Über den US-Präsidentschaftswahlkampf habe ich mich hier im “Frischen Wind” bisher noch nicht ausgelassen, obwohl Umwelt- und Klimaschutz dieses Jahr sogar eine erfreulich große Rolle spielen. Die folgenden Kommentare des demokratischen Kandidaten Barack Obama möchte ich meinen Lesern dennoch nicht vorenthalten.

Grundsätzlich gebe ich ja auf Wahlkampf-Aussagen nicht allzuviel, bevor nicht erkennbar ist, ob die Versprechen auch tatsächlich umgesetzt werden. Was aber Barack Obama vor zwei Tagen in Oregon verlauten ließ, deutet darauf hin, dass zumindest in Teilen des politischen Establishments erkannt worden ist, dass die Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte ganz grundlegende Veränderungen erforderlich machen werden:

“We can’t drive our SUVs and eat as much as we want and keep our homes on 72 degrees at all times … and then just expect that other countries are going to say OK. That’s not leadership. That’s not going to happen.”

Moment mal…. Keine dicken Geländewagen mehr? Keine Verschwendung von Lebensmitteln? Keine Tag und Nacht laufende Klimaanlage mehr in jedem Zimmer? Und das in den USA?

Wenn mir vor ein paar Monaten jemand erzählt hätte, dass ein amerikanischer Politiker für eine solche Aussage im Wahlkampf auch noch Applaus erhält, anstatt von der Bühne gebuht zu werden, ich hätte es nicht für möglich gehalten. Vielleicht doch ein Zeichen dafür, dass sich die Dinge auf der anderen Seite des großen Teichs langsam aber sicher verändern.

Wenn ich bei dieser deutlichen Ansage an das Theater denke, dass hierzulande schon der im Vergleich dazu äußerst harmlose Tempolimit-Vorschlag ausgelöst hat….

Kommentare (4)

  1. #1 Jörg Haas
    20. Mai 2008

    Ja, ich beobachte mit Freude dass Obama sein umweltpolitisches Profil schärft. Das war z.B. auch in der Diskussion um eine Benzinsteuersenkung aufgrund der hohen Ölpreise zu beobachten, woe er sich erfreulich vom Populismus eines McCain oder einer Clinton abhob. http://www.klima-der-gerechtigkeit.de/populismus-zahlt-sich-nicht-aus/
    Ich halte es inzwischen mit Lester Brown, dem großen alten Mann der amerikanischen Umweltbewegung:
    …when I look at the time we’re in and the challenges to be faced, I see both Senator Clinton or John McCain as being incrementalists. I think we need some quantum jumps now. I think the only candidate that has the potential to develop a vision, to lead with big changes is Obama.
    http://www.klima-der-gerechtigkeit.de/war-on-global-warming/

  2. #2 Daten-Zwerg
    26. Juni 2008

    ….Obama for the President…

  3. #3 Thomas F. Guthörle
    11. März 2011

    Barack Obama „Yes we can“ ? – Nichts!

    Obamas Stern ist längst erloschen! 40% der Amerikaner, welche ihn wählten, haben sich inzwischen enttäuscht von ihm abgewandt. Die noch verbliebene „Popularität“ wird von gesteuerten Medien ungerechterweise künstlich aufrechterhalten.

    Obama hat das amerikanische Volk enttäuscht; sehr enttäuscht! Die Kriege gehen weiter – und auch das soziale Elend und die Arbeitslosigkeit in den USA.
    Sein „Schein“ und die Darstellung als „Messias“ war sowieso künstlich und wurde von den Medien nur „gemacht“. Obama erwies sich als Lügenpräsident. Er hatte einst fest zugesagt, daß er das berüchtigte Gefangenenlager Guantanamo endlich auflösen will. Nichts geschah!

    Obama, der „Friedensnobelpreisträger“!? Ein FRIEDENS-Nobelpreisträger, welcher es zuläßt, daß die USA der größte Waffenhersteller der Welt ist? Das Potential wurde auf weitere 8 Prozent auf insgesamt 401 Milliarden Dollar gesteigert. Auch die grausamen 14 Foltermethoden in amerikanischen Gefängnissen, wobei die schmerzhafte Wasserfolter („Waterboarding“ ) besonders hervorzuheben ist, wurden nicht abgeschafft!

    Obama, ein „Mann des Friedens“? Lachhaft, wenn es nicht SO traurig wäre!
    Wirkliche Friedensnobelpreisträger waren Mahatma Gandhi, Mutter Theresa und auch Albert Schweizer! Sie lebten bescheiden ihre Friedensgedanken auch persönlich gegenüber der Weltöffentlichkeit vor.

    Wäre Obama ein echter „Mann des Friedens“, würde er nicht nur das furchtbare Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba auflösen, sondern auch die unmenschliche Folter in den US-Gefängnissen verbieten!
    Weitere Friedenbeweise wären z.B., daß er den Ureinwohnern von Hawaii ihr Land zurückgeben würde, welches sich die USA 1898 angeeignet hat. Und auch die wirklichen Ureinwohner von Amerika, die bedauernswerten Indianer müßten ENDLICH mehr Rechte und vor allem mehr von ihrem eigenen Land zurückbekommen, anstatt ärmlich in Reservaten zu vegitieren! Wo sind gegenüber den seit über 150 Jahren stark benachteiligten Indianern Obamas „Friedensschwüre“?
    Es wird Zeit, daß der Frieden kommt – nicht nur gegenüber den Indianern, sondern auch in Afghanistan!

    Weitere wichtige Hintergründe zu Obama findet man in dem äußerst aufschlußreichen Buch „Barack Obama – wie ein US-Präsident gemacht wird“ von Webster Griffin Tarpley! Interessant hierzu sind die Hintermänner von Herrn Obama…

    Obama „Yes, wie can“ ? – Nichts !

  4. #4 Thomas F. Guthörle
    11. März 2011

    Barack Obama „Yes we can“ ? – Nichts!

    Obamas Stern ist längst erloschen! 40% der Amerikaner, welche ihn wählten, haben sich inzwischen enttäuscht von ihm abgewandt. Die noch verbliebene „Popularität“ wird von gesteuerten Medien ungerechterweise künstlich aufrechterhalten.

    Obama hat das amerikanische Volk enttäuscht; sehr enttäuscht! Die Kriege gehen weiter – und auch das soziale Elend und die Arbeitslosigkeit in den USA.
    Sein „Schein“ und die Darstellung als „Messias“ war sowieso künstlich und wurde von den Medien nur „gemacht“. Obama erwies sich als Lügenpräsident. Er hatte einst fest zugesagt, daß er das berüchtigte Gefangenenlager Guantanamo endlich auflösen will. Nichts geschah!

    Obama, der „Friedensnobelpreisträger“!? Ein FRIEDENS-Nobelpreisträger, welcher es zuläßt, daß die USA der größte Waffenhersteller der Welt ist? Das Potential wurde auf weitere 8 Prozent auf insgesamt 401 Milliarden Dollar gesteigert. Auch die grausamen 14 Foltermethoden in amerikanischen Gefängnissen, wobei die schmerzhafte Wasserfolter („Waterboarding“ ) besonders hervorzuheben ist, wurden nicht abgeschafft!

    Obama, ein „Mann des Friedens“? Lachhaft, wenn es nicht SO traurig wäre!
    Wirkliche Friedensnobelpreisträger waren Mahatma Gandhi, Mutter Theresa und auch Albert Schweizer! Sie lebten bescheiden ihre Friedensgedanken auch persönlich gegenüber der Weltöffentlichkeit vor.

    Wäre Obama ein echter „Mann des Friedens“, würde er nicht nur das furchtbare Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba auflösen, sondern auch die unmenschliche Folter in den US-Gefängnissen verbieten!
    Weitere Friedenbeweise wären z.B., daß er den Ureinwohnern von Hawaii ihr Land zurückgeben würde, welches sich die USA 1898 angeeignet hat. Und auch die wirklichen Ureinwohner von Amerika, die bedauernswerten Indianer müßten ENDLICH mehr Rechte und vor allem mehr von ihrem eigenen Land zurückbekommen, anstatt ärmlich in Reservaten zu vegitieren! Wo sind gegenüber den seit über 150 Jahren stark benachteiligten Indianern Obamas „Friedensschwüre“?
    Es wird Zeit, daß der Frieden kommt – nicht nur gegenüber den Indianern, sondern auch in Afghanistan!

    Weitere wichtige Hintergründe zu Obama findet man in dem äußerst aufschlußreichen Buch „Barack Obama – wie ein US-Präsident gemacht wird“ von Webster Griffin Tarpley! Interessant hierzu sind die Hintermänner von Herrn Obama…

    Obama „Yes, wie can“ ? – Nichts !