Von all den Menschen, die bis jetzt auf der Erde gelebt haben und heute noch leben, hat nur ein verschwindend geringer Teil auch im Weltraum gelebt. Es sind also nur diese wenigen Männer und Frauen, die uns aus eigener Anschauung erzählen können, wie es ist, in so einer extrem fremden und extrem lebensfeindlichen Umgebung zu existieren. So richtig vorstellen kann man es sich dann natürlich immer noch nicht – dazu muss man wohl wirklich selbst dorthin. Aber so lange das für normale Leute keine Option ist, sollten wir denjenigen gut zuhören, die diese Gelegenheit hatte. Und deswegen lohnt es sich, dieses Video des kanadischen Astronauten Chris Hadfield anzusehen. Darin beantwortet er jede Menge interessante Fragen: Wird man von der Sonne gebraten wenn man sich im All aufhält? Muss man ständig trainieren damit der Körper lebensfähig bleibt? Wie riecht der Weltraum? Altert man dort weniger? Wie klingen Explosion im Weltraum wirklich? Erforscht die NASA Warp-Antrieben? Können wir Astronauten einfrieren und auf lange Reisen schicken? Und: Gibt es Mutanten-Salmonellen?

All das und noch viel mehr könnt ihr euch, begleitet von schönen Bildern, von Chris Hadfield beantworten lassen:



Kommentare (17)

  1. #1 noch'n Flo
    Schoggiland
    24. Mai 2018

    Das ist doch sonnenklar: der Weltraum riecht grün.

  2. #2 Jürgen A.
    Berlin
    24. Mai 2018

    Und ich dachte immer, über der Schweiz riecht der Weltraum nach Schokolade.

  3. #3 Yeti
    24. Mai 2018

    Hadfield ist kultig!

    @Jürgen A.:
    Ich verbinde die Schweiz eher mit Käse als mit Schokolade.

  4. #4 Wizzy
    24. Mai 2018

    @all Der Weltraum nahe unseres Monds riecht nach Käse. Über der Schweiz schmeckt man dominanter einen Hauch Ricola. Und spürt unter günstigen Bedingungen Gravitationswellen verursacht von Alphörnern.

  5. #5 rolak
    24. Mai 2018

    Bzgl des Geruchs: Da gibt es doch extra Geräte für.
    (Nebenbei: Einer der ultrararen guten UranusWitze)

  6. #6 noch'n Flo
    Schoggiland
    25. Mai 2018

    @ Wizzy:

    Über der Schweiz schmeckt man dominanter einen Hauch Ricola.

    Und natürlich den Duft des Geldes.

  7. #7 Jürgen A.
    Berlin
    25. Mai 2018

    “Pecunia non olet” soll Vespasian gesagt haben ! Vielleicht kann man olet auch mit riechen übersetzen.

  8. #8 Sgt. Pinback
    Weltraum
    25. Mai 2018

    Von Weltraum (und einem mystischen “Dort”) zu sprechen, während man sich gerade in einem erdnahen Orbit nicht weiter von der Oberfläche weg befindet als 400 und ein paar zerquetsche Kilometer, finde ich ein bißchen dick aufgetragen. Hut ab dafür, den Orbit überhaupt erreichen und aufrechterhalten zu können, keine Frage, aber das “richtige” Weltall fängt doch erst weit außerhalb unseres Sonnensystems mit dem schönen Wort “interstellar” an, da, wo das Raumschiff Darkstar seinen Abenteuern begegnet, oder nicht?

    Hätten wir keine Atmosphäre, könnten wir das das Ganze auch in 10 Metern Höhe erfahren

  9. #9 Sgt. Pinback
    Weltraum
    25. Mai 2018

    Von Weltraum (und einem mystischen “Dort”) zu sprechen, während man sich gerade in einem erdnahen Orbit nicht weiter von der Oberfläche weg befindet als 400 und ein paar zerquetsche Kilometer, finde ich ein bißchen dick aufgetragen. Hut ab dafür, den Orbit überhaupt erreichen und aufrechterhalten zu können, keine Frage, aber das “richtige” Weltall fängt doch erst weit außerhalb unseres Sonnensystems mit dem schönen Wort “interstellar” an, da, wo das Raumschiff Darkstar seinen Abenteuern begegnet, oder nicht?

    Hätten wir keine Atmosphäre, könnten wir das Ganze auch in 10 Metern Höhe erfahren

  10. #10 Captain E.
    25. Mai 2018

    @Sgt. Pinback:

    Von Weltraum (und einem mystischen “Dort”) zu sprechen, während man sich gerade in einem erdnahen Orbit nicht weiter von der Oberfläche weg befindet als 400 und ein paar zerquetsche Kilometer, finde ich ein bißchen dick aufgetragen. Hut ab dafür, den Orbit überhaupt erreichen und aufrechterhalten zu können, keine Frage, aber das “richtige” Weltall fängt doch erst weit außerhalb unseres Sonnensystems mit dem schönen Wort “interstellar” an, da, wo das Raumschiff Darkstar seinen Abenteuern begegnet, oder nicht?

    Hätten wir keine Atmosphäre, könnten wir das das Ganze auch in 10 Metern Höhe erfahren

    Na ja, nicht ganz. Dazu müsste die Erde nicht nur atmosphärenlos, sondern auch viel, viel flacher sein.

  11. #11 tomW
    25. Mai 2018

    Genau diese Frage hat Alexander Gerst vor einer Weile in einem Interview mit Jan Böhmermann beim Neo Magazin Royale beantwortet. Müsste in der Mediathek des ZDF noch zu finden sein.

  12. #12 Alderamin
    25. Mai 2018

    Er ist zwar ein Astronaut und begnadeter David-Bowie-Interpret, wofür ich ihn sehr verehre… aber nicht alles, was er erzählt, ist auch korrekt. Insbesondere nicht darüber, was einem im Vakuum zustößt. Das Blut kocht nicht. Man wird weder gegrillt noch erfriert man. Das wurde alles schon getestet (z.T. an Tieren).

    http://www.geoffreylandis.com/vacuum.html

  13. #13 tomW
    25. Mai 2018

    Alderamin, ich habe mich da wohl zu ungenau ausgedrückt. Ich meinte eigentlich nur, dass er erzählt hat, wie “der Weltraum riecht”, genauer gesagt, wie Dinge riechen, die von außerhalb der Raumstation nach drinnen kommen.

  14. #14 Alderamin
    25. Mai 2018

    @tomW

    Mein Post nahm gar nicht Bezug auf Deinen zuvor.

    Gerst hat öfters vom Geruch des Weltraums gesprochen, an diesen Aussagen von ihm und Hadfield habe ich keinen Zweifel, das haben sie ja selbst so erlebt.

  15. #15 noch'n Flo
    Schoggiland
    25. Mai 2018

    @ Alderamin:

    ein Astronaut und begnadeter David-Bowie-Interpret

    Und das kann nicht oft genug gewürdigt werden:

  16. #16 noch'n Flo
    Schoggiland
    25. Mai 2018

    Nebenbei an alle MitleserInnen:

    Happy Towel Day!

  17. #17 noch'n Flo
    Schoggiland
    25. Mai 2018

    Ach ja, und (solange meine Kommentare in der Mod hängen):

    101010