bach

Bach als Konzertmeister in Weimar, 1715

Heute vor 270 Jahren starb Johann Sebastian Bach und darum ist er unsterblich:

Der Kommentarbereich darf sehr gerne als interaktiver Konzertsaal aufgefasst werden, in dem Ihr, liebe LeserInnen, präsentieren könnt, warum Bach für Euch unsterblich ist 🙂

flattr this!

Kommentare (14)

  1. #1 michael
    28/07/2020

    z.b. deswegen .

  2. #2 O.
    01/08/2020

    Ach, ich dachte, hier im Blog geht’s um Genetik…
    …stattdessen geht nun alles den Bach runter.

    Seis’s drum, hier obige Stückauswahl, allerdings nicht ganz so Yo-Yo-hektisch. Mir gefällt’s so besser:

  3. #3 O.
    01/08/2020

    Nein, ich meinte das hier:
    https://www.youtube.com/watch?v=3o4O1uMvI8U&list=RD3o4O1uMvI8U

    Keine Ahnung, wieso ich beim Copy&Paste den falschen Link im Kommentar hattre, Firefox ärgert mich seit einiger Zeit damit, bei Copy&Paste Mist zu machen…

  4. #4 H.Wied
    02/08/2020

    Die Barockmusik lässt sich nicht erklären, man muss sie erlebt haben. Am besten setzt man sich in die Nähe einer Orgel und erlebt, wie der Generalbass den Körper durchwalkt, durchdringt, wenn das Weihnachtsoratorium von J.S.Bach Besitz von Dir ergreift.
    Dazu kommt, dass Bach bis heute technisch unüberboten ist in der Handhabung der Fuge.
    Dazu kommt dass die Barockmusik in Verbindung mit religiösen Motiven den Menschen als Ganzes ergreift und die Religion verstehen lässt.

  5. #5 Cornelius Courts
    05/08/2020

    @H.Wied: Bis hierhin: “Dazu kommt dass die Barockmusik in Verbindung mit religiösen Motiven den Menschen als Ganzes ergreift und die Religion verstehen lässt.”

    stimme ich zu.
    Allerdings verwehre ich mich gegen die Behauptung, daß die Wirkung dieser Musik in irgendeiner Form durch Religion erhöht werde, sowie, daß sie hülfe, diesen ganzen Unfug zu “verstehen”.
    Bachs geistliche Werke büßen nicht ein Iota ihrer Schönheit und Kraft ein, wenn man kein Wort des Texts versteh und seine weltlichen Werke, darunter solche Großtaten wie die Kunst der Fuge, das Wohltemperierte Klavier, das musikalische Opfer und die Golbergvariationen kommen ohnehin ohne den Mumpitz aus.
    Nein, Bach braucht keine Religion und religiöse Konnotierung, um unsterblich zu sein und seine Musik wird noch da sein, wenn das Christentum längst als ulkig-brutaler Fantasy-Todeskult der Vergangenheit angesehen werden wird.

  6. #6 RPGNo1
    05/08/2020

    @CC

    Falls du es noch nicht bemerkt hast: H.Wied ist der Prädikant und Nicknamehopper Robert. Anscheinend hat er momentan zu viel Freizeit, so dass er seinen religiösen Schmonz im Blog verbreiten muss.

  7. #7 H.Wied
    05/08/2020

    Cornelius Courts,
    zur Klärung, ich selbst empfinde mich nicht als religiös, ich bin weder getauft, noch gefirmt.
    Der Aufenthalt in einer Kirche und die Empfindungen, die viele Menschen dabei ergreifen sind keine ulkig-brutalen Fantasy Erzeugnisse, die sind menschlich und weisen auf eine Ideenwelt hin, die über eine rein materielle Bestimmung des Menschen hinweisen. In memento mori !

  8. #8 H.Wied
    05/08/2020

    Nachtrag: hinausweisen !

  9. #9 Spritkopf
    05/08/2020

    zur Klärung, ich selbst empfinde mich nicht als religiös

    Wie soll man ein solches Maß an Realitätsverleugnung eigentlich anders erklären als in der Form, dass Sie von Außerirdischen entführt wurden und diese als medizinischen Versuch Ihr Hirn entfernt und Ihnen stattdessen zwei Dosen Katzenfutter in den Schädelkasten gefüllt haben?

    Gucken Sie mal im Lexikon nach “Religiot”, da finden Sie Ihr Foto.

  10. #10 RPGNo1
    05/08/2020

    @Sprikopf

    Meine Erklärung: Der Nicknamehopper ist die SB-Variante von Trump: Eine Lüge in jedem Post. Schließlich ist er schon oft genug bei offensichtlichen Halb-, Viertel und ganzen Unwahrheiten ertappt worden. Und das mit der Realitätsverleugnung passt dann auch.

  11. #11 h.wied
    09/08/2020

    Musik gehört zur Kategorie Kunst. Kunst ist schöpferisch, sie kann weder sprachlich, noch intellektuell noch gefühlsmäßig voll erfasst werden. Sogar CC ist von ihr erfasst worden und zu einem blog angeregt worden.

    Mit Religion ist es ähnlich. Man kann sie ablehnen oder von ihr angeregt werden.

    Wenn über 50 % der Bevölkerung sie nicht ablehnen, und man sie selbst trotzdem bekämpft, dann liegt ein Realitätsshift vor.

  12. #12 stone1
    09/08/2020

    stattdessen zwei Dosen Katzenfutter in den Schädelkasten gefüllt

    Mit Verlaub: es müsste sich um zwei Dosen Fischfutter handeln, Katzenfutter ist zu intelligent (und zu teuer).

  13. #13 h.wied
    09/08/2020

    Man soll die Schwarmintelligenz von Fischen nicht unterschätzen. Und man sollte die Fangtechniken von Tiefseefischen studieren. Sich eine Lampe vors Maul zu plazieren, das deutet auf Einzelintelligenz hin. Und wenn man bedenkt wie lange der Mondfisch die Erde bevölkert und wie lange der Mensch, dann ist doch Hochachtung vor den Fischen geboten. Mit voreiligen Sprüchen kann man seine eigene Unvollkommenheit nicht kaschieren.

  14. #14 Spritkopf
    09/08/2020

    Mit Religion ist es ähnlich. Man kann sie ablehnen oder von ihr angeregt werden.

    Sie werden von Religion dazu angeregt, geistlosen Müll zu verkünden, für den Sie, strunzendämlich wie Sie sind, noch nicht mal ein einziges Argument anführen können. Religion hat einen sabbernden Idioten aus Ihnen gemacht. (Oder vielleicht waren Sie es schon vorher.)

    Wenn über 50 % der Bevölkerung sie nicht ablehnen, und man sie selbst trotzdem bekämpft, dann liegt ein Realitätsshift vor.

    Der Realitätsverzerrung liegt vor allem dann vor, wenn man seit mindestens fünf Jahren mit peinlichem Missionierungsgequatsche durch die Kommentarspalten bei SB zieht und anschließend behauptet, man sei nicht religiös.

    Nebenbei waren die “über 50 % der Bevölkerung” noch vor wenigen Jahrzehnten über 90 %. Die Kirchen selber wissen genau, dass sie nach 2050 zu gesellschaftlich irrelevanten Institutionen herabgesunken sein werden, weil dann abergläubische Trottel wie Sie nur noch eine verschwindende Minderheit in der Bevölkerung stellen werden. Zum Glück.

    Und man sollte die Fangtechniken von Tiefseefischen studieren. Sich eine Lampe vors Maul zu plazieren, das deutet auf Einzelintelligenz hin.

    Is’ klar. Das waren natürlich keine evolutionären Prozesse, die die “Angel” der Tiefseefische sich hat entwickeln lassen, sondern die ersten Anglerfische – sozusagen Adam und Eva der Anglerfische – haben sich in einem willentlichen Denkprozess überlegt, dass so eine Martinslaterne auf dem Kopf den Jagderfolg steigern könnte und sich dann eine solche wachsen lassen.

    Die einzige Frage, die ich mir stelle: Welche von jeder Menschenkenntnis verlassene Nulpe im Bildungsministerium hatte die grandiose Idee, dass der senil daherplappernde Herr Weißnix-Rafftnix, den Sie jeden Morgen beim Zähneputzen im Spiegel sehen, einen guten Lehrer abgeben würde? Bei Ihrem Trottelgewäsch würde ich mich nicht wundern, wenn Sie als Lehrer die PISA-Katastrophe quasi im Alleingang verursacht haben.