Am Rand des Sonnensystems zieht der Planet Neptun seine Runden um die Sonne. Seine Entdeckung im 19. Jahrhundert war eine große Sensation; es war der erste Planet, dessen Existenz zuerst konkret vorhergesagt wurde und der nicht zufällig gefunden wurde. Trotzdem ist Neptun in den Augen der Öffentlichkeit ein wenig eigenschaftslos. Man weiß kaum etwas über ihn und das ist schade. Denn der Eisriese im äußeren Sonnensystem ist eine faszinierende Welt, auf der es noch viel zu entdecken und viele Rätsel zu lösen gibt!

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Kommentare (12)

  1. #1 Sensei
    27. März 2015

    ARM (Asteroid Redirect Mission) hat ja jetzt einen großen Meilenstein genommen. Bringst du was dazu in deinem Blog oder Podcast?
    Allgemeine Vorstellung, deine Meinung zur Missionsarchitektur (da gibt es auch viel kritik dran), Hayabusa 2, die verschiedene mögliche Ziele incl Itokawa …

    http://www.lpi.usra.edu/sbag/meetings/jul2014/presentations/1030_Wed_Mazanek_ARM_OptionB.pdf

  2. #2 klauszwingenberger
    27. März 2015

    Gut ausgerüstete Amateure bilden Neptun heute so ab:

    http://www.astrophoto.de/Index2.html?Neptun.html

    Ein C 11 ist kein ganz kleines, aber auch kein überwältigend großes Instrument, man bekomt es im Fachhandel für etwa 2000 Euro. Die TouCam, eine handelsübliche Webcam, gab’s für etwa 150 Euro. Rechnet man eine angemessene Montierung und etwas elektrische Infrastruktur dazu, stehen unter dem Strich etwa 5000 Euro. Einen PC hat eh jeder, und für die Bildbearbeitung findet man erstklassige Freeware. Das ist der – materielle – Aufwand für die Abbildung eines Neptun mit realistischen Oberflächenstrukturen und zwei Monden. Es gibt Zeitgenossen, die lassen sich ein Fahrrad mehr kosten. So sieht technischer Fortschritt aus.

  3. #3 Alderamin
    27. März 2015

    @klauszwingenberger

    Das ist eine un-glaub-liche Aufnahme. Vor allem, wenn man Neptun schon einmal als winziges Scheibchen im Teleskop gesehen hat, der ist ja kaum größer als die galileischen Monde im Teleskop. Ich bin echt platt.

  4. #4 Florian Freistetter
    27. März 2015

    @Sensei: wenn, dann wird es dazu nur etwas im Blog geben, der podcast ist ja ganz explizit nicht für aktuelle Themen gedacht. Da ich aber quasi bis Mitte April beruflich/privat unterwegs bin, weiß ich nicht, ob ich da bald was schaffe. Irgendwann sicher, aber halt nicht gleich. Ich greife zwar durchaus gerne aktuelle Themen im Blog auf, aber es sollte auch klar sein, dass ich kein News-Medium betreiben kann (und das auch gar nicht will).

  5. #5 Franz
    27. März 2015

    @klauszwingenberger
    Ohne das Foto schmälern zu wollen, aber ganz glaub ich das nicht. Die Monde sind doch viel zu groß im Durchmesser. Könnte da nicht der Fotoshopfaktor hinzukommen ? (Ich weiß wie es aussehen sollte ?)

  6. #6 Alderamin
    27. März 2015

    @Franz

    Das sind keine Monde, sondern relativ helle, überbelichtete Fixsterne. Triton müsste der kleine Punkt unter dem rechten Stern sein.

    Punktförmige Quellen bildet ein Teleskop als Beugungsfigur mit konzentrischen Ringen ab, die im Idealfall im Himmelshintergrund verschwinden, aber bei hellen Sternen verschmelzen sie zu einer großen gefüllten Fläche. Da die Belichtung optimal auf Neptun ausgerichtet war, werden helle Punktquellen überbelichtet. Die Nachbearbeitung mit Schärfung wird die ansonsten eher diffusen Ränder der Beugungsfigur zu scharfen Kanten geformt haben.

  7. #7 klauszwingenberger
    27. März 2015

    @ Alderamin

    Ja, klar, die zwei auffälligen Objekte beiderseits von Neptun sind sicher Hintergrundsterne. Triton ist ansonsten viel zu winzig.

  8. #8 bikerdet
    27. März 2015

    @ Florian :
    Vielen Dank . Wir waren zwar schon gespoilert, aber ich habe mich doch sehr gefreut.

  9. #9 Mark S
    1. April 2015

    @Alderamin Die Nachbearbeitung mit Schärfung wird die ansonsten eher diffusen Ränder der Beugungsfigur zu scharfen Kanten geformt haben.
    Die ToUCam ist eine einfache Webcam die natürlich kein Anti-Blooming kennt. Ob der geringen Pixelgröße auf dem CCD ist sie für Planetenjäger, trotz der geringen Auflösung von 640*480 Pixel gut geeignet. Ich mache mit 2 ToUCams, eine davon mit ICX618-SW-CCD und Peltierkühlung (siehe http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/677459/Toucam_ICX618_JA ) Deep-Sky Bilder.
    Meine Erfahrung ist die: “Wenn du eine Vorstellung vom Endergebnis hast ist es nur eine Frage der Bildbearbeitung dahin zu kommen” 😉 . Wahrscheinlich sind die (komisch braunen) Sterne separat bearbeitet worden (z.B. Sternradius verkleinern bei Fitswork).
    Da die ToUCam nur 8-Bit-Bilder liefert muss man sich z.B. beim Orion-Nebel entscheiden, entweder die Sterne in der Mitte (Trapez), oder den “gesamten” Nebel. Dann ist er aber in der Mitte überbelichtet. Oder man macht zwei Bilder und dann daraus ein “HDR”-Bild.
    (Alles Lüge 😉

  10. #10 Alderamin
    1. April 2015

    @Mark S

    Alles Lüge 😉

    Wem sagst Du das…

  11. #11 Mark S
    1. April 2015

    @Alderamin
    Wir sind uns einig!(?) Sterne sehen, mit der ToUCam, so aus wie auf dem Bild in deinem Link zu M1; also Tropfenförmig. Bei Fitswork erziele ich gute Ergebnisse mit der Funktion “Iteratives PSF-Schärfen” .
    Für die hier die IMMER NOCH kein Teleskope haben! Astrofotos werden heute per Stacking gemacht http://keithwiley.com/pictures/astroPhoto/jupiterStackExample.jpg

  12. #12 https://curious.com
    14. August 2016

    https://curious.com

    Sternengeschichten Folge 122: Unbekannter Neptun – Astrodicticum Simplex