Ich habe bisher von Louis C.K. noch nichts gehört. Aber er hat Recht mit dem, was er in diesem Gespräch mit Conan O’Brian sagt. Unsere Welt hat sich in den letzten Jahrzehnten extrem verändert. Sie ist spannend, aufregend und fantastisch – und wir nehmen das alles als gegeben hin…

Wenn man sich mal genau überlegt, wie unser Alltag heute so aussieht – und wie er vor 20 Jahren; vor 50 Jahren oder vor 100 Jahren ausgesehen hat, dann sind zwei Dinge tatsächlich außergewöhnlich: die schnelle und dramatische Änderung die stattgefunden hat und wie schnell wir das alles als selbstverständlich hingenommen haben (Das ich die erste Email in meinem Leben geschrieben habe ist gerade mal 15 Jahre her; ich hab es tatsächlich irgendwie geschafft 18 Jahre meines Lebens ohne Internet auszukommen…). Ok – eigentlich sind es drei Dinge, die außergewöhnlich sind: noch mehr als die Selbstverständlichkeit mit der wie unsere Welt hinnehmen ist die Ignoranz die wir ihr entgegenbringen. Unsere Welt war noch nie so stark von Wissenschaft und Technologie geprägt wie heute und gleichzeitig haben vermutlich so wenig Menschen wie noch nie eine Ahnung davon, wie diese Wissenschaft und die Technologie eigentlich funktioniert (und warum das nicht gut ist hab ich ja erst vorhin beschrieben). Also: wenn ihr das nächste Mal im Flieger sitzt, dann wisst ihr, wie ihr euch verhalten müsst 😉


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Kommentare (29)

  1. #1 fatmike182
    13. Februar 2011

    jetzt wo es gebloggt ist, finde ich es hoffentlich immer, wenn ichs hervorzaubern muss (glaubst garnicht, wie viel zeit ich in meinem Leben auf der Suche nach dem Video verschwendet hab) 😉

    Falls wer eine bessere Version des Videos kennt, bitte posten — ich hatte da eine im Gedächtnis, in der CK vor Publikum bei einem Vortrag spricht, aber hab ich mir vermutlich nur eingebildet.

  2. #2 hn
    14. Februar 2011

    Louis C.K. ist genial, unbedingt “Louie” schauen: http://eztv.it/shows/385/louie/ (Reihenfolge egal, Episode 11 “God” ist ein guter Einstieg und passt allgemein zum skeptischen Thema)

  3. #3 MJ
    14. Februar 2011

    Es mag eventuell daran liegen, dass technologische Errungenschaften nicht in dem Ausmass an alle Schichten der Gesellschaft weitergegeben werden, wie das frueher der Fall war. Und auch daran, dass das Ausmass der technologischen Errungenschaften gerade der letzten Jahrzehnte – trotz Internets und was es alles an Moeglichkeiten gebracht hat – ueberschaetzt wird, siehe Tyler Cowen (ich kenne sein diesbezuegliches e-book “The Great Stagnation” leider nicht):

    http://www.nytimes.com/2011/01/30/business/30view.html?_r=2&adxnnl=1&src=busln&adxnnlx=1296407139-EXZb3mBE9tOM6Uu1i9f67Q

    Ezra Klein macht sich auch ein paar Gedanken darueber, der Link beinhaltet auch einen interessanten Graphen, der die Entwicklung wichtiger Innovationen im Laufe der Geschichte darstellt:

    http://voices.washingtonpost.com/ezra-klein/2011/01/is_innovation_slowing.html

    Das alles mag recht speklativ sein, aber das ist das Thema ohnehin. Eventuell koennte darin aber ein Grund der angesprochenen Unzufriedenheit liegen.

  4. #4 Manuel
    14. Februar 2011

    Ein klasse Mann, der die Message wunderbar rüber bringt. Publikumswirksam und mit dem Ansatz sich tiefer gehende Gedanken mal zu dem Thema zu machen.

  5. #5 dora
    14. Februar 2011

    Es haben nicht so wahnsinnig viele Leute Ahnung von Wissenschaft, aber “so wenig Menschen wie noch nie” ist in Zeiten solcher Informationszugänglichkeit sicherlich sowohl relativ als auch absolut falsch.
    Oder gibt es tatsächlich Zahlen, die mich Optimisten zu einer anderen Meinung zwingen? 😉

  6. #6 Bullet
    14. Februar 2011

    @dora:

    in Zeiten solcher Informationszugänglichkeit

    Man muß diese Möglichkeiten aber auch nutzen (können). Als Beispiel frage ich dich, wieviele serbische Websites du mit Namen kennst. Das mag auf den ersten Blick weit hergeholt scheinen, allerdings muß ich davon ausgehen, daß dem Klischee-RTL-II-Dauerwerbesendungsglotzer der Inhalt des Wortes “Kosmologie” etwa genausoweit vertraut ist wie das Wort “VC ispiranje”.

  7. #7 Grüse
    14. Februar 2011

    “… because now we live in an amazing, amazing world and it’s wasted on the crappiest generation of just spoiled idiots that don’t care …”

    Großartig! Auch wenn man das wahrscheinlich zu fast jeder Zeit sagen kann.

    Allerdings sagt er kurz später über das Handy “It’s going to space”, ein lustiges Missverständnis der Mobiltelefon-Technologie, das aber sehr verbreitet ist. Man stelle sich vor, alle Handies wären Satellitentelefone … die Satelliten wären mit kaum etwas anderem beschäftigt als “Ich liebe dich”-SMS zwischen 14jährigen zu übertragen.

  8. #8 Florian Freistetter
    14. Februar 2011

    @dora: Hmm – also hier sind ein paar Statistiken:

    http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/01/fast-ein-drittel-der-vorarlberger-glaubt-an-astrologie.php
    http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/04/die-aliens-sind-unter-uns-glaubt-ein-funftel-der-menschheit.php
    http://www.scienceblogs.de/wissenschaftsfeuilleton/2011/02/global.php
    http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/06/osterreich-ist-euspitze-bei-wissenschaftsignoranz.php

    Klar, die Menschen haben es heute enorm viel leichter, an Informationen zu gelangen wenn sie wollen. Aber machen sie das auch? Vor 100 Jahren wusste jeder, der ein Auto hatte auch, wie es funktionierte; welche Physik dahintersteckt und wie man es repariert. Über z.B. Handybesitzer kann man das heute sicher nicht sagen…

  9. #9 Turi
    14. Februar 2011

    FF:
    “Vor 100 Jahren wusste jeder, der ein Auto hatte auch, wie es funktionierte; welche Physik dahintersteckt und wie man es repariert.”

    Naja, ob man das einfach so behaupten kann?
    Und wenn ja muss man ja bedenken, das nur Reiche überhaupt ein Auto besaßen, ein Handy besitzt heute jeder. Und die Reiche hatten einen Fahrer, und DER wusste wie ein Auto funktioniert, die feinen Herren, die sich haben fahren lassen hatten doch keinen Plan ^^
    Wenn man sich die Analphabetenrate anguckt sind wir doch defenitiv weiter als vor 100 Jahren.

  10. #10 Kallewirsch
    14. Februar 2011

    Das Beispiel mit dem Funktionieren eines Handys ist etwas weit hergeholt. Denn im Vergleich zu einem Auto der damaligen Zeit ist das in der Tat nicht mehr so simpel. Weder zu erklären (im Detail) noch zu reparieren.

    Aber hinter der Grundaussage stehe ich trotzdem. Ich würde sogar noch weiter gehen: Etwas zu wissen, über eine gewisse Bildung zu verfügen, ist heute einfach keine erstrebenswerte Tugend mehr. In meiner Kindheit gab es viele Quiz-Shows, allen voran die klassischen Samstag Abend Shows mit Kuhlenkampf und Konsorten oder “Der große Preis” oder… . Damals suggerierte das TV “wer etwas weiß, wer etwas kann, behauptet sich und bringt es weiter”. Dieses Bild hat sich im Laufe der Zeit gewandelt und m.M nach begann der Abstieg mit den “Big Brother Shows”. Ich hab die an und für sich nicht geschaut, weil mir das einfach zu blöd ist, anderen Leuten beim Rumhängen zuzusehen. Aber einiges kriegt man dann doch mit. Lebhaft erinnere mich an einen gewissen Zlatko, der es zum Star (Gewinner?) gebracht hat, ohne jemals ein Buch gelesen zu haben. Ganz im Gegenteil: gerade weil er nie etwas gelesen hat, wurde er zum Star. Das war für mich der Anfang vom Abstieg. Seitdem überbieten sich die Fernsehanstalten darin, immer noch blödere, immer noch dämlichere Shows anzubieten, die auch gerne angenommen werden. Eben weil man beim Sitzen vor der Mattscheibe nicht mehr mitdenken muss. Wer am besten atmen kann, gewinnt 100000 Euro.

    Da liegt für mich das eigentliche Problem: Wir müssen es schaffen, einer breiten Masse den Wert einer gewissen Grund-Bildung wieder schmackhaft zu machen. Wer einen simplen Dreisatz nicht lösen kann, darf kein TV-Held werden!

  11. #11 Florian Freistetter
    14. Februar 2011

    @Kallewirsch: “Denn im Vergleich zu einem Auto der damaligen Zeit ist das in der Tat nicht mehr so simpel. Weder zu erklären (im Detail) noch zu reparieren.”

    Klar, die zunehmende Komplexität ist auch ein Problem. Die Dinge sind nicht mehr so einfach zu verstehen wie früher. Aber es macht ja auch niemand mehr den Versuch wenigstens die Grundprinzipien der Handys zu verstehen. Und das führt dann zu Demos gegen Funkmasten die angeblich Krebs erzeugen und als Beleg gibts YouTube-Videos wo mit Handy-Strahlung Popcorn gemacht wird…

  12. #12 marco
    14. Februar 2011

    Die Technik hat sich ja stark weiterentwickelt und man kann einfach nicht mehr “alles” Wissen. Sein eigenes Fachgebiet wird immer schmaler und tiefer – die logische Konsequenz von Arbeitsteilung und Spezialisierung. ABER: Man sollte die Grundlagen schon draufhaben.
    Um jetzt beim Beispiel Handy zu bleiben: Was sind Funkwellen, wie breiten sie sich aus, die Grundbeziehungen zwischen Entfernungen, Feldstärken, Datenrate usw.

    Vielleicht sollte man auch mal eine Vorbilderdebatte anstoßen – wer ist denn heute berühmt bzw. steht im Mittelpunkt öffentlichen Interesses? Das sind doch größtenteils Politiker, Künstler und Sportler und viele von denen sind in erster Linie Luftpumpen (naja die Sportler eher weniger) und gute Selbstverkäufer. Erfolg hängt mehr an der Außendarstellung als an Leistungen.
    Sowas beeinflusst natürlich auch die Pläne, Vorbilder und Zukunftsvorstellungen der Jugendlichen. Da können wir als Ingenieure und Wissenschaftler nicht gegenhalten. Die einzigen 6 mal dreißig Sekunden Ruhm gibts bei den Nobelpreisverleihungen im Jahr.
    Ich kann mich noch gut an die Tagesschau erinnern, als Peter Grünberg für den GMR den Nobelpreis bekommen hat. Grünberg hat ein kurzes Interview gegeben, sich bei seinen Kollegen und dem Forschungszentrum für ihre Unterstützung bedankt und war wirklich sehr bescheiden. Ranga Yogeshwar hat in seinem sehr passenden Kommentar gemeint “Wie hätte sich wohl ein Dieter Bohlen (exemplarisch) verhalten wenn er für 10 Jahre Arbeit ausgezeichnet worden wäre”
    Oh verdammt, jetzt fange ich auch schon die Rumheulerei an..

  13. #13 Kallewirsch
    14. Februar 2011

    Das sind doch größtenteils Politiker, Künstler und Sportler und viele von denen sind in erster Linie Luftpumpen (naja die Sportler eher weniger) und gute Selbstverkäufer.

    Frag doch mal bei der Jugend nach. Wenn sie mit Müh und Not noch die Bundeskanzlerin richtig hinkriegen, musst du das schon als Erfolg werten. Und dann frag nach, wer in den letzten 5 Staffeln von DSDS in den Endrunden war. Und dann staune!
    Wobei DSDS noch gar nicht mal sooooo schlecht ist. Denn die Leute in den Endrunden können in ihrem eigenen Fach durchaus was. Du mussten üben und dafür arbeiten. Auch wenn das in den Shows so nicht rüber gebracht wird. So gesehen, bin ich dem Dieter B durchaus dankbar, wenn er den Leuten auf seine Art reinen Wein einschenkt und ihnen verklickert, dass man nur duch coole Sprüche nicht weiter kommt.
    Nur leider gibt es in den Naturwissensschaften nichts vergleichbar populäres.

  14. #14 noch'n Flo
    14. Februar 2011

    @ Kallewirsch:

    Wobei DSDS noch gar nicht mal sooooo schlecht ist. Denn die Leute in den Endrunden können in ihrem eigenen Fach durchaus was. Du mussten üben und dafür arbeiten.

    Naja, in den letzten Staffeln wurden aber immer mehr Leute in die Finalshows gehievt, die ein möglichst grosses Skandalpotential aufwiesen – um mehr in den einschlägigen Medien präsent zu sein.

    Nur leider gibt es in den Naturwissensschaften nichts vergleichbar populäres.

    Ich finde ja, dass die immer populärer werdenden ScienceSlams schon mal ein guter Anfang sind. Klar, ins Samstagabendprogramm wird es so eine Veranstaltung wohl niemals schaffen, aber immerhin können ambitionierte Nachwuchsforscher bei den Slams beweisen, dass ihr Forschungsgebiet nicht notwendigerweise trocken sein muss.

  15. #15 BettinaY.
    14. Februar 2011

    Warum die Bildung bei uns so sehr nachgelassen hat, liegt doch u.a. daran,
    dass mit cleveren Kids niemand umgehen kann. Da wird dann jedes Kind schon
    von der Schule aus zum Arzt geschickt, weil es ADHS hat und ruhig gestellt werden muss, damit es die anderen nicht stört… und als weiterführende Schulempfehlung kriegt es dann Hauptschule, weil es ja so sehr unkonzentriert ist.
    Von diesem Pillenrausch geht es dann auf den Hauptschulen zu den nächsten
    Drogen und Rauschmitteln, weil Koks und Co.. ja doch so IN und COOL sind.

    Sie können sich doch zuhause…ausser sich am PC mit Ballerspielen zuzudröhnen,
    auf gar nichts Anspruchvolleres, als Big Brother usw. einlassen, weil sie irgendwann die einfachen Grundkenntnisse gar nicht mehr haben.
    Und die Eltern gehen nur ihrem Beziehungscaos und ihren finanziellen Problemen nach…
    Alle haben dann ein Burnout Syndrom, brauchen einen Psychater und sind völlig ausgebannt.
    Der perfekte Zustand um sich schön von den Medien und dem Konsumgütermarkt manipulieren zu lassen, denn jeder muss heute ein Handy, eine Wi, ein Auto und
    ein Haus haben… die Banken finanzieren doch ALLES…

    Da frage ich Euch doch:
    Für was bitte braucht man da noch Wissen und Intelligenz ??? 🙂

  16. #16 Ben
    14. Februar 2011

    Louis CK ist absolut genial. Sollte man sich auf jeden Fall geben sein Programm.

  17. #17 Christoph
    14. Februar 2011

    Ich stelle grade fest, wie ungebildet ich bin. Ich weis aus dem Stand nicht, was DSDS ist. Ich könnte es natürlich der Speichererweiterung in der Ecke des Browsers vorwerfen, die mir dann auf die Sprünge hilft, aber ich glaube, ich will es gar nicht wissen… 😉

    Ich denke, ein Problem ist, dass man gar nicht mehr alles wissen *kann*. Es geht einfach nicht. Es wird auch immer unwichtiger was man weis, wichtig ist, was man versteht!

    Ich finde, alle Kinder sollten heute als erstes einen Bullsh*t Detektor eingebaut bekommen. Der Rest ergibt sich dann schon von selbst 😉

    Die Technologie über die wir verfügen ist übrigens allerdings UNGLAUBLICH. Und morgen Neuromancer, übermorgen Accelerando (Charles Stross) …

  18. #18 noch'n Flo
    14. Februar 2011

    @ Christoph:

    Ich finde, alle Kinder sollten heute als erstes einen Bullsh*t Detektor eingebaut bekommen.

    Gibt es schon – guckstu hier.

  19. #19 akkordeonator
    14. Februar 2011

    @ Christoph:
    Gratulation! Habe gerade deinen letzten Text in den von noch´n Flo verlinkten BlaBlaMeter eingegeben. Ergebnis (ich zitiere):
    “Ihr Text: 733 Zeichen, 119 Wörter – Bullshit Index: 0.18
    Ihr Text zeigt nur geringe Hinweise auf ‘Bullshit’-Deutsch.”

  20. #20 Christoph
    15. Februar 2011

    @noch’n Flo: Genial. Kannte ich noch nicht. Sowas kann man immer brauchen 😉

  21. #21 Basilius
    15. Februar 2011

    @noch’n Flo
    Mich würde interessieren, nach welchem Algorithmus der BlaBlameter arbeitet. Ich habe mal das Ding getestet mit einem längeren Kommentar von meiner Wenigkeit und als Gegenprobe einen, ebenfalls längereren, vom allseits berüchtigten “Pants Man”.
    Mein Ergebnis:

    Bullshit Index :0.03
    Ihr Text zeigt keine oder nur sehr geringe Hinweise auf ‘Bullshit’-Deutsch.

    Sein Ergebnis:

    Bullshit Index :0.42
    Ihr Text riecht schon deutlich nach heisser Luft – Sie wollen hier wohl offensichtlich etwas verkaufen oder jemanden tief beeindrucken. Für wissenschaftliche Arbeiten wäre dies aber noch ein akzeptabler Wert (leider).

    Der Apparat funktioniert offensichtlich! Aber wie?

  22. #22 noch'n Flo
    15. Februar 2011

    @ Basilius:

    Der Apparat funktioniert offensichtlich! Aber wie?

    Keine Ahnung! Ich nehme mal an, das Ding sucht nach bestimmten Keywords und setzt deren Häufigkeit in ein Verhältnis zur Länge des Textes (warum sollte sonst die Anzahl der Zeichen bzw. Wörter angegeben werden?).

  23. #23 BreitSide
    15. Februar 2011

    xxx

  24. #24 rambaldi
    16. Februar 2011

    @basilius
    Naja, ich habe gerade einen terminschen Text getestet und da kam auch nur “geringer Bullshit” raus…

  25. #25 Basilius
    16. Februar 2011

    @rambaldi
    Das habe ich auch getestet und die ersten drei Stichproben ergaben auch ähnlich niedrige Werte.
    Das spricht aber noch keineswegs gegen das Funktionieren des BlaBlaMeters. Der Markus Termin schreibt im Vergleich zum Herrn Höschen auch einen deutlich anderen Stil, der bei weitem nicht so weitschweifiges BlaBla enthält. Insofern kann ich die Anzeige durchaus als korrekt ansehen.
    (Was natürlich noch lange nichts über die Korrektheit der Aussagen von M.T. aussagt, da dieses vom BlaBlaMeter ja nicht geprüft wird. Man kann eben auch ohne hohles BlaBla einfach nur falsche Sachen hinpinseln…)
    ^_^

  26. #26 Bullet
    16. Februar 2011

    Oh, dann war ich nicht der einzige. Gut.
    Ich hab den Test schon vor ein paar Tagen gemacht – aber es war mir ja schon früher aufgefallen, daß der Bullshit, den MT so in diesen großen Haufen hier rumliegen läßt, in erstaunlich perfektoidem Stil und sensationeller Rechtschreibung verpackt ist. Deshalb verwunderte es mich eher weniger, daß der BBM nicht ausschlug.
    Jedoch macht es diese extreme Scherung für mich nur noch seltsamer.

  27. #27 Basilius
    16. Februar 2011

    @Bullet
    Welche “Scherung” meinst Du?

  28. #28 Basilius
    16. Februar 2011

    @Bullet
    Achso, wahrscheinlich meinst Du die Scherung zwischen dem BlaBla-Wert (=relativ niedrig) und dem Bullshit-Wert (=extremst hoch) in den Texten von M.T. (Und zusätzlich noch die wirklich vorbildliche Verwendung der deutschen Sprache).
    Ist es das?

  29. #29 Bullet
    16. Februar 2011

    JJ

    äh …
    Janz jenau.