Morgen wird die Raumsonde New Horizons endlich nach einer fast 10 Jahre andauernden Reise bei Pluto ankommen. Es wird ein tolles Ereignis werden und die Bilder werden vermutlich großartig sein. Es wird aber auch ein sehr kurzes Ereignis sein und wir werden vorerst nur sehr wenige Bilder sehen und die auch erst am Freitag. Ein Grund dafür ist die Tatsache, das New Horizons nur an Pluto vorbei fliegen wird, aber keine Umlaufbahn um den Himmelskörper einnimmt. Aber warum eigentlich? Warum macht man sich die Mühe, so weit hinaus ins All zu fliegen und bleibt dann nicht länger dort? Warum fliegt New Horizons an Pluto vorbei und bleibt nicht in einer Umlaufbahn? Eine gute Frage die ich deswegen für meine Serie “Fragen zur Astronomie” ausgewählt habe.

Bald werden wir mehr sehen als dieses etwas unscharfe Bild des Pluto Bild: NASA-JHUAPL-SWRI

Bald werden wir mehr sehen als dieses etwas unscharfe Bild des Pluto Bild: NASA-JHUAPL-SWRI

Natürlich haben die Wissenschaftler die die Mission zu Pluto geplant haben, sich genau überlegt, was sie tun. Ein Flug so weit hinaus ins All ist nichts, was man mal eben so plant ohne vorher jedes einzelne Detail ausführlich und sehr genau zu diskutieren. Die Entscheidung, an Pluto vorbei zu fliegen und nicht dort zu bleiben, hat also ganz konkrete Gründe.

Einer dieser Gründe hat mit etwas zu tun, das in der Raumfahrt immer eine Rolle spielt: Geschwindigkeit bzw. der Unterschied in der Geschwindigkeit. Die Geschwindigkeit, mit der sich ein Raumfahrzeug bewegt, bestimmt die Reisedauer. Die Geschwindigkeit bestimmt aber auch, was man wie lang beobachten kann. Will man in eine Umlaufbahn um einen Himmelskörper gelangen, dann muss man sich genau so schnell bewegen wie dieser Himmelskörper selbst. Man kann den Flug also entweder so planen, das man am Ende genau mit dieser Geschwindigkeit dort ankommt. Oder vorher schneller (bzw. auch langsamer) unterwegs sein und am Ziel dann bremsen (oder beschleunigen). Einfach nur durchs All zu fliegen ist relativ simpel. Es gibt dort nichts, was ein Objekt in Bewegung abbremsen würde und eine von der Erde hinaus in den Weltraum geschossene Raumsonde bewegt sich einfach immer weiter. Problematisch wird es immer dann, wenn man die Geschwindigkeit ändern will. Dazu braucht man eine Kraft und dafür etwas, mit dem sich die Kraft ausüben lässt. Normalerweise ist das Treibstoff, der in der Raumfahrt für das Bremsen genau so wichtig ist wie für die Beschleunigung.

Will man also zu Pluto und dort dann in eine Umlaufbahn, muss man genug Treibstoff haben, um die Geschwindigkeit entsprechend anzupassen. Das wäre bei New Horizons natürlich möglich gewesen. Aber dann hätte man entweder eine sehr viel größere und damit auch sehr viel teurere Raumsonde bauen müssen. Oder sehr viel länger auf die Ankunft bei Pluto warten müssen…

Als New Horizons im Jahr 2006 ins All flog, konnte die insgesamt 478 Kilogramm schwere Raumsonde die Erde mit einer Geschwindigkeit von 16,26 Kilometer pro Sekunde verlassen (so schnell wie keine andere Raumsonde zuvor). Das war schnell genug, um den Flug zum fernen Pluto in wenig unter 10 Jahren zu absolvieren. Das bedeutet aber auch, dass New Horizons am Dienstag mit einer Geschwindigkeit von 13,78 Kilometern pro Sekunde in Bezug auf Pluto vorbei fliegen wird. Wollte man in eine Umlaufbahn einschwenken, müsste man diese enorme Geschwindigkeit erst irgendwie los werden. Bei anderen Missionen konnte man dazu neben Treibstoff auch die Gravitationskraft der Himmelskörper auf dem Weg zum Ziel nutzen. Wenn man sich auf die richtige Art und Weise annähert, kann man sich von deren Gravitation abbremsen lassen. Aber Pluto ist klein, er hat nur ein Sechstel der Masse unseres Mondes und man muss sehr viel Geschwindigkeit verlieren. Anders ausgedrückt: Die Fluchtgeschwindigkeit bei Pluto beträgt nur 1,2 Kilometer pro Sekunde (oder 4430 km/h). Diese Geschwindigkeit muss man überschreiten, wenn man den Pluto verlassen will (bei der Erde muss man zehnmal schneller sein und mindestens 11,2 km/s erreichen). Jedes Objekt das diese 1,2 Kilometer pro Sekunde in Bezug auf Pluto überschreitet, kann also nicht in einer Umlaufbahn sein.

Man hätte natürlich auch von Anfang an langsamer fliegen können oder ein bisschen Geschwindigkeit unterwegs durch den nahen Vorbeiflug bei anderen Planeten mit großer Masse (wie Jupiter) verlieren können. Aber dann wäre man sehr viel länger unterwegs gewesen (hier ist ein Beispiel für einen Missionsverlauf von der Erde in eine Umlaufbahn des Pluto, der mit 18 Jahren doppelt so lange dauert wie New Horizons und dafür ein Drittel weniger Nutzlast transportieren kann). Und je länger sich ein Raumfahrzeug im Weltall aufhält, desto größer ist die Chance, das irgendein Defekt auftritt und die ganze Mission scheitert. Will man dagegen schnell fliegen und stark abbremsen, dann muss man so eine Mission ganz anders dimensionieren. Man braucht sehr viel mehr Treibstoff, das Raumfahrzeug wird dadurch viel schwerer und man braucht zusätzlichen Treibstoff um die schwerere Sonde ebenso schnell durchs All zu bewegen. Man braucht stärkere Raketen, um die schwerere Sonde ausreichend schnell ins All zu schießen. Und so weiter. New Horizons wäre viel komplizierter und teurer geworden und die Chancen einer Realisierung wären gesunken.

Blick vom fernen Kuipergürtel zurück ins Sonnensystem (Künstlerische Darstellung: NASA, ESA, and G. Bacon (STScI))

Blick vom fernen Kuipergürtel zurück ins Sonnensystem (Künstlerische Darstellung: NASA, ESA, and G. Bacon (STScI))

Also ist man einen Kompromiss eingegangen und hat sich für einen Vorbeiflug entschieden. Der aber durchaus auch seine Vorteile hat: Denn wenn schon einmal so weit hinaus ins All geflogen ist, dann lohnt es sich auch, sich ein wenig genauer umzusehen! So schnell kommt man dort ja nicht wieder hin. New Horizons wird nach der Begegnung mit Pluto weiter durch den Kuiper-Asteroidengürtel fliegen, zu dem Pluto ja gehört. 2019 wird die Sonde sehr nahe an einem etwa 50 Kilometer großen Asteroiden vorbei kommen und dann werden wir das erste Mal einen Kuiper-Asteroiden aus der Nähe sehen! Das klingt vielleicht nicht so enorm spektakulär, ist wissenschaftlich aber äußerst wertvoll. Denn bis jetzt kennen wir nur Asteroiden, die sich in der Nähe der Erde bzw. im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter befinden. Wir wissen nicht, ob und wie sich die viel weiter von der Sonne entfernten Objekte von den nahen unterscheiden. Diese Unterschiede können uns aber sehr viel über die Bedingungen verraten, die im Sonnensystem zur Zeit der Entstehung der Planeten geherrscht haben. Dank der Daten die New Horizons nach der Begegnung mit Pluto liefern wird, können wir also besser verstehen, wie das ganz frühe Sonnensystem beschaffen war, wie sich das Material aus dem alles entstanden ist damals verteilt hat und was im Laufe der Zeit damit passiert ist.

Die Antwort auf die Frage “Warum fliegt New Horizons am Pluto vorbei?” lautet also: Weil es ansonsten wahrscheinlich nie eine Mission zum Pluto gegeben hätte und weil es hinter dem Pluto noch jede Menge andere lohnende Dinge zu sehen gibt!

Mehr Antworten findet ihr auf der Übersichtsseite zu den Fragen, wo ihr selbst auch Fragen stellen könnt.

Kommentare (59)

  1. #1 Rainer Kresken
    13. Juli 2015

    ” Wenn man sich auf die richtige Art und Weise annähert, kann man sich von der Gravitation abbremsen lassen.”
    Ich hätte gerne gewusst, wie das funktiniert. Kannst du das mal erklären?

  2. #2 Jan
    13. Juli 2015

    Zum Beispiel mit einem sogenannten Hohmann-Transfer. (https://de.wikipedia.org/wiki/Hohmann-Transfer)
    Dieser hätte aber bei Pluto wohl über 100 Jahre Zeit in Anspruch genommen, fällt also aus naheliegenden Gründen aus. 😉

  3. #3 Rainer Kresken
    13. Juli 2015

    Da verwechselst du was. Ein Hohmann-Transfer hat nichts mit Gravitation eines Zielkoerpers zu tun

  4. #4 mathias
    13. Juli 2015

    Nicht zu vergessen, die Außengrenze des Sonnensystems wird auch schneller als bei Voyager erreicht. Mit viel besseren Instrumenten wird der Übergang zum interstellaren Raum genauer beobachtet. Wenn die Sonne sich effektiv in nichts mehr von anderen Sternen unterscheidet. Ist für mich vielleicht der interessantere Teil der Mission.

  5. #5 Hanno
    13. Juli 2015

    Bei einem Swing-by kann man je nachdem ob man vor oder hinter dem Körper im Bezug auf Bewegungsrichtung lang fliegt, die Geschwindigkeit verringern oder erhöhen.
    Beim Swing-By vor dem Objekt wird abgebremst, dahinter beschleunigt.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Swing-by

    Sollte Florian noch andere Mechanismen gemeint haben, schließe ich mich deiner Frage an.

  6. #6 mathias
    13. Juli 2015

    Abbremsen durch Gravitation. So wie New Horizons durch Jupiter beschleunigt wurde, könnte er durch Pluto wieder gebremst werden. Für eine Umlaufbahn müsste Pluto dann wohl massiver als Jupiter sein.
    Energie-/ und Drehimpulserhaltungssatz kombiniert mit den genauen Bahnparametern beider Objekte.

  7. #7 Crazee
    13. Juli 2015

    Hat schon mal jemand ausgerechnet, wann New Horizons Voyager I “überholt”?

  8. #8 Karsten
    13. Juli 2015

    @Rainer Kresken: Vermutlich wird das Prinzip das Gleiche sein wie bei den Voyager-Sonden, bei denen man die Schwerkraft des Jupiter genutzt hat, um diese zu beschleunigen. Mit einem analogen Maneuver kann man eine Sonde vermutlich auch abbremsen …

  9. #9 Florian Freistetter
    13. Juli 2015

    @mathias: “könnte er durch Pluto wieder gebremst werden.”

    Nein. Eben nicht. Das habe ich im Artikel ja erklärt – Pluto ist dafür viel zu wenig massereich.

    @Rainer Kresken: “Ich hätte gerne gewusst, wie das funktiniert. Kannst du das mal erklären?”

    Falls du mir sagen willst, dass ich irgendwo einen Fehler gemacht habe, dann sags bitte direkt. Wie man Raumfahrzeuge steuert werd ich dir aber ja wohl nicht erklären müssen.

  10. #10 Captain E.
    13. Juli 2015

    Allerdings ist New Horizon bei weitem nicht dafür ausgestattet, so lange wie die Voyagers zu funktionieren. In einigen wenigen Jahren ist mir demoffiziellen Ende der Mission zu rechnen.

    Streng genommen wird New Horizon aber nicht 2019, sondern bereits 2015 die ersten KBOs (Kuiper Belt Objects) unter die Lupe nehmen: Pluto und seine Monde.

  11. #11 mathias
    13. Juli 2015

    @Florian Freistetter
    Hab ich nicht gesagt, dass Pluto Jupitermasse besitzen müsste? :-)

  12. #12 Rainer Kresken
    13. Juli 2015

    man kann ein Raumfahrtzeug nicht RELATIV zu einem Himmelskoerper mit dessen Gravitation abbremsen. Das ist prinzipiell so und hat nichts mit der Masse des Himmelskoerpers zu tun. Eine von weit her auf einen Himmelskoerper zufliegende Sonde befindet von ihm aus gesehen auf einer hyperbolischen Umlaufbahn und wird sich nach der groessten Annaeherung mit der gleichen RELATIVGESCHWINDIDGKEIT wieder entfernen. Die Gravitation eines Planeten kann also NICHT zum Abbremssen in eine Umlaufbahn genutzt werden, egal wie massiv der Planet ist

  13. #13 Rainer Kresken
    13. Juli 2015

    man kann die Gravitation eines Planeten aber schon nutzten, um die Geschwindigkeit REALTIV ZUR SONNE zu aendern. Dabei werden die Relativgeschwindigkeit der Sonde zum Planeten und dessen Relativgeschwindigkeitkeit zur Sonne vektoriell addiert und man nennt das Swing-By

  14. #14 Rainer Kresken
    13. Juli 2015

    @ Crazee #7 Voyager 1 und 2 sind jetzt und in alle Zukunft schneller als New Horizons

  15. #15 Florian Freistetter
    13. Juli 2015

    @Rainer Kresken: “man kann die Gravitation eines Planeten aber schon nutzten, um die Geschwindigkeit REALTIV ZUR SONNE zu aendern.”

    Mal abgesehen davon, das es höflicher gewesen wäre, so einen Kommentar direkt zu schreiben anstatt zu versuchen, mich da irgendwie dumm auflaufen und aussehen zu lassen: Ich habe in meinem Artikel geschrieben: “Wenn man sich auf die richtige Art und Weise annähert, kann man sich von der Gravitation abbremsen lassen” und ich sehe jetzt nicht, inwiefern das der Aussage widerspricht, das man die Gravitation eines Planeten nutzen kann, um die Geschwindigkeit zu ändern (=bremsen). Die Artikel ist nicht als umfassende Einführung in die Dynamik der Raumfahrt gedacht.

  16. #16 Rainer Kresken
    13. Juli 2015

    Deine Aussage steht im Zusammenhand der Abbremsung in eine Umlaufbahn.
    “Wollte man in eine Umlaufbahn einschwenken, müsste man diese enorme Geschwindigkeit erst irgendwie los werden. Bei anderen Himmelskörpern kann man dazu neben Treibstoff auch die Gravitationskraft des Ziels selbst verwenden. Wenn man sich auf die richtige Art und Weise annähert, kann man sich von der Gravitation abbremsen lassen.”
    Somit ist deine Aussage schlicht falsch, denn fuer das Eintreten in eine Umlaufbahn ist nur die RELATIVgeschwindigkeit zum Himmelskoerper relevant. Die Geschwingkeit zur Sonne, die man durch ein Swing-By aendern koennte, ist belanglos

  17. #17 walte
    13. Juli 2015

    Florian, DANKE! Gottseidank gibt es dich und deinen Blog, wo man wirklich was über New Horizons erfährt. Hab gestern leider eine unsäglich schlechte US Doku darüber gesehen. 1 Themenkomplex mit Null Information, der alle 5 Minuten wiederholt wurde. Alles was mit Daten, Zahlen, Entfernungen, Geschwindigkeiten usw. zu tun hatte, wurde mit irgendwelchem anderen Quatsch verglichen. Mein Highlight: New Horizons fliegt (ich sag jetz eine Hausnummer) 15x schneller als eine Gewehrkugel. Ok, jetz weiß ich alles :-) Dürfte wohl alles für Rednecks und deren Ableger gemacht worden sein.

    Deshalb nocheinmal: DANKE für deine Erklärungen!!!!

  18. #18 Adent
    13. Juli 2015

    @Rainer Kresken
    Aber lesen können Sie schon oder?
    Florian schreibt mitnichten, dass es um die Abbremsung in die Umlaufbahn durch die Masse geht, sondern:

    Will man in eine Umlaufbahn um einen Himmelskörper gelangen, dann muss man sich genau so schnell bewegen wie dieser Himmelskörper selbst. Man kann den Flug also entweder so planen, das man am Ende genau mit dieser Geschwindigkeit dort ankommt. Oder vorher schneller (bzw. auch langsamer) unterwegs sein und am Ziel dann bremsen (oder beschleunigen).

  19. #19 Florian Freistetter
    13. Juli 2015

    @Rainer Kresken: Ich hab echt nichts gegen Kritik. Ich weiß, das ich nicht perfekt bin und ab und zu Fehler mache. Und korrigiere die gerne, wenn man mich darauf hinweist (ich bin mir allerdings immer noch nicht sicher, ob der von entdeckte “Fehler” wirklich ein Fehler ist oder nur Besserwisserei (siehe auch hier. Es ging darum zu erklären, das Pluto wenig Masse hat und man deswegen viel Geschwindigkeit verlieren muss und das schwer ist. Alles andere zu vermitteln war nicht der Zweck dieses Artikels). Aber deine Art und Weise, “Kritik” zu üben ist jedesmal enorm unfreundlich (was sollte der Quatsch mit “Kannst du mir das mal erklären?” Man kann auch einfach sagen “Ich glaube, das ist nicht ganz korrekt beschrieben. Vielleicht solltest du das korrigieren)). Ich hab keine Ahnung, was du gegen mich hast – aber mir fehlt die Motivation, mich damit auseinander zu setzen. Ich kenn dich nicht, hab nichts gegen dich, aber auch keine Lust auf diese passiv-aggressiven Auseinandersetzungen die du mir immer wieder mal aufdrängen willst. Also werde ich das einfach bleiben lassen (und hab den Text jetzt anders formuliert um den strittigen Punkt zu vermeiden).

  20. #20 Alderamin
    13. Juli 2015

    @Rainer

    Hallo Rainer! (Ich oute mich mal Dir gegenüber, wir kennen uns vom Aachener Astroverein und neulich auf dem ATT sprach ich Dich nach Deinem Vortrag an, [Karl sprach Dich vorher an], jetzt solltest Du mich einordnen können).

    Soweit ich sehe, hat man bei Messenger auch Swing-Bys an Merkur selbst genutzt, um die Geschwindigkeit der Sonde relativ zu Merkur vor dem Einfang zu verringern (was den Treibstoffbedarf für den Einfang selbst erheblich verringert hat), so ganz unrecht hat Florian da m.E. nicht.

    Wäre natürlich bei Pluto schon wegen der riesigen Entfernung / Umlaufzeit keine Option gewesen, noch ein paarmal um die Sonne zu kreisen, aber technisch gesehen möglich.

    Bei Pluto hätte der einfache Hohmann-Transfer schon fast 35 Jahre gedauert (große Halbachse der Hohmann-Bahn zur Zeit 16,95 AU), deswegen wählte man eine weitaus höhere Geschwindigkeit, die man dann bei Pluto nicht mehr loswerden konnte.

    @Florian

    Ich weiß nicht, was sonst zwischen Euch vorgefallen ist, aber so aggressiv fand ich die Bemerkung von Rainer jetzt auch nicht, berechtigt oder nicht. Wenn er Dich bittet, zu erläutern, wie das gemeint ist, ist das doch ok (hab’ ich ja oben auch gemacht), und offenbar kennst Du ihn ja und weißt, dass er bei der ESA mit Raumsonden arbeitet, also spielt er Dir gegenüber mit offenen Karten. Ich find’s toll, dass er hier mitliest. Locker bleiben 😉

  21. #21 Rainer Kresken
    13. Juli 2015

    Von dem sehr speziellen Fall der Messenger-Bahn (wird bei Beppi-Colombo auch so sein ) bis zu einer allgemeinen Aussage wie der von Florian ist aber ein wirklich weiter Weg…

  22. #22 Florian Freistetter
    13. Juli 2015

    @Alderamin: “ffenbar kennst Du ihn ja und weißt, dass er bei der ESA mit Raumsonden arbeitet, “

    Genau deswegen fand ich es auch nicht sonderlich hilfreich, die Kritik so zu formuliere. Weil die Frage (von mir) ganz eindeutig nur als Kritik aufgefasst werden kann und die würde ich gerne direkt hören und nicht irgendwie hintenrum. Aber egal; das will ich hier nicht ausführen…

  23. #23 Rainer Kresken
    13. Juli 2015

    …aber hej, es ist dein Blog, und du bist fest davon ueberzeugt, dass das sachlich richtig ist!

  24. #24 André
    13. Juli 2015

    Moin,

    ich fand die Art und Weise von Rainer auch ein bisschen seltsam, Florian mit einer scheinbar harmlosen Frage in eine Falle locken zu wollen. Vor allem, da das hier ein öffentlicher Bereich ist, und wohl kaum jemand außer Florian und Alderamin wusste, wer Rainer tatsächlich ist.

    In einem Punkt muss ich Rainer aber zustimmen. Wer, wie ich, den Artikel als Laie liest, der gewinnt bei der Aussage “Bei anderen Himmelskörpern kann man dazu neben Treibstoff auch die Gravitationskraft des Ziels selbst verwenden. Wenn man sich auf die richtige Art und Weise annähert, kann man sich von der Gravitation abbremsen lassen.” den Eindruck, als wenn genau das ginge, nämlich nur mit Hilfe der Gravitionskraft eines Planeten in dessen Umlaufbahn zu kommen. Und so wie ich das jetzt aus den verschiedenen Kommentaren herauslese, ist genau das nicht möglich, was mir bei genauerer Überlegung auch logisch erscheint (muss aber nicht viel bedeuten :-)

    Mir stellt sich dann aber trotzdem noch eine Frage: wenn das nicht möglich ist, wie kann dann ein großer Planet, wie z.B. Jupiter, Monde “einfangen”?

    Und eine weitere Frage, die aber nichts mit dem o.g. zu tun hat: soweit ich das aus dem Wikipedia-Artikel herauslese, fliegt New Horizons in 12.500km Entfernung an Pluto vorbei, und in 28.800km an Charon. Charon ist aber “nur” 19.400 km an Pluto entfernt. Liegt also beim Vorbeiflug aus Sicht der Sonde “hinter” Pluto. Hätte man den Vorbeiflug nicht so planen können, dass New Horizons quasi beide nacheinander passiert? Also an beiden mit etwa 12.000 km Entfernung vorbeifliegt?

  25. #25 Rainer Kresken
    13. Juli 2015

    @Andre Haette man koennen, wollte man aber nicht. Der Grund ist, dass man zur Beobachtung der Atmosphaere von Pluto und Charon durch den Sonnenschatten beider Koerper fliegen moechte

  26. #26 Rainer Kresken
    13. Juli 2015

    @ Andre
    “Mir stellt sich dann aber trotzdem noch eine Frage: wenn das nicht möglich ist, wie kann dann ein großer Planet, wie z.B. Jupiter, Monde “einfangen”? ”
    Z. Bsp. Durch Energieverlust durch Kollision mit anderen Monden oder durch Atmosphaerenreibung.

  27. #27 Florian Freistetter
    13. Juli 2015

    @Rainer Kresken: “und du bist fest davon ueberzeugt, dass das sachlich richtig ist!”

    Ist ja gut jetzt… (wie ich im letzten Kommentar an dich geschrieben habe, habe ich den Text anders formuliert).
    Andererseits habe ich tatsächlich nichts anderes gesagt als: Will man in eine Umlaufbahn um den Pluto, muss man langsamer werden. Langsamer werden kann man zB in dem man die Gravitationskraft anderer Himmelskörper ausnutzt. Inklusive Pluto. Nur ist dessen Masse so gering, dass das hier keinen Sinn macht (und die ganze Mission würde viel, viel länger dauern weil man viel länger unterwegs wäre). Ja, ich habe das nicht bis ins letzte Detail erklärt und nicht die kompletten Grundlagen der Himmelsmechanik und Raumfahrtdynamik erklärt. Darum gings aber nicht. Es ging darum zu erklären, dass man wegen der geringen Masse des Pluto so viel Geschwindigkeit los werden muss. Weil das es a) zu viel Treibstoff braucht oder b) man zu lange unterwegs wäre, wäre man langsamer bzw. würde man probieren unterwegs durch Fly-Bys zu bremsen weil man dann nicht direkt zu Pluto fliegen kann sondern große Umwege machen muss. Für dich mag das nicht exakt genug gewesen sein (deine Ansprüche scheine ich aber irgendwie sowieso nie zu erfüllen können…). Aber für mich schon (nochmal: siehe hier)

    Ich habe deine “Kritik” zur Kenntnis genommen. Ich habe auch darauf reagiert. Mehr kann ich jetzt auch nicht tun.

  28. #28 Hans
    13. Juli 2015

    @Rainer Kresken:
    Ich hab ja zwar nicht viel Ahnung von Himmelsmechanik, aber so wie Sie hier auf dem Problem herum reiten, kommen Sie mir grade vor wie ein Kleinigkeiten-Krämer, der sich in Details verheddert, die für die grundsätzliche Aussage erst mal belanglos sind. Denn die grundsätzliche Aussage ist doch meiner Anschicht nach die, das Pluto viel zu klein ist, um seine Gravitation sinnvoll für irgendwelche Bahnmanöver nutzen zu können, die eine anfliegende Raumsonde in eine Umlaufbahn einschwenken lassen würde. Mit anderen Worten: Eine Raumsonde, die in eine Umlaufbahn um das Plutosystem einschwenken soll, muss sämtlichen dafür nötigen Treibstoff mitbringen.
    Dass ist aber bei New Horizons nicht der Fall, weil die Sonde dann sehr viel schwerer geworden wäre, als sie ist. An dieser Stelle wäre jetzt interessant, wieviel Treibstoff nötig wäre, um die Sonde so wie sie jetzt ist, von ihrer derzeitigen Geschwindigkeit soweit abzubremsen, dass sie in eine Umlaufbahn einschwenken könnte, und danach, wie sich dies auf die Startmasse und die damit verbundenen Probleme ausgewirkt hätte.

  29. #29 Alderamin
    13. Juli 2015

    @Rainer Kresken

    . Bsp. Durch Energieverlust durch Kollision mit anderen Monden oder durch Atmosphaerenreibung.

    Das muss gar keine Kollision sein, ein Swing-By an einem größeren Mond könnte schon reichen. Beim Dreikörperproblem (Sonne, Planet, Asteroid) ist aber nicht einmal das nötig, es kann auch so klappen. Hat Jupiter mit Shoemaker-Levy 9 auch hinbekommen (ganz ohne Aerobraking; die Kollision gab’s dann später als Zugabe).

  30. #30 Panos
    13. Juli 2015

    Dankeschön 😀 Hat meine Frage im anderen Artikel beantwortet

  31. #31 Jens
    13. Juli 2015

    Wie ist es eigentlich der Cassini-Sonde im Jahr 2004 gelungen in eine Umlaufbahn um Saturn einzuschwenken? Wurden dazu ausschließlich die Triebwerke genutzt?

  32. #32 Alderamin
    13. Juli 2015

    @Jens

    Wurden dazu ausschließlich die Triebwerke genutzt?

    Ja. Nicht weniger als 96 Minuten brannte das Triebwerk der Sonde zur Saturn Orbit Insertion. Auf dem Weg zum Saturn gab’s außerdem Gravity Assists bei Venus (2x), Erde und Jupiter.

  33. #33 Rainer Kresken
    13. Juli 2015

    @jens ja, nur Triebwerke

  34. #34 Florian Freistetter
    14. Juli 2015

    @Alle: Ich hab die OT-Diskussion gelöscht. Ich weiß, das wird einige wieder sehr aufregen. Aber das Thema war durch; die Sache geklärt und mit Pluto hatte das alles nichts zu tun. Wenn ihr darüber reden wollt, was ich wann wo und wie anders machen hätte sollen, macht das im OT-Bereich.

    @noch’nFlo: Du kennst den Hintergrund der Sache/”Kritik” nicht (und weißt zB auch nicht unter welchen Pseudonymen sich R.K. hier in der Vergangenheit immer wieder mit der Leserschaft dieses Blogs gezofft hat). Ich weiß, ich werde sowieso nichts sagen können was dich zufriedenstellt und mittlerweile ist der Punkt erreicht, von jede Äußerung von mir von deiner Seite als “zu empfindlich” und “kann keine Kritik vertragen” interpretiert werden muss. Aber da kann ich jetzt auch nichts dagegen machen (P.S. Falls du es nicht gemerkt haben solltest: Die Kritik von RK habe ich nicht nur zur Kenntnis genommen sondern den Artikel auch entsprechend anders formuliert).

    Und jetzt würde ich mich freuen, wenn wir uns auf die coole Pluto Mission konzentrieren könnten anstatt die Diskussionen zu führen die hier schon so oft geführt worden sind…

  35. #35 Edmund sackbauer
    14. Juli 2015

    Ich finde, wenn man sich in kerbal space Programm richtig reinfrickelt, versteht man (als Laie!!) Am besten warum es nicht so einfach ist, Umlaufbahnen zubefliegen und auch wieder rauszukommen.
    100e Stunden Harald lesch und Florian freistetter bringen nicht dasselbe Ergebnis wie dieses Spiel in wenigen Stunden

    Ich (als interessierter laie) wusste erst durch dieses Spiel wirklich was Orbits bedeuten.

  36. […] New Horizons wird an Pluto nur – im Abstand von 12.500 Kilometern – vorbei fliegen und nicht in eine Umlaufbahn einschwenken. Warum das so ist habe ich hier ausführlich erklärt […]

  37. #37 intergo
    Odenwald
    14. Juli 2015

    Ich weiß nicht, ob das schon allgemein bekannt ist, aber es gibt ein schönes Programm von der Nasa mit dessen Hilfe man jede Menge Details über die verschiedenen Missionen und das Sol-System erfahren kann. U.a. auch die Plutomission.
    http://eyes.jpl.nasa.gov/eyes-on-pluto.html
    oder
    https://eyes.jpl.nasa.gov/eyesproduct/EYES/os/win

    Es gibt damit endlos viel zu entdecken. Mit Standardrechner dauert es aber manchmal ein paar Sekunden bis es weiter geht, weil erst aktuelle Daten nachgeladen werden.

  38. #38 Rainer Kresken
    14. Juli 2015

    @florian
    ” Du kennst den Hintergrund der Sache/”Kritik” nicht (und weißt zB auch nicht unter welchen Pseudonymen sich R.K. hier in der Vergangenheit immer wieder mit der Leserschaft dieses Blogs gezofft hat).”
    das ist eine Verleumdung, die ich zurückweise. Ich hab’s nicht nötig, irgendwo unter Pseudonymen zu diskutieren.

  39. #39 Florian Freistetter
    14. Juli 2015

    @Rainer Kresken: “das ist eine Verleumdung, die ich zurückweise. Ich hab’s nicht nötig, irgendwo unter Pseudonymen zu diskutieren.”

    Ok. Wenn du das sagst… Ist notiert. Dann war es wohl ein anderer Kommentator der mit der gleichen Emailadresse früher immer meine Artikeln über Religion diskutiert und kritisiert hat. Ich werde towarisch auf die Sperrliste setzen, damit so etwas nicht mehr vorkommen kann.

  40. #40 ZeT
    14. Juli 2015

    Den Ausspruch “kannst Du mir das mal erklären” benutze ich auch oft. Es geht da imho eher darum, das man einen möglichen Fehler selbst erkennt als durch “das ist falsch!” das Gegenüber abwatscht.

    Ausserdem kann man ja selbst einem Denkfehler unterliegen womit ein “das ist falsch” in diesem Sinne eher ein Eigentor wäre.

    Ansonsten wie immer ein guter Artikel der erklärt weshalb die Sonde am Pluto vorbei fliegt. :)

  41. #41 Gus
    14. Juli 2015

    Ich nicht. Warum? Ich habe erst vorhin den Artikel samt Kommentaren gelesen und finde ihn genau im Zusammenhang unpassend: Zuerst dachte ich ein völliger Laie will jetzt einen Crashkurs über das ganze Thema. (na pfuh..) Dann bleibt allerdings genau der Eindruck dass hier jemand mit Besserwisserei provozieren will. Passiv-aggressiv trifft es ganz gut.

    Die Art des R.K. jedenfalls wirkt auf mich unverändert aggressiv. Er hat es sofort nötig, zurückzuweisen, aber bisher nach x Kommentaren nicht für nötig befunden, sich für seine Art zu entschuldigen. Alternativ schlage ich vor, woanders zu trollen. Oder vielleicht selbst Artikel zu schreiben, dann sehen wir ob die “besser” werden.

    Ich lasse mir Florian’s Artikel nicht mehr davon vermiesen.

  42. #42 Gus
    14. Juli 2015

    Ups, ich meinte im ersten Satz natürlich den besagten Ausspruch.

  43. #43 Florian Freistetter
    14. Juli 2015

    Die Sache mit dem Kritik-Kommentar hat sich erledigt; dazu wurde alles gesagt. Es wäre schön, wenn wir die weitere Diskussion darüber bleiben lassen könnten. Pluto ist viel faszinierender als das…

  44. #44 Harald Schneider
    15. Juli 2015

    Ich schätze Ihr Blog sehr, Herr Freistetter., einschließlich der freien Diskussion. Als Außenstehender emfpinde ich auch den “Streit”*) als Bereicherung.

    Astronomisch sind Sie in meiner Familie eine Instanz: Berichten die Massenmedien, meist viel zu selten, kurz und lückenhaft, über Lutetia, Tschurjumow-Gerassimenko, Sonnenfinsternis oder eben Pluto, so schauen wir zunächst hier bei Ihnen vorbei, um Fakten und Hintergründe zu erfahren. Dafür Dank!

    *) Relativ gesehen zu dem, was ich sowohl als Ehemann, als auch während meiner Arbeit, erlebt oder selbst vom Zaune gebrochen habe, handelt es sich übrigens um kuschelige Zärtlichkeiten.

  45. #45 Florian Freistetter
    15. Juli 2015

    @Harald Schneider: “Dafür Dank!”

    Sehr gerne geschehen!

  46. #46 rene
    15. Juli 2015

    hallo, wie kam new horizon eigentlich unbeschadet durch den asteroidengürtel?

  47. #47 Crazee
    15. Juli 2015

    Wenn New Horizons überhaupt durch und nicht drüberweggeflogen ist, dann hat sie dort vorallem leere Weiten getroffen: http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/07/21/die-grosse-der-asteroiden/

  48. #48 Olaf Klischat
    15. Juli 2015

    Ich denke, Rainer hat schon recht. Swing-By-Manöver — zum Beschleunigen wie zum Abbremsen — brauchen immer mindestens 3 beteiligte Objekte inkl. der Sonde selber. Im Bezugssystem des “Swingby-Planeten” ändert sich durch das Manöver nur die Flugrichtung der Sonde, aber nicht die Geschwindigkeit. Das wiederum kann aber bedeuten, dass sich Im Bezugssystem des Zielplaneten — der relativ zum Swingby-Planeten in Bewegung ist — sehr wohl auch die Geschwindigkeit der Sonde ändert. Und darum geht’s halt. Aber allein am Zielplaneten kann man keine Abbremsung/Beschleunigung relativ zu diesem erreichen (Aerobraking an der Atmosphäre oder ähnliches mal außen vor gelassen). Die erwähnte Messenger-Mission hat meines Wissens zwar einen Swingby am Zielplaneten (Merkur) gemacht, aber zu dem Zweck, in einen energieärmeren Sonnenorbit zu gelangen, um dann einen Sonnenumlauf später in den Merkur-Orbit einschwenken zu können. D.h. auch bei diesem Swingby war ein dritter Körper (die Sonne) beteiligt.

  49. #49 Alderamin
    15. Juli 2015

    @Olaf Klischat

    Niemand hat hier behauptet, dass zwei Körper für einen Einfang reichen würden, oder dass man direkt in die Umlaufbahn um den Zielplaneten mit dessen Hilfe einbremsen könnte. Das war genau das Missverständnis. Ausgehend von ihren unterschiedlichen Annahmen darüber, was der Text implizierte, hatten beide aus ihrer Sicht Recht.

    Ich hatte den Satz “Wenn man sich auf die richtige Art und Weise annähert, kann man sich von der Gravitation abbremsen lassen” jedenfalls gleich so aufgefasst, dass nur ein vorheriger Swingby eine darauffolgende Annäherung verlangsamen kann, weil anderes physikalisch ja völlig ausgeschlossen ist, und Florian hat genug Ahnung vom 3-Körper-Problem, dass er das selbstverständlich weiß (er hat auch schon Artikel über den Einfang von Asteroiden geschrieben, auch die brauchen die Sonne als 3. Körper).

  50. #50 MX
    15. Juli 2015

    Ein einziger Körper reicht zum Einfangen, man muss ihn nur treffen 😉

    Eine Laienfrage zur Reise von New Horizons:
    Im Blog steht, dass die Sonde weiterfliegt und 2019 an einem 50 km großen Asteroiden vorbei kommt. Woher weiß man von dem Ding? Kann man so etwas von der Erde aus noch sehen? Falls ja, was wäre das kleinste, was man in der gleichen Entfernung gerade noch sehen könnte?

  51. #51 Steffmann
    15. Juli 2015

    Also ich kenne Moderation bei Kommentaren, wenn ein link oder böse Schlagwörter dabei sind. Aber warum mein absolut harmloser Kommentar jetzt in der mod hängt, weiss nur der Admin persönlich…..

  52. #52 PDP10
    15. Juli 2015

    @Steffmann:

    Der Kommentar hing nicht in der Mod. Der war vorhin noch zu sehen.
    Ich schätze, Florian hat ihn einfach gelöscht, weil er – verständlicherweise – grad keinen Bock auf die Diskussion hat …

  53. #53 Florian Freistetter
    15. Juli 2015

    “Ich schätze, Florian hat ihn einfach gelöscht, weil er – verständlicherweise – grad keinen Bock auf die Diskussion hat …”

    Und weil ich schon gestern erklärt habe, dass in der Frage alles geklärt ist und die weitere Diskussion dazu OT ist…

  54. #54 eumenes
    16. Juli 2015

    Könnte es sein, dass SuW 8/2015 S. 98 den Stil der Diskussion ein bißchen beeinflußt hat?

  55. #55 Florian Freistetter
    16. Juli 2015

    @eumenes: “Könnte es sein, dass SuW 8/2015 S. 98 den Stil der Diskussion ein bißchen beeinflußt hat?”

    Kommt drauf an. Was steht denn dort? (Bin kein SuW-Leser)

  56. #56 eumenes
    16. Juli 2015

    @ FF
    ganzseitige Rezension zu “Asteroid now”

  57. #57 Florian Freistetter
    16. Juli 2015

    @eumenes: “ganzseitige Rezension zu “Asteroid now””

    Ah – wusste nicht nicht…

  58. #58 Jakob B.
    16. Juli 2015

    Ich möchte Edmund Sackbauer zustimmen. Alle Laien die Interesse an Astronomie haben und sich auch nur annähernd für Computerspiele begeistern können sollten unbedingt Kerbal Space Program ausprobieren.
    Man bekommt spielerisch ein gutes Gefühl für Himmelsmechanik und für die Herausforderungen der Raumfahrt. Wenn ich mir klar mache, dass im Kerbal-Sonnensystem der Heimatplanet viel kleiner und deshalb leichter zu verlassen ist und dass man in der Realität nicht speichern und laden kann, dann erscheinen mir die realen Weltraummissionen beinahe unmöglich.
    So habe ich z.B. grade eine bemannte Mission zum Venus-Äquivalent beendet, an der ich fast eine Woche tüftelte und die zig Neuversuche und drei Raketen benötigte (eine um den Lander in die Umlaufbahn der “Erde” zu bringen, eine um den Lander zur “Venus” zu fliegen und eine um den Lander, nach der Landung, aus dem Orbit der “Venus” zu fischen und zurück zu bringen).
    Jemand der dieses Spiel eine Zeit gespielt hat kann sich die Frage dieses Artikels sofort beantworten und würde z.B. niemals auf die Idee kommen Philae als fehlschlag zu bezeichnen nur weil er unglücklich gelandet ist,

  59. […] zuerst: Bei Astrodicticum Simplex wird sehr nett erklärt, warum New Horizons nicht bei Pluto bleibt sondern weiterfliegt. Spart […]