Mit der Technik der “Spektroskopie” kann die Zusammensetzung des Lichts untersucht werden. Damit kann in der Astronomie zum Beispiel erforscht werden, woraus Sterne und andere Himmelskörper bestehen.
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Text Tag 77

Tag 77/365: Mit der Technik der “Spektroskopie” kann die Zusammensetzung des Lichts untersucht werden. Damit kann in der Astronomie zum Beispiel erforscht werden, woraus Sterne und andere Himmelskörper bestehen.

Kommentare (11)

  1. #1 Karl-Heinz
    18. März 2019

    Das Bild sieht lustig aus. Sowas würde ich aber bei einer Physikprüfung nicht zeichnen.
    Zeitbereich, Frequenzbereich bzw. Wellenlängebereich. Da kommt sicher die Frage, was sich da im Frequenzbereich so schön auf und abbewegt und was das sein soll. 😉

  2. #2 Florian Freistetter
    18. März 2019

    @Karl-Heinz: Zum Glück ists ja keine Prüfung sondern nur ein Bild zur Illustration…

  3. #3 Karl-Heinz
    18. März 2019

    Zum Glück ists ja keine Prüfung sondern nur ein Bild zur Illustration…

    Stimmt. Und ein Künstler wie Florian hat natürlich mehr Freiheiten als jemand, der zu prüfen ist. 😉

    https://thumbs.dreamstime.com/z/elektromagnetisches-spektrum-diagramm-95762620.jpg

  4. #4 bote19
    19. März 2019

    Florian Freistetter
    werden auch die Absoptionslinien im nichtsichtbaren Bereich des Lichtes untersucht ?
    Anders formuliert: Weiß man, warum eine Absorptionslinie sich an einer bestimmten Stelle befinden muss oder sind das nur empirische Werte ?
    Mein Gedanke zielt dahin, es könnte doch sein, dass es Sterne gibt, die Elemente jenseits von Ordnungszahl 112 haben. Das wäre doch eine Sensation ?

  5. #5 Florian Freistetter
    19. März 2019

    @bote19: “: Weiß man, warum eine Absorptionslinie sich an einer bestimmten Stelle befinden muss oder sind das nur empirische Werte ?”

    Man kann es berechnen und man kann es empirisch messen. Man kann auch berechnen welche Linien Elemente über 112 hätten. Aber finden wird man die nicht… Denn die müssen 1) lang genug stabil sein um zu existieren und das sind die dort alle nicht. Und 2) müssen sie irgendwie in Sternen durch Kernfusion entstehen können. Und das ist schon bei Elementen schwerer als Eisen schwierig – siehe hier: http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/09/13/wie-gold-und-silber-in-die-welt-gekommen-sind/?all=1 Für die ganzen “künstlichen” Elemente brauchen wir riesige Beschleuniger und müssen gezielt Zeug aufeinander schießen und dann existiert das Result nur Sekundenbruchteile…

  6. #6 bote19
    20. März 2019

    FF
    Ab 118 erwartet man auch Inseln der Beständigkeit.Vielleicht gibt es die tatsächlich.
    Es gab mal ein Buch von Hans Dominik : Atomgewicht 500.
    Und, um noch spekulativer zu werden, ich könnte mir vorstellen, dass es Sterne gibt, die nur aus Neutronen bestehn, und im Gegensatz zu den kekannten Neutronensternen keine Ladung tragen und damit auch kein Licht aussenden können und trotzdem keine Schwarzen Löcher sind.
    Für Phantasie in der Wissenschaft muss Platz bleiben !

  7. #7 Captain E.
    20. März 2019

    @bote19:

    Die “Inseln der Beständigkeit” mögen Radioisotope beinhalten, die eine etwas längere Halbwertszeit haben als das Zeug, was bislang so zusammenfusioniert worden ist. Langlebige Radionuklide wie K-40, U-235 oder U238 sind eher nicht zu erwarten, und stabile Isotope ebenfalls nicht.

    Übrigens sind Hans Dominik ein paar echte Logikfehler unterlaufen, denn die in seinem Buch synthetisierten Isotope werden danach als Energiequelle verwendet. Meiner Erinnerung zufolge geschieht dies in einfachen Dampfkesseln ohne jedweden Strahlenschutz. Außerdem wären sie keine “Energiequelle”, sondern allerhöchstens “Energieträger”. Die später freigesetzte Energie müsste bei der Synthetisierung hineingesteckt werden, und somit stellte sich die Frage nach der Herkunft der notwendigen Energie.

  8. #8 Florian Freistetter
    20. März 2019

    @bote19: Wie schon gesagt: Fantasie ist durchaus ok; man darfs aber nicht übertreiben. “Stabilität” ist der Hinsicht auch irreführend. Das bezieht sich auf die anderen radioaktiven Material, meint also “Zeug das nicht ganz so schnell zerfällt wie der Rest”. Und bedeutet nicht “Zeug das gar nicht zerfällt” – sowas gibts hinter Blei nicht mehr…

  9. #9 Captain E.
    20. März 2019

    @Florian Freistetter:

    Wobei vielleicht gesagt sein sollte, dass “sowas gibts hinter Blei nicht mehr” bedeutet: So etwas kennt man bislang nicht und man kann es sich bei aller Fantasie auch nicht vorstellen, wie es so etwas überhaupt geben könnte.

    Fantasie ist ja schön und gut, aber man sollte schon auf dem Boden der wissenschaftlichen Erkenntnisse bleiben.

  10. #10 bote19
    20. März 2019

    FF
    die Wissenschaft bleibt nicht stehen. Bedenke, noch vor 130 Jahren hat kein Mensch etwas von Radioaktivität geahnt und gedacht, auf der Sonne wird Kohle verbrannt.

    …hinter Blei gibt es keine langlebigen Nuklide mehr. Stell dir doch einmal einen riesigen Neutronenstern vor, kurz vor dem gravitativen Kollaps, bei diesem Druck werden Nuklide gebildet, die stabil bleiben.
    CaptainE
    du scheinst ja noch von der alten Garde zu sein, die mit Hans Dominik aufgewachsen ist. In seinem Buch “Befehl aus dem Dunkel” wird eine Möglichkeit beschrieben Dinge unsichtbar zu machen. Bei der Spektroskopie geht es ja umgekehrt, da wird mit der Hilfe von Licht das Unsichtbare sichtbar gemacht.
    Wenn man also die Absorption des Lichtes von einem Körper genau kennt, dann braucht man nur das Licht hinzuzufügen, das der Körper absorbiert hat und schon wird er unsichtbar.
    Jetzt lasse ich Euch zufrieden mit meiner Phantasie an diesem schönen Frühlingstag.

  11. #11 Captain E.
    20. März 2019

    @bote19:

    Und mit ausreichend Fantasie könnte man sich vorstellen, dass auf der Sonne tatsächlich Kohle brennt. Trotzdem besteht für diese Möglichkeit kein Raum. Und fast so ist es mit superschweren stabilen Isotopen. Die Möglichkeit ist extrem klein, dass es so etwas geben könnte.