Im Mai habe ich Bücher für den Sommerurlaub empfohlen. Aber es gibt natürlich noch viel mehr Bücher, die man lesen kann; egal ob man Urlaub hat oder nicht. Und deswegen gibt es auch im Juni wieder ein paar Empfehlungen. Für den Urlaub – oder einfach nur so.

Die Nordsee und die Welt

Der eine oder die andere wird den Urlaub vielleicht an der Nordsee verbringen. Und dann könnte man das Buch “Am Rand der Welt: Eine Geschichte der Nordsee und der Anfänge Europas” (im Original: “The Edge of the World: How the North Sea Made Us Who We Are”) von Michael Pye einpacken.

nordsee

Ich hab das Buch sehr gerne gelesen, auch wenn es nicht ganz das war, was ich mir erwartet habe. Ich dachte, es handelt sich um eine Geschichte der Nordsee bzw. der anliegenden Länder und Kulturen. Und in gewissen Sinne ist es das auch. Aber Pye liefert kein normales historisches Werk, das irgendwann in der Vergangenheit anfängt, irgendwann später wieder aufhört und alles dazwischen der Reihe nach erzählt. Das Buch ist thematisch gegliedert, die einzelnen Kapitel tragen Titel wie “Buchhandel”, “Liebe und Kapital” oder “Wissenschaft und Geld”. Und in jedem Kapitel erzählt Pye davon, wie das alles mit der Nordsee zu tun hat und wie die Nordsee zum Beispiel die Erfindung des Geldes beeinflusst hat; die Ausbreitung der Wissenschaft und so weiter.

Manchmal hat man das Gefühl, das der Bezug zur Nordsee ein wenig oberflächlich ist und man das alles auch ohne die Erwähnung dieses Teils des atlantischen Ozeans erklären hätte können. Aber sehr oft ist die Nordsee natürlich auch sehr relevant. Wenn man die Geschichte von England verstehen will, oder die der Niederlande oder von Skandinavien: Dann muss man das, was auf dem Meer passiert natürlich berücksichtigen.

Das Buch ist eigentlich ideal für einen Urlaub am (Nordsee)Strand. Die einzelnen Kapitel kann man fast unabhängig voneinander lesen; es sind jede Menge kleine, interessante Geschichten die zusammen trotzdem ein größeres Ganzes ergeben. Und ich hab viel gelernt, das ich noch nicht wusste. Interessant fand ich zum Beispiel das Kapitel über die Ausbreitung der Pest und ihrer Folgen für die Gesellschaft. Diese Katastrophe hat die soziale Ordnung natürlich massiv durcheinander gebracht. Aber die Obrigkeit hat damals mit der Angst vor der Pest im Wesentlichen das getan, was die Politiker heute mit der Angst vor dem Terrorismus tun: Sie benutzt, um Gesetze zu erlassen, die die Bürgerrechte einschränken. Ebenfalls interessant, auch wieder in Bezug auf die Gegenwart, ist die Geschichte der Hanse, die man heute ja gerne (vor allem in den Städten die sich immer noch “Hansestadt” nennen) verklärt. Tatsächlich waren das aber ziemlich aggressive Kapitalisten, die sich kaum um die Gesetze gekümmert haben und nur an ihrem Profit interessiert waren.

Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen. Wer ein wenig über die (nord)europäische Geschichte erfahren will und das aus einem etwas anderen Blickwinkel, der liegt damit auf jeden Fall richtig!

Grauenhaftes England

Wer anstatt Sachbüchern lieber einen Roman lesen will, dem möchte ich “84K” (auf deutsch noch nicht erschienen) von Claire North empfehlen. Wer meine Buchempfehlungen verfolgt, der weiß ja, dass ich die Bücher von Claire North sehr schätze. Ich habe sie schon hier und hier empfohlen und erst kürzlich erklärt wie grandios ihr grandioses Buch über den Tod ist.

84K

Das neue Buch von North ist mindestens ebenso originell wie ihre anderen Bücher. Aber irgendwie auch ein klein wenig deprimierend. Es spielt in einer nicht allzu fernen Zukunft in Großbritannien. Beziehungsweise vermutlich eher England, denn Großbritannien existiert in der heutigen Form nicht mehr. England hat zwar noch eine Regierung, aber die ist eigentlich nicht mehr als der verlängerte Arm der “Firma”, die alles bestimmt. Die Regierung hat immer mehr Aufgaben und Macht an externe Firmen ausgelagert (und sich dafür sehr gut bezahlen lassen); aus diesen externen Firmen wurde eine große Firma und die führt das Land. Und zwar so, wie Firmen das tun: Es zählt nur der Profit. Das gilt vor allem für die Justiz. Gefängnisstrafen sind (auf dem Papier) abgeschafft, es gibt nur noch Geldstrafen. Die Höhe wird für jedes Verbrechen individuell ausgerechnet und bestimmt sich daraus, wie viel (finanzieller) Schaden dem Land (d.h. der Firma) entstanden ist. Wer etwa jemanden umbringt, wird nicht mehr eingesperrt, sondern muss eine Strafe bezahlen, die umso höher ausfällt, je “wichtiger” das Opfer war. Und wer die Strafe nicht zahlen kann? Wird zu Zwangsarbeit verpflichtet… Was der Firma natürlich entgegen kommt, denn Zwangsarbeiter brauchen keinen Lohn. Und da wäre es doch irgendwie blöd, wenn diese Zwangsarbeiter ihre Schulden einfach abarbeiten können. Weswegen es fast unmöglich ist, aus diesem System einmal rauszukommen, wenn man einmal drin ist.

Es ist erschreckend, wie plausibel North den Wandel von einer demokratischen Gesellschaft hin zu einer dystopischen menschenverachtenden Plutokratie beschreibt, in der eine reiche Oberschicht abgeschottet von der quasi in Sklaverei gehaltenen Unterschicht lebt. Und wie eine Geschichte weitergeht, in der Menschen nicht mehr als Menschen gesehen werden sondern nur als Posten in der Buchhaltung und der man “Herrenmenschen” von “Untermenschen” trennt, kann man sich ja denken…

Hauptperson des Buchs ist ein eigentlich unbedeutender Bürokrat, dessen Job die Berechnung der Strafe von Verbrechen ist. Der sich aber mehr oder weniger ohne eigenen Antrieb als Gegner des mächtigen Systems sieht und sich daran macht, dessen dunkle Geheimnisse aufzudecken und es zu stürzen. Dabei fehlt dem Buch von North (zum Glück) jeglicher Heroismus. Es gibt keine strahlenden Helden, die sich spektakuläre Kämpfe mit dem System liefern (und ist auch nicht wirklich mit ähnlichen Werken wie “V wie Vendetta” zu vergleichen). Es ist ein sehr düsteres Buch das in einer düsteren Welt spielt, aber trotzdem nicht ohne Emotionen.

Mir hat es sehr gut gefallen; nur mit dem Schreibstil bin ich lange nicht so ganz warm geworden. Diese fast ständig durchgezogene ein wenig wirre Mischung aus innerem Dialog und stream of consciousness ist zwar vermutlich für die starke Intensität des Buchs verantwortlich. Macht es aber auch nicht immer leicht, der Handlung zu folgen. Bei ihrem letzten Buch hat North einen ähnlichen Stil verwendet, da hat er thematisch aber viel besser gepasst. Hier hätte mir ein konventionellerer Stil vermutlich besser gefallen. Trotzdem: Das Buch ist sehr zu empfehlen!

Eine Kurze Geschichte der Zeit

Nach dem Tod von Stephen Hawking im März 2018 wollte ich wieder einmal das Buch lesen, das mich vor so langer Zeit überhaupt erst dazu gebracht hat, Wissenschaftler zu werden. Also habe ich “A Brief History of Time: From the Big Bang to Black Holes” (auf deutsch: “Eine kurze Geschichte der Zeit”) wieder mal aufgeschlagen.

hawkingtime

Das hat sich gelohnt. Es ist zwar schon 1988 erschienen, aber es ist gut gealtert – was nicht selbstverständlich für ein populärwissenschaftliches Buch ist, das sich mit Kosmologie beschäftigt. Seit damals hat sich natürlich viel getan, aber Hawking beschäftigt sich viel mit den Grundlagen und die waren damals so faszinierend wie heute. Aktuell findet man ja in fast jedem Populärwissenschaftsbuch Kapitel über die Relativitätstheorie, die Quantenmechanik, das Standardmodell des Urknalls – aber damals war Hawkings Buch eines von wenigen, in denen diese Themen allgemein verständlich erklärt wurden. Und Hawkings Erzählungen müssen sich vor denen der Gegenwart nicht verstecken! Etwas schwieriger wird es, wenn es in die Details von schwarzen Löchern geht; wenn die Minkowski-Diagramme kommen und die imaginäre Zeit vor dem Urknall. Da kann man dann trotz aller Versuche der Anschaulichkeit nicht mehr folgen, wenn man keine Ahnung vom Thema hat.

Aber was Hawking damals wie heute transportiert, ist die enorme Faszination, die von dieser Wissenschaft ausgeht. Ich kann die Lektüre also auch heute noch empfehlen. Mittlerweile ist ja – zumindest auf englisch – auch eine aktualisierte Version erschienen mit einem ausführlichen Anhang, in dem all das angesprochen wird, was seitdem in der Kosmologie passiert ist. Und vermutlich werden im Herbst, wenn die Neuerscheinungen auf den Markt kommen, auch jede Menge aktuelle Werke zu Hawking mit dabei sein (ich weiß auf jeden Fall mit absoluter Sicherheit von einem Buch das dann erscheint 😉 ). Da sollte man vorher noch einmal einen Blick in das Buch werfen, mit dem alles angefangen hat.

Wissenschaftsthriller mit Quantencomputer und Aliens

Angeregt durch die aktuelle Forschung zu den sterilen Neutrinos, hab ich mir nochmal “Final Theory” (auf deutsch: “Die Würfel Gottes”) von Mark Alpert durchgelesen. Darin geht es – wie ich vor 10 Jahren schon erzählt habe – um die Suche nach Einsteins “verlorener Theorie”, der “Theorie von Allem”, in der Relativitätstheorie und Quantenmechanik vereint hat. Hat er in der Realität natürlich nicht gemacht, aber im Roman. Dort die Theorie aber nicht veröffentlicht, sondern versteckt, weil sie auch zum Bau einer besonders fiesen Waffe dienen kann. Aber natürlich bleibt sie nicht verborgen und Wissenschaftler liefern sich einen Wettstreit mit Fieslingen und der Regierung auf der Suche nach dieser letzten Theorie.

alpert

Das Buch war ganz nett, wissenschaftlich interessant aber auch ein wenig klischeehaft. Ich hab mir trotzdem noch den Nachfolger angesehen: “Omega Theory” (auf deutsch: “Crash”). Wieder müssen der Wissenschaftshistoriker und die theoretische Physikerin aus dem ersten Band Einsteins letzte Theorie gegen böse Menschen verteidigen. Diesmal sind es religiöse Fundamentalisten, die nicht nur die Erde zerstören wollen, sondern noch viel mehr. Das wissenschaftliche Thema des Buchs sind dieses Mal Quantencomputer und die “it from bit”-Hypothese. Und ohne zu viel zu spoilern kann ich nur sagen, dass Alpert hier ein wenig über eine selbst im Rahmen eines Sci-Fi-Thrillers noch halbwegs realistische Handlung hinaus geschossen ist. Außerdem nervt mich in diesen Büchern immer der gleiche Quatsch mit Geheimdiensten, FBI-Agenten, Soldaten, Schießereien und so weiter. Kann man nicht mal ein Buch ohne diesen ganzen Klischees schreiben? Ich meine: Es gibt in “Omega Theory” sogar eine (völlig unironische) Szene, wo der Bösewicht dem gefangenen Held einen langen Vortrag hält und ihm darin all seine bösen Pläne verrät! Ich wusste gar nicht, das sowas heutzutage noch erlaubt ist!

In “The Orion Plan” lässt Alpert die Protagonisten aus den anderen beiden Bücher mal beiseite und erzählt eine neue Geschichte. Ein seltsamer Meteorit (der sich schon nach wenigen Seiten als Raumsonde von Aliens heraus stellt) landet mitten in New York. Eine Wissenschaftlerin untersucht das Ganze, das amerikanische Militär ebenfalls. Und – wieder Klischees – natürlich wollen die Soldaten alles einfach wegballern während die Wissenschaftlerin alles erforschen und der Öffentlichkeit erzählen will. Die Story ist nicht ganz so platt wie die Klischees sondern eigentlich halbwegs originell. Aber dann auch wieder nichts, was man nicht so oder teilweise schon in jeder Menge anderer Bücher gelesen hat.

Insgesamt ist “Final Theory” definitiv das beste der drei Bücher. Aber wenn man nur ein paar nette Thriller für den Urlaub sucht, ohne viel Anspruch aber doch mit ein wenig Wissenschaft über die man nachdenken kann: Dann kann man sich Alperst Bücher durchaus besorgen.

Was ich sonst noch so gelesen habe

  • “Der große Roman der Mathematik” von Mickaël Launay. Dieses Buch hat mich ziemlich unbeeindruckt gelassen. Ich kann mich kaum noch richtig erinnern, was da drin stand. Launay erzählt von der Mathematik; von ihren Anfängen bis in die Gegenwart. Wer schon ein paar populärwissenschaftliche Bücher über Mathe gelesen hat, wird alle Geschichten kennen, die Launay beschreibt. Er beschreibt die Mathematik einigermaßen zugänglich und verständlich. Aber nicht so faszinierend, das man wirklich vom Hocker gerissen wird. Mit einem “Roman der Mathematik” hat das nicht viel zu tun. Es ist nettes Buch, aber keines das man dringend gelesen haben muss.
  • pollack

  • “The Only Woman in the Room: Why Science Is Still a Boys’ Club” von Eileen Pollack. Pollack ist eine amerikanische Autorin (von der mWn nichts auf deutsch erschienen ist), die aber eigentlich theoretische Physikerin werden wollte , einen Bachelor-Abschluss in Physik hat, dann aber trotzdem Autorin wurde. Wieso sie nicht in der Physik geblieben ist und was sie davon abgebracht hat: Davon handelt das Buch. Ich habe es mit großem Interesse gelesen, weiß aber nicht wirklich, wie ich es einordnen soll. Es beschreibt eine Situation Anfang der 1970er Jahre in den USA und einem völlig anderem Bildungssystem als ich es kenne. Und es ist – trotz des Titels – viel mehr eine persönliche Lebensgeschichte als eine allgemeine Studie über die Rolle von Frauen in der Wissenschaft. Insofern ist es schwer zu beurteilen, inwiefern Pollacks negative Erlebnisse verallgemeinert werden können. Was man aber auf jeden Fall erfährt sind die vielen Probleme und Vorurteile, denen Frauen damals wie heute (Pollack beschreibt ihre eigene Studienzeit, besucht dann aber all ihre Professoren und Kommilitonen 30 Jahre später auch noch einmal) zu kämpfen habe. Ich weiß nicht wirklich, wie ich das Buch beschreiben soll – und verweise daher einfach auf diese Rezension.

Das war es für den Juni. Den Juli werde ich urlaubend auf dem Fahrrad verbringen. Dabei aber auch oft genug mal absteigen um Bücher zu lesen. Von denen ich euch dann in knapp 30 Tagen berichten werde. Bis dann!

Die Links zu den Bücher sind Amazon-Affiliate-Links. Beim Anklicken werden keine persönlichen Daten übertragen.

Kommentare (10)

  1. #1 Uli Schoppe
    28. Juni 2018

    OT :)

    “Sternengeschichten Folge 296: Die Himmelsscheibe von Nebra”

    lässt sich nicht aufrufen :)

  2. #2 Florian Freistetter
    28. Juni 2018

    @Uli: Soll auch nicht. Die war nur falsch eingestellt. Die wird planmäßig am 27. Juli veröffentlicht und nicht so wie kurz gestern unplanmäßig am 27. Juni…

  3. #3 Sebastian
    Internet
    29. Juni 2018

    Ach komm! Mich hat das auch interessiert, und jetzt, wo ich mich noch nicht mal über Fußball aufregen kann, könntest Du doch aus dem 27.07. vielleicht den hm… 29.06 machen? *liebguck*?

  4. #4 CM
    29. Juni 2018

    Ah, cool. Werde heute in die Niederlande aufbrechen – und wollte dort den erstbesten Buchladen stürmen, wie ich es in NL stets mache. Doch mit Kind und Kegel kann das Stürmen noch ein wenig dauern – und so nehme ich vielleicht doch Buch Nr. 1 für die ersten Tage mit (vom Nachttisch meiner Frau 😉 )

    Und als ernst gemeinten Link zum letzten Buch: https://quillette.com/2018/06/19/why-women-dont-code/

  5. #5 Rationalist
    29. Juni 2018

    Leider weiß der Beitragsschreiber nicht mal, was die Nordsee ist. Peinlich, kümmerlch und nicht beachtenwert.

  6. #6 JW
    29. Juni 2018

    Ich bin zwar nicht so schlau wie der Rationalist, aber ich habe einen Buchtipp für alle:
    “Das Gen” von Siddhartha Mukherjee (siehe auch: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/das_gen/siddhartha_mukherjee/EAN9783100022714/ID46355868.html )
    Eine spannende Reise durch die Geschichte der Genetik mit interessanten Einblicken in Leben und Motivation etlicher Forscher. Dabei ist das ganze meiner Meinung nach auch für den Nicht-Fachmann gut verständlich und spannend geschrieben. Diese Verknüpfung von Biographischen Fakten mit fachlichen Aspekten und Einsichten ergibt eine tolle Art von Fachbuch.

  7. #7 Florian Freistetter
    29. Juni 2018

    @Rationalist: “Leider weiß der Beitragsschreiber nicht mal, was die Nordsee ist. Peinlich, kümmerlch und nicht beachtenwert.”

    Dann sage ich mal vielen Dank, dass sie mich trotz meiner peinlichen Kümmerlichkeit trotzdem beachtet und sogar einen Kommentar geschrieben haben…

    (Aber was ist die Nordsee denn nun? Der einzige Satz den man zur Natur der Nordsee in meinem Artikel findet sagt, dass sie ein Teil des atlantischen Ozeans ist. Ist das etwa nicht der Fall? Sind wir da einer großen Verschwörung auf der Spur und die Nordsee gehört eigentlich zum Pazifik??)

  8. #8 rolak
    29. Juni 2018

    @Rationalist

    Jedes einzelne getippte Zeichen in diese Richtung ist Verschwendung, Florian, der rüpelt im Moment mindestens auch noch bei Alderamin und Cornelius herum. Erkennbar ist bisher nur der Versuch, durch extreme Agressivität den drastischen Mangel bei Themenbezug bzw -verständnis auszugleichen.

  9. #9 Peer
    29. Juni 2018

    Ich wette 2:1 dass der nächste Satz vom Rationalisten ist „Wenn man nicht mal das weiss…“, in irgendeiner Form zumindest!

    James Montague hat ein neues Buch geschrieben: The billionaires Club. Ähnlich wie bei seinem grandiosen „Thirty-Two Nil“ benutzt er Fussball als Vehikel um über etwas anderes zu schreiben, in diesem Fall über die superreichen Clubbesitzer. Man erfährt ne Menge über Russische Oligarchen, Chinesische Geschäftsleute, den Ex-Premierminister von Thailand und die Arbeitsbedingungen in Katar. Auch für nicht Fußball-Fans sehr lesenswert!

    Aber jetzt werde ich mich an den dritten Band der Ninefox Gambit-Reihe hermachen, m.E eine der besten SF-Welten seit dem Wüstenplaneten…

  10. #10 Florian Freistetter
    29. Juni 2018

    @Peer: Schon wieder ein sehr guter Tipp! Das Fußball-Buch war ja sehr gut; das nächste steht schon auf meiner Leseliste.