Herzlich Willkommen im März! Und den Beginn des neuen Monats begehen wir am besten gleich mit einem netten Kurzfilm. In “FTL” testet die Menschheit ihr erstes überlichtschnelles Raumschiff. Aber natürlich laufen die Dinge nicht ganz so, wie sie laufen sollen:


FTL from Artifex Studios on Vimeo.

Und wer abseits der Science-Fiction ein wenig Informationen zur Wissenschaft der Überlichtgeschwindigkeit (und spektakulären Antriebssysteme) haben möchte, der wird in diesen Artikeln fündig:

Kommentare (18)

  1. #1 bruno
    1. März 2018

    Ach du leev!
    Ich stehe ja auf Beschleunigung … aber beim Start hätte ich doch meine Problemchen. Auch beim Bremsen am Mars wäre mir sicher schlecht geworden 😀
    3 Minuten zum Mars. Hm…

  2. #2 Bullet
    1. März 2018

    Immerhin nicht 30 Sekunden… :)

  3. #3 tomtoo
    1. März 2018

    Ich WILL so ein Teil. 0 bis c unter 4sec. ; )

  4. #4 rolak
    1. März 2018

    Ein klassischer m( : 3′ reist das FTLSchiff, doch die anschließende FunkKommunikation ist pausenlos. Zum Ausgleich gabs einen schicken TNG-Bezug

  5. #5 Alderamin
    1. März 2018

    Was sind das für Geräusche beim Abdocken?
    Wieso trägt der einen Raumanzug, aber keinen Helm? Nicht mal, als nachher die Scheiben Risse kriegen?
    Warum ist er nicht schwerelos?
    Warum zermatscht es ihn bei der Beschleunigung und vor allem beim Abbremsen nicht?
    Wieso muss er die Geschwindigkeit ansagen, haben die keine Datenaufzeichnung?
    Wieso braucht er drei Minuten zum Mars mit 1,25c, spricht aber ohne Laufzeitverzögerung mit der Basis?

    Jee oh jee…

  6. #6 rolak
    1. März 2018

    ‘Geräusche beim Abdocken?’ kann man drüber reden – er sitzt in einem luftgefüllten Schiff, der durchs ‘Gehäuse’ übertragene Schall ist mithin für ihn hörbar.
    ‘Raumanzug, aber keinen Helm?’ wahrscheinlich wg ‘hätte auch nix genutzt’, doch so ein Raumanzug erfüllt wesentlich mehr Funktionen als nur Träger des Helmes zu sein.
    ‘nicht schwerelos?’ Na wg HighTechnology™, immerhin gehts da mit FTL
    ‘Warum zermatscht es ihn nicht?’ der beschleunigt doch gar nicht, der wechselt den Fortbewegungsmodus. Als munteres Symbolbild gibts die rotierenden SchiffsElemente, GoldenAge-SciFi, sich in den Hyperraum rotieren.
    Und wie Du schon weißt, hatte ich mit dem letzten Punkt auch so meine Probleme, die Antwort auf das ‘wieso’ ist allerdings simpel: Wieviele Gesprächsfragmente bei einer Pausendauer von 6′ gehen denn schon in einen 16′-short? Boooooring!

  7. #7 stone1
    1. März 2018

    Wieso trägt der einen Raumanzug, aber keinen Helm?

    Ganz klar eine dramaturgische Entscheidung, sonst hätte man seine Emotionen nicht so schön gesehen, vor allem wie er das Bild von Frau&Kind anschaut. Herzzerreißend! Dennoch unglaubwürdig, wenn schon das Schiff schon die ganze Zeit “hull breach” meldet, würde doch jeder ernstzunehmende Pilot als allererstes den verdammten Helm aufsetzen.

    Aber wenigstens geile Grafik! Und wieder mal typisch ST-geprägt, kaum fliegt jemand mit ÜLG, schon sind die Aliens da.

  8. #8 Florian Freistetter
    1. März 2018

    @Alderamin: “Wieso braucht er drei Minuten zum Mars mit 1,25c, spricht aber ohne Laufzeitverzögerung mit der Basis? “

    Hat der nicht irgendwelche Quanten-Satelliten ausgesetzt?

    @stone1: “Aber wenigstens geile Grafik! “

    Soweit ich das verstehe, ist der Film auch eine Art Showreel der Special-Effects-Firma, die ihn gemacht hat.

  9. #9 tomtoo
    1. März 2018

    @stone1
    “”…unglaubwürdig, wenn schon das Schiff schon die ganze Zeit “hull breach” meldet, würde doch jeder ernstzunehmende Pilot als allererstes den verdammten Helm “””

    Naja, wenn dir doch eh klar ist, voll in der Pampa zu sein ?? ; )

  10. #10 Zhar
    1. März 2018

    hm.. also mir fehlt da ne story, is etwas dünn das ganze, liegt wohl an der längenkontraktion oder so, bis auf diesen sehr klischee-drama-familienvater-bullshit. ich frag mich da auch, warum überhaupt bemannt? soweit ich es sehe ist es doch der erste testflug, warum das risiko? ich sehe da keine zwingende funktion des astronauten, die geschwindigkeitsübermittlung ginge wohl auch automatisch und reparieren kann der wohl auch nicht viel im notfall.. und das “umlenk problem” erinnert mich stark an das spiel ‘the long journey home’, nur dass man da dann eben allein wieder zurück muss und dass das leuchtende runde dingens, das einen anzieht, ne technik-ruine ist.
    nun gut, die effekte sind in ordnung, aber nicht wirklich gut eingesetzt, es baut sich nicht so recht eine geschichte auf, mit spannungsbogen, charakteren, etc. (ja, das geht auch in wenigen minuten) die heftigste emotion war mein augenrollen für das gekünstelte drama.. gefolgt von dem ‘oh, nett’ von der scene mit dem runden leuchtdingens mit dem zerflückten schiff davor
    im ganzen ‘ok’ aber mir fehlt definitiv etwas zum mitnehmen außer ein paar netten bildern und den anblick meiner zimmerdecke

  11. #11 Artur57
    1. März 2018

    Na ja, so wird es nicht gehen. Martin hat sich ja mal ernsthaft mit der Sache beschäftigt. Also ich finde das faszinierend.

    Brauchen wir am Ende nicht die Tachyonen? Im Moment der inflationären Ausdehnung des Universums geschah dies mit Überlichtgeschwindigkeit. War der erste Zustand somit ein Universum aus Tachyonen?

  12. #12 Captain E.
    2. März 2018

    @Artur57:

    Na ja, so wird es nicht gehen. Martin hat sich ja mal ernsthaft mit der Sache beschäftigt. Also ich finde das faszinierend.

    Brauchen wir am Ende nicht die Tachyonen? Im Moment der inflationären Ausdehnung des Universums geschah dies mit Überlichtgeschwindigkeit. War der erste Zustand somit ein Universum aus Tachyonen?

    Nein, wieso denn? Die Expansion des Raumes ist doch gerade eben die Expansion des Raumes, und die ist nicht durch die Lichtgeschwindigkeit limitiert. Wenn also beispielsweise zwei Galaxien einfach nur weit genug voneinander entfernt sind, kommt diese Expansion des Raumes einer Geschwindigkeit der einen Galaxis in Relation zur anderen gleich, die deutlich über der Lichtgeschwindigkeit liegt.

  13. #13 Frantischek
    2. März 2018

    Das mit dem Funk soll wohl der “Entangled Satellite” oder wie der hieß erklären.
    Ich fands leider trotzdem bescheiden…

  14. #14 Dampier
    2. März 2018

    Grauenhafter Kitsch. Echte Weltraumhelden haben gefälligst keine Familie!!1!

  15. #15 Artur57
    3. März 2018

    @Captain E.

    Die Inflationstheorie ist ja deswegen so anerkannt, weil sie annimmt, dass während der kurzen Inflationsphase keinerlei Nachrichtenaustausch zwischen einzelnen Teilen des Universums möglich war. Das aber ist nur bei überlichtschneller Ausdehnung möglich. Wird deswegen favorisiert, weil sich die Struktur des Universums anders nicht erklären lässt.

    Tatsächlich gibt es Galaxien, die sich mit Überlichgeschwindigkeit von uns entfernen. Muss ja, wenn das Universum in 13 Milliaden Jahren einen Radius von 45 Mia. Lichtjahren hat. Hier aber ist das Phänomen der Raumdehnung zu beachten. Wenn man diese herausrechnet, wird c nicht überschritten.

  16. #16 Alderamin
    3. März 2018

    @Artur57

    Fast richtig, die Inflation unterscheidet sich aber lediglich von der normalen Raumexpansion in der Ausdehnungsrate. Im heutigen Universum dehnt sich eine Entfernung von ca. 14 Milliarden LJ aus (das ist der sogenannte Hubble-Radius), während der Inflation war es eine Strecke von 3*10^-27m (denn die Größe des Weltalls hat sich alle 10^-35s verdoppelt, d.h. eine Strecke von 3*10^-27 m wuchs binnen 10^-35s auf 6*10^-27m, und eine Zunahme um 3*10^-27m in 10^-35 s entspricht im Schnitt 3*10^-27m/10^-35 s = 3*10^8 m/s = c).

    Ein Proton ist vergleichsweise gigantisch dazu, es misst 1,7*10^-15 m und damit ca. das 500- Milliardenfache.

    Hier aber ist das Phänomen der Raumdehnung zu beachten. Wenn man diese herausrechnet, wird c nicht überschritten.

    Nicht ganz, die Raumausdehnung ist ja gerade das, was die Zunahme der Entfernung (mit weniger oder mehr als c, je nach Entfernung und Expansionsrate) bewirkt. Wenn man die herausrechnet, bewegt sich gar nichts mehr. Das tut man bei den sogenannten “mitbewegten Koordinaten”.

  17. #17 RainerO
    5. März 2018

    Was für ein Schrott. Ich habe das keine drei Minuten ertragen und habe mich punktuell bis zum Ende vorgeklickt. “Grauenhafter Kitsch”, wie von Dampier festgestellt, ist noch eine sehr freundliche Beschreibung.

  18. #18 Dasze
    9. März 2018

    Eine gewaltig hohe Hecke hat der Astronaut rund um seinen Garten. Beeindruckend.