Holger Klein und ich haben wieder über Wissenschaft geplaudert. Diesmal habe ich den Podcast zu PR-Zwecken gekapert und wir haben nur über mein neues Buch gesprochen. Wer also ein wenig detaillierter wissen möchte, worum es darin geht, sollte sich diese Folge anhören. Und wer keine Lust auf den Podcast hat aber trotzdem wissen möchte, was im Buch steht kann am 17. März in Wien in die Thalia-Buchhandlung in der Landstraße kommen. Dort stelle ich mein Buch vor; gemeinsam mit Martin Puntigam. Oder am 4. April nach Heidelberg kommen, wo ich ebenfalls von meinem Buch erzählen werde.

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Ihr könnt euch die Folge hier anhören oder direkt hier als mp3 runterladen.

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Kommentare (22)

  1. #1 tomtoo
    15. März 2017

    Ach wenn doch zu mir jemand käme und würde sagen:”Tomtoo du bistja so ein riesen Arschloch , aber deine Idee war so geil” !

  2. #2 DasKleineTeilchen
    terra
    15. März 2017

    @tomtoo:

    also ich käm auch ohne das “arschloch” klar :)

  3. #3 Laie
    15. März 2017

    Es ist doch keine Voraussetzung ein Arschloch zu sein, um eine gute Idee zu haben. Arschlöcher sind eher in der Lage Ideen, die nicht immer ihre eigenen sind, lautstark zu vertreten, sodass andere ungehört bleiben. Über Edison wird ja ähnliches gesagt.

  4. #4 tomtoo
    15. März 2017

    @DKT

    Hä ? Uffbase !
    : )

  5. #5 Heljerer
    16. März 2017

    Es wurde hier ja zuletzt schon kurz angesprochen, dass Newton gelegentlich das Asperger-Syndrom “diagnostiziert” wird. Das würde sozusagen das Arschloch ein wenig entschuldigen. Interessant ist, dass Mark Zuckerberg ähnliches nachgesagt wird – genauso wenig belegt wie bei Newton.

    Im Film “Social Network” macht Zuckerbergs Freundin mit ihm Schluss mit den Worten: „Du wirst dein Leben lang glauben, dass die Frauen nicht auf dich stehen, weil du ein Nerd bist. Das wird nicht der Fall sein. Es wird daran liegen, dass du ein Arschloch bist.“

    Am Ende des Films verliebt sich Mark Zuckerberg in eine andere Frau. Sie sagt zu ihm: „Du bist gar kein Arschloch, Mark. Du gibst dir nur große Mühe, eins zu sein.“

  6. #6 Laie
    16. März 2017

    @Heljerer
    Mark Zuckerberg hatte zu Beginn von Facebook sich eindeutig und objektiv über jene geäußert, die das damals schon nutzten. Sinngemäß schrieb er zu einem Freund: “Schau dir die ganzen Idioten an, ist ja unglaublich was die alles von sich geben.”

    Daran ist aber auch gar nichts auszusetzen. Sein Erfolg war halt, unabsichtlich einen Markt für Idioten entdeckt zu haben. Es gibt ja Leute, die Steine zum Heilen von irgendwelchen Strahlen verkaufen, weil Idioten gerne Steine zum Heilen von irgendwelchen Strahlen verwenden.

    So funktioniert halt Marktwirtschaft, die Nachfrage wird bedient – auch die von Idioten. Und das zurecht!

  7. #7 Alexander
    16. März 2017

    Mag jemand abschätzen, wie lange es gedauert hätte, bis ein anderes Genie zu ähnlichen Erkenntnissen gelangt wäre, wenn es Newton nicht gegeben hätte? War die Zeit einfach reif oder hat der Mann Jahrzehnte übersprungen?

  8. #8 Florian Freistetter
    16. März 2017

    @Alexander: “Mag jemand abschätzen, wie lange es gedauert hätte, bis ein anderes Genie zu ähnlichen Erkenntnissen gelangt wäre, wenn es Newton nicht gegeben hätte?”

    Das ist wirklich schwer zu sagen. Leute wie Leibnitz, Hooke, Boyle, Halley, etc und ihre Nachfolger hätten die Erkenntnisse sicher Stück für Stück im Laufe der Jahre zusammengetragen. Aber so ein allumfassendes Ding wie die drei Bände der Principia quasi aus dem Nichts komplett in die Welt zu bringen: Ob das jemand anderes auch so tun hätte können bezweifle ich. (und von den ganzen anderen Leistungen Newtons hab ich da noch gar nicht geredet)

  9. #9 Lutz
    16. März 2017

    Es gibt die Legende, Newton hätte u.a. auch die Katzenklappe erfunden. Ist da eigentlich etwas dran @ff? Ich finde leider nichts wirkliche Belastbares/Vertrauenvolles dazu…

  10. #10 Florian Freistetter
    16. März 2017

    @Lutz: Nein, das mit der Katzenklappe ist Humbug – das ist ne Erfindung.

  11. #11 SkeptikSkeptiker
    Randpolen
    17. März 2017

    Auf der zwanzigsten Reise ist Ijon Tichy Leiter eines Projektes zur nachträglichen “Verbesserung” der Menschheitsgeschichte. Allerdings sind die meisten Projektmitarbeiter so inkompetent und integriant, dass sie von Ijon zur Strafe dauerhaft in die Vergangenheit verbannt werden und – auf Grund ihres Neuzeitwissens – dort zu großen Erfindern und bekannten Persönlichkeiten werden – was so natürlich nicht geplant war. Ob Newton auch dabei war, kann ich mit nicht mehr erinnern 😉

  12. #12 Einherjer
    Avalon
    18. März 2017

    Doch wie groß muß die Masse der Steckrüben sein die ihren Riecher in das Heck führender Arschlöcher bohrt? Die den Arschlöchern folgen wie Fliegen dem Haufen und dessen Konzepte als dogmatisches Evangelium in Büchern und abstrakten Formeln verkünden?
    Wer ist schlimmer dran?
    Arschloch oder Fliege?

  13. #13 ralph
    18. März 2017

    Ganz ehrlich, als alter Newton Fan finde finde ich den Titel abschreckend. Aber ich hoffe ich bin nicht repräsentativ und wünsche dem Buch viel Erfolg!

  14. #14 Gast-on
    26. März 2017

    Hallo lieber Florian,
    danke für deine frischen Erklärungen.
    Darüber hinaus kann ich deine Artikel auch sehr gut ohne das Wort “Arschloch” genießen.
    Dieses Wort wird doch nicht gebraucht, um mehr LeserInnen anzuziehen, vermute ich. Und hoffe ich auch.
    Dein Gast-on

  15. #15 Florian Freistetter
    27. März 2017

    @Gast-on: “Dieses Wort wird doch nicht gebraucht, um mehr LeserInnen anzuziehen”

    Nein – aber um Newtons Charakter treffend zu beschreiben…

  16. #16 Gast-on
    27. März 2017

    @Florian Freistetter: Nun wir wissen ja: Begriffe wie “Zicke”, “Arschloch”, “Schnarchnase”, “Vollfosten” (eine gegen Unendlich gehende Reihe weiterer) generalisieren, verallgemeinern und verschmieren die klare Sicht. Er hatte sicherlich ein solches Loch. Ja, war sozial kaum zu ertragen. Aber “Arschloch” vernebelt das Bild. Find ich zu platt, trifft auch keinen Charakter.

  17. #17 Eisentor
    27. März 2017

    Ich glaube ja immer noch das dieses Wort in Österreich (und Bayern und diversen Dialekten) eine leicht andere Verwendung hat als im Rest Deutschlands. Ich empfinde es auch als zu “hart”.

  18. #18 Florian Freistetter
    27. März 2017

    Gast-on: “Aber “Arschloch” vernebelt das Bild. Find ich zu platt, trifft auch keinen Charakter.”

    Wenn du heute mit jemanden wie Newton zu tun hättest, würdest du danach zum dem Schluss kommen, dass er ein Arschloch ist. Ist es wirklich so ein massives Problem, wenn man die Dinge als das bezeichnet was sie sind? Dieser ganze Eiertanz um “schöne” Sprache und dass man ja keine “bösen” Wörter verwendet kommt mir ziemlich absurd vor. Wissenschaft leidet ja sowieso unter einer zu formalen, unverständlichen und verkopften Fachsprache. Das muss man nicht auch noch dann machen, wenn man Wissenschaft kommunizieren will. Und das Abendland wird nicht untergehen, nur weil man in der Öffentlichkeit “Arschloch” sagt…

  19. #19 Gast-on
    27. März 2017

    @ Florian Freistetter: “Wir alle wissen, daß die Gedanken noch frei sind” Niemand soll hier bekehrt werden. Meine Ansicht habe ich dargelegt.

  20. #20 Alderamin
    28. März 2017

    Eben beim Laufen die Folge gehört. Wie war das mit dem Spiegelteleskop? Spiegelteleskope gab’s schon und Newton hat es verbessert, so dass keine chromatische Aberration auftrat? Spiegelteleskope haben doch nie chromatische Aberration (dafür Koma und/oder sphärische Aberration), denn das Licht durchläuft (bis zum Okular) keine Linsen, also wird es auch nicht in sein Spektrum zerlegt; war es nicht vielmehr so, dass die Linsenfernrohre vorher diese Fehler hatten und Newton hat das Problem durch die Erfindung des Spiegelteleskops gelöst?

    Jedenfalls muss ich mir unbedingt das Buch zulegen, die Folge hat neugierig gemacht.

  21. #21 Florian Freistetter
    28. März 2017

    @Alderamin: Ja, das mit der chromatischen Aberration war falsch im Podcast. Im Buch hab ichs richtig beschrieben (hoffe ich 😉 ). Erfunden hat Newton das Spiegelteleskop aber trotzdem nicht – aber das erste gebaut, das auch wirklich praktisch & gut funktioniert hat.

  22. #22 Alderamin
    29. März 2017

    @Florian

    Erfunden hat Newton das Spiegelteleskop aber trotzdem nicht – aber das erste gebaut, das auch wirklich praktisch & gut funktioniert hat.

    Stimmt, erfunden hat es dieser Herr (eben gegoogelt, nie von ihm gehört). Was ich auch nicht wusste ist, dass der Cassegrain-Reflektor älter als der Newton-Reflektor ist. Newtons neue Idee war offenbar ein planer Fangspiegel, der das Licht zur Seite ablenkte, statt zurück zum Hauptspiegel, den man dann durchbohren musste, um an den Fokus zu gelangen. Nun ja, da hätte man drauf kommen können…