In den letzten Tagen habe ich das Buch “Was ich jahrzehntelang verschwiegen habe: Spektakuläre Augenzeugenberichte und die Enthüllung von Insider-Informationen”* von Erich von Däniken gelesen und hier im Blog darüber berichtet.

daeniken

Hier gibt es noch einmal eine Übersicht über die komplette Rezension:

Mein Fazit zum Buch: Wer Däniken-Fan ist, muss es nicht lesen. Darin findet man nichts, was nicht auch schon in seinen knapp 50 früheren Büchern erzählt worden ist. Und wenn man kein Däniken-Fan ist, dann kann man mit seinem Geld sicher besseres anstellen, als es dem Kopp-Verlag in den Rachen zu werfen. Wer sich aber kritisch mit Däniken auseinander setzen will und verstehen möchte, mit welchen Methoden er in den letzten Jahrzehnten so großen Erfolg hat, der ist mit diesem Buch gut bedient. Es ist enorm kurz; man muss sich also nicht hunderte Seiten lang durch Dänikens Texte quälen. Es ist “Best of” und deckt im Wesentlichen all das ab, was Däniken in den letzten Jahrzehnten beschäftigt hat. Und man kann all die logischen Fehlschlüsse und Scheinargumente identifizieren, die in der Pseudowissenschaft so beliebt sind (was ich in meiner Rezension auch getan habe).

Ansonsten zeigt das Buch von Däniken ein weiteres Mal, warum echte wissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit und Wissensvermittlung so wichtig ist! Däniken behandelt genau die Themen, die viele Menschen faszinierend finden. Wo kommen wir her? Wie ist alles entstanden? Sind wir allein im Universum? Wie sieht es anderswo im Kosmos aus? Können wir irgendwann dorthin gelangen? Und so weiter.

All diese Fragen sind zu recht faszinierend und es sind unter anderem genau diese Fragen, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt inspirieren, ihrer Arbeit nachzugehen. Und es sind Fragen, über die sie schon sehr viel interessantes herausgefunden haben! Nur gelingt es eben nicht immer, diese faszinierenden Ergebnisse der echten Wissenschaft ebenso faszinierend an die interessierte Öffentlichkeit zu vermitteln. Und wenn die Wissenschaft das nicht schafft, dann holen sich die Leute ihre Antworten eben anderswo. Zum Beispiel bei Leuten wie Erich von Däniken. Die haben den großen Vorteil, dass sie sich bei ihren “Antworten” nicht an die Realität halten müssen und sie beliebig eindrucksvoll und spektakulär gestalten können.

Die Geschichten von Däniken und all seinen Kollegen sind durchaus gute Unterhaltung. Aber es ist deprimierend, wenn sie interessierten Menschen als Realität präsentiert werden. Das echte Universum ist so viel faszinierender als all das, was sich die Pseudowissenschaftler ausdenken können. Und es ist nicht nur faszinierend, es ist außerdem noch real! Aber all das hilft nichts, wenn die echte Wissenschaft es nicht schafft, eine gleich große Öffentlichkeit zu erreichen wie Däniken & Co…

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Kommentare (213)

  1. #1 Rudolph
    10. Januar 2016

    Da es Ihnen nicht langweilig wird, mit immer gleichen Knüppeln, auf den selben Topf zu schlagen, empfehle ich als Titel für weitere Folgen:

    – Erich von Däniken returns
    – Erich von Däniken trifft Abbott und Costello
    – Erich von Däniken Awakens

    Das reicht noch für Jahrzehnte. Ihre Leser merken es so oder so nicht. Viel Erfolg.

  2. #2 Florian Freistetter
    10. Januar 2016

    @Rudolph: Auch sie fordern also ein Kritikverbot für die Thesen Dänikens? Warum eigentlich?

  3. #3 Krypto
    10. Januar 2016

    Ich finde es -gelinde gesagt- ein wenig dümmlich, wenn auf Kritik -erst recht wenn sie wie in Deiner Rezension sachlich und fundiert vorgetragen wird- mit solcher Kritik geantwortet wird.
    Wahrscheinlich ist es einfacher, als sich mit Inhalten auseinander zu setzen.

  4. #4 Alderamin
    10. Januar 2016

    @Rudolph

    Solange Herr Däniken selber immer wieder returned… der Blue Monday der Pseudowissenschaften. 😉

  5. #5 bizu
    mainz
    10. Januar 2016

    Ich finde diese Kritik liest sich wie eine Beleidigung gegenüber Herrn von däniken. Der Autor sollte sich schämen, einfach so ohne Angabe von Gründen das Lebenswerk eines Mannes so zu diskreditieren und ins schlechte zu ziehen. Ich hätte mir eine sachlichere und weniger beleidigende Beurteilung gewünscht.

  6. #6 Spritkopf
    10. Januar 2016

    @bizu

    Ich finde diese Kritik liest sich wie eine Beleidigung gegenüber Herrn von däniken.

    An welcher Stelle hat FF Herrn von Däniken beleidigt? Oder sollten Sie der Auffassung sein, dass Kritik an EvDs Büchern schon eine Beleidigung an sich darstellt?

    Der Autor sollte sich schämen, einfach so ohne Angabe von Gründen das Lebenswerk eines Mannes so zu diskreditieren und ins schlechte zu ziehen.

    Gründe, warum von Dänikens Bücher pseudowissenschaftlicher Mumpitz sind, sind von der Artikelserie in ausreichender Zahl geliefert worden. Dass Sie die Gründe nicht nachvollziehen können oder wollen, ist ein anderes Thema.

  7. #7 Florian Freistetter
    10. Januar 2016

    @bizu: “Der Autor sollte sich schämen, einfach so ohne Angabe von Gründen das Lebenswerk eines Mannes so zu diskreditieren und ins schlechte zu ziehen. Ich hätte mir eine sachlichere und weniger beleidigende Beurteilung gewünscht.”

    Darf ich nachfragen: Wo genau war ich in meinem Text beleidigend? Und wo ich “ohne Angaben von Gründen” Kritik geübt habe? Oder ist das wieder ein Fall von “Wer nicht meiner Meinung ist, beleidigt mich!”. Ich bin es ja schon gewohnt, das die Anhänger der Pseudowissenschaft große Fans von Zensur und Kritikverbot sind…

  8. #8 Joseph Kuhn
    http://scienceblogs.de/gesundheits-check/
    10. Januar 2016

    “Däniken behandelt genau die Themen, die viele Menschen faszinierend finden. Wo kommen wir her? Wie ist alles entstanden? Sind wir allein im Universum?”

    Das scheint mir ein wichtiger Aspekt zu sein. Und bei diesen Fragen gibt es wohl bei manchen Menschen ein Bedürfnis, Antworten mit einem “geheimen Extra” zu erhalten, das die Wissenschaft nicht liefert und das nicht alle haben. Dieses Bedürfnis bedient Däniken, bei seiner Anhängerschaft und vermutlich auch bei sich selbst. Falls das zutrifft, wäre dem mit besserer Wissenschaftskommunikation allein nicht zu begegnen, weil es den Leuten ja gerade darum geht, etwas zu wissen, was die Wissenschaft nicht weiß. Vielleicht speist sich das aus einem Wunsch, etwas Besonderes zu sein, sich aus der Menge derer, die einfach glauben, was alle glauben, abzuheben, ähnlich wie bei anderen Verschwörungstheorien auch.

  9. #9 rolak
    10. Januar 2016

    Antworten mit einem “geheimen Extra”

    yup, besonders die eingänglichen, die leichten Antworten, Joseph, also die geheimnisvollen vorteilhaften. Sorta friendly with benefits.

  10. #10 Jonas Schimke
    10. Januar 2016

    @bizu,

    wo ist Ihr Problem?

    Däniken ist seit Jahrzehnten gründlich widerlegt und der vielfachen Fälschung und Lüge überführt worden.

    Wenn er trotzdem die Dreistigkeit besitzt, den alten Unsinn immer und immer wieder unters Volk zu bringen um sich dadurch zu bereichern, dann verdient er in höchstem Maße Kritik.

    Seit wann ist es denn eine Beleidigung, einen Lügner der Lüge und einen Fälscher der Fälschung zu überführen?

    Die einzigen, die sich hier schämen müssen, sind Däniken selbst und diejenigen, die diesen sauberen Herrn auch noch verteidigen – aus welchen Gründen auch immer.

    Apropos Gründe: Ihr Anwurf, der Kritik an Däniken mangele es an Angabe von Gründen, liegt meilenweit daneben. Florian hat in jedem seiner Artikel seine Kritik begründet. Dass er dies vielleicht nicht immer sachlich-trocken sondern mit einer Prise Humor und ja – auch Häme – tut, hat sich Däniken selbst zuzuschreiben, denn Däniken ist es, der immer wieder ganze Wissenschaftszweige und die mit ihnen verbundenen Menschen der Dummheit und Lüge bezichtigt, Vorwürfe, die ausnahmslos auf ihn selber zurückfallen.

    Vergleichen Sie doch nur das Bild der Grabplatte von Palenque mit den bewussten Verfälschungen und absurden Interpretationen, wie sie Däinken in seinem Buch “Erinnerungen an die Zukunft” zur Anwendung bringt, dann wissen Sie, dass dieser Mann von Anfang an auf Bauernfängerei aus gewesen ist.

    Jeder, der des logischen Denkens fähig ist und mit dieser Fähigkeit ausgestattet die Bücher Dänikens liest, merkt, ohne dass ein Zugriff auf weitere Quellen notwendig wäre, was für ein brüchiges, von inneren Widersprüchen durchsetztes, mit unbelegten und zum Teil unbelegbaren Tatsachenbehauptungen, von denen sich dann viele bei genauer Nachprüfung als Falschbehauptungen erweisen, Gebilde das “Lebenswerk” des Herrn Däniken ist.

    Die von Florian vorgelegte Buchbesprechung ist überaus sachlich, denn sie greift die Thesen Dänikens in der Sache auf und widerlegt sie und wie gesagt, wenn hier einer beleidigt, so ist das Däniken, denn er beleidigt mit seinem dummen Geschwätz die Intelligenz derjenigen, denen er seine Machwerke zumutet – es sei denn, man liest seine Bücher von vornherein als das, was sie sind: mehr oder weniger (meist weniger) gut ausgedachte moderne Märchen. Dann haben sie – auch darin stimme ich Florian zu – sogar einen gewissen Unterhaltungswert.

  11. #11 Jonas Schimke
    10. Januar 2016

    @Joseph Kuhn

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ihnen die Abwegigkeit ihrer Geschichten bewusst ist und sie es z.B. nur machen, weil sich damit Geld verdienen lässt oder in abgedrehten Zirkeln soziale Anerkennung zu gewinnen ist.

    Quelle

    Ich neige eher dazu, genau diese Motive als Erklärung heranzuziehen. Däniken ist ja tatsächlich nicht dumm, folglich weiß er ganz genau, wie wenig haltbar seine Thesen sind, denn er ist doch schon von Anfang an für seine Thesen sachbezogen kritisiert und widerlegt worden. Ein Großteil dieser Thesen beruht ja auch auf Fälschungen und frei erfundenen Behauptungen. Er müsste also hochgradig neurotisch sein, wenn er den Mist, den er erzählt, an allen Details selber glaubt.

    Vielleicht unterliegt er tatsächlich der durch keinerlei Fakten zu belegenden Vorstellung, dass die Erde irgendwann Besuch aus dem Weltall hatte. Was er dazu allerdings als “Beleg” vorbringt, KANN ein logisch denkender Mensch nicht ernst nehmen.

    Da er von Anfang an mit der faktischen Widerlegung seiner Thesen konfrontiert wurde und eben nachweislich unwahre Behauptungen und plump gefälschte “Beweise” präsentierte, stellt sich für mich nur die Alternative, dass er entweder so weit der Realität entrückt ist, dass die kognitive Dissonanz zwischen “seiner Realität” und der Welt da draußen ihm keine Probleme bereitet, oder dass er einfach nur ein mehr oder weniger Geschickter Betrüger ist, der haargenau um die Unhaltbarkeit seiner Behauptungen weiß. Letzteres scheint mir am plausibelsten zu sein.

  12. #12 Joseph Kuhn
    http://scienceblogs.de/gesundheits-check/
    10. Januar 2016

    @ Jonas Schimke:

    Es gibt sicher viele Geschäftemacher, die selbst nicht an ihren pseudowissenschaftlichen Unsinn glauben. Aber so einfach scheint mir der Fall bei Leuten wie Däniken oder Lanka nicht zu liegen. Sie investieren psychisch zuviel in ihre Geschichten, als dass sie nur Geld damit verdienen wollten, sie recherchieren mehr als sie müssten, sie kämpfen um kleinste, eigentlich unbedeutende Details, halten ihre Geschichten in intensiven sozialen Netzwerken und in einer Konstanz aufrecht, was sie vermutlich nicht durchstehen würden, würden sie nicht selbst davon überzeugt sein. An und für sich ist das ja nichts Ungewöhnliches, jeder Mensch hat wohl Einstellungen, die er gut vor widersprechenden Informationen abschottet, politische Überzeugungen z.B., oder Meinungen über andere Personen. Aber dabei geht es in der Regel nicht um so weit von der Realität entfernte und hermetisch von der sonst funktionierenden Alltagsvernunft abgekoppelte Überzeugungssysteme wie bei Däniken oder Lanka. Ich glaube, diese Leute leben wirklich mit inneren Parallelwelten. Und das finde ich faszinierend.

  13. #13 Dietmar
    10. Januar 2016

    Ich hätte da zwei Bemerkungen:

    Nur gelingt es eben nicht immer, diese faszinierenden Ergebnisse der echten Wissenschaft ebenso faszinierend an die interessierte Öffentlichkeit zu vermitteln.

    Die Pseudowissenschaft hat die Vorteile, in hoher Frequenz oder Schlagzahl die phantastischsten Dinge behaupten, ausmalen und Antworten auf Fragen formulieren zu können. Da reist man interstellar mit irgendeinem Schwurbelantrieb und braucht nur Phantasie, keine Sorgfalt, in der Bewertung der Belege. So gewaltig die Fortschritte in der Wirklichkeit aber auch sind, werden als selbstverständlich hin- und angenommen.

    Da er von Anfang an mit der faktischen Widerlegung seiner Thesen konfrontiert wurde und eben nachweislich unwahre Behauptungen und plump gefälschte “Beweise” präsentierte, stellt sich für mich nur die Alternative, dass er entweder so weit der Realität entrückt ist, dass die kognitive Dissonanz zwischen “seiner Realität” und der Welt da draußen ihm keine Probleme bereitet, oder dass er einfach nur ein mehr oder weniger Geschickter Betrüger ist, der haargenau um die Unhaltbarkeit seiner Behauptungen weiß. Letzteres scheint mir am plausibelsten zu sein.

    Würde er den Unsinn als Unsinn zugeben, hätte er nichts mehr, aufgrund dessen er sich als Intellektueller, Wissenschaftler, Literat und Weltmann darstellen könnte.

  14. #14 Dietmar
    10. Januar 2016

    Edit: So gewaltig die Fortschritte in der Wirklichkeit aber auch sind, werden sie doch als selbstverständlich hin- und angenommen.

  15. #15 Thomas Ahrendt
    10. Januar 2016

    Ein cleverer Schachzug von Däniken ist ja auch, dass er schildert, was uns Menschen technisch bald möglich sein wird. Und Aliens das schon (längst) haben und können. Dadurch werden seine Thesen ja zusätzlich vermeintlich plausibel.

  16. #16 Jonas Schimke
    10. Januar 2016

    Ein weiterer Verriss des Dänikenschen Schwachsinns, der direkt auf “Chariots of the Gods” eingeht, findet sich hier

  17. #17 Swage
    10. Januar 2016

    Ich bin nochmal in mich gegangen und habe nochmal gründlich reflektiert. Ich bin der Meinung das, ob des Anspruches auf der Beweisbarkeit und der leider alles anderen als schlüssigen Beweisführung, die Bezeichnung pseudowissenschaftlich durchaus zu rechtfertigen ist. Man könnte auch diplomatischer vorgehen und darauf hinweisen das Herr Däniken kein Wissenschaftler (Amateurforscher, Laie) ist und zumindest zu einer Zeit sein bestes gegeben hat um seine Ideen zu stützen. Und man sollte den kommerziellen Erfolg auch nicht schmähen, ABER im Kern ist der Ansatz eigentlich eher theologischer Natur. Auf dieser Ebene kann er sich mit jedem religiösen Ansatz durchaus messen. Es ist Theologie, sprich er ersetzt metaphysisches durch Science Fiction. Die Interpretationsweise ist durchaus erhellen und eröffnet dem Leser eine völlig neue Perspektive, dies ganz gewiß. Es handelt sich allerdings, und das sollte man nicht vergessen, um eine Neuinterpretation theologischer Konventionen was ein ziemlicher Unterschied zu einer schlüssigen Beweisführung darstellt. Das mal außen vor halte ich das ursprüngliche Werk für durchaus lesenswert, dieses aber nicht. Ich denke allerdings nicht das dieses Buch repräsentativ für seine Arbeit ist, die durchaus zum nachdenken anregt.

  18. #18 Norbert
    Berlin
    10. Januar 2016

    @ Ich bin nochmal in mich gegangen und habe nochmal gründlich reflektiert.

    Hallo Swage,
    Du solltest nicht nochmal in dich gehen, Du solltest noch einmal zur Schule gehen. Ich hasse es, Artikel zu lesen, die Rechtschreibfehler enthalten. Bei Dir sind es, kurz überschlagen, 14. Viel lesen tust Du nicht. Oder Du liest viel und hast nichts dazugelernt. Oder Du liest nur Däniken.
    Inhaltlich empfinde ich Deinen Beitrag als völligen Nonsens.

    @ Ich denke allerdings nicht das dieses Buch repräsentativ für seine Arbeit ist, die durchaus zum nachdenken anregt.

    Was soll der Müll? Ich finde, der Beitrag ist einfach scheiße.

  19. #19 Sinapis
    10. Januar 2016

    @ Joseph Kuhn #12

    Aber dabei geht es in der Regel nicht um so weit von der Realität entfernte und hermetisch von der sonst funktionierenden Alltagsvernunft abgekoppelte Überzeugungssysteme wie bei Däniken oder Lanka. Ich glaube, diese Leute leben wirklich mit inneren Parallelwelten. Und das finde ich faszinierend.

    Bei mir schwankt es immer zwischen Faszination und Grauen wenn ich mich mit solchen Parallelwelten konfrontiert sehe. Mitlerweile neige ich bei den krassen Fällen auch eher dazu davon auszugehen, dass tatsächlich selbst geglaubt wird und nicht abzockendes Kalkül dahintersteht.
    Wen es interessiert, dem sei an dieser Stelle wärmstens “Mistakes were made” vonTarvis/Aronson empfohlen. Liefert ziemlich gute Einsichten in dem Bereich. Unter anderem wird für Binjamin Wilkomirski schlüssig argumentiert warum er wahrscheinlich kein Hochstapler ist, sondern vermutlich tatsächlich an die Wahrheit seiner “Biografie” glaubt.

  20. #20 Joseph Kuhn
    http://scienceblogs.de/gesundheits-check/
    11. Januar 2016

    @ Sinapis: Danke für den Literaturtipp, klingt beim ersten Reinlesen interessant.

  21. #21 rolak
    11. Januar 2016

    Literaturtipp

    Der kam früher schon mal in den SB(?) und liegt gelesen, doch uneinsortiert immer noch neben mir auf der Ablage… Fauler Sack eben ;‑)

  22. #22 black ice
    11. Januar 2016

    Also, ich habe FF’s Kritik von von Dänikens neuem Buch sehr unterhaltsam und interessant gefunden. Danke!

  23. #23 rambaldi
    12. Januar 2016

    @Jonas
    Zitat: “dass dieser Mann von Anfang an auf Bauernfängerei aus gewesen ist.”

    Und bevor es sich eingesteht, daß man darauf reingefallen ist, hält sich der Gläubige bei jeder Erklärung Augen und Ohren zu und krakeelt rum…

  24. #24 Jonas Schimke
    12. Januar 2016

    @rambaldi,

    zumindest wenn man den Kommentaren zu den Beiträgen dieses Blogs folgt, dürften es nicht allzu viele Leute sein, die heute noch auf Däniken hereinfallen.

    Ich denke schon, dass die meisten Käufer von Dänikens Machwerken einfach nur unterhalten werden wollen, ohne dass sie dessen absurde Thesen ernst nehmen. Die “Abenteuer des Barons von Münchhausen” kaufdt und liest man ja schließlich auch rein zu Unterhaltung und nicht etwa, weil man die Geschcihten für bare Münze nimmt.

    Ich habe übrigens auch noch ein oder zwei Dönikens, äh, Däniken im Bücheregal stehen, natürlich aber auch Bücher, die ihn widerlegen, obwohl ich die nicht gebraucht hätte, denn Dänikens Thesen sind so voller Widersprüche, dass er sich selbst schon widerlegt.

  25. #25 R. Müller
    78532 Tuttlingen
    12. Januar 2016

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht; Vorwürfe wie Lügen, Fälschungen gehen mir zu weit. In vielen Fragen hat die Wissenschaft keinerlei Erklärungen vorzuweisen.
    Wenn EvD alternative Theorien anbietet – die zumindest für viele Leute plausibel und nachvollziehbar erscheinen – sehe ich kein Grund zu abwertender Kritik und sind meiner Meinung nach Ausdruck fehlender Toleranz und entbehren einer Einstellung auch mal über den Tellerrand hinauszublicken.

  26. #26 Florian Freistetter
    12. Januar 2016

    @Müller: Welche Fragen wären denn da zb auf die Däniken eine Antwort hat, die Wissenschaftler aber nicht?

  27. #27 Orci
    12. Januar 2016

    Das ändert aber nichts daran, dass wir in einer Welt leben, die auf Naturgesetzen beruht. Und die sind nicht verhandelbar (scheint vielleicht manchmal so, aber das liegt – zumindest nach meiner unmaßgeblichen aber reichhaltigen persönlichen Erfahrung eher an mangelndem Verständnis). Da gibt es wenig Spielraum für Toleranz.

  28. #28 R. Müller
    12. Januar 2016

    Ich nenne nur ein paar Stichworte, wie z. bsp.Pyramidenbau in Gizeh, Karte des Piri Reis, Trümmerfeld in Puma Punku. Die Liste ließe sich sehr
    viel weiter fortsetzen, wird aber hier zu aufwendig. Wer sich u.a. mit diesen Themen mal beschäftigt hat, wird wissen was ich meine.

  29. #29 Jonas Schimke
    12. Januar 2016

    @R.Müller,

    “Wenn EvD alternative Theorien anbietet …”

    Tut er ja gar nicht! Alles, was Däniken zu “bieten” hat, sind abstruse, durch keinerlei Belege unterstützte Behauptungen, die nicht einmal logisch konsistent sind.

    Was man ihm in erster Linie vorwerfen muss, ist aber sein “science bashing”, indem er der etalierten Wissenschaft vorwirft, alles zu ignorieren, was nicht in deren angeblich vorgefertigtes Gedankengäude passe.

    Wer seine Machwerke aufmerksam liest, merkt jedoch, dass Däniken genau das selbst vornimmt. Allerdings ignoriert er nicht nur Belege, die seine weit hergeholtenThesen zerstören, sondern er verbiegt vielfach Tatsachen, um sie in sein Denkkorsett zu zwingen. Eines von vielen Beispielen dafür sind seine Verfälschungen und abenteuerlichen Interpretationen der Grabplatte von Palenque.

    “… die zumindest für viele Leute plausibel und nachvollziehbar erscheinen … ”

    Man kann solchen Leuten getrost unterstellen, bzw. sogar nachweisen, sofern sie sich konkret zu Dänikens absurden Thesen äußern, dass es ihnen an dem erforderlichen Wissen mangelt seine falschenThesen zu beurteilen oder sie nicht einmal des logischen Denkens fähig sind, weil sie nicht merken, wie Däniken sie für dumm verkauft.

    “… sehe ich kein Grund zu abwertender Kritik und sind meiner Meinung nach Ausdruck fehlender Toleranz …”

    Die Kritik an Dänikens ignoranten Thesen ist nicht abwertend sondern überaus berechtigt. Man kann Personen tolerieren und sollte dies auch, aber es besteht kein Grund, Unsinn zu tolerieren, indem man es unterlässt, ihm zu widersprechen.

    Gerade Wissenschaft lebt davon, dass man an aufgestellten Behauptungen unnachgiebig Kritik, die sachlich begründet ist, äußert. Halten die Behauptungen der Kritik Stand, so sind sie ernst zu nehmen, entpuppen sie sich als haltlos, darf man sie getrost verwerfen. Letzteres gilt ausnahmslos für Dänikens höchst unwahrscheinliche Thesen.

    Zur Methodik der Wissenschaft zwei Zitate:

    ““Extraordinary claims require extraordinary evidence.” (Carl Sagan)

    ““That which can be asserted without evidence, can be dismissed without evidence.” (Christopher Hitchens)

    Und genau diese Belege bleibt Däniken nicht nur schuldig sondern er liefert oberdrein eindeutig gefälschte “Belege”, weil er auch nicht ein Fitzelchen eines konkreten Beleges vorweisen kann, dass seine – ünrigens von anderen geklauten – Thesen stützen könnte.

    “… entbehren einer Einstellung auch mal über den Tellerrand hinauszublicken. …”

    Es ist sicherlich nützlich, auch mal über den Tellerrand hinaus zu blicken, allerdings sollte man dabei nicht alles, was man bisher für gut und richtig erkannt hat, über Bord werfen und ungeprüft durch Vorstellungen ersetzen, für die es keinen Anhaltspunkt gibt.

    Die bloße Denkmöglichkeit, dass es außerhalb unseres Sonnensystems, irgendwo in den tiefen unserer Milchstrasse auch noch intelligentes Leben geben könnte, ist noch lange kein Beleg dafür, dass dieses Leben auch da sein muss, sogar eine räumliche und zeitliche! Nähe zur Erde aufweist und dann tatsächlich vielfach unseren Heimatplaneten besucht hat.

    Außer wilden Spekulationen, dass so etwas stattgefunden haben könnte bis hin zu der dreisten, weil überwiegend auf Fälschungen beruhenden, Behauptung, dass es tatsächlich auch stattgefunden hat, liefert Däniken keinerlei konkrete Anhaltungspunkte dafür, dass man ihn ernst nehmen sollte.

    Alles in allem bleiben tatsächlich nur die beiden Denkmöglichkeiten: entweder ist Däniken ein Fantast, der den Bezug zur Realität verloren hat, oder aber er ist ein mäßig begabter Betrüger, dem es gelungen ist, ein Publikum, das weitgehend aus wissenschaftlichen Analphabeten und des logischen Dekens unfähigen Menschen besteht, mit seinen kruden Thesen zu beendrucken.

  30. #30 noch'n Flo
    Schoggiland
    12. Januar 2016

    @ R. Müller:

    auch mal über den Tellerrand hinauszublicken

    Habe ich gemacht. Da ist Tisch. Und nu?

  31. #31 Bullet
    12. Januar 2016

    Wer sich u.a. mit diesen Themen mal beschäftigt hat, wird wissen was ich meine.

    O je. Hat dir schon mal jemand gesagt, daß eine derartige Leerschablone fast immer zuungunsten des Ausspielers arbeitet? Soll heißen: wenn du nicht explizit sagen kannst, was du wie meinst, dann ist es immer besser, nichts zu sagen. Alles andere nämlich wirkt nicht zufällig wie hohle Aufschneiderei.

  32. #32 Eisentor
    12. Januar 2016

    @R. Müller

    Wer sich u.a. mit diesen Themen mal beschäftigt hat, wird wissen was ich meine.

    Hast du dich damit auseinandergesetzt? Oder klang Däniken und ein paar Youtube Videos ausreichend plausibel für dich?

  33. #33 klauszwingenberger
    12. Januar 2016

    Das Auditorium bei EvD-Vorträgen ist keineswegs der Ansicht, einer SF-Lesung beizuwohnen. Selbst wenn diese Anhängerschaft an den Quatsch, den Däniken erzählt, nicht positiv glaubt, fühlt sie sich bestätigt oder dazu animiert, eine dem wissenschaftlichen, rationalen Blick gegenüber ablehnende Haltung einzunehmen. EvD fördert die Affinität seiner Leser und Hörer zum Obskurantismus und zu Verschwörungsmythen. Beim Torfkopp-Verlag ist er damit endlich richtig untergebracht.

  34. #34 Bullet
    12. Januar 2016

    … wobei man dieses “richtig” auch nicht unbedingt gut finden muß. Schließlich verstärken sich die beiden gegenseitig. Erinnere dich daran, wie oft hier Kommentatoren auftauchen, die glauben, ein Link zu einem Artikel bei kopp-online sei eine – man will es kaum laut aussprechen – “Quelle”.

  35. #35 Jonas Schimke
    12. Januar 2016

    @R. Müller

    Ich nenne nur ein paar Stichworte, wie z. bsp.Pyramidenbau in Gizeh, Karte des Piri Reis, Trümmerfeld in Puma Punku. Die Liste ließe sich sehr
    viel weiter fortsetzen, wird aber hier zu aufwendig

    Praktisch alle Behauptungen, die Däniken zu diesen Objekten aufstellt, entbehren jeder Grundlage.

    Es gibt nicht den geringsten Grund, dahinter die Hilfe irgendwelcher Aliens zu vermuten. Hilfreich wäre es, wenn Sie sich den Film “Ancient Aliens” ansehen, in dem in geballter Form Dänikens Falschbehauptungen zu den oben aufgeführten Objekten zu finden sind und anschließend “Ancient Aliens Debunked”, in dem alle diese Behauptungen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeführt werden.

    Es gibt in der Tat keine einzige Behauptung Dänikens, die nicht von der bestehenden Wissenschaft erklärt werden kann, ohne dass auf die Anwesenheit seiner ominösen “Götter” zurückgegriffen werden müsste.

    Archäologie ist spannend und wird auf lange Zeit spannend bleiben und die Leistungen der Menschen vor uns sind bewundernswert. Es gibt keinen Anlass, diese zu schmälern, indem man wie Däniken die absurde Behauptung aufstellt, sie wären zu blöd gewesen, die eine oder andere dieser Leistungen zu vollbringen.

    Im übrigen fordere ich Sie auf, konkreter zu werden, damit wir ebenso konkret zeigen können, dass die von Ihnen angeführten “Probleme” eine einfache Erklärung im Rahmen der etablierten Wissenschaft finden und gegenteilige Behauptungen Dänikens frei erfunden sind.

  36. #36 jolietjake
    12. Januar 2016

    Ich nenne nur ein paar Stichworte, wie z. bsp.Pyramidenbau in Gizeh, Karte des Piri Reis, Trümmerfeld in Puma Punku. Die Liste ließe sich sehr
    viel weiter fortsetzen, wird aber hier zu aufwendig. Wer sich u.a. mit diesen Themen mal beschäftigt hat, wird wissen was ich meine.

    Wer sich wirklich wenigstens etwas mit diesen Themen beschäftigt hat, weiß dass die genannten Beispiele alle geklärt bzw absolut nicht mysteriös sind und schon gar nicht auf Aliens hindeuten.
    “Piri Reis”, meine Güte. Einen älteren PaläoSeti-Hut hast du nicht gefunden?

  37. #37 rolak
    12. Januar 2016

    man will es kaum laut aussprechen

    Aber warum denn nur, Bullet? So ein link zum Kopp ist eine Quelle. Selbstverständlich nur, wenn Du ihm auch nachgehst.
    Eine Quelle ständig steigender Koppschmerzen — was meinst Du denn, warum die so heißen?

  38. #38 Artur57
    13. Januar 2016

    Es ist ja nun wohl eine der besseren Seiten in meiner Biographie, dass ich nie ein Buch von Däniken gekauft habe. Warum eigentlich? Der war mir immer irgendwie suspekt und jetzt nach dieser Artikelserie sind meine Aversionen wohl begründbar.

    Man sollte ja immer die Möglichkeit offen lassen, dass auch so jemand mal eine Perle findet. Immerhin war er an bisher nicht beachteten Plätzen und hat mit vielen Leuten gesprochen. Aber nein, auch da keine Perle.

    Das halte ich übrigens für durchaus plausibel, dass der Kopp-Verlag inzwischen stets zu wiederholende Glaubensbekenntnisse von seinen Autoren verlangt, wie Dänikens Schlusswort. Er hat, wie gesagt, eine politische Agenda.

  39. #39 Wage
    13. Januar 2016

    @Norbert Pfff, öööhm, ich habe gerade keine Lust zu streiten oder eine Diskussion um Inhalt und Niveau von Kritik anzufangen. Lass stecken. Ja, da sind Rechtschreibfehler. Bei dir auch. Und?

    @Müller: Welche Fragen wären denn da zb auf die Däniken eine Antwort hat, die Wissenschaftler aber nicht?

    Entschuldigung ob der Einmischung aber es sind weniger Antworten denn das stellen der richtigen; sprich interessanten Fragen, das ist eigentlich das Entscheidende. Und der Erfolg gibt ihm in dem Punkt nicht ganz unrecht. Für… sagen wir mal… Leute die Religion gegenüber eine etwas skeptischere Haltung einnehmen im Grunde hochinteressant. Über die so genannte Beweisführung brauchen wir nicht diskutieren. Immerhin hat er so einige Leute für Kulturen und Geschichte interessiert, die sich sonst sicher nicht mit der Materie befasst hätten. Auch das ist nicht völlig negativ zu bewerten. Und die entsprechenden Anwohner der Kultstätten, also z.B. kleiner Dörfer Peru freuen sich über regen Tourismus, so etwa wie in Roswell und sind daher seinen Interpretationen mehr als zugeneigt. So gesehen wirkt es sich sogar positiv auf die Völkerverständigung aus. Ist doch schön. Darf jeder glauben was er will. Ob das den Blick für die Realität schärft sei mal dahingestellt.

    Habe ich gemacht. Da ist Tisch. Und nu?
    Ist da ein Tisch, ist doch prima. Es wird nur kompliziert wenn man anfängt darauf zu bestehen das der Tisch ein Stuhl…

    Praktisch alle Behauptungen, die Däniken zu diesen Objekten aufstellt, entbehren jeder Grundlage.
    Jaein. Die wenn man mal von der Beweisführung absieht und sich der philosophisch-religiösen Argumentation widmet ist der Ansatz mindestens so gut wie der jeder beliebigen Religion. Das ist eher was für Romantiker als für Leute die nur Fakten sehen. Es gibt keine, aber der Gedankengang ist bemerkenswert. Unkonventionell.

    Es gibt in der Tat keine einzige Behauptung Dänikens, die nicht von der bestehenden Wissenschaft erklärt werden kann, ohne dass auf die Anwesenheit seiner ominösen “Götter” zurückgegriffen werden müsste.
    Richtig, aber das ist nicht mal das Entscheidende.

    Es gibt keinen Anlass, diese zu schmälern, indem man wie Däniken die absurde Behauptung aufstellt, sie wären zu blöd gewesen, die eine oder andere dieser Leistungen zu vollbringen.
    Ich stimme zu.

    Es gibt nicht den geringsten Grund, dahinter die Hilfe irgendwelcher Aliens zu vermuten. Hilfreich wäre es, wenn Sie sich den Film “Ancient Aliens” ansehen, in dem in geballter Form Dänikens Falschbehauptungen zu den oben aufgeführten Objekten zu finden sind und anschließend “Ancient Aliens Debunked”, in dem alle diese Behauptungen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeführt werden.

    Fairerweise muss man aber zugestehen das Ancient Aliens kein Film sondern mittlerweile eine Serie ist, die in die 8te Staffel geht. Amerikaner lieben diese Geschichten. Roswell, Sitchin und weiß der Geier. Kommerziell durchaus ein großer Erfolg. Und auch Kritiker kommen zu Wort. Alles in allem ganz nett eigentlich. Zu ARD-Zeiten hatte er noch so eine “Allmächtingen” Serie laufen.

    Der Mann ist über 80, ein wenig merkwürdig, aber deswegen mögen wir ihn ja. Tut doch keinem weh, im Gegenteil.

  40. #40 rambaldi
    14. Januar 2016

    @Jonas
    “zumindest wenn man den Kommentaren zu den Beiträgen dieses Blogs folgt, dürften es nicht allzu viele Leute sein, die heute noch auf Däniken hereinfallen.”

    Illuvatar und Eru sei Dank…

  41. #41 Mauch
    München
    15. Januar 2016

    Dass Däniken Recht hat zeigen tausende von UFO-Sichtungen in aller Welt. Jetzt kann man anführen, dass bei diesen Beobachtungen viel gelogen wird. Stimmt. Auch gibt es für viele Objekte sicher logische Erklärungen. Aber da sind eben auch tausende von Begegnungen, die zum Beispiel Piloten von Airlines gemeldet und genau dokumentiert haben. Oder auch Militärangehörige, die schon von Berufswegen Dinge oft bis ins Kleinste festhalten müssen. Eine beindruckende Sammlung davon findet sich beispielsweise im Buch „Need to know“ von Timothy Good. Wer dieses Buch liest und immer noch behauptet, dass es „so etwas“ nicht gibt und Däniken Unsinn redet, dem ist nicht zu helfen.

  42. #42 Captain E.
    15. Januar 2016

    Sicher gibt es unidentifizierte fliegende Objekte zuhauf. Wenn die Experten sich solche Sichtungen anschauen, werden allerdings die meisten zu “IFOs”. Die paar, die übrig bleiben, sind entweder militärische Geheimnisse (Area 51 war vor allem in den 50er und 60er Jahren Flugerprobungsgebiet), neue wissenschaftliche Erkenntnisse (Sprites) oder halt irgendetwas anderes. Warum dann gerade Aliens dahinter stecken sollen, erschließt sich mir allerdings nicht.

  43. #43 Bullet
    15. Januar 2016

    Dass Däniken Recht hat […]

    Womit denn? Mit seinen Behauptungen oder seinen anderen Behauptungen, die denen widersprechen, die er 20 Seiten vorher getätigt hat?

  44. #44 R. Müller
    15. Januar 2016

    Frage an jolietjake oder sonst jemand, der dazu was sagen kann, wie erklärt man sich Puma Punku, d.h
    Monolithe sehen aus wie vom Fließband. Sie sind irgend eine Art Stecksystem, riesige Bodenplatten, einige weit über 800 Tonnen schwer. Sie sind makelos aneinander gefügt und wurden mit Klammern zusammen gehalten. Sie weisen Bohrungen und Kanäle auf, das alles mit unglaublicher Präzision, in einem extrem harten Teifengestein “Diorit”. Das alles von einem Steinzeitvolk ? Was ist die Erklärung ?

  45. #45 Ursula
    15. Januar 2016
  46. #46 Findelkind
    15. Januar 2016

    @R. Müller

    Das alles von einem Steinzeitvolk ? Was ist die Erklärung ?

    Sowas haben die einfach mit sehr viel Sorgfalt, Fingerspitzengefühl und vor allem reichlich Geduld gebaut. Etwas, das wir in heutigen Termingeschäften scheinbar verloren haben. Hilfe von Aliens bedurfte es da nicht. Und die Vorstellung, Steinzeitvölker wären zu primitiv oder gar zu dumm gewesen, halte für grundsätzlich falsch. Die waren genauso schlau wie wir, vielleicht sogar schlauer. Sie hatten nur noch nicht den wissenschaftlichen Hintergrund, der uns heute zur Verfügung steht.

    Warum sollten Aliens interstellare Reisen, die auch für technisch sonstwie fortgeschrittene Völker mit Sicherheit keine Spielerei sind, auf sich nehmen, nur um hier dann beim Bau von ein paar Steindingern zu helfen? Was ist da die Erklärung bitte?

  47. #47 Jonas Schimke
    15. Januar 2016

    @Mauch,

    ich habe folgendes gefunden:

    Außerirdische hatten sowohl private als auch offizielle Kontakte mit tausenden von Menschen überall auf der Welt und aus allen Lebensbereichen“, stellt Good fest.

    Da ergeben sich mir zwei Fragen:
    1. wie ist es möglich, dass tausende von Personen Kontakt hatten und angeblich trotzdem alles der Geheimhaltung unterliegen soll?
    2. warum gibt es immer noch keinen belastbaren Beleg (konkreten Gegenstand) für die Anwesenheit der Außerirdischen?

    Zu den UFU-Sichtungen in den 50ern gibt es übrigens eine völlig einleuchtende Erklärung:

    Insbesondere in den frühen Abendstunden hätten Piloten merkwürdige Flugobjekte gesichtet. Das, erklärt die CIA, hatte einen einfachen Grund: Wenn die Sonne auf niedrigen Flughöhen schon untergegangen war, wurde die U-2 weiter oben noch von der Sonne angestrahlt. “Ihre silbernen Flügel reflektierten die Sonnenstrahlen und sahen für den Airliner-Piloten sechs Kilometer weiter unten wie feurige Objekte aus”, heißt es in dem Papier. Selbst tagsüber sei die U-2 manchmal als hell leuchtendes Objekt am Himmel aufgetaucht. In den fünfziger Jahren habe es aber niemand für möglich gehalten, dass ein Flugzeug derartige Höhen erreichen könnte. Kein Wunder also, dass mancher glaubte, Außerirdische zu sehen.
    Die zahlreichen Meldungen führten zur Operation “Blue Book”: Die Air Force sammelte die Berichte und versuchte, sie mit natürlichen Phänomenen zu erklären. Den wahren Grund durfte schließlich niemand erfahren. Das wiederum könnte die Ufo-Gläubigen in ihren Spekulationen noch bestärkt haben.

    “Wer dieses Buch liest und immer noch behauptet, dass es „so etwas“ nicht gibt und Däniken Unsinn redet, dem ist nicht zu helfen.”

    Ich würde mich nicht darauf verlassen, nur aufgrund der Behauptungen eines Buches Dinge für möglich zu halten, für die es nicht den geringsten belastbaren Beleg gibt.

  48. #48 Florian Freistetter
    15. Januar 2016

    @R.Müller: Du machst den gleichen Fehler wie Däniken. Aus “Ich kann mir nicht vorstellen wie x funktioniert” folgt nicht “Aliens haben es getan!!!”

  49. #49 R. Müller
    15. Januar 2016

    Florian Freistetter – darum frage ich ja, was ist dann Deine
    Erklärung ?

  50. #50 Jonas Schimke
    15. Januar 2016

    @R. Müller

    …riesige Bodenplatten, einige weit über 800 Tonnen schwer.

    Kann es sein, dass Sie frei erfundene Behauptungen Dänikens einfach ungeprüft übernommen haben?

    Gesteine haben eine typische Dichte von 2 bis 3 Tonnen pro Kubikmeter. Ihr 800-Tonnen-Block hätte somit ein Volumen von mindestens 270 m3. In Länge, Breite, Höhe umgesetzt z. B. 3x9x10 Meter. Oder, was “realistischer” erschiene: 1,5x9x20 Meter. Wäre doch interessant, wenn Sie ein Foto eines solchen Blocks präsentieren könnten. Ich bezweifle allerdings sehr, dass Ihnen das gelingt.

    Ich habe nur dieses Foto gefunden, bei dem es sich sehr wahrscheinlich um den größten in Pumapunku aufgefundenen Block handelt, da seine Maße, die man sehr gut in Relation zur abgebildeten Person rekonstruieren kann, ziemlich genau mit den Angaben in Wikipedia übereinstimmen. Das Foto stammt übrigens von einer Website, die Ihnen wahrscheinlich gefallen wird, da sie auch in die Alien-Kerbe haut.

  51. #51 rolak
    15. Januar 2016

    was ist dann Deine

    D.h. Du erklärst die anderen bisher gebrachten, Dir vorgekauten Erklärungen für irrelevant, R.?

  52. #52 Florian Freistetter
    15. Januar 2016

    @Müller: Ich frage mich vor allem, wieso aus “Ich weiß nicht” für dich zwangsläufig “Es waren Aliens!” folgt. Ist es für dich unmöglich zu akzeptieren, dass es Dinge gibt, die zwar DU nicht weißt, aber andere vielleicht schon? Und Erklärungen wurden dir ja schon gegeben.

  53. #53 Jonas Schimke
    15. Januar 2016

    @R. Müller,

    “darum frage ich ja, was ist dann Deine
    Erklärung ?”

    Die Erklärung ist, dass alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Tatsächlich gibt es nirgendwo auf der Welt einen Grund zu der Annahme, dass unsere Vorfahren bei dem, was sie geleistet haben, Hilfe von Außerirdischen gehabt haben müssten, auch wenn Archäologen nicht immer im Detail wissen, wie das eine oder andere bewerkstelligt wurde. Ihre Art zu argumentieren erinnert unangenehm an das Matra “God did it!” der Kreationisten, wenn sie gefragt werden, was denn ihre Erklärung für bestimmte komplexe Phänomene der belebten Welt sei.

    Ihre Glaubwürdigkeit leidet doch sehr, wenn Sie wie im Beispiel des angeblichen 800-Tonnen-Blocks schon durch einfaches Nachrechnen widerlegt werden können. Leider gibt es bei Däniken extrem viele solcher Beispiele, bei denen er Behauptungen aufstellt, die sich schon nach kurzer Recherche als unhaltbar herausstellen. Das Wenige, was dann tatsächlich noch als ungelöste Rätsel der Vergangenheit bleibt, sollten er und Sie getrost den Leuten überlassen, die sich berufsmäßig damit auseinandersetzen und infolge dessen auch in der Lage sind, wahre von unwahren Behauptungen zu trennen:

    The blocks were so precisely cut as to suggest the possibility of prefabrication and mass production, technologies far in advance of the Tiwanaku’s Inca successors hundreds of years later.[9] Some of the stones are in an unfinished state, showing some of the techniques used to shape them. They were initially pounded by stone hammers—which can still be found in numbers on local andesite quarries—, creating depressions, and then slowly ground and polished with flat stones and sand.

    Man hat also nicht nur unfertige Steinblöcke gefunden sondern auch die Werkzeuge, mit denen sie bearbeitet worden sind. Es gibt dort kein Herstellungsgeheimnis.

    Auch das Alter der Kultstätte ist mit “nicht älter als …sometime after 536–600 AD” eindeutig eingrenzbar und widerlegt alle Behauptungen, die es auf viele Jahrtausende alt taxieren möchten.

  54. #54 Zweisteine
    15. Januar 2016

    //// Jonas Schimke
    15. Januar 2016
    @R. Müller,

    Die Erklärung ist, dass alles mit rechten Dingen zugegangen ist. ///

    Bei Baalbek auch? Wo blocke platziert wurden die ein Gewicht haben zw. 1500 und 2000tn?
    Ok. Den Ausserirdischen die Schuld geben, dafür gibt es kein Grund. Aber die Frage bleibt dennoch: Wie hat man solche Blöcke gehandhabt?
    Heute weiss man auch dass diese Steine das Dach eines schon auseinander gefallenen Gebäudes gebildet haben.

  55. #55 jolietjake
    15. Januar 2016

    Die Steine waren für ein Podium gedacht.

  56. #56 Zweisteine
    15. Januar 2016

    /// Jonas Schimke
    15. Januar 2016

    Zu den UFU-Sichtungen in den 50ern gibt es übrigens eine völlig einleuchtende Erklärung:

    Insbesondere in den frühen Abendstunden hätten Piloten merkwürdige Flugobjekte gesichtet. Das, erklärt die CIA, hatte einen einfachen Grund: Wenn die Sonne auf niedrigen Flughöhen schon untergegangen war, wurde die U-2 weiter oben noch von der Sonne angestrahlt.////

    (UFO?)Sichtungen gibt es schon seit der Antike wo noch keine Flugzeuge herumgeflogen sind.

    https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_reported_UFO_sightings

  57. #57 Zweisteine
    15. Januar 2016

    /// jolietjake
    15. Januar 2016
    Die Steine waren für ein Podium gedacht.///

    Wie auch immer. Diese Steine waren immer noch bis zu 2000 t schwer.
    Man fragt sich auch, warum wurden sie nicht in kleineren Stücken platziert?

  58. #58 jolietjake
    15. Januar 2016

    “Wie auch immer”? Es ist eine gewaltiger Unterschied, ob man solche Steine nur bewegt oder sie anhebt.

    Die erwähnten Brocken befinden sich noch im Steinbruch. Die bis zu 1000t schweren Steine einfach über Rollen, wobei das natürliche Gefälle zwischen Steinbruch und Tempelanlage genutzt wurde.
    Und warum diese Größe? Wahrscheinlich ästhetische Gründe. Warum sonst?

  59. #59 Alderamin
    15. Januar 2016

    @Zweisteine

    (UFO?)Sichtungen gibt es schon seit der Antike wo noch keine Flugzeuge herumgeflogen sind.

    Da gab’s aber schon Tageslichtmeteore.

  60. #60 Jonas Schimke
    15. Januar 2016

    @Zweisteine,

    aus Ihrem Link (und Folgelinks):

    “Modern UFO believers think this story was a credible document of a close encounter of third kind in early Japan. Historians and Ethnologists consider it to be folklore.

    “Very similar apparitions of knights fighting in the skies were frequently reported during the Thirty Years’ War. Many similar broadsheets of wondrous signs exist in German and Swiss archives and Nuremberg seems the focus of a number of them, presumably because of the hardships and conflicts of the ex-prosperous. Such conditions typically accentuate apocalyptic thought.”

    “It was subsequently determined that the objects were highflying geese.”

    “The theory [that it was a hoax] was further supported by the fact that Haydon never performed any sort of follow-up on the story, not even to report on the alien’s burial, which is highly unusual given the significance of the event.”

    “Early sources citing the extraterrestrial hypothesis, all from 1897, include the Washington Times, which speculated that the airships were “a reconnoitering party from Mars“; and the Saint Louis Post-Dispatch, which suggested of the airships, “these may be visitors from Mars, fearful, at the last, of invading the planet they have been seeking.”

    Könnte es sein, dass es mehr als einen Zufall darstellt, dass im selben Jahr 1897 der spätere Roman “Krieg der Welten” von Herbert George Wells in England und in den USA als Fortsetzungsgeschichte erschien? Dieser Roman hat eine Invasion von Marsbewohnern zum Inhalt.

    Es bleibt m. E. also festzuhalten, dass weder Riesenbauten noch UFO-Sichtungen irgendwelche Rätsel aufgeben, die mit dem Besuch von Außerirdischen erklärt werden müssten. Rein logisch kann man dsa zwar nicht ausschließen, aber die Wahrscheinlichkeit spricht doch sehr dagegen und wie schon oft festgestellt, gibt es dafür nicht den kleinsten konkreten Hinweis.

  61. #61 Zweisteine
    15. Januar 2016

    /// Alderamin
    15. Januar 2016
    Da gab’s aber schon Tageslichtmeteore.///

    Wie dieser:

    §§ 1561-04-14 1561
    celestial phenomenon over Nuremberg Nuremberg Holy Roman Empire

    At sunrise on the 14th April 1561, the citizens of Nuremberg beheld “A very frightful spectacle.” The sky appeared to fill with cylindrical objects from which red, black, orange and blue white disks and globes emerged. Crosses and tubes resembling cannon barrels also appeared whereupon the objects promptly “began to fight one another.” This event is depicted in a 16th-century woodcut by Hans Glaser. §§

  62. #62 Alderamin
    15. Januar 2016

    @Zweisteine

    Das hat sogar einen Wikipediaeintrag. Alles was da an möglichen historischen und meteorologischen Deutungen steht, ist wahrscheinlicher als irgendwelche UFOs. Heute ist Papier ja auch geduldig, warum soll das alles wörtlich stimmen?

  63. #63 Zweisteine
    15. Januar 2016

    /// Alderamin
    15. Januar 2016
    @Zweisteine

    Das hat sogar einen Wikipediaeintrag. Alles was da an möglichen historischen und meteorologischen Deutungen steht, ist wahrscheinlicher als irgendwelche UFOs. Heute ist Papier ja auch geduldig, warum soll das alles wörtlich stimmen?///

    Entlang der menschliche Geschichte wurden solche und ähnliche Phänomene gesehen und davon berichtet. Über tausenden von Jahren wurden immer die gleiche Wahrnehmungsfehler wiederholt?
    Das ist aber auch nicht wahrscheinlich.

  64. #64 Zweisteine
    15. Januar 2016

    /// jolietjake
    15. Januar 2016
    Die erwähnten Brocken befinden sich noch im Steinbruch. Die bis zu 1000t schweren Steine einfach über Rollen, wobei das natürliche Gefälle zwischen Steinbruch und Tempelanlage genutzt wurde.
    Und warum diese Größe? Wahrscheinlich ästhetische Gründe. Warum sonst?///

    Der Tempel liegt auf einen Hügel in 1150 m Höhe und der Steinbruch mehrere km entfernt…….

  65. #65 Zweisteine
    15. Januar 2016

    /// Jonas Schimke
    15. Januar 2016
    Es bleibt m. E. also festzuhalten, dass weder Riesenbauten noch UFO-Sichtungen irgendwelche Rätsel aufgeben, die mit dem Besuch von Außerirdischen erklärt werden müssten. Rein logisch kann man das zwar nicht ausschließen, aber die Wahrscheinlichkeit spricht doch sehr dagegen und wie schon oft festgestellt, gibt es dafür nicht den kleinsten konkreten Hinweis.////

    Es geht nicht darum alles den Ausserirdischen zuzuschreiben aber es gent auch nicht es immer dem fliegenden Gänsen aufzubürden.

    Baalbek und die Pyramiden z.B., sind noch lange nicht zufriedenstellend erklärt.
    Sonst hätte man es auch vorgeführt und eine menge Geld damit gemacht. Hat man aber nicht.
    Es gibt immer Theorien, aber jedes mal wenn eine in der Praxis umgesetzt wird, sie scheitert einfach.

  66. #66 jolietjake
    15. Januar 2016

    Der Steinbruch, aus dem die Megalithen stammen, lag einen guten Kilometer entfernt, nicht “mehrere”.
    Natürlich ist nicht alles geklärt, schließlich wird da ja auch noch gegraben. Aber gerade einen Bau der Römer, bekanntlich sehr versierte und innovative Konstrukteure, zu mystifizieren ist schlicht albern.
    Die Erklärung der Transportmethode stammt übrigens von der Grabungsleiterin Margarete van Ess. Die sollte es eigentlich wissen.

  67. #67 Zweisteine
    15. Januar 2016

    ///jolietjake
    15. Januar 2016
    Der Steinbruch, aus dem die Megalithen stammen, lag einen guten Kilometer entfernt, nicht “mehrere”.
    Natürlich ist nicht alles geklärt, schließlich wird da ja auch noch gegraben. Aber gerade einen Bau der Römer, bekanntlich sehr versierte und innovative Konstrukteure, zu mystifizieren ist schlicht albern.
    Die Erklärung der Transportmethode stammt übrigens von der Grabungsleiterin Margarete van Ess. Die sollte es eigentlich wissen.///

    Die Römer haben mit diesen riesen Monolithen bestimmt nichts zu tun gehabt.
    Viele Sachen sind noch nicht geklärt. Für den Transport von 2000 t schweren Steinen hätte man zB. eine sehr beständige Strasse bauen müssen. So etwas aber wurde nicht gefunden. Der Transport auf Baumstämme ist ein Mythos. 2000 t auf die Stämme hieven, im Bewegung setzen, bremsen(!) und dann fugendicht an den Bau anzubringen? Ok. Keine Ausserirdischen aber auch keine Baumstämme, bitte.
    Maschinen kannst du auch nicht aus dem nichts plötzlich entwickeln um einen einzigen Bauwerk zu errichten, es braucht eine Entwicklung. Warum finden wir heute keine solche Maschinen, nicht mal Resten oder Aufzeichnungen? Das müsste ein ganzer Industriezweig gewesen sein.

  68. #68 jolietjake
    15. Januar 2016

    Es ist eine römische Tempelanlage. Jupiter, Bacchus, Merkur.
    Du solltest etwas mehr Sorgfalt bei der Wahl deiner Quellen aufwenden. Einfach EvD nachplappern ist nicht so günstig.

  69. #69 Jonas Schimke
    15. Januar 2016

    @Zweisteine,

    Es gibt immer Theorien, aber jedes mal wenn eine in der Praxis umgesetzt wird, sie scheitert einfach.

    Deine “Theorien” sind aber nur Hypothesen, also Vermutungen. Und wenn sich davon welche als falsch erweisen, dann heißt das nur, dass die richtige noch nicht gefunden wurde, nicht aber, dass es ausschließlich die Aliens gewesen sein müssen.

    Über tausenden von Jahren wurden immer die gleiche Wahrnehmungsfehler wiederholt?

    Über Tausende von Jahren herrschte hier ein ständiges Kommen und Gehen von Aliens? Und dann das:

    “…despite the fact that we humans are great collectors of souvenirs, not one of these persons [claiming to have been aboard a flying saucer] has brought back so much as an extraterrestrial tool or artifact, which could, once and for all, resolve the UFO mystery.” –Philip Klass

    Um es klar zu sagen: solange kein solcher handfester Beweis vorliegt, ist es vernünftig davon auszugehen, dass ALLE Behauptungen über Ufo-Sichtungen usw., entweder Fehlinterpretationen von etwas Gesehenem sind oder reine Fantasieprodukte.

  70. #70 jolietjake
    15. Januar 2016

    Wegen der Größe und des Gewichts der Blöcke bedurfte es besonderer Techniken zum Ablösen der Stücke aus dem Mutterstein.
    Wie andere Steine auch wurde der Megalith zunächst an den Seiten durch breite Gräben aus dem Fels gearbeitet.
    Doch zusätzlich schlug man auch einen Graben unter dem Stein heraus, in den zur Stützung Rollen oder Rundhölzer eingesetzt wurden.
    War der Monolith frei, konnte er auf diesen Rollen zum Heiligtum bewegt werden, wobei man das natürliche Gefälle zwischen Steinbruch und Tempelanlage nutzen konnte. Damit die 1000 Tonnen nicht ins Rutschen kamen, wurde der Megalith wohl von einem Verankerungssystem gehalten und war an
    Ankerwinden vertäut.

    Das ist die Erklärung der oben genannten Grabungsleiterin. Keine “Maschinen”, keine “Industriezweige”. Für sowas hatte man genügend Sklaven.

  71. #71 Zweisteine
    15. Januar 2016

    /// jolietjake
    15. Januar 2016
    Es ist eine römische Tempelanlage. Jupiter, Bacchus, Merkur.
    Du solltest etwas mehr Sorgfalt bei der Wahl deiner Quellen aufwenden. Einfach EvD nachplappern ist nicht so günstig.///

    Ich habe v.Ds Buch gar nicht gelesen.
    Und wer auch immer es gebaut hat, die Fragen bleiben die gleichen und im Bezug auf die Römer sumieren sich noch einige.
    Warum haben sie nur in Baalbek so gewaltig gebaut? Hätten sie nicht gerne die Größe des Imperiums überall in ihren Kolonien zur schau gestellt?
    Warum nicht in Rom selbst.
    Warum gibt es keine aufzeichnungen der Methode?
    Haben sie einen unvorstellbaren technischen aufwand getrieben, gewaltige Maschinen gebaut, so gewaltig dass wir sie uns heute noch nicht vorstellen können, um das alles unmittelbar danach spurlos zu zerstören?
    Es ist doch nicht so einfach, Däniken hin oder her.

  72. #72 Zweisteine
    15. Januar 2016

    /// jolietjake
    15. Januar 2016
    Das ist die Erklärung der oben genannten Grabungsleiterin. Keine “Maschinen”, keine “Industriezweige”. Für sowas hatte man genügend Sklaven.///

    Jaja. Über die Bauweise der Pyramiden auch, hat es immer “Erklärungen” gegeben. Nur, wenn man sie umsetzen wollte hat es auch nicht funktioniert.
    Theorien schaffen ist und war immer einfach.

  73. #73 jolietjake
    15. Januar 2016

    Mit dem Lesen hast du es wohl nicht so, was?
    Ich bin damit raus.

  74. #74 jolietjake
    15. Januar 2016

    Das hat sich überschnitten, deshalb noch eins:
    Doch, man hat das bei den Pyramidenquadern, den Stonehenge-Monolithen und bei anderen Objekten ausprobiert. Und geschafft. Ist gar nicht so schwer.

  75. #75 PDP10
    16. Januar 2016

    @jolietjake:

    Mit dem Lesen hast du es wohl nicht so, was?

    Ja, das ist erstaunlich, nicht wahr?

    Entweder @zweisteine gehört zu einer extrem seltenen Spezies.
    Einer, die zwar des schreibens aber nicht des lesens mächtig ist …
    Oder er / sie / es will hier nur rumtrollen.

    Die Überlegung welche der beiden Möglichkeiten wahrscheinlicher ist, sei dem geneigten Leser als Hausaufgabe überlassen.

  76. #76 jolietjake
    16. Januar 2016

    @PDP10:
    Ach, ich denke Zweisteine gehört zur Spezies der immer-gegen-den-Mainstream-Schwimmer. Dazu gehört aber auch das Selektive Lesen, um nicht doch mal Fakten anerkennen zu müssen.
    Jede Wette, bei der nächsten Diskussion zu Baalbek wird er wieder behaupten, dass nicht die Römer die Erbauer waren und gigantische Maschinen involviert waren…

  77. #77 Zweisteine
    16. Januar 2016

    //// jolietjake
    15. Januar 2016
    Das hat sich überschnitten, deshalb noch eins:
    Doch, man hat das bei den Pyramidenquadern, den Stonehenge-Monolithen und bei anderen Objekten ausprobiert. Und geschafft. Ist gar nicht so schwer.///

    Ach ja, ausprobiert?

    Irgendein link dazu?

  78. #78 Higgs-Teilchen
    Im Standardmodell oben rechts
    16. Januar 2016

    Hmm, ja. Ganz klarer Fall.
    Einstein lag falsch und Däniken richtig. 😮

    Glückwunsch an Zweisteine für diese Erleuchtung

  79. #79 Zweisteine
    16. Januar 2016

    /// Higgs-Teilchen
    Im Standardmodell oben rechts
    16. Januar 2016
    Hmm, ja. Ganz klarer Fall.
    Einstein lag falsch und Däniken richtig.
    Glückwunsch an Zweisteine für diese Erleuchtung///

    Dass Einstein falsch lag ist eine ziemlich offensichtliche Tatsache.
    Andersherum, Däniken lag und liegt richtig, insofern dass er sich die ganze Welt angesehen hat, in einer Art “Dauerurlaub” orte besucht wovon wir nur träumen können und bekam alles von seinen Fans bezahlt.
    Wenn das nicht “Richtig liegen ” ist, dann kannst du uns vielleicht eine bessere variante nennen.

  80. #80 Zweisteine
    16. Januar 2016

    /// jolietjake
    15. Januar 2016
    Das hat sich überschnitten, deshalb noch eins:
    Doch, man hat das bei den Pyramidenquadern, den Stonehenge-Monolithen und bei anderen Objekten ausprobiert. Und geschafft. Ist gar nicht so schwer.////

    Also. Es wurden alle Rätsel gelöst, aber Informationen darüber gibt es keine.
    Wie üblich.

  81. #81 PDP10
    16. Januar 2016

    @jolietjake:

    “Jede Wette, bei der nächsten Diskussion zu Baalbek wird er wieder behaupten, dass nicht die Römer die Erbauer waren und gigantische Maschinen involviert waren…”

    Oh, mit “gigantischen Maschinen” konnten schon die alten Römer dienen ….

    Ich hab mal ungefähr 500 m umme Ecke von der hier gewohnt:

    http://www.bonn-castell.de/roemischer-kran.html

    Der kann zwar “nur” 7 Tonnen, die Dinger gabs aber auch in deutlich grösser.

    Solche wohlfeilen Behauptungen von @zweilein, die man gerne auch immer mal wieder wo anders liest:

    “Warum finden wir heute keine solche Maschinen, nicht mal Resten oder Aufzeichnungen? Das müsste ein ganzer Industriezweig gewesen sein.”

    .. sind halt Unsinn.

    Wie die Pyramiden gebaut wurden, und wer das gemacht hat (nein, keine Sklaven!) weiss man heute auch ziemlich genau:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/aegypten-archaeologen-finden-graeber-von-pyramiden-bauarbeitern-a-671295.html

    Der Link nur zum Thema “Sklaven haben die Pyramiden gebaut” usw.

    Wenn man sich mal weiter informiert, merkt man ganz schnell, dass das was die @zweileins und die Müllers dieser Welt da für Vorstellungen haben, auf dem Stand des archäologischen Wissens von 1970 stehen geblieben ist.

    Die Archäologie ist da in den letzen 45 Jahren doch schon ein bischen weiter gekommen.

  82. #82 PDP10
    16. Januar 2016

    @Zweilein:

    Also. Es wurden alle Rätsel gelöst, aber Informationen darüber gibt es keine.
    Wie üblich.

    Doch gibts.

    Aber wenn du immer nur “mysterium tempel baalbek” googelst statt mal “archäologie tempel baalbek” oder so landest du halt immer nur wieder in deiner Filterblase.

    Was mich allerdings nicht wundert. Ich hatte ja oben schon vermutet, dass du entweder hier nur rumtrollst, oder nicht lesen kannst.

  83. #83 jolietjake
    16. Januar 2016

    @PDP10:
    Ich hätte das präzisieren sollen:

    gewaltige Maschinen […], so gewaltig dass wir sie uns heute noch nicht vorstellen können

    Dass den Römern Maschinenbau, auch im großen Maßstab, nicht fremd war ist bekannt. Sie kannten ja auch bereits Wassermühlen, wohl von Persern oder Ägyptern übernommen.
    Es ist wirklich lachhaft, ausgerechnet bei römischen Bauwerken irgendwelche geheimnisvollen Kräfte am Werke zu sehen. Wer einmal im Pantheon war, traut denen doch bautechnisch fast alles zu…

    Dieser “ägyptische Sklavenerbauer”-Irrtum ist wohl der Bibel bzw. diesem Charlton Heston-Schinken zu verdanken.

  84. #84 2Stones
    16. Januar 2016

    /// PDP10
    16. Januar 2016
    Oh, mit “gigantischen Maschinen” konnten schon die alten Römer dienen …
    Ich hab mal ungefähr 500 m umme Ecke von der hier gewohnt:
    http://www.bonn-castell.de/roemischer-kran.html
    Der kann zwar “nur” 7 Tonnen, die Dinger gabs aber auch in deutlich grösser. vvvvvv
    Solche wohlfeilen Behauptungen von @zweilein, die man gerne auch immer mal wieder wo anders liest:
    “Warum finden wir heute keine solche Maschinen, nicht mal Resten oder Aufzeichnungen? Das müsste ein ganzer Industriezweig gewesen sein.”
    .. sind halt Unsinn.////

    Ganze 7 Tonnen, du Witzbold? So ein Kloss für nur 7T ?
    Wir reden in Baalbek von ganze 2000Tonnen!
    Und wenn sie diese abgebildet haben, warum nicht die anderen mit dem sie Baalbek gebaut haben.
    Es war ein IMPERIUM. Weisst du was es heisst, ein Imperium?
    Grösse, Angeberei, Protzen, Macht zeigen…und sie bilden nur einen Kran ab mit dem sie die Schutzmauer gebaut haben.? Das glaubt mir niemand!
    ……und den Hawassischen bericht über den bau der Pyramiden will ich gar nicht erst kommentieren. Der ist noch schlimmer als v. Däniken und du nimmst ihm als Authorität?
    Sicher hat es Handwerker gegeben. Na und? Auch wenn sie die Blöcke telepathisch gehoben hätten, hätten sie auch Arbeiter gebraucht !
    Ein wahrer Geniestreich dein Kommentar!

    Aber danke gleich dafür, dass du meine Zeit verschwendest.

  85. #85 PDP10
    16. Januar 2016

    @jolietjake:

    “Wer einmal im Pantheon war, traut denen doch bautechnisch fast alles zu…”

    Oh ja!

    Ich hab gedacht: “Schei…. du guckst gerade durch ein Loch in einer fast 2000 Jahre alten Kuppel, die fast Hundert Meter hoch ist in den Himmel!”

    Ge-ni-al!

    Und Nachts, als ich dann nochmal an dem Teil vorbei gegangen bin, konnte man die Millionen Ratten die im Fundament wohnen fiepen hören.

    Ob da Rattenfamilien dabei sind, die ihren Stammbaum über fast 2000 Jahre zurückverfolgen können?

    Und ob die wohl auch darüber diskutieren, ob das Ding über ihnen von Ratten-Aliens errichtet wurde?

    😉

  86. #86 noch'n Flo
    Schoggiland
    16. Januar 2016

    @ Zweisteine

    Es wurden alle Rätsel gelöst, aber Informationen darüber gibt es keine

    Aba sischa doch. Damit beschädtigt sich mittlerweile u.a. eine gaaanz neue Unterdiszilin: dei experimentelle Archäologie. Gib tim Netz riiiiesige Datenmangen zu dem Thema

    Kleines Beispiel: http://tinyurl.com/mna4lhv Ganz kleines!

  87. #87 noch'n Flo
    CH
    16. Januar 2016

    gewaltige Maschinen […], so gewaltig dass wir sie uns heute noch nicht vorstellen können

    Da hat wohl jemand noch nie direkt neben einem Braunkohlebagger gestanden—

    Für “gewalgtige” Maschinen – nicht jedoch Eltern jenseits aller Vorstellungskraft, empfehle ich weiterführend, am späteren Samstagnachmittag den “Ki.Ka” einzuschalten. Dann läft da nämlich “Krasse Kolosse

  88. #88 jolietjake
    16. Januar 2016

    Witzig ist ja, dass man sich offensichtlich Aliens vorstellen kann, die den angeblich primitiven Steinzeitlern irgendwelche Fundamental-Bauwerke errichten halfen, aber wir uns heute, mit Bohrern groß wie ein Haus, uns deren “gewaltige Maschinen” nicht vorstellen können…

  89. #89 jolietjake
    16. Januar 2016

    natürlich *Monumental-Bauwerke

    Ich mach dann auch mal Schluss…

  90. #90 Jonas Schimke
    16. Januar 2016

    @noch’n Flo,

    super Video! Wirklich beeindruckend, wie ein EINNZELNER Mann solche großen und vor allem schweren Objekte bewegen kann, zumal mit solch “primitiven” Mitteln!

    Leider listet Youtube auch wieder viele Schrott-Videos, in denen Däniken-Verschnitte wider alle Wahrheit behaupten, es wäre unseren Vorfahren gar nicht möglich gewesen, so etwas zu bewerkstelligen. Dein Video widerlegt sie gründlich! Ich denke, damit hast Du Zweisteine, alias 2Stones komplett den Wind aus den Segeln genommen. Möge er hinfort für immer betreten schweigen.

    Ich habe noch ein Video gefunden, bei dem eine andere, ebenso einfache wie geniale Technik demonstriert wird:

    Moving super heavy stones

    Typisch für Däniken und seine Verteidiger ist, dass sie entweder solche Dinge gar nicht erst zur Kenntnis nehmen, oder – wie man Däniken nach all seinen Recherchen wohl unterstellen kann – bewusst verschweigen.

  91. #91 2Stones
    16. Januar 2016

    /// noch’n Flo
    Schoggiland
    16. Januar 2016
    @ Zweisteine

    +Es wurden alle Rätsel gelöst, aber Informationen darüber gibt es keine…+

    Aba sischa doch. Damit beschädtigt sich mittlerweile u.a. eine gaaanz neue Unterdiszilin: dei experimentelle Archäologie. Gib tim Netz riiiiesige Datenmangen zu dem Thema
    Kleines Beispiel: http://tinyurl.com/mna4lhv Ganz kleines!////

    Ich habe mir das Video angesehen.
    Das nennst du eine …”riiiiesige Datenmangen zu dem Thema.” ?
    Der pensionierter Bauarbeiter schwingt einen sauber rechteckig gegossenen, 3m langen Betonbalken auf einen Holzgestell, aus sauber, maschinell geschnittenen Latten die mit Metallschrauben zusammengehalten sind. Und schon ist das eine “riiiiiesige menge”, überzeugende Information für dich. Schon hast du dadurch verstanden wie Stonehenge und Baalbek gebaut wurden.
    Was ich glaube ist, dass du den Physikunterricht über Jahre hinweg geschwänzt hast während deiner Ausbildung.

  92. #92 2Stones
    16. Januar 2016

    /// noch’n Flo
    CH
    16. Januar 2016
    +gewaltige Maschinen […], so gewaltig dass wir sie uns heute noch nicht vorstellen können+
    Da hat wohl jemand noch nie direkt neben einem Braunkohlebagger gestanden—
    Für “gewalgtige” Maschinen – nicht jedoch Eltern jenseits aller Vorstellungskraft, empfehle ich weiterführend, am späteren Samstagnachmittag den “Ki.Ka” einzuschalten. Dann läft da nämlich “Krasse Kolosse ////

    Ok. Davon entnehme ich, dass du sie dir doch vorstellen kannst. Gut, dann mach eine Skizze und zeig uns wie ein riesiger Kran von heute, aus Metall, dann aus Holz gebaut aussehen würde.
    Dieser zB. : http://www.sennag.ch/index.cfm?dolphin=394928b7-b7f4-b8f2-8107-723f6a79de89%20&f=3
    …und der könnte doch noch nicht die riiiesige 2000T Blöcke aus Baalbek lupfen.

    Noch im Bezug auf Stonehenge. Wie soll das vor sich gegangen sein?
    Wilde, die noch mit der Keule gejagt haben, entwickeln eine, für die Zeit, hochstehende Technologie, richten die Steine auf und dann …fertig. Sie brauchen ihren Fortschrittliche Entwicklung nicht mehr, nicht um ihren schweren Alltag zu erleichtern, nicht für den Krieg, nada, finito. Sie ziehen wider ihre Tierfelle an un jagen weiter mit der Keule ihre beute.
    Ich glaube du willst deinem Landgenosse v. Däninnen Konkurrenz machen.

  93. #93 Jonas Schimke
    16. Januar 2016

    @2Stones

    …und der könnte doch noch nicht die riiiesige 2000T Blöcke aus Baalbek lupfen.

    Deine Angabe ist falsch! Du machst den Fehler, die Behauptungen Dänikens für bare Münze zu nehmen. Die größten in Baalbeck verbauten Steine wiegen alle unter 1000 t. (Lässt sich ja leicht nachrechnen: Länge mal Breite mal Höhe (= Volumen) mal maximale Dichte von 3 t/m3. War für Däniken u. a. offensichtlich zu hoch!)

    Nur im Steinbruch selbst liegen noch größere Steine, was ja durchaus den Schluss zulässt, dass die Römer nicht in der Lage waren, diese noch schwereren Steine zur eigentlichen Baustelle zu bewegen und sie deshalb zurückgelassen haben. Der allergrößte der Stein ist ja nicht einmal fertig bearbeitet worden.

    Was Stonehenge betrifft, so hat auch hier die experimentelle Archäologie bewiesen, dass es mit den Mitteln der damaligen Zeit problemlos möglich war, die Steine zu bearbeiten, zu transpotieren und (leichteste Übung) aufzustellen.

    Deine Keulen schwingenden Halbaffen gehören ins Reich der Fantasie. Unsere Vorfahren waren uns intelligenzmäßig ebenbürtig und an Erfindungsreichtum dem Durchschnittseuropäer klar überlegen, da sie sonst niemals unter den harten Bedingungen der damaligen Zeit hätten überleben können.

    Ich vermute, wenn die Kathedralen des Mittelalters nicht zeitlich so nahe an uns dran wären und wir nicht umfangreiche Aufzeichnungen und Berichte über deren Bau hätten, dann würden Leute wie Däniken und Du ebenfalls behaupten, dass sie diese Bauwerke ohne Hilfe der Aliens nicht hätten errichten können.

    Nur, weil ihr euch etwas nicht vorstellen könnt, heißt noch lange nicht, dass es unmöglich ist.

    Ich habe die herzliche Bitte, dass Du, wenn Du weitere Behauptungen aufstellst, nicht einfach die Falschbehauptungen bei Däniken abschreibst, sondern erst einmal gründlich recherchierst, was die tatsächlichen Fakten sind. Im Internet ist das überhaupt kein Problem, wenn man sich nicht einseitig nur auf den Quellen “informiert”, die in die selbe Kerbe hauen, wie man selbst.

  94. #94 Mauch
    München
    16. Januar 2016

    @Forian Freistetter und Ihren Kommentar @R.Müller: Du machst den gleichen Fehler wie Däniken. Aus “Ich kann mir nicht vorstellen wie x funktioniert” folgt nicht “Aliens haben es getan!!!”

    Und Sie haben offensichtlich das Problem, das vor allem eingefleischte Naturwissenschaftler haben; sie denken nach dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf!

  95. #95 Mauch
    16. Januar 2016

    @Jonas Schimke und die Aussage:
    Ich würde mich nicht darauf verlassen, nur aufgrund der Behauptungen eines Buches Dinge für möglich zu halten, für die es nicht den geringsten belastbaren Beleg gibt.

    Ich habe nicht nur ein Buch darüber gelesen. Sondern im Laufe von 30 Jahren Dutzende. Vieles, was da als Ufo-Sichtung beschrieben wird, hat mich auch nicht überzeugt. Aber es war einfach zu vieles darunter, das sich mit „Wetterballon“ oder „Tageslichtmeteor“ nicht mehr erklären lässt. Ich zumindest habe keine Erklärung für Dinge wie ein Flugobjekt in der Größe eines Einkaufszentrums, das 1997 von hunderten Menschen in Phoenix, Arizona, gesehen wurde. Hier ein Augenzeugenbericht dazu:

  96. #96 Mauch
    16. Januar 2016

    @Jonas Schimke: Korrektur. Sorry, falscher Link. Dieser ist richtig:
    https://www.youtube.com/watch?v=22am0Tn_gks
    Titel:
    Die UFO-Massensichtung über Arizona – Gouv. Fife Symington

  97. #97 Desolace
    16. Januar 2016

    @Mauch
    Oh nein, in der Wissenschaft gilt: “Wer außergewöhnliche Behauptungen aufstellt, muss auch außergewöhnlich (gute) Belege herzeigen können.” Bisher hat die Ancient Aliens Fraktion keine solchen Belege vorzeigen können, daher wird sie auch nicht ernst genommen. Siehe außerdem: http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/11/09/ist-wissenschaft-dogmatisch/

  98. #98 Jonas Schimke
    16. Januar 2016

    @Mauch

    Und Sie haben offensichtlich das Problem, das vor allem eingefleischte Naturwissenschaftler haben; sie denken nach dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf!

    Hier muss ich doch heftig widersprechen! Ich finde die Vorstellung, dass es außerhalb der Erde Leben, ja vielleicht sogar intelligentes Leben geben könnte, extrem faszinierend.

    Die Entdeckung von Lebensformen außerhalb der Erde wäre mit einem großen Erkenntnisgewinn in mehreren Wissenschaftsbereichen verbunden. Deshalb steht die Naturwissenschaft in vorderster Front, wenn es darum geht, nach Lebensspuren außerhalb der Erde zu suchen und es käme einer Sensation gleich, wenn wir Spuren von Außerirdischen auch auf der Erde finden würden. Der Forscher, der solches als erster nachwiese, würde ewigen Ruhm ernten.

    Deshalb entbehrt Deine Einschätzung jeder Grundlage. Warum darf es denn nicht sein? Was sollten ernsthafte Forscher gegen diese Erkenntnis haben?

    Aber etwas als Denkmöglichkeit zuzulassen heißt eben nicht, dass es auch stattgefunden haben muss, selbst wenn man es sich wünscht, dass es so wäre.

    In der Wissenschaft zählt aber auch nur der konkrete Beleg, wenn man über das hinaus gehen will, was als bloße Spekulation gewertet werden muss.

    Und wenn es dann auch nicht nur bei der wilden Spekulation bleibt, wenn darüber hinaus Gegenbeweise ignoriert und sogar Falschbehauptungen aufgestellt werden, wie das bei Däniken gleich dutzendfach der Fall ist, dann kann man den Urheber solcher Spekulationen nur als weltfremden Fantasten bezeichnen, wenn nicht sogar schlimmer.

    Also bitte, Butter bei die Fische, zeige uns ernst zu nehmende Hinweise auf die Anwesenheit der Aliens, dann sind wir auch bereit, diese ernsthaft zu diskutieren. Alles, was Däniken und seine Mitstreiter bisher dazu vorgelegt haben, taugt jedenfalls nicht für eine ernsthafte Diskussion.

  99. #99 Jonas Schimke
    16. Januar 2016

    @Mauch,

    Ich habe nicht nur ein Buch darüber gelesen. Sondern im Laufe von 30 Jahren Dutzende.

    Hier sollten wir doch zwischen Quantität und Qualität unterscheiden. Dutzende esoterische Bücher über Geister z. B. können einer wissenschaftlichen Abhandlung, die sich mit physikalischen und psychologischen Erklärungen solcher Phänomene befasst, mit Sicherheit nicht das Wasser reichen.

    Und zwei Dutzend Däniken-Werke sagen mit Sicherheit weniger über die Wirklichkeit aus als ein beliebiger Artikel von Florian über ihn.

    Hast Du denn die Bücher auch kritisch gelesen, hast Du mal überprüft, was Autoren aus der etablierten Wissenschaft zu der einen oder anderen These sagen?

    Behaupten kann man viel und das tun UFO-Gläubige auch gerne, mit Belegen sieht es dagegen immer extrem mager aus, will sagen, sie sind überhaupt nicht vorhanden.

    Ich zumindest habe keine Erklärung für Dinge wie ein Flugobjekt in der Größe eines Einkaufszentrums, das 1997 von hunderten Menschen in Phoenix, Arizona, gesehen wurde.

    Nun, eine wirklich ausführliche Erklärung findet sich hier

    Was UFOs angeht, da halte ich es mit dem Science Fiction Autor Athur C. Clarke, der einmal sinngemäß sagte: “Wenn mein bester Freund, auf dessen Urteilskraft ich viel gebe, in mein Wohnzimmer gestürzt käme und sagen würde, vor meinem Haus sei ein UFO gelandet, ich würde mir nicht einmal von meinem Sessel aufstehen, weil ich wüsste, dass er sich irrt.”

    UFOs (als extraterristrische Flugobjekte) sind zudem zutiefst unlogisch, denn entweder wollen die Aliens Kontakt mit uns aufnehmen und zeigen sich (aber warum gibt es dann diese Kontakte nicht?) oder sie wollen unerkannt bleiben (doch warum sieht man sie dann ab und zu?). Beides zusammen geht nicht.

  100. #100 stillerleser
    16. Januar 2016

    @Mauch:

    Und Sie haben offensichtlich das Problem, das vor allem eingefleischte Naturwissenschaftler haben; sie denken nach dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf!

    Du redest also von den eingefleischten Naturwissenschaftlern welche die absurde Welt der Quantentheorie mit Unschärferelation, Tunneleffekt, Dislokalisation ect. entwickelt haben? Naturwissenschaftler welche die Raumzeitkrümmung, Zeitdilatation, Schwarze Löcher, Neutronensterne, beschleunigte Expansion des Universums entdeckt bzw. ausgearbeitet haben? Die Naturwissenschaftler welche festgestellt haben dass der Mensch mit Bäumen und Bakterien verwandt ist und unser soundsovielster millionster Großvater ein Fisch war?
    Ohne Wissenschaftler wüssten wir überhaupt nichts über diese faszinierende Welt und ihren Aufbau. Ohne Wissenschaftler würde ein Däniken das Wort “Alien” überhaupt nicht kennen und er hätte keine Ahnung davon dass über den Wolken das Universum erst richtig “beginnt” und es noch andere Welten als die Erde dort draussen gibt.
    Ausgerechnet Naturwissenschaftlern vorzuwerfen sie könnten Dinge nur deshalb nicht akzeptieren weil sie ihnen nicht ins bisherige Weltbild passen ist einfach nur lächerlich.

  101. #101 zweisteine
    16. Januar 2016

    Jonas Schimke
    16. Januar 2016
    @2Stones

    +…und der könnte doch noch nicht die riiiesige 2000T Blöcke aus Baalbek lupfen.+

    //// Deine Angabe ist falsch! Du machst den Fehler, die Behauptungen Dänikens für bare Münze zu nehmen.////

    Du machst auch einen Fehler: Ich habe Däninnen nie im Leben gelesen. Ein mal vor Jahren versucht aber nicht mehr als 10 Seiten lesen könne. Und das war es.
    Also. haben wir es mit Däniken?

    /// Die größten in Baalbeck verbauten Steine wiegen alle unter 1000 t. (Lässt sich ja leicht nachrechnen: Länge mal Breite mal Höhe (= Volumen) mal maximale Dichte von 3 t/m3. War für Däninnen u. a. offensichtlich zu hoch!)////

    http://www.efodon.com/html/archiv/vorgeschichte/topper/SY8621%20Topper_baalbek.pdf
    §§ Transportprobleme hätten wir auch mit den Steinquadern, die den Unter- bau des Tempels bilden: 19 m lang, 3 m hoch und 5 m breit – der schwerste Stein soll ein Gewicht von nahezu tau- send Tonnen haben; mindestens 650 t errechneten wir für die rechts und links angrenzenden Steine (Abb. 2). Auch mit zwei modernen Kränen gleichzeitig wären sie nicht hierher zu bringen. In hübschen Rekonstruktionsbildern zeigt das archäologische Institut, wie man sich den Transport denkt: An langen Seilen ziehen viele Arbeiter den Stein auf Rollen heran. Wie viel so ein Seil wiegen würde, haben die Archäologen unter den Tisch gekehrt.
    gewiss, der Steinbruch liegt nicht weit, eine halbe Wegstunde (wir wer- den ihn nachher noch aufsuchen), aber eine zum Transport der Steine nötige drei Kilometer lange solide Straße ist nie gefunden worden, und die Zedern des Libanon wären vermutlich nicht stark genug gewesen, um als Rollen zu dienen. §§

    /// Nur im Steinbruch selbst liegen noch größere Steine, was ja durchaus den Schluss zulässt, dass die Römer nicht in der Lage waren, diese noch schwereren Steine zur eigentlichen Baustelle zu bewegen und sie deshalb zurückgelassen haben. Der allergrößte der Stein ist ja nicht einmal fertig bearbeitet worden.///

    Weil der Tempel im Römischen still gebaut wurde du gehst automatisch davon aus dass es die Römer gewesen sein müssen die es gebaut haben. Beweise aber hast du keine dafür.
    Wenn die Römer einen solchen Tempel zu bauen fähig wären dann hätten sie, logischerweise einen noch grösseren in Rom selbst gebaut, die Hauptstadt des Imperiums. Da haben wir aber leidlich einen Coliseum.

    /// Was Stonehenge betrifft, so hat auch hier die experimentelle Archäologie bewiesen, dass es mit den Mitteln der damaligen Zeit problemlos möglich war, die Steine zu bearbeiten, zu transpotieren und (leichteste Übung) aufzustellen.///

    Ja sicher. Das tun sie immer um ihre Gehälter zu rechtfertigen. Auf dem Feld aber sieht immer anders aus

    http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/57423/

    /// Deine Keulen schwingenden Halbaffen gehören ins Reich der Fantasie. Unsere Vorfahren waren uns intelligenzmäßig ebenbürtig und an Erfindungsreichtum dem Durchschnittseuropäer klar überlegen, da sie sonst niemals unter den harten Bedingungen der damaligen Zeit hätten überleben können.///

    Die einzigen weit und breit in Europa und Umgebung die nachweisbar Technologie entwickelt haben, waren die Hellenen. Was die Römer später “en Block” übernommen haben.
    Wie kann man die technologischen Errungenschaften der wildlebenden Völker zurückverfolgen, dann?
    Das habe ich weiter oben schon gefragt. Wo sind die Spuren dieser Technologie die Stonehenge gebaut hat.? Das braucht Entwicklung, Erfahrung, Versuche….wo haben sie das alles erledigt? Unter freiem Himmel?
    Und als Stonehenge fertig war dann was, alles wieder zerstört anstatt diesen Fortschritt für ihren Alltag auch zu gebrauchen.? Diese Erfahrung hätten sie aber auch bitter nötig gehabt um sich gegen die Kriegsmaschinerie der Römer zu verteidigen.
    Also, deine Behauptungen hinken an allen beinen.

    ///// Ich vermute, wenn die Kathedralen des Mittelalters nicht zeitlich so nahe an uns dran wären und wir nicht umfangreiche Aufzeichnungen und Berichte über deren Bau hätten, dann würden Leute wie Däniken und Du ebenfalls behaupten, dass sie diese Bauwerke ohne Hilfe der Aliens nicht hätten errichten können.////

    Hast du dich gefragt wie konnte es sein dass die Goten plötzlich, ohne weiteres auf tauchen und solche Kathedralen bauen?
    Du nimmst deine Informationen aber auch so vorgekaut und ohne weitere Fragen auf.
    Ich meine jetzt nicht dass die Marsianer die Kathedralen gebaut haben, aber für die Goten spricht auch nicht viel. Und trotzdem.

    /// Nur, weil ihr euch etwas nicht vorstellen könnt, heißt noch lange nicht, dass es unmöglich ist.///

    Unmöglich ist es offensichtlich nicht. Es ist aber nicht alles mit Baumstämme und Seile zu erklären. Und weil du es dir nicht anderes vorstellen kannst heisst auch nicht das es so war.

    //// Ich habe die herzliche Bitte, dass Du, wenn Du weitere Behauptungen aufstellst, nicht einfach die Falschbehauptungen bei Däniken abschreibst, sondern erst einmal gründlich recherchierst, was die tatsächlichen Fakten sind. Im Internet ist das überhaupt kein Problem, wenn man sich nicht einseitig nur auf den Quellen “informiert”, die in die selbe Kerbe hauen, wie man selbst.////

    Du hast hier aber auch keine Fakten präsentiert. Du gehst davon aus dass im Baalbek die Römer gewesen sein müssen und basta. So kommen wir aber auch nicht weiter, mit deiner Methode.

  102. #102 Mauch
    16. Januar 2016

    @Jonas Schimke:

    Vorschlag: Lies mal spaßeshalber das Buch “Need to know” von Timothy Good. Trau dich dabei mal den Konventionelle-Wissenschafts-Ballast über Bord zu werfen, setz die Mosaiksteinchen der Berichte im Buch zu einem Bild zusammen und beantworte dir selbst gegenüber ganz ehrlich die Frage: Welches Bild ergibt sich?

  103. #103 zweisteine
    16. Januar 2016

    ///Jonas Schimke
    16. Januar 2016
    @2Stones
    Deine Angabe ist falsch! Du machst den Fehler, die Behauptungen Dänikens für bare Münze zu nehmen. Die größten in Baalbeck verbauten Steine wiegen alle unter 1000 t. (Lässt sich ja leicht nachrechnen: Länge mal Breite mal Höhe (= Volumen) mal maximale Dichte von 3 t/m3. War für Däniken u. a. offensichtlich zu hoch!) ////

    Es gibt noch grössere sogar:

    Deutsches Archäologisches Institut

    http://www.dainst.org/ergebnis/-/asset_publisher/NZrOgZ37QcYu/content/libanesisch-deutsches-forscherteam-entdeckt-weltweit-großten-antiken-steinblock-in-baalbek?

    §§ In der Steinlage unter dem „Hajjar al-Hibla” und direkt neben diesem, befindet sich ein weiterer megalithischer Steinblock, der dessen Maße um einiges übertrifft: er ist 19,60 m lang, 6 m breit und mindestens 5,5 m hoch. Um die genaue Höhe feststellen zu können, muss die archäologische Sondage in einer nächsten Ausgrabungskampagne erweitert werden. Konnte man das Gewicht des „Hajjar al-Hibla” mit knapp 1000 Tonnen berechnen, bringt der neue Steinblock etwa 1650 Tonnen auf die Waage. Da eine Schmalseite bereits sehr gut geglättet ist und die Vorgaben für die Glättung einer Langseite erhalten sind, muss geplant gewesen sein, den Block in diesen Gesamtmaßen auszuliefern und zu transportieren. Es handelt sich damit um den bislang größten bekannten Steinblock aus der Antike. §§

  104. #104 zweisteine
    16. Januar 2016

    /// Jonas Schimke
    16. Januar 2016
    Ich habe die herzliche Bitte, dass Du, wenn Du weitere Behauptungen aufstellst, nicht einfach die Falschbehauptungen bei Däniken abschreibst, sondern erst einmal gründlich recherchierst, was die tatsächlichen Fakten sind. Im Internet ist das überhaupt kein Problem, wenn man sich nicht einseitig nur auf den Quellen “informiert”, die in die selbe Kerbe hauen, wie man selbst.////

    Man könnte es dir wärmstens empfehlen.
    Weil wenn man liest was du schreibst dann fühlt man sich ziemlich deplatziert: “Es wurde schon alles geklärt und wo war ich wehrendem, auf dem Mars?”
    Es ist aber nicht so. Die Sachen sind noch lange nicht geklärt und man sucht noch:

    Deutsches Archäologisches Institut :
    §§§ Der monolithische Block im Steinbruch von Baalbek ist 19,60 m lang, 6 m breit und mindestens 5,5 m hoch. Sein Gewicht wird auf ca. 1650 Tonnen geschätzt. Nun soll erforscht werden, warum der Steinblock nicht fertiggestellt wurde und im Steinbruch verblieb – und mit welchen Mitteln er überhaupt hätte transportiert werden können. §§§

  105. #105 Swage
    16. Januar 2016

    Temper, temper. Es ist doch so:

    UFO ist die Abkürzung für unidentified flying objct, kay?
    (unidentifiziertes, fliegendes Objekt)

    Hauptaugenmerk, und das hat Florian bereits angedeutet, liegt auf “unidentifiziert”. Wenn wir da angelangt sind können wir nicht einfach zu “Aliens” springen. Das ist logisch nicht in Ordnung. Dann wäre es ja ein IDENTIFIZIERTES, fliegendes Objekt, okay? Es wäre dann ein extraterrestrial flying object (außerirdisches, fliegendes Objekt), ein EFO. Und selbst das “extraterrestrisch” legt noch nicht eine technologische Flugmaschine nahe, die Bezeichnung paßt genau so gut auf einen Felsbrocken (Meteor), kay? Also was wir suchen ist ein KÜNSTLICHES, extraterrestrisches, fliegendes Objekt (AEFO). Wir haben “irgendwas” gesehen zieht einfach nicht, kay? Da müssen wir schon etwas genauer werden und ich bin sicher wenn wir stichhaltige Beweise haben, also sagen wir ein geklauter Datenkristall mit einem Backup der Navigationsdaten, dann wird das auch anerkannt. Also sollte irgendwer in Zukunft entführt werden: laßt etwas mitgehen. Es ist völlig egal was, sollte es tatsächlich aus einem anderen Teil der Galaxis stammen ist es in JEDEM Fall interessant.

    Ich bin jemand der recht optimistisch in diesen Dingen ist, und ich habe hier schon mehr als einmal angeeckt, aber grundlegend ist: wenn ihr so was ernsthaft betreibt, dann macht es auch ernsthaft. Ein paar Photographien oder Videos mit Lichtblitzen taugen einfach nicht. Wir suchen kein “es könnten Aliens sein”, sondern ein “es können NUR Aliens sein”. Wenn ihr so was habt, geht damit sofort zur NASA. Wenn ihr wissenschaftliche Arbeiten lest, findet ihr auch dort die Kontaktdaten. Habt ihr wirklich etwas zu sagen wendet euch an einen Experten. Nehmt euch selbst etwas ernster, geht richtig an die Angelegenheit dran dann wird es auch besser, so oder so.

  106. #106 Jonas Schimke
    16. Januar 2016

    @zweisteine,

    ich habe mich ein wenig auf der homepage der von Dir verlinkten Seite edofon umgesehen. M. E. als Quelle völlig ungeeignet, da sich dort im Wesentlichen Verschwörungstheoretiker tummeln, die den größten Unfug als seriöse Wissenschaft darstellen wollen.

    Bezeichnend ist auch Dein Link zu Bild der Wissenschaft. Herr Müller-Römer behauptet keineswegs, dass die Pyramiden nicht ohne Alien-Hilfe hätten gebaut werden können, er widerlegt lediglich ein paar gängige Hypothesen und setzt seine eigene – sehr irdische – dagegen. Möglicherweise hast Du den Artikel gar nicht gelesen und bist nur über die Überschrift “Die meisten gängigen Bauvorschläge können so nicht funktionieren” gestolpert. Passiert in Deinen Kreisen ziemlich oft, weil gründliche Recherche eher ein Fremdwort ist.

    Hast du dich gefragt wie konnte es sein dass die Goten plötzlich, ohne weiteres auf tauchen und solche Kathedralen bauen?

    Netter Versuch von Gish-Gallop. Man widerlegt Dir eine These und dafür machst Du gleich drei neue Fässer auf. Bleib’ doch mal beim Thema.

    Der Tempel von Baalbek ist übrigens eindeutig in die Römerzeit datierbar, da unter dem Fundament Siedlungsreste aus dem 1. vorchrisltichen Jahrhundert gefunden wurden. Er kann also gar nicht älter sein. Schade, schon wieder eine Verschwörungstheorie entzaubert. :-)

    Vielleicht solltest Du Deine Methoden ein wenig überdenken. Erst dann kommen wir weiter.

  107. #107 Jonas Schimke
    16. Januar 2016

    @Mauch,

    Vorschlag: Lies mal spaßeshalber das Buch “Need to know” von Timothy Good.

    Ein Buch, das so kommentiert wird:

    “The main point of this book appears to be that we should NOT be so eager for a complete “disclosure” of the alien presence here on earth, partly because not all aliens are friendly. It does appear that there are many more alien species around than we first thought.”
    Men in Black?
    Es wimmelt also nur so von verschiedenen Alien-Spezies auf der Erde.
    Und dieser Kommentator setzt noch einen drauf:
    “That’s exactly what I wanted to know. Are there any books out there for those of us who don’t need convincing? Any info available for those who suspect many people have ET roots, but may wonder if they’re imagining it all?”

    Wer weiß, vielleicht war mein Urgroßvater mütterlicherseits ja auch ein Alien und deshalb interessiere ich mich überhaupt für solche Fragen.

  108. #108 Higgs-Teilchen
    Im Standardmodell oben rechts
    17. Januar 2016

    @mauch

    “Ich habe nicht nur ein Buch darüber gelesen. Sondern im Laufe von 30 Jahren Dutzende.”

    Kann schon sein. Aber wenn die alle von Däniken waren, dann haben die nicht viel gebracht…. Musst auch mal was richtiges lesen.

  109. game of war fire age astuce

    Erich von Däniken: “Was ich jahrzehntelang verschwiegen habe” – Die komplette Rezension – Astrodicticum Simplex

  110. #110 jolietjake
    17. Januar 2016

    Vorschlag: Lies mal spaßeshalber das Buch “Need to know” von Timothy Good. Trau dich dabei mal den Konventionelle-Wissenschafts-Ballast über Bord zu werfen, setz die Mosaiksteinchen der Berichte im Buch zu einem Bild zusammen und beantworte dir selbst gegenüber ganz ehrlich die Frage: Welches Bild ergibt sich?

    Ein UFO-Autor. Beeindruckend.
    Der UFO-Quatsch ist auf dem absteigenden Ast, seit Jahren. Schon mal überlegt, warum die UFO-Sichtungen zurückgehen, obwohl praktisch alle mit Kameras rumlaufen? In HD-Qualität?

  111. #111 jolietjake
    17. Januar 2016

    Der monolithische Block im Steinbruch von Baalbek ist 19,60 m lang, 6 m breit und mindestens 5,5 m hoch. Sein Gewicht wird auf ca. 1650 Tonnen geschätzt. Nun soll erforscht werden, warum der Steinblock nicht fertiggestellt wurde und im Steinbruch verblieb – und mit welchen Mitteln er überhaupt hätte transportiert werden können.

    Und? Dieser Monolith wurde nie bewegt. Vielleicht hätten es selbst die Römer nicht geschafft.
    Die 800t-Brocken konnten sie dagegen sicher bewegen. Sie haben ja auch über 400t-Obelisken nicht nur bewegt, sondern sogar verschifft. Von Ägypten nach Rom.

  112. #112 rolak
    17. Januar 2016

    UFO-Autor. Beeindruckend.

    Schon der erste Fehler, jolietjake, denn Du solltest doch “den Konventionelle-Wissenschafts-Ballast über Bord zu werfen”, mithin logisches Denken, kritisches Hinterfragen sowie Bemühtsein um Fehlerfreiheit in die Tonne hauen.

    Dann, genau dann ist auf einmal alles möglich. Und nichts geht mehr, doch egal, das merkst Du gar nicht mehr. Ein endogener DeprivationsTank.

  113. #113 Mauch
    17. Januar 2016

    @Jonas Schimke und den Kommentar “Ein Buch, das so kommentiert wird …”

    Das ist wieder typisch. Du zitierst eine REZENSION zum Buch von Timothy Good. Das eigentliche Buch zu lesen, kommt natürlich nicht in Frage. Ähnliches gilt vermutlich für den ein oder anderen hier, der über Däniken herzieht. Die Bücher hat man gar nicht erst gelesen. Denn das, was EvD sagt, passt nicht ins gerade vorherrschende Weltbild. Also haut man einfach blind drauf.

  114. #114 zweisteine
    17. Januar 2016

    Jonas Schimke
    16. Januar 2016
    @zweisteine,

    /// ich habe mich ein wenig auf der homepage der von Dir verlinkten Seite edofon umgesehen. M. E. als Quelle völlig ungeeignet, da sich dort im Wesentlichen Verschwörungstheoretiker tummeln, die den größten Unfug als seriöse Wissenschaft darstellen wollen.///

    Was redest du da?
    Was hat es mit Verschwörung zu tun wenn man bloss fragt wo die Strasse ist, die nötig gewesen wäre um diese 1000T Blöcke zu transportieren?
    und wenn man sich fragt wie schwer muss das Seil gewesen sein, um solche Klötze zu bewegen, dann ist man auch ein Verschwörungstheoretiker?
    Du hast eine seltsame Sicht der Dinge.

    //// Bezeichnend ist auch Dein Link zu Bild der Wissenschaft. Herr Müller-Römer behauptet keineswegs, dass die Pyramiden nicht ohne Alien-Hilfe hätten gebaut werden können////

    Dir ist offensichtlich entgangen dass wir hier nicht mehr über die Beteiligung der Aliens diskutieren sondern, über die Unwahrscheinlichkeit dass das alles bloss mit Bäume und Seile erledigt wurde.

    //// , er widerlegt lediglich ein paar gängige Hypothesen und setzt seine eigene – sehr irdische – dagegen.////

    Wieder falsch.
    Er widerlegt sie alle.

    /// Möglicherweise hast Du den Artikel gar nicht gelesen und bist nur über die Überschrift “Die meisten gängigen Bauvorschläge können so nicht funktionieren” gestolpert. Passiert in Deinen Kreisen ziemlich oft, weil gründliche Recherche eher ein Fremdwort ist.////

    Ich habe den Artikel aber sehr wohl gelesen.
    Wie ist es mit dir ?

    §§§ Es gibt zwei Gruppen von Wissenschaftlern, die sich mit der Pyramidenbauweise beschäftigen. Da sind zum einen die klassischen Archäologen und Ägyptologen. Die haben kaum ein technisches Gespür für die Machbarkeit von Bauvorhaben und sind es auch nicht gewohnt, technische Probleme systematisch anzugehen. Sie haben tolle Ideen und machen schöne Zeichnungen, aber präsentieren keine praktischen Vorschläge und Berechnungen, wie ein Bauwerk errichtet und fertig gestellt werden kann. Trotzdem werden diese Ideen aufgrund der renommierten Namen der Verfasser immer wieder zitiert.
    Die andere Gruppe würde ich als Hobby-Ägyptologen bezeichnen. Unter ihnen finden sich viele Ingenieure, Techniker und interessierte Laien. Sie legen raffinierte Erklärungen zu bautechnischen Fragen vor und stellen auch konkrete Berechnungen an. Häufig lassen sie dabei jedoch die archäologischen Befunde und Zusammenhänge außer Betracht. Hebewerkzeuge wie der Flaschenzug oder der Schaduf (Hebelkonstruktion, d. Red.) zum Beispiel waren im Alten Reich einfach nicht bekannt und sind daher als Basis für Bauvorschläge unzulässig. §§§

    /// Netter Versuch von Gish-Gallop. Man widerlegt Dir eine These und dafür machst Du gleich drei neue Fässer auf. Bleib’ doch mal beim Thema.///

    Ich kenne keinen Gish Gallop. Ich weiss nur dass die Goten grundsätzlich ein primitives, kriegslustiges Volk gewesen ist….und dann, aus dem nichts, die Kathedralen. Also bitte!

    /// Der Tempel von Baalbek ist übrigens eindeutig in die Römerzeit datierbar, da unter dem Fundament Siedlungsreste aus dem 1. vorchrisltichen Jahrhundert gefunden wurden. Er kann also gar nicht älter sein. Schade, schon wieder eine Verschwörungstheorie entzaubert. :-)///

    Wieder was erfunden.
    Ich habe mit dir nie über das alter des Tempels diskutiert. Lediglich über die Bauherren. Du beharrst darauf dass die Römer selbst gewesen sind aber, ausser den architektonischen Stil, nichts spricht dafür dass sie die nötige Technik besessen hätten. Und wenn, warum nur in Baalbek ? Gleich wie bei Stonehenge? eine ungeheuerliche technische Entwicklung, für ein einziges Bauwerk und dann alles spurlos zerstören?
    Geht auch nicht auf, oder?

    ///Vielleicht solltest Du Deine Methoden ein wenig überdenken. Erst dann kommen wir weiter.///

    Ja mache ich.

  115. #115 Jonas Schimke
    17. Januar 2016

    Mauch

    Die Bücher hat man gar nicht erst gelesen. Denn das, was EvD sagt, passt nicht ins gerade vorherrschende Weltbild. Also haut man einfach blind drauf.

    Ich habe nicht nur mehrere Bücher von Däniken gelesen sondern auch andere Literatur aus seinem esoterischen Dunstkreis. Ich weiß genuau, wovon ich rede.

    Diese Leute haben es weder mit der Logik noch mit Fakten, dafür aber sehr viel spekulative Fantasie. Wenn das Sprichwort wörtlich zu nehmen wäre, hätten sie auch noch sehr kurze Beine.

    Das gilt offensichtlich auch für Good, der längst widerlegten Müll immer wieder recycelt. Wenn Du ihm trotzdem auf den Leim gehst, ist das Dein Problem.

  116. #116 Jonas Schimke
    17. Januar 2016

    @zweisteine,

    schön, dass Du deine Methoden überdenken willst, dann ist ja noch Hoffnung.

    Sowohl die Römer als auch die Menschen des Mittelalters haben Hervorragendes im Bereich der Baukunst geleistet, aber daran ist nichts Rätselhaftes, die haben auch nur mit Wasser gekocht und bei neuen Konstruktionen hat es auch Rückschläge gegeben: Learning by doing, eben.

    Du beharrst darauf dass die Römer selbst gewesen sind aber, ausser den architektonischen Stil, nichts spricht dafür dass sie die nötige Technik besessen hätten.

    Du scheinst ein großes Informationsdefizit über die hoch entwickelte Ingenieurskunst der Römer in vielen technischen Bereichen zu haben. Google einfach mal “römische Bauleistungen”.

    Gleich wie bei Stonehenge? eine ungeheuerliche technische Entwicklung, für ein einziges Bauwerk und dann alles spurlos zerstören?

    Um tonnenschwere Steine zu bearbeiten, zu bewegen und aufzurichten, braucht man keine ungeheuerliche Technik, nur ein bisschen Erfahrung, Ideenreichtum und Ausdauer. All das besaßen die Stämme, die Stonehenge und andere Megalithbauten errichtet haben.

    Fazit: es gibt zwar noch offene Fragen, wie einzelne Bauten IM DETAIL errichtet wurden, jedoch keine rätselhaften Dinge, die einen Rückgriff auf Aliens nötig machen würden. Däniken und Genossen haben Unrecht!

  117. #117 noch'n Flo
    Schoggiland
    17. Januar 2016

    @ zweisteine:

    Der Baustil “Gotik” wurde übrigens mitnichten von den Goten erfunden, sondern in Frankreich. Die heutige Bezeichnung kam erst in der Renaissance auf, also lange nach dem Baustil selber, und war zunächst sogar als Schimpfwort gemeint (abgeleitet vom lateinischen “goticus” = fremd, barbarisch).

    Und in Frankreich gab es durchaus viele Voraussetzungen für die Entwicklung eines solchen Baustils – man hatte ja bereits jahrhundertelange Erfahrung mit romanischem Kirchenbau (woher dieser Name kommt, kann sich wohl jeder denken), der immer wieder weiter entwickelt wurde. So finden wir heute noch viele Kirchen, die in einer Übergangszeit erbaut wurden und zwar noch deutlich romanisch sind, aber bereits einige spätere gotische Elemente aufweisen. Somit war dieser neue Stil auch nicht plötzlich da, sondern entstand allmählich.

    Und wenn Du noch wissen willst, wie genau eine gotische Kathedrale gebaut wurde, schau Dir doch mal dieses Video an, welches alle Details sehr leicht verständlich erklärt: http://tinyurl.com/h6mjesb

  118. #118 Swage
    17. Januar 2016

    Wir wissen auch nicht alles. Es gibt immer gute Fragen. Wie das Fundament in Baalbek gelegt wurde, ist eine gute Frage. Aber es reicht einfach nicht darauf zu verweisen das es Lücken gibt um auf Aliens zu schließen. Da brauchen wir schon etwas das direkt auf Aliens hinweist und wenn wir mal ganz ehrlich sind… habe ich noch nicht gesehen. Ich dachte mal ich hätte etwas im Zusammenhang mit den Uranminen in Oklo, hat sich dann aber als völlig natürlich herausgestellt (mein Wissen um die verschiedenen Möglichkeiten vom einleiten einer Kernspaltung hat sich dann doch als ziemlich lückenhaft herausgestellt, ich hatte nur das Glück an jemanden zu geraten der WIRKLICH Ahnung hat, sich die Zeit genommen hat und mir einiges über Neutronenabsorber erklärt hat). Der Ansatz ist einfach nicht gut genug. Mythen und Legenden, ich weiß, aber schlüssige Beweisführung sieht anders aus. Interessant ist es alle mal.

  119. #119 Mauch
    17. Januar 2016

    @rolak: “logisches Denken und kritisches Hinterfragen in die Tonne hauen” – darum geht es überhaupt nicht.

    Genau das Gegenteil ist der Fall. Wie einer der Kollegen richtig gesagt hat, gibt es wenig handfeste Beweise für Ufos/Aliens. Zum Beispiel gibt es keine Wrackteile oder Flugobjekte, die man untersuchen könnte. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass z. B. die Amis so was in abgeschirmte Sperrgebieten wie die Area 51 gebracht haben. Indizien dafür finden sich zuhauf. Zum Beispiel in dem Buch “Area 51” von Carey/Schmitt. Hat man also solche Beweisstücke nicht, muss man sich dem Phänomen anders als mit konventionellen Methoden nähern. Logisch, nicht? Unter anderem könnte man zum Beispiel kritisch (hinter)fragen, warum so viele Augenzeugen einen Vorfall wie das Einkaufszentrum-große, lautlose Objekt über Phoenix 1997 gesehen haben. Siehe Kommentar 96. Dann könnte es Sinn machen, eine Methodik zur Befragung von Augenzeugen zu entwickeln, durch die Fantasten und Spinner aussortiert und andere nach ihrer Glaubwürdigkeit eingestuft werden. Dann wäre es denkbar, dass man sich Zeugen, die unabhängig voneinader das gleiche aussagen, näher anschaut. Auch könnte man ähnliche Ereignisse vergleichen usw.

    Übrigens: Mehrere Kollegen hier haben gesagt, dass, sollte es solche fliegenden Objekte geben, dies nicht automatisch heißt, dass sie von Aliens geflogen werden. Damit haben sie 100% recht. Aber denkt man an einen Fall wie den von Phoenix, fällt mir die Vorstellung schwer, dass z. B. Amis ein Flugobjekt dieser Größe, das mehr oder weniger lautlos fliegt, konsturieren und fliegen können, ohne dass es irgendwelche Gerüchte dazu gibt. Ist zumindest sehr unwahrscheinlich.

  120. #120 Jonas Schimke
    17. Januar 2016

    @Mauch

    Hat man also solche Beweisstücke nicht, muss man sich dem Phänomen anders als mit konventionellen Methoden nähern. Logisch, nicht?

    Das ist überhaupt nicht logisch: wenn Beweisstücke für das Vorhandensein eines Phänomens fehlen, muss man sich die Frage stellen, ob das Phänomen als solches überhaupt existiert, was man im Falle der Aliens solange verneinen kann, bis tatsächlich einmal Beweisstücke auftauchen.

    Denn rein logisch spricht alles, aber auch alles GEGEN Besuche von Aliens auf unserem Planeten.

    Dann könnte es Sinn machen, eine Methodik zur Befragung von Augenzeugen zu entwickeln, durch die Fantasten und Spinner aussortiert und andere nach ihrer Glaubwürdigkeit eingestuft werden. Dann wäre es denkbar, dass man sich Zeugen, die unabhängig voneinader das gleiche aussagen, näher anschaut. Auch könnte man ähnliche Ereignisse vergleichen usw.

    Alles schon passiert. Und wenn man Spinner und Fantasten, also auch Leute, die GLAUBEN, etwas gesehen zu haben, aussortiert hat, bleiben genau NULL Zeugen übrig, die man noch befragen könnte.

    Sorry, aber UFO-Sichtungen sind so ziemlich das letzte, was für die Besuche von Aliens sprechen würde. Ihr UFO-Gläubigen behauptet ja nicht nur, dass irgendwann in der Vergangenheit Aliens auf der Erde gelandet wären und zwar nicht nur einmal, sondern immer wieder – was schon fantastisch und unwahrscheinblich genug wäre – ihr behauptet sogar, dass sie praktisch täglich kommen und gehen und sogar unter uns leben – und dann wird es vollends absurd.

    Aber ich lasse mich gerne überzeugen: zeige mir etwas Handfesteres als nur Indizien und “Sichtungen” und ich will Dir gerne zugestehen, dass Du letzten Endes doch Recht gehabt hast. Ich fürchte nur, da werde ich ewig drauf warten müssen.

  121. #121 Jonas Schimke
    17. Januar 2016

    Mauch,

    Wie einer der Kollegen richtig gesagt hat, gibt es wenig handfeste Beweise für Ufos/Aliens.

    Das ist nun auch wieder nicht richtig. Es gibt nämlich überhaupt keine handfesten Beiweise für Ufos/Aliens: Null, Nada, Zilch. Alles, was man hat, sind kühne Behauptungen von Leuten, die des logischen Denkens nicht fähig sind und dies in ihren Pamphleten zur Genüge unter Beweis stellen. Ach ja, und mit Fakten haben sie auch so ihre Probleme.

  122. #122 PDP10
    17. Januar 2016

    @Jonas Schimke:

    “– ihr behauptet sogar, dass sie praktisch täglich kommen und gehen und sogar unter uns leben – und dann wird es vollends absurd.”

    Selbstverständlich sind SIE unter uns!

    Markus Söder, Donald Trump, Daniela Katzenberger, das ganze Personal im Dschungelcamp …

    Hast du etwa nicht den Dokumentar-Film “Sie Leben” von John Carpenter gesehen?

    Ach so. Und David Bowie.

    Aber der wollte ja unbedingt auf sein Mutterschiff zurück. Doof irgendwie.

    (SCNR)

  123. #123 jhgfds
    17. Januar 2016

    /// Und wenn Du noch wissen willst, wie genau eine gotische Kathedrale gebaut wurde, schau Dir doch mal dieses Video an, welches alle Details sehr leicht verständlich erklärt: http://tinyurl.com/h6mjesb////

    Spielt keine Rolle.
    Schicke dachte es wären die Goten und hat weiter argumentiert .

  124. #124 PDP10
    17. Januar 2016

    @jhgfds:

    “Schicke dachte es wären die Goten und hat weiter argumentiert .”

    Äh, nein. Das hat er garantiert nicht gedacht @Zweilein. Es war ihm wohl nur zu dumm auf dein albernes Argument ein zu gehen.

    Das die Goten die Kathedralen nicht gebaut haben, ist eigentlich Allgemeinwissen. Wundert mich doch sehr, dass du darauf extra rum reiten musst.

  125. #125 Bullet
    17. Januar 2016

    @Mauch:

    Zum Beispiel gibt es keine Wrackteile oder Flugobjekte, die man untersuchen könnte. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass z. B. die Amis so was in abgeschirmte Sperrgebieten wie die Area 51 gebracht haben.

    Der Klassiker unter den “Argumenten”. Es gibt keine Beweise für den Schwachsinn, den ich verbreite? Na, dann haben SIE die Beweise vernichtet. Ist doch “logisch”.
    Für wie bescheuert hältst du die Leser dieses Blogs?

    Kleine Anmerkung a): könnte ich genauso mit Uruk-Hai machen. Du glaubst, die gibt es nicht? Tja, liegt nur daran, daß der Mossad sie gut genug vor dir versteckt.
    Kleine Anmerkung b): die viel logischere Erklärung für “keine Wrackteile etc.” ist die, daß es auch die UFOs nicht gibt. Ist das sooo schwer?
    Kleine Anmerkung c):) “Das liegt meiner Meinung nach daran […]”
    Dir ist klar, daß “Meinungen” ziemlich flexibel sind. Meinen kann man ALLES. Auch daß Uruk-Hai vom Mossad versteckt werden. Das macht die Sache nur nicht realistischer. Realistischer machen können nur Belege. Haste welche?

  126. #126 mnbvcx
    17. Januar 2016

    Jonas Schimke
    17. Januar 2016
    @

    /// schön, dass Du deine Methoden überdenken willst, dann ist ja noch Hoffnung.///

    Du sprichst schon wie ein Street-Worker

    /// Sowohl die Römer als auch die Menschen des Mittelalters haben Hervorragendes im Bereich der Baukunst geleistet, aber daran ist nichts Rätselhaftes, die haben auch nur mit Wasser gekocht und bei neuen Konstruktionen hat es auch Rückschläge gegeben: Learning by doing, eben.///

    Ja, Learning by doing. Aber für Baalbek muss du mit was schwereres als Wasser kochen und du sagst mir noch nicht mit was.

    /// Du scheinst ein großes Informationsdefizit über die hoch entwickelte Ingenieurskunst der Römer in vielen technischen Bereichen zu haben. Google einfach mal “römische Bauleistungen”.///

    Mag sein. Warum gibst du mir nicht direkt ein Link wo ich sehen kann wie sie Baalbek gebaut haben und reden nicht mehr darüber?

    /// Um tonnenschwere Steine zu bearbeiten, zu bewegen und aufzurichten, braucht man keine ungeheuerliche Technik, nur ein bisschen Erfahrung, Ideenreichtum und Ausdauer. All das besaßen die Stämme, die Stonehenge und andere Megalithbauten errichtet haben.///

    Für wilde Barbaren schon einen Hebel zu basteln war eine ungeheure Leistung. Also für Steine Grösse Stonehenge gar nicht zu reden. Und wenn schon. Wo sind diese Fortschritte geblieben nachher ?
    Ich frage schon zum vierten mal.

    //// Fazit: es gibt zwar noch offene Fragen, wie einzelne Bauten IM DETAIL errichtet wurden, jedoch keine rätselhaften Dinge, die einen Rückgriff auf Aliens nötig machen würden. Däniken und Genossen haben Unrecht!////

    Fazit: Du wiederholst hier unendlich und bringst gar nichts neues.

  127. #127 PDP10
    17. Januar 2016

    Anders, als die Leute, die die Monolithen von Stonehenge gewuchtet haben, haben manche Leute offenbar nix besseres zu tun, als sich immer wieder neue EMail Addys auszudenken …

    Es gibt schon merkwürdige Menschen …

  128. #128 mnbvcx
    17. Januar 2016

    Mauch
    17. Januar 2016
    ///Das ist nun auch wieder nicht richtig. Es gibt nämlich überhaupt keine handfesten Beiweise für Ufos/Aliens: Null, Nada, Zilch. ///

    Ich würde darauf tippen dass Schimcke selbst ein Ausserirdischer ist. So vehement wie er sich dagegen wehrt gegen die Möglichkeit dass Aliens auf unseren Planeten sind, kommt mir schon verdächtig vor.
    (schreib ihm auf Klingonisch und schau wie er reagiert)

  129. #129 wage
    17. Januar 2016

    Naja, also grundlegend ist es ja nichts schlechtes ein wenig zu spekulieren. Nach frühgeschichtlichen Anzeichen zu suchen halte ich für einen weiterentwickelten Ansatz als irgendwelchen Erscheinungen nachzujagen. Die Entfernungen sind gewaltig und das bedeutet, rein hypothetisch, eben nicht nur Distanz, sondern auch Zeit. Der Gedankengang hat schon etwas für sich, 4.6 Milliarden Jahre sind eine lange Zeit. Wir dürfen davon ausgehen das Spektralanalysen unseres Planeten schon längere Zeit ziemlich interessant aussehen dürften. Solche Überlegungen sind bereits in anderem Zusammenhang vorgebracht worden. Z.B. argumentiert Frank Tipler im Zusammenhang mit Von-Neumann(-Sonden), das es kein intelligentes Leben dort draußen gibt, denn sonst wären diese Maschinen schon hier. Der Ansatz ist nicht verkehrt, man muss nur leider sagen das sich, außer ein paar tollen Geschichten über Begegnungen mit göttlichen Wesen in der eher mystischen Literatur nicht wirklich viel ergeben hat. Das sieht in einem Sternhaufen mit entsprechend geringeren Abständen zwischen den Sternen möglicherweise viel besser aus als hier draußen 😉

  130. #130 Jonas Schimke
    17. Januar 2016

    mnbvcx,

    Für wilde Barbaren schon einen Hebel zu basteln war eine ungeheure Leistung.

    Das ist natürlich völliger Unfug. Ich schätze mal, dass die praktische Anwendung von Hebeln schon von unseren Vorfahren vor weit über 100.000 Jahren bei der Nahrungssuche erfolgt ist. Um einen größeren Stein anzuheben, braucht man nur einen stärkeren Ast und ein Widerlager, bestehend aus einem weiteren Ast oder einem nocht ganz so großen Stein. Wenn Du das nicht einmal nachvollziehen kannst, disqualifizierst Du Dich für jede weitere Diskussion.

    Aber ich denke eher, dass Du hier einfach nur rumtrollst und deshalb werde ich auf weitere derart primitive “Einwände” nicht mehr detailliert eingehen.

  131. #131 Dietmar
    17. Januar 2016

    Für wilde Barbaren schon einen Hebel zu basteln war eine ungeheure Leistung. Also für Steine Grösse Stonehenge gar nicht zu reden. Und wenn schon. Wo sind diese Fortschritte geblieben nachher ?

    Ja, wo sind die Fortschritte geblieben? Immerhin gab es nach Stonehenge keine Epochen mehr mit großen Bauwerken und immer ausgefeilterer Architektur.

    Oh … gab´s doch … wie blöd für das “Argument” …

  132. #132 mnbvcx
    17. Januar 2016

    Jonas Schimke
    17. Januar 2016

    ////Aber ich denke eher, dass Du hier einfach nur rumtrollst und deshalb werde ich auf weitere derart primitive “Einwände” nicht mehr detailliert eingehen.///

    Oh. Tue ich?
    Warum gibst du denn kein Antwort wenn ich nach der Weiterentwicklung nach Stonehenge frage?
    Als die Römer die Barbaren erobert haben diese hatten bloss ihre schwerer und Keulen dabei um sich zur Wehr zu setzen. Also, nix Hebel, nix Katapult. Rein gar nischt. Und das nach so einer Leistung wie Stonehenge ?
    Also bitte.
    Und was die Römer hatten, nur weil sie es aus Griechenland geklaut haben, vorher nur Tierfelle und Keulen.

  133. #133 Dietmar
    17. Januar 2016

    Wie? Die Römer haben die Stonehenge-Kultur erobert? Stonehenge wurde über mehrere Jahrtausende immer etwas verändert und ausgebaut und dann verlassen. Weil die Kultur verschwand, in andere aufging oder die Motivation, die zu dem Bau geführt hatte, verloren ging. Die Römer kamen doch erheblich später. Das miteinander zu verbinden ist ähnlich abwegig, wie Karl dem Großen einen Termin bei der Bundeskanzlerin zu geben.

  134. #134 Dietmar
    17. Januar 2016

    Dieses Phänomen kann man übrigens bei den ägyptischen Pyramiden sehr schön sehen: Sie werden immer ausgefeilter, die Baumeister immer sachkundiger. Haben aber dabei versagt, das Grab vor Plünderern zu schützen. Also ging man von den Pyramiden wieder weg zu Gruftbestattungen im Tal der Könige.

  135. #135 Dietmar
    17. Januar 2016

    Ich habe gerade gelesen, dass die jüngste kultische Nutzung auf ca. 700 n. C. datiert. Also wurde Stonehenge doch weiter genutzt.

  136. #136 mnbvcx
    18. Januar 2016

    /// Dietmar
    17. Januar 2016
    Die Römer kamen doch erheblich später. ///

    Zeit genug für die Barbaren ihre spontan erworbenen Fähigkeiten in der Baukunst und in der Mechanik weit genug zu entwickeln um die Aggressoren mit effektive Waffen begegnen. Aber nicht, nur Geschrei, Keulen und Schwerter.

  137. #137 mnbvcx
    18. Januar 2016

    /// Dietmar
    17. Januar 2016
    Dieses Phänomen kann man übrigens bei den ägyptischen Pyramiden sehr schön sehen: Sie werden immer ausgefeilter, die Baumeister immer sachkundiger. Haben aber dabei versagt, das Grab vor Plünderern zu schützen. Also ging man von den Pyramiden wieder weg zu Gruftbestattungen im Tal der Könige.///

    Komm runter Ditt !
    Die Pyramiden Bauer wussten nicht dass die Gräber so oder so geplündert werden würden?

  138. #138 PDP10
    18. Januar 2016

    Komisch.

    Weiter oben hat @Zweilein noch behauptet, dass die Römer auch nur Primitive waren, die zu doof gewesen wären, die Tempel von Baalbek zu bauen.
    Aber wohl doch nicht so primitiv wie die Barbaren, die Stonehenge offenbar nicht gebaut haben, oder wie?

    Oder gings darum, dass @Zweilein einfach zu doof war, mal nach zu lesen, wie die Erbauer der Tempel von Baalbek das hin gekriegt haben …?

    Ich weiss es nicht mehr … alles sehr verwirrend.

  139. #139 PDP10
    18. Januar 2016

    @Zweilein:

    Könntest du bitte so nett sein und für uns unwissenden mal 6000 Jahre Weltgeschichte (von Stonehenge bis zu den gotischen Kathedralen) zusammen zu fassen, damit auch wir verstehen, worauf du eigentlich hinaus willst?

  140. #140 Dietmar
    18. Januar 2016

    Zeit genug für die Barbaren ihre spontan erworbenen Fähigkeiten in der Baukun

    Da stecken drei Fehler drin:

    1. Zeit ist nicht der entscheidende Faktor sondern die Weitergabe von Wissen. Römer haben beispielsweise Aquädukte gebaut. Mit Zusammenbruchs des Reiches ging dieses Wissen verloren. Weil es keine Notwendigkeit mehr gab, Steine dieser Größe zu transportieren, Stonehenge stand ja schon. Wurde dieses Wissen nicht weitergegeben.

    2. Die Kulturen als “barbarisch” zu bezeichnen ist ein Propaganda-Trick der Römer. Sie wollten ihre Kultur als überlegen darstellen, was sie in vielerlei Hinsicht sicher auch war.

    3. Die Fähigkeiten waren nicht “spontan erworben”. Sie haben sich entwickelt. Das kann man an den verschiedenen rekonstruierten Bauphasen in Stonehenge sehr schön sehen.

    Aber nicht, nur Geschrei, Keulen und Schwerter.

    Es gab durchaus kriegerische Auseinandersetzungen, die von den Römern verloren worden sind. Denn auch bei den sogenannten “Barbaren” gab es ausgezeichnete Strategen mit militärischer Ausbildung. Es steht außer Frage, dass die Römer grundsätzlich überlegen waren. Es wäre aber falsch, daraus zu schließen, dass die Gegner nur primitiv herumgebrüllt und Keulen geschwungen hätten. Die Römer haben Hochkulturen der damaligen Zeit in die Knie gezwungen. Da hatten die nordischen Stammesverbände wenig entgegenzusetzen.

    Die Pyramiden Bauer wussten nicht dass die Gräber so oder so geplündert werden würden?

    Das Ziel war, den Pharao im Jenseits auszustatten. Alles war darauf, dass sein Grab unversehrt bleibt. Das ist eindeutig.

    Komm runter Ditt !

    Wenn Du Dich nicht in der Lage siehst, mich vernünftig anzusprechen, dann lass es doch einfach.

  141. #141 Dietmar
    18. Januar 2016

    Übrigens: Dein Nick wird hier von einigen, nicht von mir, verballhornt. Das liegt daran, dass Du einigen wie ein Troll vorkommst. Zudem ist das offensichtlich ein Nick, den Du ebenso offensichtlich immer wieder veränderst. Deshalb finde ich die Verballhornung nicht so dramatisch.

    Ich dagegen schreibe untern meinem richtigen Namen. Deshalb wäre es schön, wenn Du soviel menschlichen Anstand besäßest, den auch zu nutzen, wenn Du mich ansprichst.

  142. #142 mnbvcx
    18. Januar 2016

    ////
    Dietmar
    18. Januar 2016Da stecken drei Fehler drin:

    1. Zeit ist nicht der entscheidende Faktor sondern die Weitergabe von Wissen. Römer haben beispielsweise Aquädukte gebaut. Mit Zusammenbruchs des Reiches ging dieses Wissen verloren. Weil es keine Notwendigkeit mehr gab, Steine dieser Größe zu transportieren, Stonehenge stand ja schon. Wurde dieses Wissen nicht weitergegeben.///

    Was weiter gegeben wird ist die Technik in den Umgang mit dem Materialien die dazu benutzt wurden und die Mechanik, um andere Sachen zu entwickeln.
    Diese Fähigkeit hatten die Barbaren offensichtlich nicht.

    ///2. Die Kulturen als “barbarisch” zu bezeichnen ist ein Propaganda-Trick der Römer. Sie wollten ihre Kultur als überlegen darstellen, was sie in vielerlei Hinsicht sicher auch war.///

    Die Bezeichnung “Barbar” kommt von den Griechen, eine Wortbildung aus der Art und Weise wie diese Völker gesprochen haben . Die Griechen haben so etwas wie “wurwurwur” o.ä gehört.

    /// 3. Die Fähigkeiten waren nicht “spontan erworben”. Sie haben sich entwickelt. Das kann man an den verschiedenen rekonstruierten Bauphasen in Stonehenge sehr schön sehen.
    ///
    Rekonstruiert? Aufgrund von was?
    Sie haben diese Fähigkeiten für die Megalithische Struktur, diesen liessen sie verloren gehen und für andere sachen haben sie dann gar nichts mehr “entwickelt”?

    ///Es gab durchaus kriegerische Auseinandersetzungen, die von den Römern verloren worden sind.///

    Diese Umstände gibt es immer.

    /// Denn auch bei den sogenannten “Barbaren” gab es ausgezeichnete Strategen mit militärischer Ausbildung. Es steht außer Frage, dass die Römer grundsätzlich überlegen waren.///

    Der unterschied hat es die Technik ausgemacht.

    /// Das Ziel war, den Pharao im Jenseits auszustatten. Alles war darauf, dass sein Grab unversehrt bleibt. Das ist eindeutig.///

    Es ist aber mehr als unwahrscheinlich das diese Baumeister nicht wussten dass die Gräber einmal der Plünderung zum Opfer fallen würden. Es gibt sonst andere Wege ein Grab unsichtbar und sicher zu machen.
    Die Ausstattung war nur für die Überfahrt ins Jenseits gedacht und die dauerte nicht ewig.

    /// Ich dagegen schreibe untern meinem richtigen Namen. Deshalb wäre es schön, wenn Du soviel menschlichen Anstand besäßest, den auch zu nutzen, wenn Du mich ansprichst.///

    Sorry Dietmar.
    Ich merke es mir.

  143. #143 Dietmar
    18. Januar 2016

    Und eben fällt mir noch etwas ein, das Du ja mal zu beantworten versuchen könntest:

    Lass uns mal annehmen, dass der Mensch seit 200.000 Jahren existiert; gibt ja gute Gründe, die dafür sprechen. Lass uns weiter annehmen, dass es, um solche Großbauten zu erstellen, eine entsprechende Bevölkerungsdichte sowie eine Vorstellungen tragende, elaborierte Kultur geben muss. Vor 30.000 Jahren wurden noch Felszeichnungen erstellt und nachweisbar pentatonische Musik gemacht. Danach scheint es immer wieder Großbauprojekte zu geben (Göbekli Tepe oder Stonehenge). Dabei wird mit Felsbrocken gebaut, die in Form gebracht werden. Das Ziel ist unter anderem, etwas Dauerhaftes zu erschaffen.

    Was würde man erwarten, das man von solchen Kulturen findet? Die Lehmhütten, in denen die Menschen wohnten (die findet man übrigens auch in Spuren), oder Reste von solchen Großprojekten? Auch kleinere Fundstücke wie etwa die Nebra-Scheibe zeigen, dass das Bild von “Barbaren” so falsch ist, wie das alteuropäische Bild von den “Wilden” in Afrika oder dem noch nicht eroberten Amerika.

    Es bleiben eben Steinkolosse übrig. Das ist beeindruckend. Aber das ist kein Mysterium.

    Ein Mysterium wäre es Artefakte zu finden, die beispielsweise zu einem Touchscreen gehören, aber eindeutig 30.000 Jahre alt sind. Das ist auch der Grund, warum Däniken Astronauten und Raketen in den Abbildungen sehen will: Die Steine sind nicht ausreichend und als menschliche Leistung leicht erklärbar.

  144. #144 mnbvcx
    18. Januar 2016

    /// Ein Mysterium wäre es Artefakte zu finden, die beispielsweise zu einem Touchscreen gehören, aber eindeutig 30.000 Jahre alt sind. Das ist auch der Grund, warum Däniken Astronauten und Raketen in den Abbildungen sehen will: Die Steine sind nicht ausreichend und als menschliche Leistung leicht erklärbar.
    Es bleiben eben Steinkolosse übrig. Das ist beeindruckend. Aber das ist kein Mysterium.///

    Es ist aber genau umgekehrt.
    Vor etwa mehr als 100 Jahren wurde das gerät von Antikithera in einen Schilfwrack gefunden. Hätte man nie erwartet. Aber man kann sich vorstellen dass die Griechen die Mittel und das wissen besassen um so etwas zu machen. Und auch wenn die Experten grosse Mühe haben alles zu verstehen was dieses Gerät macht , sie kommen langsam nach. Weil es genug information aus der antike gibt die man zurückverfolgen kann. Man ist sich praktisch sicher sogar, dass Archimedes das Gerät entworfen hat.
    Wogegen über Baalbek zB. gibt es keine Klarheit über die Methoden und die Bautechnik. Da ist alles nur Spekulation. Wer diese Blöcke transportiert und Platziert hat, tat es weil er es leicht konnte. Andernfalls hätte er sie, logischerweise, in kleinere Stücke zerlegt. Wie transportiert man und bringt am Platz 1000T Quader? mit einen hölzernen Kran etwa? Wie sieht so was aus? Ich habe noch nie eine Nachbildung gesehen.

  145. #145 Dietmar
    18. Januar 2016

    Was weiter gegeben wird ist die Technik in den Umgang mit dem Materialien die dazu benutzt wurden und die Mechanik, um andere Sachen zu entwickeln.
    Diese Fähigkeit hatten die Barbaren offensichtlich nicht.

    Stonehenge wurde über Jahrtausende um- und ausgebaut. Also: Selbstverständlich werden Fertigkeiten weitergegeben und die Stonehenge-Kultur konnte das. Aber es wird nur weitergeben, was benötigt wird. Ich kann nicht mit der Sense mähen. Mein Großvater machte das ständig. Meine Mutter erzählt mir heute noch, wie sie beim Bauern arbeitete und wie man richtig auf dem Feld die Arbeit einteilt, wie Heugarben gebunden werden etc. Wer kann das heute noch? Man braucht es einfach nicht. Als die Megalithen standen, brauchte man keine mehr schlagen und bewegen. Und damit hat sich das Wissen darum erledigt.

    Die Bezeichnung “Barbar” kommt von den Griechen…

    Ich weiß. Aber Du verwendest es in dem Sinn, wie es damals verwendet wurde. Nämlich, dass das “Primitive” waren, die, und deshalb “Barbar”, nicht einmal richtig sprechen konnten. “Barbar” ist despektierlich gemeint und so benutzt Du es ja auch.

    Rekonstruiert? Aufgrund von was?

    Aufgrund der archäologischen Befundlage. Zweifelst Du die an?

    Sie haben diese Fähigkeiten für die Megalithische Struktur, diesen liessen sie verloren gehen und für andere sachen haben sie dann gar nichts mehr “entwickelt”?

    Wer sind “Sie” und was sind “andere Sachen”? Stonehenge entstand aus einer palisadengesäumten Wallanlage, die im Laufe der Jahrtausende mit großen Steinen ausgebaut wurde. Eine der “anderen Sachen” wäre vielleicht, dass auch die Kultur um Stonehenge in das Eisenzeitalter überging und immer mehr Kunstfertigkeit in der Bearbeitung und Verwendung dieses Materials fand.

    Diese Umstände gibt es immer.

    Das ist eine unpassende Floskel. Die Römer verloren auch Auseinandersetzungen aufgrund von militärtaktischer Überlegenheit der Gegner. Bei Kalkriese, was man derzeit als wahrscheinlichen Ort der Varus-Schlacht ansieht, kann man wunderbar nachvollziehen, wie der germanische Stammesverbund das Gelände taktisch effektiv nutzte und aus der Gefechtsweise der Römer entscheidende Vorteile zog.

    Nochmal: Das waren keine brüllenden, keulenschwingenden Barbaren. Das waren Menschen wie Du und ich, die allerdings zivilisatorisch unterlegen aber nicht unfähig zu solchen Bauten waren.

    Der unterschied hat es die Technik ausgemacht

    Monokausal zu argumentieren sieht für mich hier falsch aus. Aber gut, wir sind uns einig: Die Römer waren überlegen. Schön. Bedeutet aber nicht, dass die Menschen um Stonehenge so etwas nicht bauen konnten.

    Konnten sie ja auch ganz offensichtlich.

    Es ist aber mehr als unwahrscheinlich das diese Baumeister nicht wussten dass die Gräber einmal der Plünderung zum Opfer fallen würden.

    Dass das mehr als unwahrscheinlich ist, müsstest Du belegen. Das zu behaupten reicht nicht. Vielmehr sind der Wert der Grabbeigaben, die Grabgestaltung und die Inschriften, auch in ihrer Kunstfertigkeit, eindeutige Zeichen für ein Anspruch auf Ewigkeit.

    Es gibt sonst andere Wege ein Grab unsichtbar und sicher zu machen.

    Ja: In Fels bestatten und mit Geröll bedecken. Machte man dann ja auch im Tal der Könige. Eben weil die Erfahrung zeigte, dass auch aufwändige Innengestaltung der Pyramide nicht vor Grabräubern schützen kann. Und selbst das Bestatten im Fels und Verstecken hat nicht ausreichend fuktioniert.

    Die Ausstattung war nur für die Überfahrt ins Jenseits gedacht und die dauerte nicht ewig.

    Das ist sicher falsch. Aber da bräuchten wir jetzt einen Fachkundigen, der Dir den Zweck der Mumifizierung und der Grabgestaltung belegen kann.

    Sorry Dietmar.
    Ich merke es mir.

    Das ist nett, danke.

  146. #146 Dietmar
    18. Januar 2016

    Wogegen über Baalbek zB. gibt es keine Klarheit über die Methoden und die Bautechnik.

    Das ist ein antiker Tempel des römischen Imperiums. Da ist nichts Mysteriöses dran.

    Wie transportiert man und bringt am Platz 1000T Quader?

    Ich hatte die Diskussion bis eben nicht verfolgt. Jetzt beim Nachlesen sehe ich, dass schon gut begründet wurde, dass da kein Quader so viel wiegt. Hast Du das nicht gelesen oder kannst Du das Argument widerlegen oder ist es Dir egal? Oder benutzt Du dieses “1000T”-Argument, weil Du denkst mich zu beeindrucken, obwohl es offensichtlich falsch ist?

  147. #147 StefanL
    18. Januar 2016

    Na ja, Stonhenge und – hmm – etwas Entwicklung verschlafen? → Winter Solstice

    Als Alternative ein modernes Observatorium .
    Wie konnte dies nur ohne Außerirdische gelingen?

    Disclaimer: Vor vorbehaltlosem Konsum wird gewarnt – es könnten Spuren von Ironie enthalten sein.

  148. #148 Crazee
    18. Januar 2016

    Hier bei youtube sieht man z. B. sehr gut, wie ein schwerer Stein bewegt werden kann (ja, keine 1000t).

  149. #149 Jonas Schimke
    18. Januar 2016

    Nur mal so gefragt: Wenn die Römer nachweislich in der Lage waren, einen 400 t schweren Obelisken von Kairo nach Rom zu transportieren und dort aufzurichten (vgl. #111), ist es dann wirklich abwegig anzunehmen, dass sie auch einen nur doppelt so schweren Steinquader eben mal 800 m vom Steinbruch an die Baustelle befördern konnten?

  150. #150 Jareth
    18. Januar 2016

    @Florian Freistätter “Das echte Universum ist so viel faszinierender als all das, was sich die Pseudowissenschaftler ausdenken können. Und es ist nicht nur faszinierend, es ist außerdem noch real!”
    wündeschön gesagt, das kann man sich so an die Wandhängen! Vielen Dank für die tolle Artikelserie, Ich habe mich köstlich Amüsiert und viel Neues erfahren. Gruß Jareth

  151. #151 kjhbb
    18. Januar 2016

    ……

  152. #152 Mauch
    München
    18. Januar 2016

    @Jonas Schimke und den Kommentar “Und wenn man Spinner und Fantasten, also auch Leute, die GLAUBEN, etwas gesehen zu haben, aussortiert hat, bleiben genau NULL Zeugen übrig, die man noch befragen könnte.”

    Hunderte oder Tausende von Menschen, die das Objekt 1997 über Phoenix gesehen und mehr oder weniger gleich beschrieben haben … sind alles Spinner und Fantasten? Alle diese Leute GLAUBEN nur etwas gesehen zu haben?
    Wenn das deine Heransgehensweise an solche Dinge, deine “Logik” ist, würde ich wohlwollend sagen: Es könnte schwierig werden mit dem Nobelpreis.

    Es sind nicht nur Psychos unterwegs. Und es lohnt sich, das was Augenzeugen berichten, durchzulesen. Neue Berichte gibt es nebenbei erwähnt in dem Buch oben (um das es hier eigentlich mal ging und das ich trotz der Wiederholungen, die EvD bringt, interessant finde). Was da zum Beispiel zwei amerikanische Arbeiter oder ein Mitarbeiter des “Space Command” aus Colorado schildern, ist schon ziemlich hart. Ich bin der Überzeugung, man merkt meistens sehr gut, wenn sich jemand was ausgedacht hat bzw. rumspinnt. Und wenn jemand etwas schildert, das er sich nur schwer ausgedacht haben kann (siehe Phoenix).

    Ich bin übrigens kein Ufo-GLÄUBIGER. Ich halte es aufgrund der vielen Berichte und Indizien, die mir untergekommen sind, ledgilich für wahrscheinlicher, dass es das Phänomen gibt, als dass Ufos reine Fantasie sind.

  153. #153 Alderamin
    18. Januar 2016

    @Mauch

    Die Leute haben sicherlich etwas gesehen. Nur allerhöchstwahrscheinlich kein Raumschiff. Laut Wikipedia fanden zwei Ereignisse statt, zum einen ein V-förmiger Formationsflug mehrer Flugzeug, was ein Amateur-Astronom bestätigte (auf die halte ich große Stücke, bin selbst einer; die wissen, was am Himmel zu sehen ist, schauen oft nach oben, und melden seltsamerweise niemals UFOs; woran das wohl liegen mag??). Das andere war eine A10 (“Warzenschwein”), die im Rahmen einer Übung Flares (Leuchtmunitions-Tarnkörper gegen Raketenangriffe) abwarf.

    Das klingt jetzt nicht sehr spektakulär, ist aber durchaus plausibel, da der Mensch neigt, aus Punkten Muster zu erkennen (zusammenhängende Flächen), und da so ein Anblick hinreichend ungewöhnlich ist, dass er auffällt. Und er ist allemal wahrscheinlicher als Außerirdische. Als Beweis müsste man schon was handfesteres vorweisen können, als irgendwelche Laienberichte. Wie schon gesagt wurde, es fahren so viele Dashcams herum, aber die nehmen immer interessanterweise nur Meteore auf, keine UFOs.

  154. #154 Desolace
    18. Januar 2016

    @Mauch
    Natürlich sind nicht alle Augenzeugen von UFOs “Psychos”. Trotzdem ist es kein Geheimnis, dass Augenzeugen leider keine photographischen Gedächtnisse haben und sich von anderen Meinungen beeinflussen lassen. Da gibt es ja zahlreiche Experimente zu…

  155. #155 Dampier
    18. Januar 2016

    abo :]

  156. #156 Jonas Schimke
    19. Januar 2016

    @Mauch,

    “Und wenn man Spinner und Fantasten, also auch Leute, die GLAUBEN, etwas gesehen zu haben, aussortiert hat, bleiben genau NULL Zeugen übrig, die man noch befragen könnte.”

    Hätte ich vielleicht etwas präziser formulieren sollen. Gemeint habe ich: “glauben, etwas Bestimmtes gesehen zu haben.”

    Dass sie etwas gesehen haben, denke ich auch, nur war es bestimmt kein Alien-Raumschiff, sondern etwas ganz natürliches.

    Alderamin hat m. E. recht. Menschen, die es gewohnt sind, den Himmel zu beobachten, sehen keine Ufos sondern können das, was sie sehen, ganz normal deuten. Ufoss werden nur von Spinnern und Fantasten gesehen und natürlich von Leuten mit einem übersteigerten Geltungsbedürfnis. So erklären sich auch die Tausende(!) von Entführungsberichten. Denn merkwürdigerweise gibt es KEINEN EINZIGEN belastbaren Beleg für solche ein Phänomen. Deshalb:

    “…despite the fact that we humans are great collectors of souvenirs, not one of these persons [claiming to have been aboard a flying saucer] has brought back so much as an extraterrestrial tool or artifact, which could, once and for all, resolve the UFO mystery.” –Philip Klass
    Quelle: http://skepdic.com/aliens.html

    Ich halte es aufgrund der nicht vorhandenen handfesten Belege, für extrem unwahrscheinlich, dass es das Phänomen gibt, dass Ufos mehr als reine Fantasie sind. Alle Logik und alle Fakten sprechen dagegen, ebenso wie die psychische Beschaffenheit der meisten Menschen, die an solche Phänomene glauben.

  157. #157 Swage
    20. Januar 2016

    So erklären sich auch die Tausende(!) von Entführungsberichten. Denn merkwürdigerweise gibt es KEINEN EINZIGEN belastbaren Beleg für solche ein Phänomen.

    Hmmmm… sie erklären sich aber auch durch tatsächliche Entführungen. Es ist unwahrscheinlich aber blind alles abzulehnen ist meiner Meinung nach genau so falsch wie alles zu akzeptieren. Da macht man genau den selbe Fehler, aber in die andere Richtung. Es ist verflucht tricky bei der Diskussion eine auch nur Ansatzweise objektive Betrachtung zu wahren. Ist schon interessant, wenn man mal genauer darüber nachdenkt.

  158. #158 Dirk
    20. Januar 2016

    Gibt es eigentlich irgendwelche Gründe, die EvD für sein Verschweigen anführt? Ich habe keine Ahnung, da ich nie ein Buch von Ihm gelesen habe.

  159. #159 Swage
    20. Januar 2016

    Steigerung der Auflagen? So verschwiegen kam er mir ehrlich gesagt nie vor.

  160. #160 jolietjake
    21. Januar 2016

    Gibt es eigentlich irgendwelche Gründe, die EvD für sein Verschweigen anführt? Ich habe keine Ahnung, da ich nie ein Buch von Ihm gelesen habe.

    Kopp-Verlag? Die wittern doch immer unterdrückte Meinungen, obwohl sie jeden Schrott veröffentlichen?

  161. #161 rolak
    21. Januar 2016

    Es ist unwahrscheinlich aber blind alles abzulehnen

    Gute Güte, Swage, ist gerade irgendwo Stroh im Sonderangebot? Auch nebenan werden reichlich Strohmänner aufgestellt…

  162. #162 Jonas Schimke
    21. Januar 2016

    @Swage,

    Hmmmm… sie erklären sich aber auch durch tatsächliche[?] Entführungen. Es ist unwahrscheinlich aber blind alles abzulehnen ist meiner Meinung nach genau so falsch wie alles zu akzeptieren.

    Wir drehen uns argumentativ im Kreise. Es gilt noch immer: Außerordentliche Behauptungen erfordern auch außerordentliche Belege. Das einzige, das wir im Fall der angeblichen Entführungen haben, sind jedoch die bloßen Behauptungen der angeblich Entführten.

    Um es noch einmal klar zu sagen: Alles, was wir über die Struktur des Universums wissen, spricht eindeutig GEGEN die Existenz von außerirdischen Besuchern. Und ohne einen konkreten Beleg (= extraterrestrisches Artefact) haben wir nicht den geringsten Grund, diese anzunehmen. Genau so gut könnte ich auch an die Existenz des unsichtbaren rosa Einhorns glauben – und vermutlich gibt es eine Menge Leute, die auch das für real gegeben halten.

  163. #163 JayBee
    21. Januar 2016

    @ mnbvcx oder auch alle anderen Namen

    Es tut mir Leid, das so sagen zu müssen: Für mich bist Du ein Fall von “ich bin nicht besonders helle, deswegen müssen die Menschen vor 2000 Jahren auf jeden Fall noch weniger helle gewesen sein.”

    Was die Fähigkeiten alter Kulturen anbelangt, solltest Du Dir vielleicht mal die Seiten von Frank Dörnenburg anschauen. Der zeigt am Beispiel des Pyramidenbaus sehr anschaulich, was damals alles möglich war.

  164. #164 Mauch
    21. Januar 2016

    Mich schockiert die Denke, die verschiedene Leute hier haben. Aus meiner Sicht, ist es völlig ok, wenn jemand sagt: Aus dem und dem Grund halte ich es für extrem unwahrscheinlich, dass es Dinge wie Außerirdische oder Ufos gibt. Aber deren Existenz kategorisch auszuschließen, ist eines aufgeklärten Menschen unserer Zeit unwürdig. Wer von uns Wichten kann sich anmaßen, mit absoluter Sicherheit zu sagen, dass Dinge so oder so sind. Wer das macht, reiht sich in die Riege von “geistigen Leuchten” wie denen ein, die seinerzeit kategorisch ausgeschlossen haben, dass die Erde eine Kugel sein könnte (“Die Erde eine Kugel? Völlig unmöglich! Ein Skandal! Gotteslästerung! Verbrennt ihn!”).

  165. #165 JayBee
    21. Januar 2016

    @ Mauch

    Die meisten klugen Menschen, die sich mit der Materie auskennen, schließen Außerirdische nicht aus. (Wie denn auch!) Aber es ist nun mal sehr, sehr unwahrscheinlich, daß Außerirdische hierher kommen. Hast Du eine Ahnung von den Entfernungen im Universum und von der benötigten Zeit, diese zu überwinden? Warum sollten irgendwelche Außerirdischen dann auch noch ausgerechnet zu uns in eine abgelegene Ecke des Universums finden? Wir sind ja nicht grade der Nabel desselben.

    Btw. Was meinst Du mit “seinerzeit” beim Thema Erde und Kugel? Mir scheint, Du unterliegst da einem Irrtum.

  166. #166 Orci
    21. Januar 2016

    In Zeiten, in denen so gut wie jeder ständig mit einer Kamera durch die Gegend läuft (meistens ohne zu wissen, was das Ding kann und was nicht – man denke an die Atombombe von Damaskus…), sollte man meinen, habe sich die Frage mit sehr wenig Aufhebens selbst erledigt

  167. #167 Alderamin
    21. Januar 2016

    @Mauch

    Mich schockiert die Denke, die verschiedene Leute hier haben. Aus meiner Sicht, ist es völlig ok, wenn jemand sagt: Aus dem und dem Grund halte ich es für extrem unwahrscheinlich, dass es Dinge wie Außerirdische oder Ufos gibt. Aber deren Existenz kategorisch auszuschließen, ist eines aufgeklärten Menschen unserer Zeit unwürdig.

    Kannst Du bitte mal eine Stelle hier zitieren, wo irgendjemand hier so eine Absolutaussage gemacht hat?

    Wir sind uns hier alle ziemlich einig, dass es höchstwahrscheinlich andere, auch intelligente, Lebensformen im All gibt oder gab denn: es gibt uns ja auch! Intelligentes Leben ist also möglich. Jedoch gehen die Meinung weit auseinander, wie häufig dieser Fall eintritt. Manche denken, schon in ein paar Lichtjahren Entfernung könnten sich bewohnbare Planeten finden und in ein paar hundert Lichtjahren intelligentes Leben. Andere halten es für möglich, dass wir in der ganzen Milchstraße alleine sind.

    Das Problem ist, wir haben überhaupt keine Idee, welche Voraussetzung für die Entstehung von Leben und Intelligenz nötig sind. Wir haben auch keine Statistik. Wir haben nur einen einzigen Datenpunkt: uns. Man kann höchstens schlussfolgern, dass es auf einem Planeten mit allen Voraussetzungen wie die Erde (sonnenähnlicher Stern der keinen Begleitstern hat, ähnliche Größe wie die Erde, großer Mond, Jupiter, Magnetfeld, bestimmte Menge Wasser aber auch festes Land, bestimmtes Alter etc.) Leben vermutlich recht schnell entsteht, denn die Erde war kurz nach ihrem Abkühlen schon belebt. Aber es hat lange gedauert, bis reflektierende Wesen entstanden, und die gibt es erdgeschichtlich erst einen Moment.

    Wenn die Geschichte der Erde auf ein Jahr gestaucht würde, kam das erste Leben schon Anfang Februar, die ersten vielzelligen Tiere und Pflanzen im Oktober und die Dinosaurier erst am Abend des 12. Dezembers, bevor sie am Abend des ersten Weihnachtstags wieder ausstarben; der Homo Erectus kam dann kurz nach der Tagesschau an Silvester und der Homo Sapiens um 20 Minuten vor Mitternacht. Sesshaft wurde er dann um 23h58m50s, eine Minute später erfand er die Schrift, das Fliegen und den Rundfunk weniger als eine Sekunde vor Mitternacht. Und die Chance, dass er sich oder seine Zivilisation in der kommenden Sekunde selbst vernichtet, steht gar nicht mal so schlecht. Jetzt denke Dir einen anderen Planeten, der sein “Jahr” zu einer anderen Zeit beginnt, wie klein die Chance ist, dass sich da zeitgleich mit der Erde gerade jemand auf einer vergleichbaren Stufe findet – selbst wenn dieser Planet intelligentes Leben irgendwann hervorbringt.

    Aus solchen Überlegungen folgt, dass die Chance, ein intelligentes Volk in ein paar Lichtjahren um die Erde herum zu finden, ziemlich klein ist. Kleiner als ein Sechser im Lotto. Wenn man sich dann noch klar macht, wie schwer es ist, auch nur ein paar Lichtjahre zurück zu legen, dann erklärt sich daraus die Skepsis gegenüber UFO-Sichtungen und Götter-Astronauten, wo alle Nase lang jemand behauptet, einen Sechser richtig getippt zu haben.

  168. #168 Jonas Schimke
    21. Januar 2016

    @Mauch,

    Ich bin über etwas ganz anderes schockiert, nämlich, dass es Menschen gibt, die aufgrund einer spinnerten Idee (“es gibt Außerirdische, die uns ständig besuchen und schon Tausende von Menschen entführt haben”) komplexe Gedankengebäude entwicklen, OHNE auch nur die Spur eines konkretes Hinweises für die Realität des behaupteten Phänomens zu haben.

    Da liegt doch der Knackpunkt: Du willst etwas bestimmtes glauben und setzt dazu jede Form von Logik und kritischem Denken außer Kraft, weil sie Deine Idee sofort zerstören würden.

    Alos, noch einmal: solange KEINE belastbaren Hinweise auf die Existenz von außerirdischen Besuchern vorliegen, betrachte ich letztere als nicht existent. Im übrigen halte ich es mit dem unsichtbaren rosa Einhorn, den Feen am Ende meines Gartens und dem imaginären Alpha-Männchen genau so.

  169. #169 Jonas Schimke
    21. Januar 2016

    @Aldemarin,

    es kommt noch eine weitere Komponente hinzu: das Universum ist knapp 14 Mrd. Jahre alt, unser Sonnensystem erst rund fünf. Wenn die Entwicklung von Leben irgendwo in unserer Milchstraße auch nur einen winzigen Prozentbruchteil schneller oder langsamer verlaufen wäre als auf der Erde, so wäre die Wahrscheinlichkeit eines zeitlichen Zusammentreffens verschwindend gering: Leben auf anderen Planeten wäre entweder schon lange, lange wieder vorbei oder noch längst nicht vorhanden.

    Zudem ist die Logik des Fermi-Paradoxons auch nicht von der Hand zu weisen.

  170. #170 Alderamin
    21. Januar 2016

    @Jonas Schimke

    Wenn die Entwicklung von Leben irgendwo in unserer Milchstraße auch nur einen winzigen Prozentbruchteil schneller oder langsamer verlaufen wäre als auf der Erde, so wäre die Wahrscheinlichkeit eines zeitlichen Zusammentreffens verschwindend gering: Leben auf anderen Planeten wäre entweder schon lange, lange wieder vorbei oder noch längst nicht vorhanden.

    Das wollte ich mit dem letzten Satz des vorletzten Absatzes ausdrücken.

    Zudem ist die Logik des Fermi-Paradoxons auch nicht von der Hand zu weisen.

    Das Fermi-Paradoxon ließe sich aber auch mit der Schwierigkeit, andere bewohnbare Planeten zu erreichen, und der Kurzlebigkeit von Zivilisationen erklären. Vielleicht entwickelt sich auf anderen Welten auch irgendwann eine grün-alternative Partei und die Zivilisation wird dann vegan und stellt die Raumfahrt ein 😉

  171. #171 Mauch
    21. Januar 2016

    @alderamin und “Kannst Du bitte mal eine Stelle hier zitieren, wo irgendjemand hier so eine Absolutaussage gemacht hat?”

    Maestro Schimke bringt die Denke, die hier herrscht, mit dem Zitat in Kommentar 99 genau auf den Punkt:

    Was UFOs angeht, da halte ich es mit dem Science Fiction Autor Athur C. Clarke, der einmal sinngemäß sagte: “Wenn mein bester Freund, auf dessen Urteilskraft ich viel gebe, in mein Wohnzimmer gestürzt käme und sagen würde, vor meinem Haus sei ein UFO gelandet, ich würde mir nicht einmal von meinem Sessel aufstehen, weil ich wüsste, dass er sich irrt.”

  172. #172 Alderamin
    21. Januar 2016

    @Mauch

    Das hat aber Clarke gesagt. Und UFOs auf der einen vs. außerirdische Intelligenzen auf der anderen Seite sind zwei ganz verschiedene Paar Schuhe, aus den genannten Gründen. Die hast Du oben in einen Topf geschmissen:

    dass es Dinge wie Außerirdische oder Ufos gibt. Aber deren Existenz kategorisch auszuschließen

    Für Intelligenzen gibt’s wenigstens einen Datenpunkt: uns. Für Reisen zu anderen Sternen jedoch keinen. Und wenn jemand behauptet, er habe einen gefunden, dann muss er dafür schon einen verdammt guten Beleg vorlegen, denn reden und fehlinterpretieren kann der Mensch gut. Manche lügen sogar. Alles wahrscheinlicher als echte UFOs. Darauf bezieht sich Clarke (bei seinem besten Freund mit Sicherheit auf “fehlinterpretieren”).

  173. #173 Alderamin
    21. Januar 2016

    @Mauch

    Und nur aus dem Zitat eines Autors durch einen Kommentator, der nicht einmal identisch mit dem Ersteller des obigen Artikels ist, auf “die Denke hier” zu schließen, ist dann auch etwas voreingenommen. Schubladendenken nennt man das, glaube ich.

  174. #174 Swage
    21. Januar 2016

    Nein, wir drehen uns nicht im Kreise. Zwischen dem Glaube und dem Ablehnen liegt die Objektivität. Wir wissen es nicht und das ist eine Tatsache. Ja, man sollte gute Beweise für derartige Behauptungen vorlegen können. Das gilt aber für BEIDE Standpunkte.

    Obwohl man, denke ich, in Systemen, die, aus welchen Gründen auch immer, nicht vollständig zu überblicken sind, allerdings nur den Nachweis für die Existenz einer Sache und nicht die Abwesenheit derer logisch führen kann (Riesenkraken?).

    Deswegen würde ich davon abraten gleich die Scheuklappen anzulegen, das halte ich ebenso verkehrt wie andersrum.

    Ich habe schon Untertassen Roboter absetzen sehen. Auf dem Mars. Wir haben sie geschickt. Das ist zwar innerhalb unseres Sternensystems, aber wir fangen ja auch gerade erst an. Wenn ich mir Konzepte wie Zubrins nukleare Salzwasserrakete anschaue bin ich absolut der Meinung das wir die Entfernung zu den nächsten Sternen in ein paar Jahrhunderten überbrücken könnten, wenn wir nur wollten. Und wenn man nun etwas sehr kleines schickt… in unseren Teilchenbeschleunigern sind relativistische Geschwindigkeiten kein Problem. Ist eine Frage der Masse. Das geht. Ganz sicher geht das. Unbemannt stellt das kein großes Problem dar.

  175. #175 Jonas Schimke
    22. Januar 2016

    @Swage

    Unbemannt stellt das kein großes Problem dar.

    Eben! Das deckt sich auch mit meinen Überlegungen. (Allerdings sehe ich zwischen subatomaren Teilchen und echten Sonden hinsichtlich relativistischer Geschwindigkeiten doch gewaltige Unterschiede.) Eine fremde Intelligenz würde wohl eher eine Sonde schicken und das wäre dann etwas handfestes, das wir finden könnten. Es sollte wohl ein leichtes sein, eine Sonde, die von einem fernen Planeten kommt, als außerirdisches Artefact zu identifizieren. Ist aber bisher nicht passiert.

    Dagegen ist die Annahme, dass hier fremde UFOs, von Lebewesen gesteuert, immer und immer und immer wieder und über Jahrhunderte auftauchen, ohne sich aber zu erkennen zu geben, in höchstem Maße absurd.

    Noch eine weitere Überlegung: die Wahrscheinlichkeit, dass außerirdische Inttelligenzien auch nur entfernt Ähnlichkeit mit uns Menschen hätten, ist so gering, dass man alle diesbezüglichen Behauptungen getrost in die Tonne treten kann. Leute die so etwas behaupten, halten wohl Star Treck für eine Dokumentationsreihe.

  176. #176 Alderamin
    22. Januar 2016

    @Swage

    Zwischen dem Glaube und dem Ablehnen liegt die Objektivität. Wir wissen es nicht und das ist eine Tatsache. Ja, man sollte gute Beweise für derartige Behauptungen vorlegen können. Das gilt aber für BEIDE Standpunkte.

    Nein, für die Nullhypothese (keine außerirdischen Besucher auf der Erde, keine außerirdischen Intelligenzen) braucht man keine Belege vorzuweisen, denn Nichtexistenz lässt sich nicht beweisen, wie Du selbst sagst. Man kann dann fairerweise sagen “wissen wir nicht”. In der Physik würde man sogar sagen “gibbet nich”, da zählt nur Messbares (über Multiversen wird ja aus guten Gründen spekuliert, aber für die meisten Physiker ist so was schlicht unphysikalisch da nicht nachweisbar).

    Deswegen würde ich davon abraten gleich die Scheuklappen anzulegen, das halte ich ebenso verkehrt wie andersrum.

    Es legt keiner Scheuklappen an, man will halt den handfesten Beweis sehen, der den sehr wahrscheinlichen Fall einer Täuschung (ob absichtlich oder als Sinnestäuschung) vom sehr unwahrscheinlichen Fall eines wirklichen außerirdischen Besuchs unterscheidet. Da kommt halt Ockhams Rasiermesser zum Einsatz. Was so an Zeugenberichten kommt, ist einfach zu dünn, oft erweist es sich als einfach erklärbares Himmelsphänomen, und wo es das nicht ist, besteht zumindest der Verdacht, dass es trotzdem ein solches war. Manche filmen auf ihren Handys die Venus und behaupten dann steif und fest, das “UFO” habe sich hin- und herbewegt, dabei haben sie nur bei Vollzoom die Aufnahme verwackelt. Wenn man dann nicht gleich sehen könnte, dass es offenbar die Venus ist, könnte man ja meinen, sie käme als Erklärung nicht in Frage. So was zum Beispiel. Oder ein größerer Vogel, der nachts über eine Stadt fliegt und von unten angestrahlt wird, hab’ ich schon gesehen, sieht strange aus. Wer will das später nachvollziehen können?

    Das ist zwar innerhalb unseres Sternensystems, aber wir fangen ja auch gerade erst an.

    Artikel über die physikalischen Grenzen habe ich in #167 (unten) verlinkt. Das ist ein Riesenaufwand, und wenn es mehr als ein paar Lichtjahre weit gehen soll, dann wird es unmöglich. Und es ist aus genannten Gründen sehr unwahrscheinlich, dass intelligentes Leben gleich nebenan wohnt. Ein paar tausend Lichtjahre wird man wohl mindestens ansetzen müssen. Ich denke sogar, es gibt in der Milchstraße zum augenblicklichen Zeitpunkt keine andere Intelligenz als uns, weil die Entstehung von Intelligenz keine evolutionäre Notwendigkeit ist und sie bei uns durch eine Kette von Zufällen entstanden ist, die sich nicht überall wiederholen muss (sozial lebende, allesfressende Affen mit Greifhänden und mäßiger Lauffähigkeit werden ihres Waldes beraubt und müssen in der Savanne überleben, was sie nur durch aufrechten Gang, den Gebrauch von Werkzeugen und dem Erhitzen von Fleisch schaffen; ein im Vergleich zum Körpergewicht so großes Gehirn ist ein teuerer, ressourcenfressender Luxus, den hat sich vor uns kein einziges Tier geleistet).

    in unseren Teilchenbeschleunigern sind relativistische Geschwindigkeiten kein Problem. Ist eine Frage der Masse.

    Elementarteilchen wiegen ja nix, und dann sieh’ Dir mal die Größe des Antriebs an. Lies die zwei Artikel, der bei “was geht” ist sehr gut. Und selbst wenn man mit viel Aufwand die Hauptstrecke zurück gelegt hat, dann ist es immer noch kein Pappenstiel, auf einem Planeten zu landen und wieder zu starten und nochmal zu landen… Stichwort “Massenverhältnis”. Und dann auch noch öfters mal reinzuschauen. Und das alles weitgehend unbemerkt. Eine außerirdische Intelligenz müsste eigentlich blöde sein, wenn sie nicht die Atmosphäre zum Abbremsen benutzte, das spart Unmengen an Treibstoff für ein fast laues Hitzeschild. Hast Du schon mal gehört, dass ein UFO beim Eintritt in die Atmosphäre einen Meteor hinter sich her zog? Ich nicht.

  177. #177 Frantischek
    22. Januar 2016

    Ich hab irgendwo gelesen (kann bei Lisa Randall gewesen sein), dass ein beschleunigtes Proton im LHC seit dem Umbau ungefähr die kinetische Energie eines 60 km/h schnellen Moskitos mitführt.

    Wenn man sich klar macht dass ein Moskito aus einigen Trillionen Protonen (ich hoffe das kommt ungefähr hin, ich merk mir solche Sachen immer so schlecht 😀 ) besteht, kann man überschlagen welche Energie nötig wäre um einen Moskito auf annähernd C zu beschleunigen.

    Soll heißen:
    So lang wir nicht den gesamten Energieoutput der Menschheit um mehrere Größenordnungen steigern und dann die gesamte Energie in eine Mikrosonde stecken können wird auch das schwer…

  178. #178 Bullet
    22. Januar 2016

    @swage:

    Zwischen dem Glaube und dem Ablehnen liegt die Objektivität.

    Schon mal was von “Plausibilität” gehört?
    Es gibt da einen Herrn von Däniken, der erzählte, daß gewisse Bilder alter Kulturen “eindeutig” Astronauten darstellen würden. Kenntlich am “Helm” mit “Antenne”.
    Wir sind uns drüber einig, daß interstellare bemannte Raumfahrt mehr technisches know-how erfordert als ein billiges Smartphone, ja?
    Quizfrage: warum braucht ein interstellar reisender E.T. eine “Antenne” am “Helm”, wenn nicht ein einziges hierzulande heutzutage erhältliches Telefon noch ein solches Ding sichtbar besitzt?
    Du selbst machst denselben Fehler: Du schreibst in #157:

    [Jonas said:] So erklären sich auch die Tausende(!) von Entführungsberichten. Denn merkwürdigerweise gibt es KEINEN EINZIGEN belastbaren Beleg für solche ein Phänomen.

    Hmmmm… sie erklären sich aber auch durch tatsächliche Entführungen.

    “Tatsächliche Entführungen?” Glaubst du im Ernst, eine Zivilisation, die in der Lage ist, Raumfahrer in andere Sonnensysteme zu schicken, müssen Leute entführen??? Selbst ich kann mir vorstellen, daß das besser geht: Mikrobot-Drohnen, die einen Menschen komplett scannen, während der nur das Gefühl hat, gerade in einen kleinen Schwarm Mücken geraten zu sein (und dieses im Sommer durchaus übliche Szenario innerhalb weniger Sekunden komplett vergessen hat) sind da nur die erste Stufe.
    Gegen eine reale “Entführung” spricht nicht nur die bitte etwas bessere Technik der Außerirdischen, sondern auch der Umstand, daß die Idee einer Entführung sich ziemlich leicht und bestürzend genau auf menschliche Psychologie mappen läßt (von der Außerirdische, wie du selbst zugeben mußt, initial gar keine Ahnung haben können).
    Wenn also ein behaupteter Vorgang
    a) Erwartungshaltungen befriedigt
    b) dem momentanen (menschlichen!) Stand der Technik entspricht
    und
    c) einem besonderen Horror- oder Halleluja-Szenario ähnelt,
    dann muß man nicht weiter untersuchen. Dann muß man auch nicht aus dem Sessel aufstehen, um selber nachzusehen, ob da nicht doch ein UFO im Vorgarten steht. Das ist dann auch keine “Ablehnung”.

  179. #179 Wage
    22. Januar 2016

    Ich denke Tipler lag instinktiv mit seinen Überlegungen zu Von Neumann Sonden richtig, auch wenn ich seine Schlussfolgerung nicht teile.

    Dr. Zubrin hat einmal in einem seiner Vorträge zu Mars Direct folgendes gesagt:
    (sorry wegen caps, aber das schreibe ich nicht nochmal von Hand)

    WELL, THAT MAY SEEM PRUDENT, OKAY? SHOULDN’T YOU GO TO MARS AND HAVE THE PROPELLANT TO COME BACK? WELL, IS THAT HOW WE’VE EXPLORED ON EARTH? DID LEWIS AND CLARK CROSS THE AMERICAN CONTINENT BRINGING WITH THEM ALL THE FOOD, WATER, AND AIR THEY WOULD NEED FOR THEMSELVES AND THEIR HORSES FOR A THREE-YEAR TRANSCONTINENTAL´TRIP OF EXPLORATION?

    NO.

    IF THEY HAD DONE THAT, THEY WOULD HAVE NEEDED A WAGON TRAIN OF SUPPLIES FOR EVERY MAN AND ANOTHER WAGON TRAIN FOR EVERY HORSE, AND THEN, OF COURSE, THE WAGON TRAIN MEN AND HORSES WOULD HAVE NEEDED FURTHER WAGON TRAINS, AND IT WOULD HAVE GONE EXPONENTIAL. AND NOT ONLY WOULD IT HAVE BLOWN THE BUDGET OF THOMAS JEFFERSON’S AMERICA, IT WOULD HAVE EXCEEDED THE MASS OF THE EARTH.

    Eine “echte Sonde” müsste man vermutlich gar nicht schicken. Es genügt im Prinzip ein paar mikroskopische Molekularassembler zu schicken, die sich selbstständig vermehren und vor Ort benötigte Hardware wie Roboter und Sendestation herstellen. Das ist nicht sooo weit weg von Subatomaren Teilchen. Es mag im Moment noch außerhalb unserer technologischen Möglichkeiten liegen, die Vorbilder in der Natur zeigen uns allerdings das derartige Konzepte funktionieren und das ausgezeichnet.

    Wenn man diesen Ansatz konsequent weiterführt und darüber nachdenkt welchem Zwecke die gesammelten Daten denn dienen sollen, kann man sich eventuell die gesamte Kommunikation ebenfalls ersparen und den Vorgang komplett automatisieren.

    Das wäre eine Möglichkeit. Bemannte Vehikel wirken dagegen etwas… krude. SciFi Movie-like eben. Ich will damit sagen: das Erkennen könnte ziemlich kompliziert werden. Das könnte sehr viel anders funktionieren als wir uns im Moment denken, wenn es überhaupt funktioniert.

  180. #180 rolak
    22. Januar 2016

    merk mir solche Sachen immer so schlecht

    Na das ist doch überhaupt kein Problem, Frantischek: Einfach mal nachzählen! Nach wiki wiegt so eine Stechmücke 2..2.5mg oder 2¼e-6kg, ein¹ Proton ca 1⅔e-27kg, Neutron ist hier dasselbe wie Proton und Elektronen fallen unter den Tisch, macht 1⅓e21 Stück. Also eher TausendTrillionen, was für ne Schätzung aus der hohlen Hand erstaunlich genau ist – und ein wenig an Cpt Haddocks ‘Mille millions de mille sabords’ erinnert ;‑)

    _____
    ¹ nicht eine Proton, die ist schwerer

  181. #181 Wage
    22. Januar 2016

    Da kommt halt Ockhams Rasiermesser zum Einsatz.
    Ich würde jetzt aber niemanden dazu zwingen wollen sich mit dem 99.9+ bis 100% Quark zu beschäftigen, aber dir sollte klar sein das dann gar nichts mehr kommen kann. Auf diese Art wird niemals ein Beweis gefunden werden, sollte dieser existieren. Dieser würde dann einfach mit einem Achselzucken abgetan. Möglicherweise macht das keinen großen Unterschied. Möglicherweise…

    Ein paar tausend Lichtjahre wird man wohl mindestens ansetzen müssen.
    Wieso?

    Ich denke sogar, es gibt in der Milchstraße zum augenblicklichen Zeitpunkt keine andere Intelligenz als uns, weil die Entstehung von Intelligenz keine evolutionäre Notwendigkeit ist und sie bei uns durch eine Kette von Zufällen entstanden ist, die sich nicht überall wiederholen muss
    Hmm… wenn die Evolution wirklich so zufällig ist. Komplexe Nervensysteme gab es evolutionsgeschichtlich öfter. Ich habe Zweifel.

  182. #182 Frantischek
    22. Januar 2016

    “Der Energieverbrauch des LHC und der Detektoren beträgt ungefähr 120 Megawatt. Dies entspricht in etwa dem Verbrauch aller Haushalte des Kantons Genf.

    Ausgehend von 270 Betriebstagen (der LHC ist im Winter ausgeschaltet) wird dies 800.000 Megawattstunden für das Jahr 2009 ergeben. Die jährliche Stromrechnung wird sich auf rund 19 Millionen Euro belaufen.”
    http://www.weltderphysik.de/gebiet/teilchen/experimente/teilchenbeschleuniger/lhc/lhc-faq/

    Wenn ich richtig gegoogelt habe wird gerade am leistungsfähigsten AKW aller Zeiten, Taishan in China, geplant. Leistung: 1700 Megawatt.

    Davon bräuchte man dann ja nur…:
    .
    .
    .
    .
    .
    .

    Um die 14hoch20 Stück? Kommt das hin?

  183. #183 Wage
    22. Januar 2016

    Mhm… ich schaue hier gerade die verlinkten Diskussionen durch und stolpere über einen Kommentar von Prof. Dr. Friedrich Winterberg (Über die (beinahe) unmögliche interstellare Raumfahrt), den ich von seiner Rede vom 100 Year Starship Symposium 2013 kenne. Der Mann hat unter Edward Teller gearbeitet. Er hat auch eine paar Berechnungen zu einer Antimaterierakete gepostet.

    Ich bin erstmal bedient. Gute Güte…

  184. #184 Wage
    22. Januar 2016

    Glaubst du im Ernst, eine Zivilisation, die in der Lage ist, Raumfahrer in andere Sonnensysteme zu schicken, müssen Leute entführen??? Selbst ich kann mir vorstellen, daß das besser geht: Mikrobot-Drohnen, die einen Menschen komplett scannen, während der nur das Gefühl hat, gerade in einen kleinen Schwarm Mücken geraten zu sein (und dieses im Sommer durchaus übliche Szenario innerhalb weniger Sekunden komplett vergessen hat) sind da nur die erste Stufe.

    Mal gesetzt den Fall, WIR würden diese Untersuchungen durchführen, das Reiseproblem mal außen vor, wie würden wir wohl vorgehen? Es ist irgendwo lächerlich, die Geschichten sind lächerlich, aber rein konzeptionell macht das durchaus Sinn, wenn man mal inne hält um darüber nachzudenken. Besonders wenn man die Exemplare nach reiflicher Untersuchung wieder laufen lässt. Kommt mir irgendwie bekannt vor…

  185. #185 Alderamin
    22. Januar 2016

    @Wage

    Auf diese Art wird niemals ein Beweis gefunden werden, sollte dieser existieren.

    Nö, wieso? Ein Artefakt von einem Raumschiff, oder eine mehrfache Beobachtung, die sich mal nicht als Flugzeug oder Meteor herausstellt. Der Beweis muss halt unzweideutig sein. Ockhams Rasiermesser gilt in der Wissenschaft immer, und wir kommen ja auch mit ihm weiter. Sollen sich die, die was belegen wollen, halt mal ordentlich anstrengen.

    Im übrigen gibt’s glaubhaftere Quellen als Oma Liese, die was gesehen haben will. Z.B. das Militär. Ja, ich weiß, die halten alles geheim. Wer’s glaubt, mag das tun. Gamma Ray Bursts, die man bei der Überwachung von Atomversuchen entdeckt hat, und Asteroiden, die in der Atmosphäre explodieren, haben sie jedenfalls nicht geheim gehalten.

    Ein paar tausend Lichtjahre wird man wohl mindestens ansetzen müssen.
    Wieso?

    Guckst Du in meinem Artikel zur beinahe unmöglichen interstellaren Raumfahrt, da habe ich eine sehr optimistische Einschätzung aus der Originalquelle übernommen, die ich selbst nicht teile. Wie gesagt, Intelligenz gibt’s bei uns seit einer erdgeschichtlichen Minute, und ob sie sich zwingend entwickeln muss, bezweifle ich.

    Hmm… wenn die Evolution wirklich so zufällig ist. Komplexe Nervensysteme gab es evolutionsgeschichtlich öfter. Ich habe Zweifel.

    Natürlich ist die zufällig! Es gibt kein Ziel, dass das Leben sich zu mehr Intelligenz entwickeln muss. Es braucht genau so viel Grips, wie zum Beute Machen, Partner Auswählen und täglichen Überleben nötig ist. Und keinesfalls mehr. Die Natur passt sich an die Herausforderungen an und spart Energie, wo’s geht. Unser Gehirn verbraucht 20% des Grundumsatzes unseres Körpers. Das ist mehr als jedes andere Organ und höchstwahrscheinlich dem Umstand geschuldet, dass unsere Vorfahren kein anderes Potenzial hatten, das sich dem Wandel der Umwelt (Trockenfallen der ostafrikanischen Savanne nach einer Gebirgsauffaltung) schnell genug anpassen konnte. Vermutlich sind die haarscharf am Aussterben vorbei gekratzt. So ein Hirn macht nur Sinn, wenn man Hände zum Greifen von Werkzeug hat, Feuer macht und damit Fleisch leichter verdaulich, so dass man große Kalorienmengne zur Ernährung des Hirns beschaffen kann. Die günstigere Alternative wären schärfere Klauen und schnellere Beine gewesen, aber aus einer schimpansenähnlichen Kreatur macht man so schnell keinen Werwolf. Das sind halt die Zufälle, die hier zusammen gekommen sind. Unwahrscheinlich, dass ähnliches öfters passiert. Ja, könnte theoretisch, aber bestimmt nicht gleich nebenan. Alleine das Enstehen mehrzelligen Lebens hat über 3 Milliarden Jahre gedauert.

    Mhm… ich schaue hier gerade die verlinkten Diskussionen durch und stolpere über einen Kommentar von Prof. Dr. Friedrich Winterberg (Über die (beinahe) unmögliche interstellare Raumfahrt), den ich von seiner Rede vom 100 Year Starship Symposium 2013 kenne.

    Der ist mir irgendwie durchgegangen. Sein Papier liegt auf “vixra”. Das spricht jetzt nicht für ihn. Auch, wenn er behauptet, Teller zu kennen (warum weist er darauf immer hin)?
    Aber er braucht ja auch irgendwelche unbewiesenen Materiezustände, um die Antimaterie hinreichend verdichtet lagern zu können. Alles nicht so einfach.

  186. #186 Adent
    22. Januar 2016

    @Swage

    Hmm… wenn die Evolution wirklich so zufällig ist. Komplexe Nervensysteme gab es evolutionsgeschichtlich öfter. Ich habe Zweifel.

    Ach Swage, das hatten wir doch alles schon, du hast Zweifel, aber deshalb ist die Evolution immer noch zufällig und nun? Wir sind ruckzuck beim Glauben wenn du so argumentierst. Es gibt X-Belege dafür, dass die Evolution keinem höheren Zwecke dient, als den Organismus zu erhalten, ansonsten wären die (um bei deinem Beispiel zu bleiben) ohne Nervensystem schon lange ausgestorben und würden auch nicht wieder kommen. Es gibt keine “menschliche” oder organismische Richtung in die sich die Evolution bewegt, das ist ähnlich sinnvoll wie die Behauptung ein Planet bewege sich so wie er es tut weil er es so will. Würdest du auch nicht behaupten oder? Woher dann die Zweifel an der Evolution?

  187. #187 Bullet
    22. Januar 2016

    Ein paar tausend Lichtjahre wird man wohl mindestens ansetzen müssen.
    Wieso?

    Nimm ein A2-Blatt und stich mit einer feinen Stecknadel zwei Löcher rein. Völlig zufällig verteilt.
    Mach das 100000 mal und miß immer wieder die Entfernung zwischen den Einstichen.
    Um Zeit zu sparen: simulier das mit einem Computerprogramm.
    Dann zähl die Ergebnisse, bei denen die Einstiche nur 2mm auseinanderliegen. Noch Fragen?

    Mal gesetzt den Fall, WIR würden diese Untersuchungen durchführen,[…] wie würden wir wohl vorgehen?

    Das ist dein Fehler. Psychologischer Anthropomorphismus. Wir versagen schon beim Hinterfragen von Motivationen, wenn es um andere Spezies geht, die immerhin auf diesem Planeten beheimatet sind. Und du willst im Ernst eine Antwort auf deine Frage erdenken? Geht schief. Dafür müßte ich nicht einmal aus meinem Sessel aufstehen.
    Aber um eine Antwort vorzulegen: ich würde mich selbst nicht exponieren, sondern meine Untersuchungen an den “Opfern” so aufziehen, daß sie gar nicht mitbekommen, daß sie untersucht werden. Zum Beispiel mit Mikrobots, die wie Mücken herumfliegen und die “Opfer” scannen …

    rein konzeptionell macht das durchaus Sinn, wenn man mal inne hält um darüber nachzudenken.

    Nur als Akte-X-Fan ohne Sinn für Logik.

    Besonders wenn man die Exemplare nach reiflicher Untersuchung wieder laufen lässt. Kommt mir irgendwie bekannt vor…

    siehe #178, Fall a).

  188. #188 Jonas Schimke
    22. Januar 2016

    @Wage

    Hmm… wenn die Evolution wirklich so zufällig ist. Komplexe Nervensysteme gab es evolutionsgeschichtlich öfter. Ich habe Zweifel.

    Zweifel woran?

    Wie Alderamin schon ausgeführt hat, hängt auch die Entstehung unserer Spezies an einer ganzen Reihe von Vorbedigungen. Deshalb ist es längst nicht ausgemacht, dass auf einem anderen Planeten, der Leben hervorgebracht hat, auch intelligentes Leben sich entwickelt, das dann auch noch eine technische Zivilisation aufbaut und anschließend Raumfahrt betreibt.

    Die müsste dann auch noch zeitgleich zu uns existieren und in der Nähe beheimatet sein, wobei Nähe wahrscheinlich nicht über 100 Lichtjahre hinausgeht (großzügig geschätzt).

    Ich denke aber, falls eine solche Zivilisation existiert und sich die Mühe machte, zu uns zu kommen, dass sie dann auch Kontakt zu uns aufnehmen oder – schlimmstenfalls – sogar die Erde als eigenes Siedlungsgebiet in Besitz nehmen würde, so wie wir (“zivilisierten” Weißen) es praktisch mit allen neu entdeckten Teilen der Erde unter weitgehender Ausrottung der dort lebenden Mitmenschen getan haben.

    Vielleicht sollten wir deshalb gar nicht mal so erpicht darauf sein, uns im Weltall bemerkbar zu machen.

  189. #189 Swage
    22. Januar 2016

    Der Beweis muss halt unzweideutig sein.
    Sicher, aber wenn man alles grundsätzlich abtut wird man eben auch unzweideutige Beweise übergehen.

    Im übrigen gibt’s glaubhaftere Quellen als Oma Liese, die was gesehen haben will. Z.B. das Militär. Ja, ich weiß, die halten alles geheim.
    Augenzeugenbeweise taugen nicht. Da kann sich auch Edgar Mitchell hinstellen (hat er getan zu Dänikens 80stem, irgendwie nett). Rein theoretisch wäre so ein Fund schon etwas Geheimhaltung wert, nationale Interessen und so weiter, aber in diesen Sumpf mag ich gar nicht hinabsteigen, denn so kommen wir nicht weiter, es führt nirgendwo hin. Bitte nicht in diese Schublade stecken, da gehöre ich nicht hin. Zu den Kreationisten auch nicht, das sage ich schon mal präventiv.

    Guckst Du in meinem Artikel zur beinahe unmöglichen interstellaren Raumfahrt, da habe ich eine sehr optimistische Einschätzung aus der Originalquelle übernommen, die ich selbst nicht teile
    Ich habe verschieden Probleme mit dieser Einschätzung. Das könnte in eine größere Diskussion ausarten, daher fasse ich mich so kurz wie möglich: der Saturnmond Enceladus scheint trotz der Entfernung zur habitablen Zone einen Ozean unter seinem Eispanzer zu beherbergen und so wie es aussieht ist das kein Einzelfall.

    Wie gesagt, Intelligenz gibt’s bei uns seit einer erdgeschichtlichen Minute, und ob sie sich zwingend entwickeln muss, bezweifle ich.
    Sie könnte sogar benachteiligend sein (Hawking). Aber für den Fall das es hinhaut…

    Natürlich ist die zufällig! Es gibt kein Ziel, dass das Leben sich zu mehr Intelligenz entwickeln muss. Es braucht genau so viel Grips, wie zum Beute Machen, Partner Auswählen und täglichen Überleben nötig ist.
    Natürlich steht es damit in Konkurrenz zu sich selbst. Es fängt immer alles damit an das irgendwer versucht sich mit einem spitzen Stock Vorteile zu verschaffen…

    Alles nicht so einfach.
    Sicher nicht.

    Geht schief.
    Höchstwahrscheinlich. Das gilt natürlich auch für Mutmaßungen darüber was sie NICHT tun würden.

    Vielleicht sollten wir deshalb gar nicht mal so erpicht darauf sein, uns im Weltall bemerkbar zu machen.
    Auch in dem Fall würde dir Hawking wohl zustimmen.

  190. #190 Jonas Schimke
    22. Januar 2016

    @Swage

    Sicher, aber wenn man alles grundsätzlich abtut wird man eben auch unzweideutige Beweise übergehen.

    Ich denke, nicht. Einfach mal vorlegen, dann schauen wir weiter. Bisher ist aber nichts von Belang gekommen.

  191. #191 Dirk
    22. Januar 2016

    @Wage
    “Hmm… wenn die Evolution wirklich so zufällig ist.”
    Falls die Evolution nicht zufällig sein sollte, ist sie also irgendwie geplant, oder? Mich würde interessieren, wie da eine Alternative aussehen soll.

  192. #192 Swage
    22. Januar 2016

    Ich denke, nicht. Einfach mal vorlegen, dann schauen wir weiter. Bisher ist aber nichts von Belang gekommen.
    touché

    Falls die Evolution nicht zufällig sein sollte, ist sie also irgendwie geplant, oder? Mich würde interessieren, wie da eine Alternative aussehen soll.
    Nicht unbedingt. James A. Shapiro, NGE (natural genetic engineering). Selbstorganisation.

  193. #193 Dirk
    22. Januar 2016

    Soweit ich das verstanden hab, setzt doch NGE ein System vorraus. Ist das nicht auch ein Plan?

  194. #194 Alderamin
    22. Januar 2016

    @Swage

    Ich habe verschieden Probleme mit dieser Einschätzung. Das könnte in eine größere Diskussion ausarten, daher fasse ich mich so kurz wie möglich: der Saturnmond Enceladus scheint trotz der Entfernung zur habitablen Zone einen Ozean unter seinem Eispanzer zu beherbergen und so wie es aussieht ist das kein Einzelfall.

    Also, Bakterien anderswo im Sonnensystem oder in ein paar Lichtjahren Entfernung kann ich mir auch sehr gut vorstellen. Mehrzeller schon weniger, eher einige zehn bis hundert Lichtjahre. Intelligenz: vielleicht irgendwann in einigen hundert Lichtjahren, aber jetzt gerade im Moment nicht unter zehntausend, wohlmöglich über 100.000. Rein auf der Basis der Zeiten, die diese Stufen auf der Erde brauchten (geschätzt, nicht gerechnet).

  195. #195 Dietmar
    23. Januar 2016

    Von Neumann SondenNatürlich. War klar, dass er nur zu seinem Lieblingsthema will. Also scrolle ich mal wieder seinen Quark und lese die interessanteren Beiträge.

  196. #196 Swage
    23. Januar 2016

    2018, wenn alles gutgeht, werden wir mehr wissen. Dann sollte das James Webb Teleskop starten. Die zwei Jahre können wir noch warten :)

  197. #197 Dampier
    25. Januar 2016

    Ich möchte an dieser Stelle nochmal an den Daddy aller Mystery-Forscher erinnern, der bereits in den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts mysteriöse Vorkommnisse aus aller Welt sammelte (meist aus den damaligen Mainstreammedien). Seine Seitenhiebe auf die ‘etablierte’ Wissenschaft und seine eigenen Deutungen waren um vieles geistreicher und kreativer als alles, was ein von Däniken oder dessen Epigonen jemals zustandegebracht haben.

    Heute würde man Charles Hoy Fort einen Troll nennen, der jedoch virtuos mit Poe’s law spielt und den Leser genüsslich im Unklaren lässt.

    Die schönen Zweitausendeins-Ausgaben (inkl. einer lesenswerten Biografie von Ulrich Magin) sind längst vergriffen und antiquarisch ziemlich teuer.

    Der deutsche Wikipedia-Artikel ist ein guter Einstieg. Unter Weblinks finden sich seine Bücher auch online (inkl. der deutschen Versionen. Dabei bin ich nicht sicher, ob der Übersetzer schon 70 Jahre tot ist …)

    Hier ein guter Artikel (Domain bitte wohlwollend ignorieren) von seinem Biografen Ulrich Magin:

    http://mysteria3000.de/magazin/uber-charles-hoy-fort/

    Bei librivox.org gibt es das Book of the Damned auch als Audiobook.

  198. #198 Johannes.der.Googler
    26. Januar 2016

    Ein Spiegel-Artikel über Däniken: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42645390.html – zwar alt (von 1973), aber immernoch erhellend, finde ich.

  199. #199 klauszwingenberger
    26. Januar 2016

    @Johannes.der.Googler:

    “Gleichgültig, was Móricz in Guayaquil aus sich herausquetschen ließ — es steht fest, daß jenes Gespräch für Däniken einem Offenbarungsakt nahekam. In Móricz begegnete er zum ersten Male einem leibhaftigen Menschen, der das Wirken außerirdischer Astronauten bezeugte.

    Der Mann berichtete von Höhlen, gefährlichen Abstiegen in ungeheure Tiefen, von unheimlichen Wächtern und von geheimnisvollen Dokumenten. Angefeuert von den entzückten Ausrufen Dänikens (“Das gibt es doch nicht”), lieferte er immer phantastischere Geschichten.”

    So etwas ähnliches hatten wir schon einmal im Kino. Da hieß es “Schtonk!”

  200. #200 Dirk
    26. Januar 2016

    @Johannes.der.Googler: Lieber Johannes, könntest Du mir bitte mal die Erhellung genau erklären?

  201. #201 Dietmar
    26. Januar 2016

    @Dirk: Würdest Du den verlinkten Artikel mal bitte lesen, bevor Du Statements einforderst?

  202. #202 PDP10
    27. Januar 2016

    @klauszwingenberger:

    “So etwas ähnliches hatten wir schon einmal im Kino. Da hieß es “Schtonk!””

    Nein. Das hiess “Stargate”.

  203. #203 Dortel von Döns
    4. Februar 2016

    Kennt noch jemand die Parodie von “Professor Selhus” auf die Däniken-Bücher? Ein Buch aus den Siebzigern: “Und sie waren doch da. Wissenschaftliche Beweise für den Besuch aus dem All”, von einem “Prof. Wilhelm Selhus”.
    Die Parodie findet sich vereinzelt noch in Antiquariaten, hier ist das Cover abgebildet: http://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Prof-Wilhelm-Selhus+Und-sie-waren-doch-da-Wissenschaftliche-Beweise-f%C3%BCr-den-Besuch-aus-dem-All/id/A019qgYg01ZZX

  204. #204 Erzberger
    Wuppertal
    10. Februar 2016

    Ich habe mich selber damals dazu entschieden richtig groß Karriere zu machen und habe deshalb Archäologie studiert ;). Nee, sorry, aber wer die “archäologischen” Abhandlungen von Dänikens glaubt, kann auch getrost an Reichsflugscheibe, die Vril oder David Ickes Echsenmenschen glauben.
    Aber der Autor hat hier absolut Recht: Die Wissenschaft ist oft zu arrogant und überlässt das Feld lieber Fantasten, die damit Geld verdienen, weil man Angst hat, die eigenen heiligen Hallen zu entweihen. Über die Archäologie, besonders in Deutschland, kann ich nur sagen, dass sie sich nicht genügend um eine gescheite Öffentlichkeitsarbeit bemüht. Die meisten Archäologen sind so mit ihren Scherben, Pfostenlöchern und Bodenverfärbungen beschäftigt, dass sie kein gesteigertes Interesse daran haben, das Interesse der Bevölkerung an ihrer Arbeit zu wecken. Also bedient sich die Bevölkerung bei Indianer Jones und Erich von Däniken. Das ist schließlich spannender, als die ganzen für Unbefleckte nichtssagenden Befunde. Der Erfolg von Leuten wie Erich von Däniken ist nur ein Symptom, die Ursache ist die Arroganz der Wissenschaft.

  205. #205 Dietmar
    11. Februar 2016

    @Erzberger: Das ist komisch: Ich habe da einen ganz anderen Eindruck. In unserer kleinen Stadt gibt es eine archäologische Gesellschaft, die mit Flyern auf sich aufmerksam macht und zu Exkursionen einlädt, es gibt archäologische Daueraustellungen und Museen, die Kinder und Jugendliche genauso wie Erwachsene faszonieren und hervorragend aufbereitet sind. Wir waren als Familie allein im letzten Jahr in Haithabu, Münchehagen (Dinosaurier-Spuren) und Kalkriese. Man findet in allen möglichen Orten ausführliche Beschreibungen der historischen Stadtentwicklung und Museen, Ausstellungen oder Bilder dazu.

  206. #206 Basilios
    Charlotte
    11. Februar 2016

    @ Erzberger
    Ursprünglich wollte ich ein paar Sachen schreiben zur vermeintlichen Arroganz der Wissenschaft und der Hohlschuld der bequemen Bevölkerung, die es sich vielleicht manchmal auch gerne ein wenig zu einfach machen möchte. Über mögliche und notwendige Verbesserungen in der Wissenschaftskommunikation…
    …aber inzwischen würde ich nur noch gerne wissen wer eigentlich dieser Indianer Jones sein soll und was der mit den Schriften von Erich von Däniken zu tun haben könnte.
    -_-

  207. #207 Dampier
    11. Februar 2016

    @Basilios

    Hohlschuld

    Sehr schön :]

  208. #208 Dampier
    11. Februar 2016

    bzw.

    Hohlschuld der bequemen Bevölkerung

  209. #209 noch'n Flo
    Schoggiland
    11. Februar 2016

    @ Erzberger:

    weil man Angst hat, die eigenen heiligen Hallen zu entweihen

    Welche meinst Du? In denen, die ich kenne, “kennt man die Rache nicht”:. (Mozart, “Zauberflöte”, 2. Akt, Sarastro)

  210. #210 Basilios
    Charlotte
    12. Februar 2016

    @Dampier
    Ich müsste hier auf einen freudschen Vertipper plädieren.
    O.o

  211. #211 noch'n Flo
    Schoggiland
    12. Februar 2016

    Und schon wieder feiert die Prä-Astronautik fröhliche Urständ – zumindest in einem Artikel der BLÖD-Zeitung: http://www.bild.de/news/mystery-themen/mystery/lag-atlantis-auf-dem-mars-44481754.bild.html

    *facepalm*

    @ FF:

    Das wäre doch vielleicht auch etwas für die “Schlechten Schlagzeilen”, oder?

  212. #212 Bullet
    12. Februar 2016

    Mein Browser ist einer von den Guten und zeigt BILD nicht an. Höhö.

  213. #213 Jonas Schimke
    12. Februar 2016

    @noch’n Flo,

    scheint eine uralte Kamelle zu sein. Die Schlagzeile “Ancient Egyptians traded with Mars- Pyramids were built as beacons for the Martian rocket fleet” findet sich schon in einem Bild-ähnlichen Klatschblatt von 1988!

    Weiss der Geier, warum die Blöd-Zeitung diesen antiken Quatsch jetzt wieder aufwärmt.

    Angeblich gibt es auch noch von der NASA geheim gehaltene Fotos von der Resten einer Zivilisation auf dem Mars. Komisch, beim Mars-“Gesicht” waren die nicht so zurückhaltend