Ich bin zurück vom 29. Weltkongress der ISFG, der die weltweit wichtigste und größte Fachkonferenz für das Feld der forensischen Genetik darstellt: diesmal waren wir vom 28.08.-02.09. in Washington DC in den USA. Eigentlich hätte das schon letztes Jahr sein sollen, seit der letzten Tagung in Prag sind immerhin drei Jahre vergangen, aber wegen “C-Wort”…

In der Mai-Ausgabe von “Bild der Wissenschaft” hat yours truly den Erkläronkel für forensische DNA-Analyse im Allgemeinen aber auch solche Spezialthemen wie “DNA-Transfer” gegeben. Auch der Kollege Manfred Kayser kommt  zur forensischen DNA-Phänotypisierung zu Wort. Könnt’ ja mal reinschauen 🙂 (und wer’s gelesen hat: wie fandet Ihr’s?)  

Ende 2019 ist in Deutschland die Strafprozessordnung aktualisiert worden. In einem Bericht darüber schrieb ich: Die Änderung der StPO sieht vor, daß künftig auch Haar-, Augen- und Hautfarbe sowie das Alter einer tatverdächtigen Person im Rahmen einer strafrechtlichen Ermittlung aus der DNA ausgelesen werden dürfen. Man bezeichnet diese Untersuchungen auch als forensische DNA-Phänotypisierung. Kurz nach…

Ich hatte hier ja schonmal erwähnt, daß ich “Harneval” im Allgemeinen und speziell die heimische rheinische Variante (heute isses ja wieder soweit) ziemlich arg verzichtbar finde. Einer der Gründe dafür ist auch, daß es immer wieder zu enthemmt-alkoholisierten Übergriffen und Sexualstraftaten kommt (mit denen nicht selten dann auch wir in der Rechtsmedizin zu tun bekommen).…

Nach einer alte Familienlegende war Renc der uneheliche Sohn von Ron, dem reichen, jüdischen Instruiellen, der ihn 1886 mit der gerade einmal 17-jährigen, hübschen Dina, einer katholischen ethnischen Jüdin zeugte, obwohl Dina ja eigentlich in Xaver verliebt war, den jungen Schmied, dem sie in die große Stadt gefolgt war. Sie hatte ihn kennengelernt, als er…

Endlich wieder auf eine Tagung! Live, ohne Monitor, mit Händeschütteln und Umarmungen, zusammen essen und echtem Austausch! Dieses imaginäre Aufatmen wenn nicht – seufzen habe ich überall auf dem „21st European Forensic DNA Group Meeting“, das dankenswerterweise und „against all odds“ von der Firma Promega organisiert wurde, wahrgenommen, auch an mir selber. Zugegen waren wieder…

Im ersten Teil habe ich meine eigenen Überlegungen, Erfahrungen und Empfehlungen zur Optimierung der Chancen, als forensischer Genetiker in Deutschland zu arbeiten, aufgeschrieben. Da ich erstens aus besagten Gründen nicht repräsentativ bin und zweitens nur n = 1 Person, habe ich mal ein bißchen herumgefragt und netterweise haben ein paar Kolleginnen und Kollegen von mir,…

In letzter Zeit erreichen mich immer häufiger Anfragen von Schülern, Studenten, Doktoranden (aus anderen Fächern) und Post-Doktoranden (die in anderen Fächern promoviert haben), sowohl per Mail aber auch persönlich bei Vorträgen oder auf unseren Fachtagungen, die von mir wissen wollen, wie man Forensischer Genetiker werden kann, bzw. seine Chancen darauf verbessern kann, bzw. auf diesen…

Über die Schließung aus Kostengründen der Abteilung für forensische Genetik an der Charité, die folgenden massiven Proteste aus allen Richtungen und die dann hastig vorgenommene vorläufige Rückgängigmachung der Schließung hatte ich vor Kurzem berichtet. Es war klar, daß diese Situation nicht von Dauer sein würde und nun zeichnet sich wohl eine Lösung ab. Leider keine…

Am 28.02. hatte ich berichtet, daß die Charité die Abteilung für Forensische Genetik am Institut für Rechtsmedizin schließen will und zwar aus Kostengründen. Dagegen gibt es inzwischen aus verschiedenen Richtungen massive Kritik und Proteste.  Nun hat auch die deutschsprachige Arbeitsgruppe der ISFG  einen offenen Brief an den Regierenden Bürgermeister und Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Charité…