kurz greift. Ich befürchte der Konflikt sitzt tiefer und ist komplizierter.

    Was die Unterstützung Israels durch die USA anbelangt, hat diese wohl auch gewichtige interne Gründe in den USA. Es gibt ein Buch dazu, das hohe Wellen geschlagen, das ich aber zugegebenermassen (noch) nicht gelesen habe. Es stammt von zwei renommierten US Politikwissenschaftler (Mearsheimer und Walt) und wurde häufig sehr positiv besprochen. In Anbetracht was für ein Mienenfeld dieses Thema in den USA ist, nehme ich auch an, dass die zwei gut zu argumentieren versuchen. Vielleicht schreibe ich mal über den Artikel auf welchem das Buch basiert. Das könnte noch interessant sein.

  8. #8 ali
    Dezember 8, 2008

    Der indische Druck scheint übrigens erste Früchte zu tragen.

  9. #9 yam
    Dezember 8, 2008

    @ ali.
    genau das denke ich auch. deswegen fände ich es ja spannend, das zu beachten.
    ein bisschen geht das mit dem buch in die richtung. also frage, inwieweit “politics” und “policy” bzw. bestimmte religiöse tendenzen hier einfluss haben. auch.
    mit systemisch meine ich die wechselbeziehungen und wechselwirkung unter einem solchen blickwinkel: also reaktionen zum beispiel russlands auf bestimmte abläufe (wie z.b. georgien) und versuche von einflussnahme regionaler oder globaler mächte (natürlich auch im hinblick auf wirtschaftliche interessen), oder welche wirkungen hat der umgang mit dem iran historisch und aktuell auf den konflikt etc. (was sich aj auch ncith allein durch wirtschaftliche macht begreifen lässt.
    es gibt da doch auch forschung. die sich mit dem begriff des “imperium” auseinandersetzt?
    ich glaub münkler setzt isch damit auseinander?

  10. #10 Jane
    Dezember 8, 2008

    @Ali: “Es gibt ein Buch dazu”
    *hüstel*
    Es wurde auch vielerorts sehr negativ besprochen 😉
    Mein Hauptkritikpunkt ist, dass Walt und Mearsheimer von emp. Sozialsforschung keine Ahnung haben und das merkt man. Die beiden hätten lieber auf ihrer systemischen dritten Ebene bleiben sollen, die zweite ist zu komplex für sie (kein Wunder bei Neorealisten, hihi) 🙂

    Man erinnere sich auch am Mearsheimers Vorhersagen für Deutschland anno 1991: Bald wieder Großmachtstreben, vielleicht Einmarsch in Polen…. 😀

  11. #11 ali
    Dezember 8, 2008

    @Jane
    Ich habe dein Husten gehört. Ich schrieb “es gibt ein Buch dazu, das hohe Wellen geschlagen hat”. Es läge mir fern zu behaupten, das es nur ein einziges Buch zum Thema gibt. 🙂

    Es gibt wenige, die eine solche These in den USA vertreten können ohne in den Verdacht zu kommen einfach nur israelfeindlich (oder gar antisemitisch zu sein). Daher kommt dem Buch einiges an Bedeutung zu, da es in gewissem Sinne an einem Tabu rüttelt.

    Ich habe keine Besprechung gelesen (zumindest erinnere ich mich an keine solche), in der gesagt wurde, dass sie die Fakten betreffend dem Einfluss der Lobby für Israel nicht korrekt auf die Reihe kriegen. Dass die beiden Herren das Label der Neo-Realisten tragen, ist in der Tat nicht etwas, das vermuten liesse, dass sie sich auf die Komplexität des Problems wirklich einlassen (eigentlich existiert eine ‘Lobby’ gar nicht in ihrem Weltbild, pfui aber auch, wie kann man nur so vom späten Waltz abweichen 😉 ). Ich gehe davon aus, dass ich am wenigsten mit den Schlussfolgerungen anfangen kann, was denn Aussenpolitik im amerikanischen Interesse wäre (und solche ziehen die beiden Herren vermutlich). Das denke ich ist dann sehr normativ, aber Mearsheimer und Walt würden mir da wohl widersprechen.

    Wie auch klar deklariert habe ich das Buch nicht gelesen, kann mich daher nicht wirklich dazu äussern (und tue es natürlich trotzdem). Dass die Proisraelische Politik der USA viel mit einer entsprechenden Lobby für die Sache zu tun hat, erscheint mir einleuchtend. Dass sich diese nicht mit den nationalen Interessen der USA deckt, wird wohl schwieriger zu belegen sein.

    Wie auch immer, ich habe mir mal die auf Wikipedia erwähnten Kritiken des Artikels/Buchs durchgelesen und bin erstaunt über die wiederholte massive Kritik an der Methode. Sind ja nicht Frischlinge die beiden. Ich werde bei Gelegenheit das Paper mal durchlesen. Ich glaube schon, dass gerade (Neo-) Realisten einiges tun, was ich als inkohärent empfinde, aber ihnen gleich solche methodische Mängel vorzuwerfen ist schon noch einen Gang hochgeschalten. Ich bin gespannt ob sie es tatsächlich so vermasselt haben.

    P.S.: Ich fand auch Mearsheimers Voraussage Mitte 90er, dass bald alle mittelgrossen Mächte Atombomben haben werden (oder zumindest versuchen solche zu kriegen) etwas gewagt. Behauptet er eigentlich immer noch man müsse nur abwarten um zu sehen, dass er Recht behalten wird? Zum Glück hat er keine Jahreszahlen genannt. Soviel zum Thema Falsifikation *g*

  12. #12 Jane
    Dezember 9, 2008

    @ali: Ich bin schon dankbar, dass Mearsheimer nicht vorschlägt allen Ländern im Nahen Osten Atomwaffen zu geben, weil das ja so “befriedend” wirkt 😀

    Ein bisschen was dazugelernt hat er ja immerhin 😉

  13. #13 yam
    Dezember 9, 2008

    zu den spannungen:
    sz von heute: https://www.sueddeutsche.de/politik/201/450917/text/
    “Kampf gegen den Terror
    Islamabad will selbst urteilen

    In Pakistan sind weitere Verdächtige der Anschläge von Mumbai festgenommen worden. Eine Auslieferung an Indien schließen die Behörden allerdings aus. ”
    als quellen werden genannt: AFP/dpa/che

  14. #14 i left my keys in my car
    Januar 12, 2016

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