Heute Abend beginnt die aktuelle Staffel von “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!”. Man kann jetzt darüber diskutieren, ob das böses “Unterschichtenfernsehen” ist oder Grimme-Preis-würdige Unterhaltung. Aber das ist nicht das Thema, um das es in diesem Artikel gehen soll. Ich möchte über einen Beitrag sprechen, den Karsten Lohmeyer vom Blog Lousy Pennies gestern veröffentlicht hat. Unter dem Titel “Der Dschungelcamp-Effekt. Oder warum Journalisten Angst vorm Bloggen haben” schreibt Lohmeyer über die Probleme, die viele Journalisten damit haben, selbst ein Blog zu führen.

Der Reiz des Dschungelcamps liegt vermutlich darin, dass man die ganzen “Stars” scheinbar ungeschminkt und ganz natürlich beobachten kann. Das was sie dort sagen, hat kein Drehbuchautor für sie geschrieben; sie werden nicht von Designern, Maskenbildnern und Stylisten aufgemotzt und haben keinen Raum, um sich vor den Augen der Öffentlichkeit zu verstehen. All die kleinen Fehler und Unregelmäßigkeiten die ansonsten überschminkt und versteckt werden, sind hier für alle sichtbar.

Was ist schlimmer - Bloggen oder Maden essen? (Bild: Paul Venter, CC-BY-SA 3.0)

Was ist schlimmer – Bloggen oder Maden essen? (Bild: Paul Venter, CC-BY-SA 3.0)

Und genau so, meint Lohmeyer, ist es auch mit den Journalisten und den Blogs. In einer normalen Redaktion schreibt ein Journalist einen Artikel ja sehr selten komplett alleine. Da gibt es andere Redakteure, die den Text lesen und Anmerkungen dazu haben; es gibt Chefredakteure die darauf achten, dass das ganze halbwegs vernünftig aussieht und es gibt Lektoren und Schlussredakteure, die vor der Veröffentlichung all die kleinen Rechtschreib- und Grammatikfehler aus dem Text tilgen so dass man am Ende ein “perfektes” Produkt veröffentlichen kann. Wenn ein Journalist aber nun ein Blog schreibt, dann ist er in der gleichen Situation wie der “Star” im Dschungelcamp: Er ist auf sich allein gestellt; er hat keine Redakteure, die seine Fehler korrigieren und läuft Gefahr in den Augen der mitlesenden Öffentlichkeit als das sichtbar zu werden, was er ja eigentlich ist: Ein ganz normaler Mensch, der halt auch mal Fehler macht.

Ich kann zwar verstehen, dass viel Journalisten Angst davor haben, öffentlich Fehler zu machen. Aber ich sehe eigentlich keinen Grund, wieso man deswegen nicht bloggen sollte. Man muss sich nur klar machen, dass ein Blog ein völlig anderes Medium ist als eine gedruckte Zeitung. Wenn ich als Journalist in einem gedruckten Zeitungsartikel einen Fehler mache, dann lässt sich der erst mal nicht korrigieren. Das falsche Wort oder der fehlerhafte Satz stehen dann für alle Ewigkeit schwarz auf weiß gedruckt in jeder einzelnen Ausgabe der Zeitung und ich kann bestenfalls in der nächsten Ausgabe eine Richtigstellung schreiben; den Fehler selbst aber nicht korrigieren. Deswegen ist es auch durchaus sinnvoll, dass sich so viele Redakteure bemühen, möglichst alle Fehler vor dem Druck der Zeitung zu finden und zu korrigieren. Ein Blog dagegen ist bei weitem nicht so starr wie eine gedruckte Zeitung. Wenn hier Fehler auftauchen, lassen sie sich sofort korrigieren. Wenn ich in einem meiner Artikel einen Fehler mache – was natürlich immer wieder mal vorkommt – dann weisen mich meine Leser meistens sehr schnell darauf hin und ich kann die Sache genau so schnell ausbessern. Das einzige was bleibt, ist das Wissen der Leser, dass ich einen Fehler gemacht habe. Und wenn ich in meinen Artikel jeden Tag Dutzende Fehler mache, dann kann das meinem Image tatsächlich schaden. Aber ich denke nicht, dass der eine oder andere Ausrutscher nachhaltige Folgen hat (man muss natürlich aber auch bereit sein, die Kritik der Leserschaft ernst zu nehmen!).

Karsten Lohmeyer hat in seinem Artikel direkt die Journalisten angesprochen und hier ist die Angst vor den öffentlichen Fehlern noch verständlich. Immerhin ist das Schreiben der Job eines Journalisten und gehört zum Handwerk (Obwohl ich persönlich der Meinung bin, dass der Job eines Journalisten eigentlich daraus besteht, gute Geschichten zu verfassen – dafür zu sorgen dass diese Geschichten grammatikalisch korrekt aufgeschrieben werden, ist die Aufgabe des Lektors/Schlussredakteurs. Ein Journalist muss dafür sorgen, dass der Inhalt seiner Geschichten fehlerfrei ist; die äußere Form ist wieder eine ganz andere Sache). Aber ich schreibe hier ja auf einer Plattform für Wissenschaftsblogs und die Autoren sind eher Wissenschaftler als Journalisten.

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Kommentare (25)

  1. #1 Lars Fischer
    17. Januar 2014

    Ich sehe das ein bisschen anders: Es geht nicht um die Angst vor “Fehlern” im Sinne von mal aus Versehen ins Klo gegriffen. Das passiert überall immer mal wieder. Es geht vielmehr darum, dass die klassischen redaktionellen Techniken zur Simulation von Kompetenz im Blog nicht mehr greifen.

    Ein Blog steht und fällt mit der tatsächlichen inhaltlichen und handwerklichen Kompetenz, die dahinter steht. Und da haben viele Journalisten und vor allem Journalistinnen schlicht nicht das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

  2. #2 Lars Fischer
    17. Januar 2014

    Vergessen: Meine These ist, dass genau das auch für Wissenschaftler gilt.

  3. #3 Florian Freistetter
    17. Januar 2014

    @Lars: “Ein Blog steht und fällt mit der tatsächlichen inhaltlichen und handwerklichen Kompetenz, die dahinter steht. “

    Ok, da hast du vermutlich auch recht. Obwohl ich mich da nicht so sehr auf das “handwerklich” versteifen würde. Ein Wissenschaftler muss in der Lage sein, Wissenschaft zu vermitteln. Ob er das in fehlerfreier Rechtschreibung tut oder nicht ist meiner Meinung nach zweitrangig.

    Aber es ist wahrscheinlich wirklich so, dass sich viele das selbst publizieren gar nicht zutrauen. Ich erinnere mich da einen “Social-Media-Workshop” für Autoren an dem ich mal teilgenommen habe (da waren durchaus prominente Autoren anwesend die viele Bücher verkaufen). Die hatten alle erstaunlich viel Angst bzw. Respekt vor so nem Blog und ich bin relativ fassungslos daneben gesessen, als die dann ne halbe Stunde darüber diskutiert haben, was man den nun macht, wenn man einen Artikel in nem Blog schreibt und jemand kommt und schreibt dazu einen Kommentar! Muss man darauf antworten? Muss man sofort darauf antworten? Darf man mit dem Kommentator unterschiedlicher Meinung sein? Und so weiter…

    Die Angst vor Fehlern hängt mit dem mangelnden Vertrauen in die Fähigkeiten natürlich zusammen. Wenn man nicht mal ne Ahnung hat, was so ein Blog ist, wie es funktioniert und wie man das alleine macht, ohne Redaktion im Hintergrund, dann hat man auch Angst, Fehler zu machen. Das Internet ist halt wohl doch noch für viele Menschen “Neuland”…

  4. #4 stone1
    17. Januar 2014

    Zwar ist für mich das Internet kein Neuland, sehr wohl aber das Bloggen, und ich halte mich momentan noch sehr zurück, meinen kleinen Blog öffentlich bekannt zu machen, da ich auch ein etwas mulmiges Gefühl habe, wenn der erste Kommentar auftaucht. Immerhin hab ich schon 2 Follower, einen weil ich bei seinem Blog was kommentiert habe, vom anderen hab ich keine Ahnung, wie er sich auf mein Blog verirrt hat, naja, wird schon schiefgehen, größtenteils geht’s bisher um persönliche IT-Geschichten, da ist das Potential für kritische Kommentare noch nicht allzu groß, sollte jetzt eh mal den nächsten Artikel fertigstellen. Wenn nur die Scienceblogs nicht immer so interessant wären, dann hätte ich mehr Zeit für dieses neue Hobby.

  5. #5 stone1
    17. Januar 2014

    Sorry für Doppelpost, aber eine kleine Ergänzung noch:
    Mein mulmiges Gefühl beruht wohl in erster Linie darauf, dass ich befürchte, dass die Kommunikation mit Kommentatoren viel Zeit in Anspruch nehmen könnte, wenn mein Blog mal bekannter werden sollte. Könnte mir vorstellen, dass diese Erwägung auch für viele andere potentielle Autoren eine Rolle spielt, neben der Angst vor Fehlern.
    Andererseits könnte das sicher auch Spaß machen, und man geht mit einem Blog ja auch nicht wirklich eine Verpflichtung ein und wenn man keine Kommentare wünscht, kann man die ja auch deaktivieren (zumindest bei WP). Wobei das natürlich nicht sehr sinnvoll ist, dann kann man auch gleich auf einer normalen Homepage was ins Netz stellen.

  6. #6 Esmera
    17. Januar 2014

    “Denn Wissenschaftler SIND keine allwissenden Genies und Wissenschaft IST kein perfektes und fehlerfreies System.”
    … dem Stimme ich nur zu, häufig gibt es ja auch erst mal ein “negatives Ergebnis”, wobei negativ nicht als schlecht verstanden werden sollte. Dazu gibt es eine nette Zeitschrift namens “Journal of unsolved Questions” das genau zur Veröffentlichung auch solcher Untersuchungen ermutigt.

  7. #7 noch'n Flo
    Schoggiland
    17. Januar 2014

    @ stone1:

    Darf man denn wenigstens erfahren, worüber Du eigentlich bloggst?

  8. #8 Jürgen Schönstein
    17. Januar 2014

    Als bloggender Journalist habe ich zu dem Thema natürlich eine Menge zu sagen – aber da es vom Tenor dieses Beitrags (in dem es um die Ängste der Wissenschaft vor dem Bloggen geht) eher ablenken würde, habe ich es bei GeoGraffitico aufgeschrieben

  9. #9 stone1
    17. Januar 2014

    @noch’n Flo:
    Hättest Du meinen #4 aufmerksam gelesen, wäre deine Frage in etwa beantwortet. Falls doch nicht, antworte ich gern etwas ausführlicher im V-G 😉

  10. #10 Jeeves
    Berlin
    17. Januar 2014

    Eine kleine Zitatensammlung:
    “Jeder Idiot darf Journalist werden, das garantiert das Grundgesetz, und viele werden es auch tatsächlich, das kann man Tag für Tag in den “etablierten” Medien nachlesen, angucken, anhören. Und, richtig: Im besten Fall wird Fehlverhalten sanktioniert. Im Regelfall bleiben Lügen, Fehler, Verdrehungen, Versäumnisse und Manipulationen – selbstverständlich – unkorrigiert und ungesühnt.” (Niggemeier, taz, 22.12.2007)

    “… Es ist das Geschäft der Journalisten, die Wahrheit zu zerstören, unumwunden zu lügen, zu pervertieren, zu verleumden, die Füße des Mammon zu lecken und das Land zu verkaufen für ihr tägliches Brot. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen der reichen Männer hinter der Szene. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Strippen und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Fähigkeiten und unser ganzes Leben sind Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte.” (John Swinton, Chefredakteur der New York Times, 1880)

    “Jedes Wort, das er (der Journalist) spricht ist Lüge.” (Karl Kraus). “Dergleichen ist heute, ein Jahrhundert später, fast Allgemeinplatz.” (Henscheid)

    “Er ist dumm wie drei Journalisten” (Volksweisheit)

  11. #11 Jeeves
    17. Januar 2014

    Lars Fischer (und zwei, bis fünf andere) mal ausgenommen.

  12. #12 lupe
    17. Januar 2014

    ” In einer normalen Redaktion schreibt ein Journalist einen Artikel ja sehr selten komplett alleine. Da gibt es andere Redakteure, die den Text lesen und Anmerkungen dazu haben; es gibt Chefredakteure die darauf achten, dass das ganze halbwegs vernünftig aussieht und es gibt Lektoren und Schlussredakteure, die vor der Veröffentlichung all die kleinen Rechtschreib- und Grammatikfehler aus dem Text tilgen so dass man am Ende ein “perfektes” Produkt veröffentlichen kann.”

    Dann habe ich zehn Jahre lang in einer unnormalen Redaktion gearbeitet, denn in der kam das alles nicht vor. Ich vermute eher, Journalisten und sog. Journalisten bloggen nicht, weil sie
    1. zu faul dazu sind und/oder
    2. damit kein Geld verdienen und/oder
    3. weil sie nicht wissen, worüber sie eintragen könnten

  13. #13 Florian Freistetter
    17. Januar 2014

    @lupe: “ann habe ich zehn Jahre lang in einer unnormalen Redaktion gearbeitet, denn in der kam das alles nicht vor. “

    Ich habe hier natürlich einen Idealfall beschrieben. Das viele Redaktionen Lektoren, Faktencheck, etc mittlerweile eingespart haben, stimmt natürlich.

  14. #14 noch'n Flo
    Schoggiland
    17. Januar 2014

    @ stone1:

    Upsi, habs glatt überlesen. Sorry. Bin wohl wirklich mal wieder wochenendreif.

  15. #15 HARTHUN
    Schwerin
    19. Januar 2014

    Larissas erste eigene Dschungelprüfung mit dem Namen Höhle.

    Eigentlich ist Larissa Marolt ein hübsches Mädchen, aber beim ärtzlichen Eignungstest fürs Dschungekamp, da muss dem Doc einiges entgangen sein. Ich glaube, da gibt es irgendeine Krankheit im Kopf … oder ist das alles Schauspielerei. Man, was bin ich froh, dass ich da nicht dabei sein muss.

    Gerade festgelegt – Larissa muss auch die dritte Dschungelprüfung absolvieren. Tja, wer den Schaden hat, der baucht für den Spott nicht zu sorgen. Aber wer sich so doof bei einer Dschungelprüfung anstellt, der muss sich eben nicht wundern, wenn er/sie zum Zuschauerliebling wird – natürlich unfreiwillig. http://www.harthun.org/wer-wird-dschungelkoenig-2014/

  16. #16 Florian Freistetter
    19. Januar 2014

    @Harthun: Ähm… In diesem Artikel geht es NICHT wirklich um die Diskussion der Fernsehsendung. War das jetzt nur Linkspam oder wolltest du wirklich übers Dschungelcamp diskutieren?

  17. #17 noch'n Flo
    Schoggiland
    19. Januar 2014

    @ FF:

    Ich würde mal sagen: Linkspam. Da hat nur jemand sein Stichwort gelesen und einfach abgeschickt (automatisiert?), ohne zu lesen, worum es eigentlich geht.

  18. #18 Spritkopf
    19. Januar 2014

    @noch’n Flo

    Da hat nur jemand sein Stichwort gelesen und einfach abgeschickt (automatisiert?), ohne zu lesen, worum es eigentlich geht.

    Ich frage mich eh, wie man über diesen Scheiß bloggen kann.

  19. #19 noch'n Flo
    Schoggiland
    19. Januar 2014

    @ Spritkopf:

    Och, die ersten Dschungelcamps fand ich ja noch ganz lustig. Aber irgendwann wurde diese Casting-Show-Resterampe dann einfach nur noch langweilig. Wenn sich zum 10’000. Mal ein Ex-“Germany’s Next Topfkuchen”-Magermodel vor einer Million Kakerlaken geekelt hat kann man sicher sein, nix mehr zu verpassen.

    Kann netürlich auch daran liegen, dass ich heutzutage sehr viel weniger kiffe, als noch vor 10 Jahren…

  20. #20 Marcus
    20. Januar 2014

    Ich vermute, einige haben Angst vor der Blöse, die man sich gibt.
    Als Journalist im klassischen Sinne kann man z.B. ganz wunderbar unreflektiert haufenweisse Blödsinn darüber schreiben, dass zu einem Thema haufenweise Blödsinn geschrieben wird.
    Als Blogger ist man plötzlich für den Blödsinn verantwortlich.

  21. #21 Psyclash
    20. Januar 2014

    @FF
    “Wissenschaftler irren sich genau so wie der Rest der Welt und es wäre wichtig, dass der Rest der Welt das auch sehen kann.”

    Interpretiere ich zu viel in diesen Satz hinein oder ist er Ausdruck der Idee, eine neue Reihe nach dem obsolet gewordenen Totart-Wissenschafft aufzusetzen? Eine geistesgeschichtliche Serie unter einem Titel wie “Der große Irrtum”, “Triebfeder der Empirie” oder “Meine größte Eselei” mit Inhalten wie zum Beispiel der Geschichte vom schnellen Ende des ersten transatlantischen Telegraphenkabels? Falls ja, unbedingt machen. Zumindest ich wäre hoch erfreut darüber.

  22. #22 Florian Freistetter
    20. Januar 2014

    @Psyclash: Ne, das hat nix mit dem Tatort oder einen neuen Reihe zu tun…

  23. […] nun kommentiert den Text von Lohmeyer aus einer ebenso professionellen Perspektive – nämlich dem Zwang zur […]

  24. #24 Lastknightnik
    www.lastknightnik.de
    21. Januar 2014

    “In den Augen der Öffentlichkeit sind die Forscher oft immer noch die “allwissenden” und “unfehlbaren” bebrillten Genies in Laborkitteln; sie sind Zerrbilder aus Hollywoodfilmen oder Science-Fiction-Büchern und das schadet dem Bild der Wissenschaft in der Öffentlichkeit.”
    Dahinter steckt leider noch viel mehr: Letztendlich ist das Problem diese gefühlte “Allwissenheit”, die leider viele jemandem unterstellen, der von irgendwem als “Experte” bezeichnet wird – das hat mitunter recht religiöse Konnotationen, einem Priester widerspricht man eben nicht. Journalisten benutzen diesen Effekt um Meinungsmache zu betreiben und stützen sich bei ihren “Geschichten” gerne auf Gutachten, Statistiken oder Meinungsexposés, ohne sie inhaltlich und methodisch zu hinterfragen.
    Viele Blogger tun das aber. Sie lesen kritischer, weil sie eben nicht 15 Randspalten am Tag zu füllen haben sondern gezielt etwas heraussuchen, was sie beschäftigt und sich damit wirklich auseinandersetzen. Natürlich äußern sie dann auch eine Meinung – das steht ja auch jedem frei – aber ich habe den Eindruck, daß man in vielen Blogs eine sachlich fundiertere, inhaltlich differenziertere Meinung lesen kann, als in den meisten etablierten Medien.
    Es gibt natürlich auch andere Blogs – unendlich viele, um genau zu sein. Aber je mehr es eher eine Meinungs-, denn eine Ahnungsseite ist, desto weniger Leser hat die Seite meistens. Viele geben einem Blog nur eine Chance, ist diese vertan, war es das.

  25. #25 Mia
    Villach
    3. März 2014

    Hy!

    Ich habe gerade mit Spannung deinen Blogeintrag gelesen. Ich finde ihn echt toll und dachte er passt super zu meinem Thema.

    Ich schreibe eine Arbeit über Wissenschaftskommunikation bzw. Marketing im Internet und habe dafür eine Umfrage gestartet.

    Vlt kannst du ja und auch andere daran teilnehmen. Den Link kannst du auch gerne interessierten Freunden schicken.

    Würde mich über ein paar Umfrageergebnisse mehr sehr freuen :-)

    https://hbms-ainf.uni-klu.ac.at/hbms-limesurvey/index.php/838486/lang-en