Heute ist ja nicht nur kein Weltuntergang, heute ist auch Freitag. Und so wie jeden Freitag gibt es auch diesmal wieder ein neue Folge des Sternengeschichten-Podcasts.

Bald ist Weihnachten – und da ist natürlich der Stern von Bethlehem der prominenteste Stern. Aber war das wirklich ein Stern? Und wenn nicht, was war es dann? Die Antwort gibts in Folge 4, die ihr wie immer direkt im Player unten auf der Seite hören; gleich hier im eingebundenen Video oder den Podcast unter

http://feeds.feedburner.com/sternengeschichten abonnieren.

Den Podcast gibts natürlich auch bei iTunes und alle Infos und Links zu den vergangenen Folgen findet ihr unter http://www.sternengeschichten.org.

Kommentare

  1. #1 Naivi
    21. Dezember 2012

    Schöne Weihnachtsfolge… bis zur Hälfte hab ich mir noch überlegt wie man dass wohl ins krippenspiel einfließen lassen könnte..

  2. #2 Rabbi
    Schweiz
    22. Dezember 2012

    Wer gerne die Keplersche Konjunktion von Jupiter und Saturn im Jahr -7 im “Stellarium” nachstellen möchte, der muss das Jahr -6 eingeben, da das “Stellarium” mit dem Jahr Null rechnet, das aber gar nicht existiert.

  3. #3 Florian Freistetter
    22. Dezember 2012

    Wow. Hab grad mal in die Statistik geschaut. Folge 3 des Podcasts hatte 15000 Downloads! Nicht schlecht…

  4. #4 Naivi
    22. Dezember 2012

    Respekt, wieviele Leute waren denn in den letzten 2 Tagen hier ?

  5. #5 Mafl
    22. Dezember 2012

    Ich sammle die Folgen und mach mir dann schon mal mein eigenes Hörbuch daraus. Toll gelesen!

  6. #6 chapsi
    22. Dezember 2012

    Ich habe mir die Folgen abonniert. Super gemacht, super gelesen!
    Und nun kommt meine Tochter heim und erzählt mir, das sie zur Zeit Astronomie in der Schule hat. Da passt der Podcast gerade doppelt.
    Vielen Dank an Florian!

  7. #7 Christian der 1.
    22. Dezember 2012

    @ alle frag ich mal in die runde vielleicht weiß ja schnell wer rt und ich muß mich nicht durch div. foren suchen.

    ich hab mir gestern die neue version von stellarium installiert. 0.11.4 (win32).
    blöderweise hat jetzt etwas mit den schriften nicht mehr hin.
    es wird irgendein nicht leserlicher schriftsatz in den menüs und datenanzeigen (wenn man zb. ein objekt anklickt) verwendet.

    hat irgendjemand eine idee was da falsch läuft, und wie ich das ändern kann

  8. #8 Mephisto
    22. Dezember 2012

    @Florian:
    Na dann herzlichen Glückwunsch zum verdienten Erfolg Deines Podcasts. Ich hoffe Du hörst deswegen nicht auf zu bloggen ;). Ich freue mich jedenfalls schon auf die nächsten Folgen.

    Eine kleine Idee dazu vielleicht noch: wie wäre es, wenn Du die Folgen mit ein paar Sekunden Musik abschließt (mit
    einer Ausblendung am Ende vielleicht), so wie Du ja auch schon mit Musik einsteigst. Dadurch würde das Ende weniger abrupt wirken.

  9. #9 Ludger
    22. Dezember 2012

    Ich meine mich zu erinnern, dass ich das Buch von dem Astronomen aus Wien, welches Du zitierst, vor Jahren schon mal besessen und gelesen habe – verliehen und nicht wieder gekommen, deshalb aus dem Gedächtnis:
    Eindrucksvoll war die Beschreibung der babylonischen Astronomie: Die Jahreszählung wurde mit dem Siriusaufgang am Morgen begonnen. Es gibt offenbar nur einen Tag im Jahr, an dem nach längerer Pause der Sirius kurz vor Sonnenaufgang am Morgenhimmel zu sehen ist und nach wenigen Mibnuten von der Sonne überstrahlt wird. Durch Zählen der Tage bis zu einem Morgenaufgang eines anderen Sternes konnten Stundenwinkel bis auf etwa ein Grad genau bestimmt werden. Dazu haben die babylonischen Sternenkundigen ihre Beobachtungen der Planetenkoordinaten über Generationen aufgezeichnet und weitergegeben. Hierdurch sei es ihnen möglich gewesen, das Datum der Konjunktion von Jupiter und Saturn monatelang zuvor vorherzusagen (und rechtzeitig loszuwandern). Das subjektive Phänomen, dass der “Stern” stehenblieb, wurde auf das Zodiakallicht zurückgeführt.
    Die Weihnachtsgeschichte ist so voller Erfüllungsgeschichten und historischer Ungereimtheiten, dass die Rolle der Magier mit Recht nicht historisch verstanden werden kann ( http://de.wikipedia.org/wiki/Herodes_der_Gro%C3%9Fe#Matth.C3.A4us-Evangelium ). Trotzdem fand ich die Fähigkeiten der antiken Astronomen beeindruckend.

  10. #10 ElSaxo
    23. Dezember 2012

    @Rabbi
    Stellarium hält sich eben an internationale Normen, und laut ISO 8601 (Datumsformate) gibt es ein Jahr Null (damit lässt es sich auch besser rechnen). Nur der esotherische christliche Kalender (vor Christi Geburt und nach Christi Geburt) kennt das nicht.

  11. #11 Rabbi
    Schweiz
    23. Dezember 2012

    ElSaxo
    Das stimmt schon.
    Nur wenn wir irgendwo lesen: Julius Caesar gest. 44 v.Chr., dann ist das im Stellariumkalender das Jahr -43.
    Jegliche offiziellen, historischen und sonstigen Datumsangaben v.Chr., oder “vor unserer Zeit” müssen ohne das Jahr Null gerechnet werden. Das hat nichts mit Esoterik oder christlichem Glauben zu tun.
    Da beissen sich die Historiker mit den Astronomen. Da wird es kaum eine Änderung geben.

  12. #12 ElSaxo
    23. Dezember 2012

    Das ‘esotherisch’ war nur polemisch gemeint. Aber in der christlischen Zeitrechnung fehlt tatsächlich ein Jahr. Das Jahr IN dem nach der Kirche Chrisus geboren wurde ist doch weder vor noch nach seiner Geburt. Das müsste dann heissen ‘das Jahr Christi Geburt’ (= 0). Natürlich lässt sich das jetzt nicht mehr ändern, was unsere Altvorderen da verzapft haben. Aber jedem, der negative Jahreszahlen verwendet, sollte unbedingt klar sein, dass das Minus weder ‘vor Christi geburt’ noch ‘vor unserer Zeitrechnung’ bedeutet. Auch die Daten sind mit Vorsicht zu geniessen, ISO 8601 basiert auf dem Gregorianischen Kalender, der erst ab 1582 eingeführt wurde. Daher muss man noch die Differenzen zum vorher geltenden Julianischen Kalender berücksichtigen. Aber beim Stern von Bethlehem komm es ja aufs Datum nicht an.

  13. #13 Rat
    26. Dezember 2012

    Diesen Blog lese ich schon seit Jahren regelmäßig mehrmals die Woche. Auch deine Bücher habe ich mir gekauft. Anders gesagt: Was Du so schreibst gefällt mir gut. Dein Podcast nicht.
    Es ist ja wohl so das Du einfach nur einen geschriebenen Text vorliest, und das hört sich dann irgendwie langweilig an. Es bringt auch keinen Mehrwert gegenüber deinen Blog.
    Ich fände es viel besser wenn du versuchen würdest relativ Frei zu reden. Also einfach nur ein Stichwortartiges Konzept aufschreiben und dann reden.
    Natürlich ist mir klar dass, das nicht jedermanns Sache ist und ich weiß nicht ob Du so etwas kannst. Aber besser gefallen würde es mir

  14. #14 Florian Freistetter
    26. Dezember 2012

    @Rat: “Natürlich ist mir klar dass, das nicht jedermanns Sache ist und ich weiß nicht ob Du so etwas kannst. Aber besser gefallen würde es mir”

    Ich kann frei reden. (Freie) Vorträge zu halten ist Teil der wissenschaftlichen Arbeit. Aber das Konzept für meinen Podcast ist absichtlich so gestaltet, wie es gestaltet ist und absichtlich keine freie Plauderei, wo man vom hundertsten zum tausendsten kommt. Es ist schade, dass dir mein Podcast nicht gefällt. Aber ich habe damit zu leben gelernt, es nicht allen recht machen zu können. Mein Podcast wird sich im Laufe der Zeit sicherlich noch verändern; ist ja erst bei Folge 4. Vielleicht gefällt es dir ja später mal.

  15. #15 MJ Supra
    26. Dezember 2012

    Naja, mässig interessant da nichts neues dabei. Sehr mühsam fand ich vor allem das Zuhören, da der Sprecher ziemlich nuschelt! Welche Sprache wird da gesprochen? Soll das Hochdeutsch sein?

    Zum Inhalt. Wer behauptet, die Bibel wäre “lange nach Christi Geburt geschrieben worden”, verwechselt da etwas. In Wahrheit gehören die Bibeltexte zu den ältesten der Welt! Natürlich wurde an den unterschiedlichen Schriften resp. Abschriften immer wieder mal herum gebastelt, so dass das Neue Testament, so wie wir es kennen, worin die wichtigste Hauptfigur Jesus Christus getauft wurde, etwa im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung in die heutige Form gefasst. Die Bibeltexte an und für sich, wovon der mehrheitliche und eigentliche Teil aus dem Alten Testament besteht, ist jedoch hunderte und einiges mehr Jahre älter als unsere Zeitrechnung überhaupt. Und die Geschichte vom König, der nach drei Tagen tot wieder aufersteht, ist vermutlich so alt wie die früheste Astronomie. Es ist ein Kult um die Sonne und das Wandern des Sonnenaufgangs in nördliche Richtung und jene drei Tage, welche dieser zur Umkehr in die Laufrichtung zurück nach Süden benötigt. (Aufgrund der Jahreszeiten deutete man dies als Wiedergeburt des Lebens überhaupt. Auch der ursprüngliche Christusgedanke, die Wiedergeburt in das ewige oder zumindest ins nächste oder ein neues Leben ist sehr alt!)
    Wenn man jetzt noch wissen möchte, wo genau die Sonne am 25. Dezember aufgeht , braucht man jetzt nur noch die Geschichte von den drei Königen und dem hellen Stern (Oriongürtel und Sirius) zu kennen, und schon weiss man, wo am Horizont die Wintersonnenwende statt findet. Man braucht nur der Linie zu folgen. Praktisch nicht?

  16. #16 Florian Freistetter
    26. Dezember 2012

    @MJ Supra: “Wer behauptet, die Bibel wäre “lange nach Christi Geburt geschrieben worden”, verwechselt da etwas. In Wahrheit gehören die Bibeltexte zu den ältesten der Welt! “

    Das mag fürs alte Testament gelten. Aber die Evangelien wurden lange nach Christi Geburt geschrieben. Das stimmt auch, selbst wenns genuschelt ist. Und es geht hier um die Evangelien, nicht ums AT.

  17. #17 rolak
    26. Dezember 2012

    ..(und als Ergänzung)..Wenn von unspezifisch ‘Bibel’ im Zusammenhang mit Jesu Geburt die Rede ist, bleibt einzig die christliche Bibel als Interpretationsmöglichkeit.
    Deren Haupttexte entstanden zweite Hälfte erstes Jhdt AD, also mit deutlichem Abstand zum angegebenen Geburtszeitpunkt.
    “So wie wir es kennen” -ganz abgesehen von der Sprache- also kanonisiert ist der Text nochmals deutlich jünger, der Tanach ab Mitte des 2., die Bibel erst ab dem 5. Jhdt AD.
    Und wie die ersten (vermuteten) Bibelschriften der Quelle P, also 7. Jhdt BC, “zu den ältesten der Welt!” sortiert werden sollen, ist mir angesichts der Funde aus mindestens dem 4. Jtsnd BC völlig unverständlich.

  18. #18 Rat
    27. Dezember 2012

    @Florian:
    Da habe ich wohl nicht klar genug ausgedrückt, so einfach “freie Plauderei” wie du sie beschreibst meinte ich eher nicht.Ein durchgeplantes Konzept sollte bei deiner Art von Podcast schon vorhanden sein.
    Aber ein reines Vorlesen hört sich nun mal etwas steril und emotionslos an. Das klingt dann immer irgendwie Langweilig, obwohl der Inhalt an sich das gar nicht ist. Das kriegen eigentlich nur professionelle Sprecher gut hin.
    Da Du ja mit freien Vorträgen vertraut bist sollte das ja auch machbar sein. Experimentiere doch einfach mal ein wenig.
    Zwischen einfachen Vorlesen und freier Plauderei, wo man vom hundertsten zum tausendsten kommt, gibt es viele Abstufungen.

  19. #19 Florian Freistetter
    27. Dezember 2012

    @Rat: “Da Du ja mit freien Vorträgen vertraut bist sollte das ja auch machbar sein. Experimentiere doch einfach mal ein wenig.”

    Wie gesagt: Ich mache die Podcasts so, wie ich es mir anfangs überlegt habe. Und abgesehen davon das es kein “reines Vorlesen” ist, werde ich das vorerst weiter so machen, wie ich es machen möchte. Und vielleicht ändere ich es später auch. Aber das der Podcast so ist, wie er ist, hat Gründe. Und das es kein komplett freier Vortrag ist, hat ebenfalls Gründe. Mir ist klar, dass es Leute gibt, die das doof finden. Aber egal wie ich es mache, es wird immer jemand meinen Podcast doof finden. Ich kann es nicht allen recht machen. Es tut mir leid, dass du einer von denen bist, denen ich es nicht recht machen kann. Sorry.

  20. #20 Rat
    28. Dezember 2012

    Leid tun muss Dir ja nun erst mal gar nichts. Schließlich verschenkst Du deinen Podcast, ich kann ihn also anhören oder es bleiben lassen.
    Weiter zuhören werde ich auf jeden Fall.

  21. [...] weiter darauf warten möchte, dass auch weiterhin nichts passiert, der kann sich die Zeit mit der neuen Folge meines Podcasts vertreiben. Diesmal geht es – passend zum Datum – um Weihnachten und den Stern von [...]

  22. [...] den Kalender Bescheid wissen. Und Kalender sind der Job der Astronomen! Deswegen gibt es nach der Weihnachtsfolge nun auch eine Osterfolge im Sternengeschichten-Podcast. Und wer selbst rechnen will, wann Ostern [...]

  23. #23 Martin
    24. Juli 2013

    Sternengeschichten Folge 4: Der Stern von Bethlehem

    So ein Schwachsinn!

  24. #24 Florian Freistetter
    24. Juli 2013

    Möchtest du deine “Kritik” nochmal konkretisieren oder wolltest du sowieso nur ein wenig pöbeln?

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