Martin Bäker hat Physik studiert und 1995 in Hamburg promoviert. Seit 1996 ist er an der TU Braunschweig als Wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt, wo er 2004 habilitiert hat. Nebenbei interessiert er sich für alles, was mit Wissenschaft zu tun hat, vor allem aber für Physik und Biologie.

Heute nur ein kurzer Lesetipp (vielleicht sollte ich doch mal twittern, dafür wäre das ja ideal…?): “What reading like a historian can teach us about empathy“. (Leider auf Englisch…) Es geht um unterschiedliche Arten (in den Geisteswissenschaften), einen Text zu lesen. Heutzutage lesen wir ja gern kritisch: Wir suchen nach versteckten Widersprüchen, die in einem…

Stellt euch vor, ihr seid auf dem Weg zum Bus. Beim Blick auf die Uhr merkt ihr, dass es doch schon etwas später ist als gedacht, ihr geht also etwas schneller. Dann noch schneller. Wird wohl wirklich knapp werden, also beschleunigt ihr weiter und plötzlich fallt ihr vom Gehen ins Laufen. Das tut ihr ganz…

Falls ihr nächste Woche Mittwoch noch nichts vorhabt und in Braunschweig seid, könnt ihr ja mal im Naturkundemuseum vorbeischauen: Da halte ich einen Vortrag über die Allgemeine Relativitätstheorie. Klar, in einer Stunde kann man nicht alles erklären, aber für ein paar Grundlagen sollte die Zeit schon reichen: Warum Dinge nach unten fallen (alles fällt in…

Schwarze Löcher sind sicherlich die spektakulärste Vorhersage der Allgemeinen Relativitätstheorie (ART). Heute schaue ich einmal auf einen besonderen Aspekt der Schwarzen Löcher: Warum sie nach den Gesetzen der ART nahezu unausweichlich sind. Sternstabilität Sterne wie unsere Sonne sind stabil, weil sich zwei Größen gegenseitig ausbalancieren: Die Gravitation der Teilchen, aus denen die Sonne besteht, sorgt…

Das Schwarze Loch (das das no-hair-theorem verletzt…) und ich wünschen allen Leserinnen ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für 2019.  

Die Nachricht ging zwar bereits im Sommer durch die Wissenschaftspresse, aber jetzt gibt es auch die zugehörigen Veröffentlichungen zu lesen: Der häufigste Zerfall des Higgs-Bosons wurde jetzt endlich beobachtet. Das liest sich erst mal seltsam: haben wir nicht das Higgs-Boson seit 2012 bereits in den Beschleunigern gesehen? Wieso haben wir dabei den “häufigsten Zerfall” nicht…

Zugegeben: Der Titel klingt reißerisch. Aber ein Experiment, dessen Bestandteile sich über einige Milliarden Lichtjahre erstrecken, verdient diesen Titel vermutlich schon. Zugegeben, niemand hat mit Überlichtgeschwindigkeit das Universum durchquert und irgendwo anders einen Detektor aufgebaut oder so, aber trotzdem ist das Experiment schon ziemlich abgefahren. Geht’s auch weniger reißerisch und vielleicht mit mehr Informationen? Na…

Ich geb’s zu: Der Titel hatte mich sofort erwischt. Ein Buch mit so einem Titel kann doch eigentlich gar nicht schlecht sein, oder? Mackenzi Lees Buch ist allerdings schon eine Fortsetzung – sie ist zwar in sich halbwegs abgeschlossen, aber viele der Charaktere tauchen bereits im vorigen Buch auf, das den Titel “The Gentlemen’s Guide…

Die größten heutigen Vögel sind ja bekanntlich die Strauße mit einer Masse von (laut Wikipedia) bis zu 145 kg. (Ja, in der Biologie ist es meist üblich, Größe mit Masse gleichzusetzen, unter anderem deshalb, weil Längenvergleiche zwischen Tieren mit ganz unterschiedlichem Körperbau ja wenig sinnvoll sind.) In der Vergangenheit gab es andere sehr große Vögel…

Jede kennt ja vermutlich (hoffentlich) die berühmte Szene aus Jurassic Park, bei der die Schritte des Tyrannosaurus das Wasser im Glas zum Vibrieren bringen: Natürlich ist die Szene ziemlich unsinnig – der T. rex macht irgendwie alle paar Sekunden einen Schritt (zwischendurch denkt er wahrscheinlich darüber nach, warum er laut Drehbuch schon wieder was fressen…