– G. Orwell
Wir werden sehen, wie sich die neue schwarz-rote Koalition machen wird. Wieviel Wokeness gibt es wirklich in der SPD und wird es die Union verstehen, diese im politischen Handeln möglichst zu neutralisieren? Ein Lackmustest dafür wird sein, ob es gelingt, das völlig aberwitzige „Selbstbestimmungsgesetz“ zu kassieren oder zumindest stark zu entschärfen. Wird es also in vier Jahren für noch mehr Leute geboten erscheinen, die AfD zu wählen oder schaffen wir einen „Dänemark-Effekt“? In Dänemark hat das dänische SPD-Pendant, die „Socialdemokratiet“ zu einer „post-woken“ Sozialdemokratie gefunden, die Arbeiter zurückgewonnen (bzw. gar nicht erst verloren) und damit verhindert, daß das dänische AfD-Pendant, die inzwischen fast bedeutungslose „Dänische Volkspartei“, zu solcher Größe heranwuchs, wie bei uns. Also, SPD, von den Dänen lernen heißt siegen lernen!
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Nachtrag am 19.04.2026:
Trump und sein System befinden sich derzeit im Niedergang. Wenn die Entwicklung so bleibt, werden die Demokraten im November den Kongress übernehmen und damit Trumps Wirksamkeit stark einschränken. Trump wird aber auch von Tag zu Tag verrückter, unanständiger und erratischer, so daß ihm derzeit selbst die allergrößten Feinschmecker unter seinen Speichelleckern von der Fahne gehen. Auch mehren sich die Zeichen seines kognitiven Verfalls. Es könnten dies alles Vorboten des Endes der Ära Trump sein und es ist unklar, ob Trump bis zum Ende seiner zweiten Amtszeit durchhält, da inzwischen sowohl (dann das dritte) Impeachment als auch Absetzung wegen Unfähigkeit (25. Verfassungszusatz) diskutiert werden.
Für die Demokarten böte sich dann bei der nächsten Präsidentschaftswahl eine sehr gute Chance, da viele Wähler von Trumps zweiter Amtszeit, die schlimmer war und ist, als irgendwer hätte befürchten können, aber auch von einer republikanischen Partei, die dem in kultischer Ergebenheit tatenlos zusah, noch abgestoßener sind und sein werden, als von den Wokeness-reitenden Demokraten.
ABER! Wenn ein Demokrat zum Präsidenten gewählt werden sollte, dann nicht, weil er oder die Demokraten woke sind, sondern dem zum Trotz. Eben, um unter allen Umständen die Trump-Partei loszuwerden. Wenn sie dann aber wieder der Wokeness die Zügel schießen lassen, wird der Widerwille der Bürger sofort wieder zunehmen, da die Demokraten ja zurecht keinerlei Kredit haben, sondern lediglich der “Neue” die Eigenschaft hätte, kein Trump zu sein.
Wenn die Republikaner dann einen nicht wahnsinnigen, dafür intelligenten, normal auftretenden, systematisch und klug vorgehenden Kandidaten ohne Skandale und Vorstrafen, der aber inhaltlich ein totaler Hardliner und somit in mancher Hinsicht sogar gefährlicher als Trump ist, für 2032 aufstellen, wird er, so meine Einschätzung, die Wahl klar gewinnen, das Pendel wird wieder und vielleicht noch weiter als jetzt, nach rechts ausschwingen.
Ich hoffe daher, daß die Demokraten endlich begreifen, daß sie die Wokeness ein für alle mal beerdigen müssen, sonst wird ihr Land in einer ewigen Abwechslung von Horrorgestalten und ihren alptraumhaften politischen Kulten gefangen sein.



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