Sternhaufen wie die Plejaden haben die Menschen schon seit Jahrtausenden beschäftigt. Früher waren sie wichtig für Mythologie und den Kalender; heute lernen wir von ihnen jede Menge über die Entstehung und Entwicklung von Sternen. Wie Sternhaufen entstehen und sich entwickeln ist das Thema der aktuellen Folge der Sternengeschichten.

Die Folge könnt ihr euch hier direkt als YouTube-Video ansehen oder direkt runterladen.

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Die Sternengeschichten gibts natürlich auch bei iTunes (wo ich mich immer über Rezensionen und Bewertungen freue) und alle Infos und Links zu den vergangenen Folgen findet ihr unter http://www.sternengeschichten.org.

Kommentare (7)

  1. #1 Gustavus
    17. Januar 2014

    Wie sähe wohl der nächtliche Sternenhimmel für einen Beobacher aus, der einen Planeten inmitten eines Kugelsternhaufens bewohnt? Oder gäbe es, ähnlich wie in Asimovs “Nightfall”, gar keine richtige Nacht und die Bewohner würden in der Dunkelheit den Verstand verlieren?

  2. #2 Alderamin
    17. Januar 2014

    @Gustavus

    Überwältigend, mit tausenden Venus- und jupiterhellen Fixsternen:

    http://astrobob.areavoices.com/2012/04/10/what-the-sky-might-look-like-from-inside-a-globular-cluster/

    Ob es da aber wirklich Planeten gibt, ist die Frage, die Kugelsternhaufen entstanden sehr früh in der Geschichte des Universums aus praktisch staubfreiem Gas, da war kein Material für felsige Planeten vorhanden, und falls Gasriesen zunächst einen Felsenkern als “Kondensationskeim” benötigen, dann auch nicht für diese. Und bei so eng gepackten Systemen sind enge Begegnungen von Sternen viel häufiger als in der Sonnenumgebung, die vorhandene Planetensysteme durcheinander bringen würden. Es ist also fraglich, ob überhaupt jemand so einen Anblick genießt.

    Mindestens die Riesengalaxie M87 hat aber, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, auch junge Kugelhaufen, die wohl bei einer erst in jüngerer kosmologischer Geschichte erfolgten Kollision mit einer anderen Galaxie entstanden sind.

  3. #3 leif
    kiel
    17. Januar 2014

    moinsen,
    ich muß mal etwas fragen was nicht zum thema gehört…ich habe in den letzten 6 wochen bei mir in kiel 2 sternschnuppen gesehen die viel niedriger als sonst flogen…es war erstaunlich wie genau man die farblichen unterschiede im feuerschweif sah..ich würde mich sehr freuen wenn ich dazu mehr wissen könnte…bzw was das ist…
    mit herzlichem dank im vorraus…
    P.S.:nein ich glaube nicht das es sich um ausläufer von nibiru handelt …nur damit es keine missverständnisse gibt

  4. #4 Alderamin
    17. Januar 2014

    @leif

    Die Höhe einer Sternschnuppe über dem Erdboden kann man nicht schätzen. Die finden oben in 80 km Höhe statt. Größere Feuerkugeln schaffen es tiefer in die Atmosphäre.

    Vielleicht meinst Du die Winkelhöhe über dem Horizont? Wenn die Sternschnuppe weit entfernt herunter kommt, erscheint sie natürlich tiefer über dem Horizont.

    Bei den normalen, kleinen Sternschnuppen ist keine Farbe zu erkennen und sie dauern weniger als 1 Sekunde. Helle Feuerkugeln können rötlich oder grün leuchten, das ist die ionisierte Luft, und sie können mehrere Sekunden dauern. Du kannst sie in diesem Forum melden oder dort nachschauen, ob sie auch jemand anderes gesehen hat.

  5. #5 Florian Freistetter
    17. Januar 2014

    @leif: Das war vermutlich genau das, was du sagst: Sternschnuppen, die ein bisschen größer waren als üblich und daher näher an den Boden gekommen sind. Gibts immer wieder und man nennt das “Feuerball” oder “Bolide”. Manche Staubkörner im All sind halt ein bisschen größer und die verglühen dann dramatischer als die kleineren.

  6. #6 leif
    17. Januar 2014

    vielen dank für die schnelle antwort … o.k es hat also einen namen… beim ersten objekt dieser art hab ich mich richtig gedukkt vor schreck…jetzt werde ich mal öfter danach ausschauhalten…vielleicht schaffe ich es eins von den dingern zu fotographieren…

  7. […] letzte Folge der Sternengeschichten handelte von offenen Sternhaufen. Es gibt aber auch noch die Kugelsternhaufen! Kugelsternhaufen […]