Jupiter ist der größte Planet des Sonnensystems und eine riesige Gaskugel. Saturn hat beeindruckende Ringe. Der Mars wird ständig von Raumsonden besucht. Die Venus ist als heller Abend- oder Morgenstern für jeden zu sehen. Aber wie steht es mit den weiter entfernten Himmelskörpern? Was ist mit Uranus? In den Augen der Öffentlichkeit steht der drittgrößte Planet des Sonnensystems immer im Schatten seiner prominenteren Planetenkollegen und man erfährt kaum etwas über diese faszinierende Welt am Rand des Sonnensystems. In dieser Folge der Sternengeschichten ist das anders. Heute geht es nur um Uranus!

Sternengeschichten-Cover

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Die Sternengeschichten gibts natürlich auch bei iTunes (wo ich mich immer über Rezensionen und Bewertungen freue) und alle Infos und Links zu den vergangenen Folgen findet ihr unter http://www.sternengeschichten.org.



Kommentare (14)

  1. #1 SonnenMann
    20. März 2015

    Uranus? Your anus !

  2. #2 bikerdet
    20. März 2015

    Hallo Florian
    Tolle Folge ! Kommt auch noch was zum Neptun ?
    Wäre super, über die kleinen Gasriesen findet man ja nicht viel …

  3. #3 Florian Freistetter
    20. März 2015

    “Kommt auch noch was zum Neptun ?”

    Lass dich überraschen…

  4. #4 rolak
    20. März 2015

    Lass dich überraschen

    :-) Ein Klassiker….

  5. #5 Artur57
    20. März 2015

    Zum Magnetfeld des Neptun habe ich bei Astronews Folgendes gelesen:

    ” Im Gegensatz zu den anderen Planeten im Sonnensystem ist das Magnetfeld von Uranus und Neptun nicht in etwa parallel zur Rotationsachse ausgerichtet, sondern die Feldlinien scheinen am Äquator des Planeten auszutreten. Zudem ähneln die beiden Planeten nicht einem Stabmagneten mit einem Nord- und einem Südpol, sondern sie zeigen jeweils zwei Nord- und Südpole.”

    Ja, was bedeutet denn das, wenn Magnetfelder am Äquator austreten? Es bedeutet, dass in der Süd- und Nordhalbkugel entgegen gesetzte Magnetfelder generiert werden, die sich abstoßen und dann am Äquator austreten. Wie das? Höchst einfach: wenn die Nordhalbkugel eine positive Ladung trägt und die Südhalbkugel eine negative (oder umgekehrt), dann haben wir genau dieses Magnetfeld (Korkenzieherregel). Aber ziehen sich diese Ladungen nicht an? Ja schon, aber das Magnetfeld trennt sie wieder.

    Jetzt ist diese Konstellation beim Uranus gerade beim Vorbeiflug von Voyager-2 sehr wahrscheinlich: Sein Südpol zeigte in diesem Moment in Richtung Sonne, will sagen, die Südhalbkugel bekam den ganzen Sonnenwind ab. In den nun die schwereren positiven Ladungsträger (Protonen, Heliumkerne) ziemlich ungestört eintauchen, während die leichteren Elektronen vom Magnetfeld abgelenkt werden und letztlich auf der Rückseite landen.

    Mal als Hypothese.

  6. #6 PDP10
    20. März 2015

    @Artur57:

    “Wie das? Höchst einfach: wenn die Nordhalbkugel eine positive Ladung trägt und die Südhalbkugel eine negative (oder umgekehrt), dann haben wir genau dieses Magnetfeld (Korkenzieherregel).”

    Nein.

    Magnetfelder entstehen durch bewegte Ladungen.
    Wenn die Bewegung der Ladung im Inneren von Uranus oder Neptun hinreichend kompliziert sind, entstehen eben solche komplizierten Felder.

    Übrigens auch auf der Erde nichts ungewöhnliches wie hier zu lesen:

    “Die Zeit vom Beginn der Abschwächung bis zum voll wiederaufgebauten Feld dauert wenige 1000 Jahre, nur wenige 100 Jahre dagegen die Phase der Umkehr, in denen der Dipolcharakter des Feldes verloren geht und mehrere, schwache Pole auftreten können, auch in geringen geographischen Breiten.[10]”

  7. #7 PDP10
    20. März 2015

    @Artur57:

    Nachtrag:

    Angenommen, da würden Ladungen vom Nord- zum Südpol fliessen (oder anders herum) dann würde Ihre Korkenzieherregel Magnetfelder liefern, deren Feldlinien kreisförmig um den Planeten angeordnet wären …

    Da gäbs dann keinen magnetischen Nord- oder Südpol.

  8. #8 Braunschweiger
    20. März 2015

    @SonnenMann #1:
    Wenn nicht der Uranus so ein schönes und durchaus ernstes Thema wäre (dem sogar ein Musikstück von Gustav Holst gewidmet ist), würde ich hier sagen:

    Sollte das Buch jemals gefunden werden, lest Adam Shadowchild: Fluxing Uranus. Bei Nick Frost und Simon Pegg (und “Paul”) liest sich das vermutlich wie “flushing ‘ur anus”…

  9. #9 Jens
    21. März 2015

    Eine Sternengeschichte über das Magnetfeld der Erde würde ich mir wünschen.

  10. #10 Kyllyeti
    21. März 2015

    “Kommt auch noch was zum Neptun ?”

    Lass dich überraschen…

    Hoppla, die Überraschung ist ja schon längst im Netz angekommen … ohne dass der Chef uns hier was davon sagt 😉

     

     

     

     

     

  11. #11 Florian Freistetter
    21. März 2015

    @Kyllyeti: Sollte eigentlich noch nicht verbreitet werden. Wenn ich – so wie nächste Woche – auf Reisen bin, produziere ich gern mal vor. Und damit dann der Videolink im (automatisch erscheinenden Blogartikel) keine Fehlermeldung anzeigt, sind auch die Videos schon hochgeladen, aber halt auf “ungelistet” geschaltet. Offiziell und im Podcast-Feed wird die nächste Folge erst am Freitag erscheinen.

  12. #12 Kyllyeti
    21. März 2015

    @Florian Freistetter

    Sowas habe ich mir schon gedacht.
    (Hab’ mich aber trotzdem über das frühzeitige Osterei gefreut  :) )

  13. #13 IO
    21. März 2015

    “dem sogar ein Musikstück von Gustav Holst gewidmet ist”

    Na, die Holstschen Planeten nehmen Bezug auf die Astrolügie, insofern nicht mehr als letztere auf die realen Planeten Bezug nimmt. :)

    “Die Planeten” sind aber schon sehr beeindruckende Musik für das große Symphonieorchester

    Das große Orchester dient dabei primär zur Feinzeichnung, als Palette für Klangfarben und rhythmische Zeichnung, und erst danach auch zur monumentalen Klangballungen. Das ist bei Holst nicht viel anders als bei anderer Musik. Aus dieser Zeit fallen mir gleich ein: Strawinskys (Sacre, Petruschka und Feuervogel), Ravel (Daphnis & Chloë) und Richard Strauss (Alpensymphonie!).

    Allerdings finde ich doch, dass Holst am meisten nach “Filmmusik” klingt (und dass meine ich durchaus nicht negativ).

  14. #14 IO
    21. März 2015

    Mein erster Satz blieb vielleicht etwas kraus. Etwa so:

    Die Holstschen Planeten nehmen Bezug auf die Astrolügie. Die Musik hat nicht mehr Bezug auf die realen Planeten als As-Troll-ologie.